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jenny hval

the practive of love

Release 13.9.2019

Das neue Album der norwegischen Performance-Künstlerin und Musikerin wurde von Valie Exports gleichnamigem Film aus dem Jahr 1985 inspiriert. Auf dem Album erkundet die Norwegerin das Konzept der Liebe als einen poetischen und künstlerischen Prozess. Sie zu verstehen, was Liebe und Fürsorge eigentlich bedeuten - Liebe als Praxis, Berufung, Berufung. "Love, and the practice of love, has been deeply tied to the feeling of otherness", erklärt Hval in einem Statement. "In the last few years I have wanted to take a closer look at the practice of otherness, this fragile performance, and how it can express love, intimacy, empathy and desire." Im Gegensatz zu ihrem gefeierten Vorgängeralbum "Blood Bitch", das 2016 auf vielen Jahresendbestenlisten gelandet ist, bietet ihr jüngstes Projekt eine Vielzahl an Kollaborationen (u.a haben Vivian Wang, laura Jean und Félicia Atkinson ihre Stimmen für das Projekt beigesteuert). "The Practice Of Love" überrascht nicht nur soundtechnisch durch eine oberflächliche Leichtigkeit und vielfältige Trance-Einflüsse - auch das von Hval gewählte Format des Popsongs offenbart eine neue und verspieltere Seite der experimentellen Avantgarde-Pop-Künstlerin. Das Album ist mit arpeggierten Synthesizern gefüllt und der Art von fröhlichen Beats, die an eine verschollene Trance-Single aus den 90er Jahren erinnern. Über Schichten von hauchdünnen Synthies und synkopierten Beats umkreist sie in der Lead-Single "Ashes To Ashes" schwere Themen wie Sterblichkeit mit einer Art humaner Spielfreude.

long sleep – Vinyl-Ep

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long sleep – Vinyl-Ep Ltd.-Colored-Edition

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