play_circle_outline

kee avil

crease

Fesselndes Debutalbum, das von dem unter die Haut gehenden, die Synapsen durchdringenden Gesang von Vicky Mettler genauso lebt wie von der speziellen Art und Weise, den intim-intensiven Gesang in sehr eigenem Songwriting zu einem orginellen Glanz zu führen. Avantgardistischer elektroakustischer Sound zwischen Electronic und Experimental-Rock, der wie geronnene Träume klingt. Schräge Gitarren mit mal Post-Punk-, auch Indierock oder Jazzgestus und elektronische Grundierungen und Akzentuierungen im Dialog mit der verschiedene emotionale Aggregat-Zustände auslotenden Stimme der aus Montréal stammenden Producerin, dazu gesellen sich auch Horror-Klavier, Orchesterinstrumente und eine Fülle digitaler und organischer Samples zur Illustration der sich auf ungewöhnliche Weise festsetzenden Songs. Ein innovatives Album, in dem sich abseitige Fantasie Bahn bricht. Irgendwo im Orbit zwischen Scott Walker, Björk, Matmos, Juana Molina, PJ Harvey und Coil.