play_circle_outline

kummerbuben

krabat

Kummerbuben – Album «Krabat»
Schwarze Magie, Macht, Tod und die Kraft der Liebe – daraus ist der Roman «Krabat» gemacht. Jetzt hat die Berner Band Kummerbuben den Soundtrack zu diesem legendären Werk geschrieben. Sie begleiten damit die «Krabat»-Inszenierung am Stadttheater Bern live auf der Bühne. Und sie haben aus den elf Stücken ein Album gemacht. Da wird gezaubert, geträumt und der Gangnam Style verrockt.

Es ist ein riesiges Abenteuer, es ist Liebe, Tod und Teufel: Der berühmte Jugendroman «Krabat» von Otfried Preussler ist von Generationen gelesen worden. Krabat ist ein Bettelbube im Dreissigjährigen Krieg, der auf einer düsteren Mühle zum Zauberlehrling wird. Er durchlebt dabei ganz dunkle und ganz helle Momente. Diesen Stimmungen spüren die Kummerbuben in ihren Liedern nach. Ein verwunschener Wald beginnt zu klingen, ein Mühlenrad dreht sich in schwerem Takt, ein Freund wird betrauert, ein Fest gefeiert. Dann wieder streift der Gevatter gefährlich durch ein Stück oder die Zeit spielt plötzlich verrückt. Und natürlich gibt es Verwandlungen: Die Müllerjungen werden zu Krähen – eines der Hauptmotive des Romans.

Die Musik dazu ist einmal reduziert und windig, etwa dann, wenn Harmonium und Bassklarinette sich verbünden. Dann wieder dampft es aus allen Löchern, wenn die Gitarren röhren und die grossen Trommeln bedient werden. Das gipfelt in der Disco-Nummer «Aute gang mau hei» ¬– der Hit «Gangnam Style» erfährt hier seine Berndeutsche Parodierung.

Entstanden sind die Lieder für die «Krabat»-Inszenierung am Stadttheater Bern. Die Theatergruppe Vorort hat den Erfolgsroman für die Bühne adaptiert und die Kummerbuben für die Musik angefragt. Die Band hat sich Passagen aus dem Roman geschnappt und daraus elf Lieder gezimmert, die sie live zum Theater spielen und als Album veröffentlichen.

«Krabat» ist das 5. Album der Berner Band Kummerbuben. Die Band hat sich einen Namen gemacht als Erneuerer des Schweizer Volksliedes. Sie sind an zahlreichen Festivals und in vielen Clubs in der Schweiz und Deutschland aufgetreten und wurden mit dem Anerkennungspreis des Kantons Bern ausgezeichnet. Eine Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bern gab es bereits 2010, als die Kummerbuben ein Ballettstück live vertonten. Aus diesem Projekt entstand der Dok-Film «Buebe gö z’Tanz».

Release
24.11.2017
Genre
Mundart