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tirzah

devotion

Ziemlich aus dem Rahmen fallendes Debutalbum, das einen mit seiner Mischung aus Merkwürdigkeit und Minimalismus um den Finger wickelt. Die aus Essex stammende, in London lebende Tirzah bewegt sich in langsamen, halb-schläfrigen, halb-windschiefen Songs voller melancholischer Sehnsucht in einer entschlackten, zusammen mit Micachu aka Mica Levi produzierten Soundwelt, kommt in jedem Song mit wenigen musikalischen Elementen aus. Manchmal erinnern die dunklen, von Moll-Klängen durchzoegenen Song-Atmosphären ein wenig an The XX. Es sind oftmals v.a. Gitarrenlinien oder Piano, die den beseelten Gesang der begabten Texterin umspielen, die innerhalb ihrer Post-Grime-Downbeat-R+n B-Triphop-Exkursionen subtile und verhuschte Einblicke in ihr Innenleben gewährt. Superlässig, cool-charmant und nie schneller als 70 bpm.