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soccer mommy

sometimes, forever

Auf ihrem dritten Album als Soccer Mommy beweist sich Sophie Allison endgültig als einer der talentiertesten Songwriterinnen der Rockmusik unserer Zeit. Mit cleveren Anspielungen auf Synthie-Subgenres wie New Wave und Gothic erweitert die heute 24-Jährige die Grenzen ihrer Ästhetik. Sometimes, Forever ist eine faszinierende Sammlung, die sowohl von der Vergangenheit als auch von der Gegenwart geprägt ist und damit das gewagteste und ästhetisch abenteuerlichste Werk von Soccer Mommy. Das Album lebt von widersprüchlichen Kräften: Verlangen und Apathie, Ekstase und Elend, Gut und Böse, Selbstbeherrschung und Wildheit. Unverblümte Liebeslieder reiben sich an viel düstererer Kost mit makabre Bildern, die selbst die fröhlichsten Passagen heimsuchen. Aber da es ihr heute besser geht als zu der Zeit, als sie die Lieder schrieb, hat sie keine Probleme damit, in den Momenten des unkomplizierten Glücks zu schwelgen, die neben der Dunkelheit existieren. Sie sagt: "Ich wollte nicht etwas super Deprimierendes ohne jeden Sinn für Magie machen". Der Album-Titel bezieht sich auf die Idee, dass sowohl gute als auch schlechte Gefühle zyklisch sind. "Kummer und Leere gehen vorbei, aber sie kommen immer wieder - genauso wie die Freude", sagt Allison. "Irgendwann ist man gezwungen zu sagen: Ich muss einfach beides nehmen." Produziert wurde der neue Longplayer von Daniel Lopatin aka Oneohtrix Point Never.

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