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Arbouretum

let it all in

Release 20.3.2020

In dieser Band offenbart sich die grundlegende spirituelle Qualität von Musik: wenn Dave Heumann seine unvergleichliche Stimme zu archaischen Formeln erhebt und die Band einen kargen Teppich aus Orgel, Bass und Drums-Mystizismus webt, kann die Welt den Atem anhalten. Jede Songsammlung der Band war eine Lektion in raumgreifender, atemloser Reduktion, in einer Ausprägung, zu der nur diese 4 Musiker im stande sind. Die Entwicklung geht hin zu tiefgreifender Entschleunigung, in der das Motiv "Rockmusik" nur Beiwerk ist. Arbouretum werden mit jedem Album langsamer, fragiler und gravitätischer. Die 8 neuen Fingerübungen aus Americana, Psychfolk ,Desert Blues und Britfolk scheinen die Entwicklung des letzten Albums zu vertiefen: das amerikanische Element wurde zugunsten einer explizit britischen Gestaltgebung reduziert, was an Vorbildern nun Fairport Convention, Trembling Bells und Earth meint. Die Band exorziert staubtrockene, hypnotische Gitarrenlines, schwere Basslinien, karg und gedämpft gespielte Orgel und tieftraurige Drumstoik aus der Improvisation heraus und kreiert eine dunkle, kosmisch anmutende Endlosigkeit.

Song Of The Rose

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