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ryley walker

course in fable

Release am 30.4.2021

Kennt man den Kanon seiner bisherigen Werke, war es nur eine Frage der Zeit, bis er ein derart komplexes Album realisieren würde. Was als wagemutiger Psychfolk mit "Primrose Green " begann, wurde mit jeder weiteren Songsammlung eindrucksvoll unkategorisierbarer und experimenteller. Nur die Trademarks seines virtuosen Gitarrenspiels und seiner warm intonierten Stimme blieben gleich. Dann erschien 2018 die Avantfolk-Bearbeitung eines Dave Matthew-Band-Albums namens "Lillywhite Sessions", das als Blaupause für dieses kaum greifbare, neue Album diente. "Course in Faible" ist mit seiner kunstvollen, atemberaubenden, und nie vorhersehbaren Verneigung vor seiner eigenen Vision, eine hochkomplexe Stilverquickung von Jazz, Postrock, Psychfolk und Progrock, die der große Produzent John McEntire (Tortoise, Stereolab, Red Krayola und Jim O'Rourke) zu ungezügelten Arrangements und Klangfarben verdichtete, bis diese jederzeit überraschende Essenz aus Progressiviät und Songwriting in Balance gehalten wurde. "Course in Faible" ist die Kulmination von Walkers Songwriting, das die Zugänglichkeit früherer Tracks um die Ecke denkt, sie nun mit massiv ungeraden Takten, exzessiven Breaks, traumhaften Bandleistungen am Bass, Drums und Keyboards unterfüttert, mühelos Streicher ornamentiert oder subtil atonale Jazz-Bläser einsetzt und eine Spannung in dieses traumhaft-ekstatische-melancholische Meisterwerk legt, als wäre es sein letztes. 7 Songs, die entschlüsselt werden müssen, die abgeblich von Walkers Liebe für die alten Genesis beinflusst sind und die erstmals auf seinem eigenen Label erscheinen. Sein bestes Album.

deafman glance

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the lillywhite sessions

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