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destroyer

have we met

Release 31.1.2020

Es braucht ja nicht immer ein Konzept als Albumaufhänger. Das 13te Album entstand bei Bejar zuhause zwischen Küchentisch und Sofa und wirkt in seiner Soundästhetik angenehm gelöst und erinnert ein bisschen an die "Kaputt"-Ära. Auffällig sind die in Hall badenden Drumbeats aus der Dose, der Einsatz eines Funk-Bass zu 80er-Synth-Pop-Sounds, aber auch die immer gerne eingesetzte, mehr oder weniger aufheulende Solo-Gitarre als rockistisch eigesetztes Ornament. Bejar fliessen die Texte nur so aus dem Mund, er ist ein Weird Crooner, der soundästhetisch die 80er hochhält und sich zwischen leicht sonorem Sprechgesang und halb gehauchtem Stimmmgestus im Indie-Pop-Land mit Geheimhitcharakter bewegt ("It just doen´t happen"). Ein Spagat, der ihm sehr gut steht und das Album zu einem Highlight in seiner wechlelhaften Karriere macht.

ken

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city of daughters – Vinyl Re-Release

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