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musa dagh

no future

Auch als Ltd-White Vinyl-Edition erhältlich (CHF 36.90)

War das Ende 2021 erschienene Debutalbum schon ein Kracher, so ist der Nachfolger eine Granate, denn alle Bandmitglieder performen hier am Limit, alle gehen bis an die Grenze. Wuchtig, fiebrig und impulsiv tönt das 2te Album der Band des hier wieder stimmlich exzellent performenden, mit seiner Stimmfarbe Energie, Nachdruck und Wärme vereinenden Aydo Abay (Ex-Blackmail, Abay, Freindz) und dem im chromfarbenen, schillernden Noiserock-Look die Klampfe ein ums andere Mal zum Brennen bringenden Gitarrist Aren Emirze (ex-Harmful, Emirsian, Taskete), an deren Seite statt Thomas Götz (Beatsteaks, Freindz u.a.) Sascha Madsen die Schiessbude mit hörbarem Elan und höchstgeschaltetem Powergrad fast auseinanderfliegen lässt. Die gewaltige Energie des Trio Infernale geht mit allerlei verrückten Blitzbreaks und überraschenden Zwischenparts und Wechseln verspielt einher und enthält neben 90er-Indierock und kantigem Alternativerock auch Verweise zu Hardcore, Shoegazer und Noiserock, wobei Aydo mit seinem Melodie-Gespür den Gegenpart bildet zu den oft wie Derwische abgehenden Kollegen, die aber auch mit Laut-Leise-Gegensätzen Akzente setzen. Zudem bringt Aren neben kantigen Riffkanonaden immer wieder auch leicht fernöstlichen klingende Harmonien der Distortion-Gitarre ein, die zusätzlichen Drive erzeugen. Auch das 2te Album ist ein lauter Husarenritt, von Moses Schneider im Clouds Hill-Studio erstklassig eingefangen und aufgenommen.

Release
14.04.2023
Genre
Indierock

musa dagh

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