sorry
cosplay
Release 7.11.2025
Seit ihrem Debüt 925 2020 arbeiten sie an einer Topografie aus Anspielungen, Zitaten, falschen Fährten. Nun reißen sie die Landkarte ab, zeichnen alles neu. Ein Album als Maskenball: Jede Figur darf hier auftreten, lebend oder tot, real oder erdacht. Es ist das Werk, das Sorry von sich selbst befreit. "Echoes", die erste Single, basiert auf einem Gedicht: ein Junge ruft in einen Tunnel, wartet auf die Antwort. Sorry machen daraus eine Geschichte über das Verlieben, in der das Echo zu einer dritten Person wird, ein Dazwischen, das man nicht mehr auseinanderhalten kann. "Meet me at the butterfly sanctuary. Echo", haucht Asha Lorenz, als wäre das ein Schwur, der ewig gelten soll. Das Album fühlt sich an wie ein Spielzimmer für popkulturelle Geister. Ein Guided by Voices-Song mutiert zur Ballade über die Schmuddelecken des Ruhms, die berühmteste Cartoonfigur der Welt schleicht sich als Sirene ins Bild, theoretische Physik wird zu Rockmusik, die schwerer schlägt als jede Formel. Sorry haben das neue Material bereits live erprobt, erst auf eigener UK-Tour, dann als Support von Fontaines D.C., und man hört die Mischung aus Selbstsicherheit und Übermut, die dabei gewachsen ist. *
07.11.2025
Indierock
anywhere but here
Release:
07.10.2022