pina palau
you better get used to it
Release 27.2.2026
„You Better Get Used To It“ ist Pina Palaus Soundtagebuch der Verwandlung. Schwärmerei und Liebeskummer prägen das dritte Album der Zürcher Songwriterin, das alles erforscht, was zwischen zwei Menschen unausgesprochen bleibt: Geständnisse, Widersprüche und Fragen, ehrlicher denn je. Von der Frustration über alte Muster bis hin zu frischen Klangfarben, von Unsicherheit und Schmerz bis hin zu einem neuen Selbstbewusstsein.
Die Songs entstanden in Pinas Schlafzimmer, wurden in Simon Borers Wohnzimmer (Long Tall Jefferson, Löwenzahnhonig) weiterentwickelt und mit den langjährigen Mitstreitern Mario Hänni (Mnevis, Sophie Hunger) und Vojko Huter (District Five) aufgenommen. Teile wurden von Pina im Butterama Recording Center in Berlin über einer Autowerkstatt aufgenommen, wo zwei Mitstreiter aus der Szene, Federico Corazzini und Antonia Estelle (beide von der US-Band Meagre Martin), dabei halfen, die Songs weiterzuentwickeln. „Die industrielle Umgebung, Pizza nach den Sessions, während aus dem Auto Old-School-Hip-Hop dröhnte – es fühlte sich eher wie New York als wie Berlin an. Das habe ich geliebt“, erinnert sich Pina.
Das Mixing übernahm Giuliano Sulzberger in Winterthur, das Mastering Simon Lancelot in Paris.
Musikalisch bewegt sich das Album zwischen intimem Folk und roher, emotionaler Indie-Rock-Direktheit: Man stelle sich einen grandiosen Americana-Sound vor, gefiltert durch eine Schweizer Sensibilität.
Man hört Pinas Vorbilder: Adrienne Lenker, Waxahatchee und MJ Lenderman, aber auch Anklänge an Courtney Barnett und Elliott Smith. Während frühere Werke eher indirekte Bilder verwendeten, spricht dieses Album eine klare Sprache – präzise, tagebuchartig, ohne etwas zu verbergen.
Das emotionale Herzstück ist „You See Me“, ein ruhiger Song über das Gefühl, wirklich gesehen zu werden. Um ihn herum kreisen Beobachtungen über Verlust, Nähe und Verliebtheit, Themen, die sich in Titeln wie „All I Want Is Her“ und „Bittersweet“ fortsetzen. Durch das gesamte Album zieht sich das ständige Verlangen, sich selbst besser zu verstehen.
„Ich habe erkannt, dass ich mein Leben nicht damit verbringen möchte, Dingen nachzujagen, die ich nicht kontrollieren kann. Ich möchte mehr Zeit in Beziehungen, Freundschaften, Liebe und das echte Leben investieren“, erklärt Pina Palau. Das Musikmachen geht nun mit einem klareren Gespür dafür einher, wann man festhalten, wann man vertrauen und wann man loslassen sollte. Das Album dokumentiert diese Entwicklung, von der wütenden Leichtigkeit von „Outdoor Guy“ bis zur neu gefundenen Ruhe von „Euphoria“. Es ist ein Album darüber, genau hinzuschauen: auf andere und auf sich selbst, und darüber, dass man besser im Chaos lebt, wenn man es zulässt.
27.02.2026
Pop / Rock
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Release:
16.09.2022
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Release:
15.03.2024