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heads.

push

Ein mit pechschwarzem Öl angetriebener Motor, der in der dritten Runde mit maximaler Power eindrucksvoll zu Hochform aufläuft. Mit der faszinierenden Mischung aus Noiserock und Postpunk, die das Trio aus Berlin und Melbourne auf diesem Album in gereifter Form an den Tag legt, ist ihnen ein Riesenschritt nach vorne gelungen mit gleichzeitig erhöhter Radikalität und Eingängigkeit innerhalb der grau-schwarzen, dynamischen Songausarbeitungen. Unheimlichkeit und Gewaltigkeit, brodelnde Distortion-Gitarren-Unruhe und massive Schwere wechseln innerhalb der Songs wie Wolkenschatten, die Stimme von Ed Fraser ist eine göttliche monotone Fräse, er zeigt sich als ultracoole Socke, der man auch beim gesprochenen Lament willenlos folgt. Die Noise Am Rep-Schule ist genauso präsent wie die brüskierende, aufwieglerische Kühle von Protomartyr, manchmal blitzt ein Killing Joke-Gitarren-Sound, dann wieder lässt man sich von einem heruntergetunten stoischen Industrial-Noiserockgitarren kraftvoll in den Nacken schlagen, oftmals spielen sie auch mit gegenläufiger "Melvins-"-Dynamik und verweisen auf die eigenwilligen Welten von McLusky/Future of the Left und die experimentelle Urgewalt von Lysistrata. Ein großer Albumwurf, produziert von Kadavar-Schlagzeuger Christoph Bartelt. Als Gastmusiker treten Swans Lap Steel Gitarrist Kristof Hahn, Matthias Feit von Radare und Markus E. Lipka von Eisenvater in Erscheinung.

collider

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collider – Vinyl Ltd.-Colour-Edition

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