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clap your hands say yeah

new fragility

Release 12.2.2021

Was sollen wir aus der Welt machen? In vielerlei Hinsicht fasst der Albumtitel unseren kollektiven Zustand des Unbehagens und der Angst perfekt zusammen, aber er eignet sich besonders gut für den Singer-Songwriter Alec Ounsworth / CYHSY und ein Trauma, das ihn drei Jahre begleitet hat. "It's pretty personal," sagt Ounsworth. "It's about what I think we're all experiencing at the moment, certainly here in the United States anyway - trying to move forward amidst an almost cruel uncertainty." Im Titeltrack "New Fragility" stellt Ounsworth die Fragen, die uns alle verfolgen. Depressionen, Scheidung, Älterwerden und die Konfrontation mit der Vergangenheit werden zusammengekehrt, ebenso wie die frühen Jahre von CYHSY und der schädliche Einfluss des Ruhmes. Und mit solch herzlichen Texten in Verbindung mit seiner einzigartigen, eklektischen Musik und seiner unverwechselbaren Stimme ist dies ein weiterer klassischer Einstieg in die Karriere eines der klügsten und dauerhaftesten Künstler der unabhängigen Musik. "I never want to take another chance on anyone", klagt Ounsworth über gedämpfte Gitarrenakkorde, zartes Klavier und geschäftiges Schlagzeug. "I can't believe the things I do to myself." Es ist ein Lied, das einen langen, harten Blick in den Spiegel wirft und einige unbequeme Wahrheiten ausspielt. Aber es zeigt auch, worin Ounsworth so meisterhaft geworden ist - er bringt eine gewisse Ernsthaftigkeit in etwas Lustiges ein. Etwas, das tanzbar ist. Das ist es, was einige der denkwürdigsten Momente von der Band angetrieben hat und was "New Fragility" zu einem so gelungenen, bewegenden Album macht.

some loud thunder – 10th-anniversary-Edition

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