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swamp dogg

love, loneliness & autotune

Auf seine alten Tage gelingt der legendären eigensinnigen Soul-Legende tatsächlich eine weitere radikale Neuerfindung. Der die gegenwärtige Musik so massiv mit bestimmende Autotune-Effekt wird zum das neue Album wesentlich bestimmenden Stilmittel seines Gesangs und in unterschiedlich gewichteten Songs zwischen Vintage-Soul, P-Funk, Southern Soul und verspultem old-school-elektronisch grundierten Art-Pop-Disco-Sound gnadenlos und grandios eingesetzt, natürlich auch bei "I´ll pretend" mit dem in dieser Hinsicht auch schon gebrannten Justin Vernon (Bon Iver). Das Album unterstreicht den subversiven Status des seit über 50 Jahren als Anti-Held und bizarrer Provokateur agierenden Musikers außerhalb von Genre und Konvention, der schon einmal 1970 die Gesetze der kommerziellen R&B-Musik dekonstruierte, als er selbst vom Southern-Souler Jerry Williams Jr. zum Enfant Terrible Swamp Dogg mutierte