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all them witches

atw

Sie gelten zurecht als Urkraft, was Livekonzerte anbelangt, ihr tightes Zusammenspiel ist berüchtigt. Mit dem neuen Album begeben sie sich wiederum in den Bann des Blues, sind um den Keyboarder und Percussionisten Jonathan Draper angewachsen. Brilliant hier wiederum der vor Hitze flimmernder Sound, der wogt wie eine Saguaro-Kaktee in der Wüste von Arizona. Verschiedene Zutaten des Retro-Rock runden das mit einem natürlichen, warmen Sound aufgenommene Album ab, das mit coolen Stop & Go´s hantiert, plötzliche Riff-Richtungswechsel vornimmt, um dann doch wieder zurückzukehren zur Ausgangsidee. Das Tempo variieren sie genauso wie den Grad der Intensität. Den Songs ist anzuhören, daß sie aus Live-Jam-Situationen heraus entstanden und gewachsen sind. Phänomenal das dynamische Spiel mit Betonungen innerhalb einzelner Riffs, was ein ums andere Mal für hypnotische Momente sorgt. Der Blues ist dabei immer der auf der Schulter der Band sitzende Geselle. Aufgenommen in einer Hütte in Kingston Springs, nur 20 Meilen außerhalb von Nashville.