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young fathers

cocoa sugar

Mit ihren bisherigen Alben haben sich die drei bereits mit dem Mercury Prize ausgestattetenSchotten ein eigenes Territorium geschaffen, das auch mit dem 3ten Album seine erstaunliche Fortsetzung erhält. Ungewöhnlich, aufregend und visionär, wie sie schräg getaktete Samples von Beats und eine große Bandbreite von Gesangs-Loops mit poltenden Industrial-Hiphop-Beats oder Bass-Schleifen konfrontieren und düster veranlagte Stimmungen mit Thrill oder einer kunstvollen, verschachtelten Beseeltheit über ihre eigenen Gesänge oder Raps anreichern. Sie erzeugen bisweilen ähnliche Stimmungen wie der Art-Soul-Rock von TV on the Radio, erinnern aber auch mal in ihrer kreativen wie originellen Sample-Verspieltheit an das verschlungene, elektronisch grundierte Weirdo- Art-Pop-Appeal des Animal Collective und bei den wild-gospeligen Backgroundvocals von "Toy" fühlt man sich gar an Algiers erinnert

tape one tape two (2cd)

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