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obey

Außerordentliche Regungen und Bewegungen aus einem surrealen, dystopischen Jenseits zwischen Schweissausbruch und Unterkühlung zwischen Kraut, 80s-Analog-Electronica und New Wave. Der spröde, eindringliche Sprech-Gesang der mittlerweile in Berlin lebenden deutsch-britischen Sängerin und Journalistin Annika Henderson (die mit Geoff Barrow und Beak 2010 ein geniales Kraut-Dub-Noise-Album als Anika aufnahm) bestimmt das 2te Album der zum Trio angewachsenen Band, bei der der Mexikaner Hugo Quezada (Robota) und Martin Thulin (Crocodiles) mit beteiligt waren. Sie demonstrieren eine besondere Balance zwischen Präzision und Wildheit, Aufgerüttelt- und Geerdetheit, groovender Motorik und aus den Fugen geratenen Experimental-Avantgarde-Momenten auf dem musikalisch ggü. dem Debut an Ambitioniertheit und Reife gewonnenen Album, das mit oft minimalistisch-reduzierten Ideen hohe Effektivität erzeugt und mit klarer Ausrichtung zu fesseln weiß. Annika Henderson erinnert mit ihrer Stimmfarbe und Performancedabei mal an Anne Clark mal an Nico. Aufgenommen in Mexico City

obey – Ltd.-Vinyl Colored-Edition

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