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fenne lily

breach

Release 18.9.2020

Mit ihrem 2. Album platziert sich die junge Britin aus Bristol zurecht prominent auf der Landkarte des modernen Indierock. Eine Meisterin des spärlichen, auch verzerrten (E-)Gitarrenspiels, die ihre kathartischen Songs in der zerrissenen Dynamik von Indiefolk und Slackerrock anlegt, was in den melancholischen Balladen mit rudimentärer Drummachine, Streicherworkouts und perlenden Akustiken intensiv ausgelotet wird. Gerade die wütenden Introspektionen mit aufbrausenden Gitarrenlines und treibenden Drums, die ungeschminkten Selbstoffenbarungen wie "I, Nietzsche", "Solipsism oder "Laundry and Jetlag" steigern sich zu emotionalisierenden Klageliedern. Große Stärke des Albums ist ihre verletzliche Ehrlichkeit im Songwriting und die intime Schönheit zwischen Phoebe Bridgers, Waxahatchee und Big Thief. Großes Talent.