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cable ties

far enough

Zweites Album des feministischen Post-Punk-Trios aus Melbourne/Australien, welches dem Vorgänger in Sachen Energie und Songwriting in nichts nachsteht, und mit dem sie nun bei Merge, also durchaus einem international renommierten Label gelandet sind! Vor allem die Vocals von Jenny McKechnie stechen heraus, sie reiht sich ein in eine Garde von tollen Punk-Sängerinnen die Australien gerade exportiert, mit Camp Cope waren sie natürlich auch schon auf Tour. Der Sound selbst ist rau und minimalistisch, eher Stooges als zu modern, The Fall meets Priests meets Wire, ziemlich nach vorn, die Mischung aus schneidenden Gitarren und tighter Rhythmussektion mit den charismatischen Vocals funktioniert nach wie vor unfassbar gut, und in der Menge an Post-Punk-Bands dieser Spielart setzen sich Cable Ties wirklich positiv ab, allein schon der Spielfreude wegen, v.a. wenn´s in die Refrains geht. Großartig!