play_circle_outline

danny brown

uknowwhatimsaying

Er ist sowas wie das gute Gewissen des Hiphop gegenüber den 90ern. Auf dem fünften Album vereint er unter seinem an B-Real erinnernden Street-Rap-Flow den Sound der Native Tongues mit allerlei seltsamen Cinemascope-Soundsamples, Jazz-Blues-Licks und Jahrmarktsounds innerhalb eines seltsamen Bastards aus Pop, Paranoia und Comedy mit Underground-Hiphop-Anstrichs. Für den Song-Parcours hat Brown er nicht nur Q-Tip als Produzenten an seiner Seite, auch ein umfangreiches Kollegen-Kollektiv unterstützt ihn: Paul White und Blood Orange gehören dazu, Run the Jewels helfen, einen JPEGMAFIA-Beat samt Yoko-Ono-Sample zu pulverisieren ("3 Tearz"), und JPEGMAFIA darf selbstdann noch mal auf "Negro Spiritual" ans Mic, um einfach Scheisse zu labern über einem Alien-Funk-Gerüst aus dem 38. Jahrhundert, produziert von Flying Lotus und Thundercat. Ein Riesenspaß von einem großartigen, immer einer Schrägheit ggü. aufgeschlossenen Rapper, Entertainer und Geschichtenerzähler.