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sparta

trust the river

Nach 14 Jahren kommen Sparta, die Band um At The Drive-In Mitgründer Jim Ward mit einem neuen Album zurück. Die Entwicklung war 2017 schon absehbar (die damals geleakten Singles "Cat Screen" und "Graveyard Luck" finden sich auch hier auf dem Album), und "Trust the river" wird alte wie neue Fans versöhnen. Zwischen den Trademark-Post-Hardcore Songs der Band, die gerne auch mal an Queens Of The Stone Age erinnern, gesellen sich ruhige, atmosphärische Popnummern, die teilsweise ein wenig den Geist des "Boss" himself einatmen, und selbst das steht der Band ungemein gut. Das Album ist abwechslungsreicher und filigraner als die Singles damals vermuten ließen, und auch wenn Sparta immer etwas "herkömmlicher" daherkamen als ihre Überväter ATDI, zeigt sich Jim Ward hier als talentierter Songwriter, der nicht nur die Nostalgie-Karte spielt, sondern offen für neue Einflüsse bleibt, und Sparta würdevoll ins Jahr 2020 manövriert.