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geese

projector

Release 3.12.2021

Starkes Einstandsalbum, das Post-Punk von hinten betrachtet und nach vorne denkt und bringt und dem eindrucksvollen Post-Punk-Rooster des Jahres 2021 eine weiter Facette hinzufügt. Sie nehmen den entschlackten Sound pickender und atonaler Post-Punk-Gitarren, die immer wieder überraschende Figuren vollführen und lassen ihn auf druckvolles Schlagzeug treffen und von dem teils narrativen, teils auch mit melodiösen Hooks glänzenden Gesang in die Zukunft führen, der auch mal in die Kopfstimme kippt oder in den Kanon-Modus mit sich selbst geht. Der Einfluss von Math-Rock und afrikanischer Polyrhythmik bei den Gitarren und Bezüge zu Talking Heads, Strokes und Television sorgen ebenso wie die Offenheit für experimentelle Ideen und ungewöhnliche Übergänge für einen hohen Grad an Abwechslung und Tiefe auf diesem bemerkenswerten Debutalbum einer blutjungen britischen Band, die die rastlose Sorge um die Zukunft mit der aufgestauten Frustration über die Gegenwart verbindet.