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beths

expert in a dying field

Release 14.10.2022

Das neuseeländische Quartett hat es exquisit raus, klassischen Indierock mit viel Liebe zu Details, ungewöhnlicher Melodik und Rhythmik so zu verpacken, daß die alte Tante im knackigen Look für aufregendes Aufsehen sorgt. Prägnante Hooklines wechseln mit trickreichen Passagen, untermauert vom Down Under-affiner Gitarrenrock-, Skuzz- und Power Pop-Verwurzelung mit 60s-affinen mehrstimmigen Backgroundgesangspassagen. Auf dem 3ten Album positioniert sich die gesanglich narrativ-melodiös agierende Elizabeth Stokes irgendwo zwischen Roman-Autorin und Dokumentaristin. Die Songs sind autobiografisch, aber sie beinhalten auch Charakterskizzen von Beziehungen - platonisch, familiär, romantisch - und vor allem deren Nachwirkungen. Die Formen und Gespenster, die in der Abwesenheit zurückbleiben. Die Frage, die im Raum steht: Was macht man mit der Vertrautheit die man mit einer Person erlangt hat, wenn sie aus dem Leben verschwunden ist? Das Album wurde größtenteils im Studio von Gitarrist Jonathan Pearce in der Karangahape Road in Tãmaki Makaurau, Aotearoa (Auckland, Neuseeland) aufgenommen - und manchmal auch im höhlenartigen Treppenhaus des Gebäudes um 1 Uhr morgens - gegen Ende des Jahres 2021, bis sie durch den viermonatigen nationalen Lockdown unterbrochen wurden.

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future me hates me

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