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hiatus kaiyote

mood valiant

Release 25.6.2021

Das 3te Album der aus dem australischen Melbourne stammenden Formation verspricht großes originelles Future-Soul-Jazz-Kino, wenn man nach dem atemberaubenden Track "Get Sun" geht, der mit brilianten Streichern von Arthur Verocai und einem sonnenbeschienenen wie komplexen Feuerwek aus Funkbass und -Drums im ungeraden Mega-Groove, Jazz-Elementen und fantastischem Soulgesang aufwartet. Die 2-fach Grammy-nominierte Band wurde auch schon von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar u.v.a. gesampelt. Der Sinn fürs musikalische Abenteuer durchzieht ihren einzigartigen Sound. Die Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: "Wondercore", ist ihr Markenzeichen. Das Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens "Rose Water". Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu "All The Words We Don't Say". Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu "Chivalry Is Not Dead", einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken und Seepferdchen