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loma (shearwater)

don't shy away

Release 23.10.2020

LOMA (Emily Cross, Dan Duszynski und Jonathan Meiburg) kehren mit ihrem unglaublich fesselnden neuen Album und dem Nachfolger ihres gefeierten, selbstbetitelten Debüts, zurück. Das elf Titel umfassende Werk wurde von der Band bei Dandysounds in Dripping Strings, Texas, produziert und aufgenommen - mit Ausnahme vom Song "Homing", der von Brian Eno produziert wurde. Nach dem Debüt-Album und der darauf folgenden Tour mit dem Höhepunkt íhres Auftrittes beim Sub Pop 30th Anniversary Festival in Seattle folgten einigen Monaten der Trennung. Ein zweites LOMA-Album schien nicht in greifbarer Nähe doch dann änderte das Trio seine Meinung (auch aufgrund einiger ermutigenden Worten von Brian Eno) und traf sich erneut in Dan Duszynskis Haus im ländlichen Texas, wo sie begannen, Lieder zu entwickeln, die zu "Don't Shy Away" werden sollten. Meiburg vergleicht ihren Arbeits-Stil mit der Verwendung eines Ouija-Bretts und sagt, die Lieder hätten sich langsam, über viele Monate hinweg, offenbart. "Each of us is a very strong flavor," erklärt Meiburg, "but in LOMA, nobody wears the crown, so we have to trust each other-and we end up in places none of us would have gone on our own. I think we all wanted to experience that again." Das Album, das dabei herauskam, ist sanft und spektakulär - ein lebhaftes Werk, dessen leichte Berührung die zeitgemäßen Themen Einsamkeit, Vergänglichkeit und das Finden von Licht in tiefer Dunkelheit überlagert. "Stuck / beneath / a rock" singt Cross im Opener des Albums "I Fix My Gaze", als ob sie zum ersten Mal ihre missliche Lage bemerkt. Dann fährt sie fort: "I begin to see / the beauty in it." Es ist ein Zweizeiler, der an das Album im Kleinformat erinnert. "Don't Shy Away" ist durchzogen von Enthüllungen, sowohl freudig ("Given A Sign") als auch nüchtern (wie das klare "Don't Shy Away"), und windet sich von Moment zu Moment mit Selbstvertrauen und Humor. Wie bei LOMAs erstem Versuch gibt es ein greifbares und sinnliches Gefühl des Ortes; Insekten singen in den Bäumen, eine schlecht geölte Tür knarrt im Wind. Aber es gibt auch eine gewagte und hart erkämpfte Weisheit, die durch die wohlwollende Klarinette von Cross unterstrichen wird, die oft wie eine Erweiterung ihrer Singstimme klingt. Eine Reihe von Gästen wandert durch diese absorbierenden Klanglandschaften, darunter die Tour-Mitglieder Emily Lee (Klavier, Violine) und Matt Schuessler (Bass), Jenn Wasner von Wye Oak und eine überraschend Bass-lastige Bläsergruppe. Und dann ist da noch Brian Eno. LOMA luden ihn ein, an dem mantraartigen "Homing" mitzuwirken, welcher das Album schließt.

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