play_circle_outline

beirut

gallipoli

Release 1.2.2019

Das 5te Album überrascht in gewisser Hinsicht, weil es wieder mehr von der gesamt-europäischen Ursprünglichkeit und leidenden Balkan-Melancholie durchzogen ist, die v.a. die ersten beiden Beirut-Alben ausmachte. Neben den jeden Song mit bestimmenden Bläserfanfaren ist es v.a. auch der Einsatz der von Zach Condon wiederentdeckten Farfisa-Orgel, der den Soundlook hier wesentlich mit bestimmt. Condon´s Stimme harmoniert ideal mit den schwebenden Tragekonstruktionen der Bläser, deren Wirkung oft auch orchestral durch v.a. Streicher verstärkt wird. Für zusätzliche Exotik sorgen unterschiedliche Percussion, ungewöhnliche Instrumente und bei dem immer wieder gekonnt übereinander gelegten choralen Backgroundgesang ein in die Tiefe gehender und in die Weite blickender Gestus, beio de sich die Seele zusammenzieht. Nach Song-Skizzen in New York entstand das Album in seiner derzeitigen Heimat Berlin und in den Sudestudios im ländlich-süditalienischen Apulien, was die Album-Stimmung beflügelt haben dürfte