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Betriebsferien

Montag 16.7. - Samstag 21.7.

Das Hause Peppers gönnt sich eine Woche Ferien in Rumänien und ist ab Montag, 23. Juli wieder am Start.

Besten Dank fürs Verständnis

Mails werden beantwortet und Bestellungen bearbeitet.

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idles

joy as an act of resistance

Neues Album der Punks aus Bristol. "UK's best punk band" nennt sie der britische "Guardian". Ihr letztjähriges Debüt “Brutalism” eroberte ihr Publikum mit rauer Wut und Ehrlichkeit im Sturm. Die schiere Energie ihres Klangs gepaart mit einer rücksichtslosen Betrachtung des Lebens ließ auch die Musik-Kritik jubeln: "A rare rock record with the rage, urgency, wit and shattering of complacency“ (Uncut Magazine). Ihr neues Album legt an Dringlichkeit noch zu. It’s a statement! Beziehungsweise eine "Parade", ganz so wie Idles erklären: "It’s the parade of being carried through the grim dark. It’s a parade of laughing at yourself. It is love. It is loving yourself. It is a parade without fluff but with a tonne of glitter and violence. It is a parade of what I truly miss and what I truly have. It is a parade of the second album. It is us cutting it’s fucking head off".Diese Ideen lösen sie ein. Durchqueren dabei so lange Genres wie Punk, Post-Rock und Post-Punk bis diese zu ihren Konditionen umgedeutet werden. Das Album wurde von Space produziert und von Adam Greenspan & Nick Launay (Arcade Fire, Yeah Yeah Yeahs, Kate Bush) abgemischt.

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deaf wish

lithium zion

Neues aus Melbourne: Die Songs des 5ten Albums wurden gemeinsam von Deaf Wish geschrieben, wobei jedes Mitglied abwechselnd lyrische und vokale Aufgaben übernahm. ,Lithium Zion" wurde im April 2017 im Head Gap Recording Studio in Melbourne mit Nao Anzai aufgenommen und von Mikey Young (Total Control ) gemischt und gemastert, Young zeichnete auch schon für die Deaf Wish Single "St. Vincent's" und das Album "Pain" - beide auf Sub Pop - verantwortlich. Das Album ist ein Buffet aus Garagen-Punk-Energie, Post-Punk-Pathos, sardonischem Witz und der Furchtlosigkeit des Aussie-Rock, eine natürliche Konsequenz für jeden, der auf einem Kontinent voller grapefruitgroßer Spinnen und menschenfressender Mückenschwärme lebt." - Matt Korvette (Pissed Jeans)

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marteria (marsimoto) & casper

1982

Man hat ja schon fast nicht mehr daran geglaubt. Zugegeben: die Idee für ein gemeinsames Album von Casper und Marteria stand schon etwas länger im Raum. Nach gemeinsamen Songs auf Samplern und Soloalben wurde daraus erst ein Aprilscherz der Rap-Journaille, dann eine Art Treppenwitz innerhalb der Szene und schließlich gar nichts mehr - bis jetzt. Denn neun Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Song "Rock’n’Roll“ kommt nun endlich das langerwartete Kollabo-Album . Es ist die logische Konsequenz zwei der ruhmreichsten Rap-Karrieren dieses Landes. Spätestens mit ihren beiden letzten Soloalben „Lang Lebe Der Tod“ und „Roswell“ haben sich Casper und Marteria im letzten Jahr endgültig einen unantastbaren Status als zwei der größten und erfolgreichsten Rapper dieses Landes erkämpft und sind gleichzeitig doch so frisch im Geschäft, dass das album nicht wie eine als nostalgisches Noch-mal-wissen-wollen getarnte Verzweiflungstat daherkommt. Schon die erste Single "Champion Sound" ist Einlaufmusik par excellence: Ein Big-Band-Bläsersound mit lockerem Basslauf, der auch von Just Blaze stammen könnte und einem Jay Z gut gestanden hätte und den beiden die perfekte Grundlage liefert, um nach allen Regeln der Kunst zu Braggen und zu Boasten. Nicht durch uninspiriertes Aufzählen von Designern und Automarken, sondern mit sympathischen Querverweisen auf geschichtsträchtigen Sportgrößen von Wayne Gretzky bis Walter Frosch. So geht Superbowl-Halbzeit-Show bei den Herren Griffey und Laciny. Entstanden ist das Album in wenigen Sessions im Berliner Umland, an der Ostseeküste und in Osnabrück. "Wir sind im gleichen Jahr geboren, wir sind ungefähr zeitgleich durch die Decke gegangen, haben ungefähr gleichzeitig geheiratet und auch sonst geographisch sehr ähnliche Werdegänge gehabt. Obwohl wir diese Ost-West-Trennung und dadurch unterschiedliche Sozialisationen hatten, haben wir vieles gleich erlebt. Wir haben eine sehr ähnlich starke Verbindung zu unseren kleinen Städten Bielefeld und Rostock und zu unseren Fußballvereinen und kamen aus absoluten Underdog-Situationen nach oben", sagt Casper.

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spiritualized

and nothing hurt

Das achte Album fand keinen einfachen Weg ans Licht. So spricht Jason Pierce aka J. Spaceman, der das Album im Alleingang in London schrieb und aufnahm, von einem mitunter frustrierenden, beinahe schmerzhaften Prozess, der vor allem von den reduzierten Aufnahmebedingungen am Laptop herrührte. Pierce, der die Arbeit im Studio zu früheren Alben als feste Instanz empfand, musste für das album alle Tricks und Kniffe der digitalen Aufnahmetechnologie von der Pike auf erlernen. Dem Perfektionismus von Pierce ist es zu verdanken, dass 6 Jahre nach seinem letzten Werk neun persönliche, hypnotische und geradezu spirituelle Songs entstanden, die vorangegangenen Veröffentlichungen in nichts nachstehen und den grenzenlosen, musikalischen Kosmos widerspiegeln, den Spiritualized seit jeher verkörpert

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villagers

the art of pretending to swim

Nach der zurückgenommenen, intimen Atmosphäre des Vorgängers Darling Arythmetic (2015), verfolgt das neue Album The Art Of Pretending To Swim ein vielschichtigeres, facettenreicheres Konzept, wie man es schon von O'Briens Debütalbum Becoming A Jackal (2010) und dessen Nachfolger {Awayland} (2013) kennt. Eine gute Prise Soul, ein intelligenter Rhythmus und ein umwerfendes Spektrum akustischer Details, analog wie digital, erzeugen eine hoch emotionale Stimmung mit überaus eingängigen Melodien. Fein austariert, mit raffinierten Perspektiven und Songtexten, die die existentiellen Ängste und Hoffnungen in einem eher hoffnungslosen, dystopischen, von Technik bestimmten Zeitalter umarmen, ist The Art Of Pretending To Swim das bislang wohl am opulentesten ausgestattete Album von Villagers. Das Album wurde von Conor O' Brien in seinem Studio in Dublin geschrieben, produziert, gemischt und zu ganz großen Teilen auch eingespielt.

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interpol

marauder

Neues Album. Von Aufrichtigkeit und Rückgrat in einer unehrlichen Gesellschaft soll das sechste Album der New Yorker Band erzählen. Ein wichtiger Teil des neuen Albums ist das Artwork. So zeigt das Cover eine Fotografie des US-Justizministers Elliot Richardson, der 1973 bei einer Pressekonferenz seinen Rücktritt erklärte, nachdem er Anweisung Präsident Nixons ignorierte den Verfassungsrichter und Sonderermittler Archibald Cox zu entlassen, der damals die Ermittlungen im Watergate-Skandal gegen Tricky Dick leitete. Das Bild zeigt Richardson als einsamen und isolierten Menschen, in einer künstlich wirkenden Umgebung. Das Bild ging damals um die Welt. "Marauder" handelt in vielen Teilen von Aufrichtigkeit und davon Rückgrat zu beweisen, weshalb das Foto perfekt zum Thema des Albums passt.Entstanden sind die neuen Songs im New Yorker Proberaum der Yeah Yeah Yeahs. Produziert wurde das Werk von Dave Fridmann (Flaming Lips, Spoon, MGMT und Mogwai). Angeblich soll der neue Sound Rock mit 80er-Jahre-Funkeinflüssen verbinden. Zudem sollen die Songs sehr viel biographischer als früher sein.

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BAZE

gott

Baze «Gott» Ein Schelm, wer Böses denkt. Ein Schelm, wer an Blasphemie denkt. Andächtig, mit der ihn so aus- und bezeichnenden, wortgewandten Detailverliebtheit setzt sich Baze auf seinem neuen Album mit dem Zentrum unserer Welt auseinander: Den Menschen, und deren Gedanken- und Gefühlswelten. Ein Schelm, wer an Wiederholung denkt. Musikalisch erfindet sich der Berner einmal mehr neu. Zwischen sphärischen Klangwelten thematisiert Baze die ureigenen, uns nächsten Emotionen Sehnsucht, Liebe und Verzweiflung. Getragen von einem feingewobenen, digitalen Soundteppich erzählt er von stillem Glück, schmerzlichen Trennungen und der Familie. Auf unaufdringliche Art und Weise bildet Baze unverkennbare Stimme den Mittelpunkt. Umspielt von gekonnt gesetzten, instrumentalen Farbtupfern sinniert er teils federleicht, teils beklemmend nachdenklich über den Alltag. In zehn Musikstücken fängt Baze mit der ihm eigenen Prägnanz und seinem lyrischen Charme die Gratwanderung zwischen Fortschritt und Stillstand, den Widerspruch der kleinen Schweiz in der grossen weiten Welt ein. Ein Schelm, wer nicht trotzdem an Grosses denkt.

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deafheaven

ordinary corrupt human love

Neues Album der 2010 von George Clarke und Kerry McCoy gegründeten Band! Das von Jack Shirley produzierte und von Nick Steinhardt (von Touché Amoré) Artwork-technisch betreute vierte Album wurde inspiriert von der Graham Greene Novelle "The End Of The Affair", welches sich kurz zusammengefasst mit der Liebe und all ihren Schwierigkeiten befasst. Musikalisch bleiben sie sich im Grunde genommen recht treu. Postrockige Abfahrten treffen auf eine emotionale Achterbahnfahrt aus hymnenhaften Parts und (seltener) black-metallischer Raserei. Gelegentliche fast schon klassische Soli sorgen für etwas Auflockerung und in den ruhigen instrumentalen Momenten fühlt man sich immer wieder an Ikonen wie Godspeed You! Black Emperor oder Mogwai erinnert, sobald hingegen die keifenden Vocals und die Double-Bass einsetzen, wechselt der Sound in eine Art Feel Good Variante des derzeit durchaus angesagten Black Metals moderner Spielart!

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dirty projectors

lamp lit prose

Dave Longstreth bringt mit ‘Lamp Lit Prose’ im Juli das 8. Album seines Projektes ‘Dirty Projectors’. Zur heutigen Album-Ankündigung gab es auch die Single ‘Break-Thru’ samt quirligem Video.
Unter Anderen sind “Fleet Foxes” und “Haim” als Gäste mit von der Partie. Der Stil des erstens zu hörenden Songs ‘Break-Thru’ ist endlich mal wieder richtig abgedreht. Wem ‘Dirty Projectors’ im letzten selbstbetitelten Album etwas zu “average” geworden sind, der wird vermutlich diesmal wieder mehr gefallen finden.

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death cab for cutie

thank you for today

Death Cab for Cutie sagen "Thank You for Today" – so nämlich lautet der Titel des neuen, neunten Studioalbums, das die Indie-Ikonen am 17. August veröffentlichen werden. Los geht es schon jetzt mit der ersten Single "Gold Rush", dessen Video unter der Regie von Alex Southam (alt-J, Mumford & Sons) entstanden ist.
Darin bewegt sich Frontmann Ben Gibbard durch ein immer dichter bevölkertes Stadtbild und wird ein- ums andere Mal unsanft von Passanten angerempelt, während er die Zeilen des Songs über eine sich rapide verändernde Stadt singt, in der ihm alles zunehmend weniger vertraut ist. "Mir kam erst kürzlich die Erkenntnis, dass so viele meiner Erinnerungen an meine Geografie geknüpft sind", sagt Gibbard über die Inspiration zu dem Song. "Und wenn sich diese Geografie verändert, ist es, als müsstest du dich nicht nur mit dem Vergehen der Zeit arrangieren, sondern würdest diese Leute und diese Zeit in deinem Leben noch einmal aufs Neue verlieren. Städte sind im steten Wandel und ich reklamiere in dieser Hinsicht keine Opferrolle, aber die Geschwindigkeit, in der sich Seattle verändert und farbige Menschen ebenso wie kreative Communitys an den Rand gedrückt werden, ist alarmierend."
"Gold Rush" ist aufgebaut um ein treibendes Sample von Yoko Onos epischem 1972er-Track "Mind Train" – und wäre als Demo bei den Vorarbeiten des Albums fast verworfen worden, hatte Produzent Rich Costey (Fiona Apple, Franz Ferdinand, Muse) Gibbard nicht dazu ermutigt, es sich noch einmal vorzunehmen. Am Ende wurde der Song einer der aufregendsten des Albums. Nur gut, dass DCFC wie schon beim letzten Album "Kintsugi" mit Costey zusammenarbeiteten! Neu ist indes, dass neben den langjährigen Bandmitglieder Gibbard, Nick Harmer und Jason McGerr erstmals die den neuen Mitglieder Dave Depper (Menomena, Fruit Bats, Corin Tucker, Ray Lamontagne) und Zac Rae (My Brightest Diamond, Fiona Apple, Lana Del Rey, Gnarls Barkley) mit im Studio waren.
Depper und Rae waren seit 2015 bereits Teil der Tourband von Death Cab gewesen. Nachdem man über anderthalb Jahre miteinander gespielt hatte, hatten Gibbard, Harmer und McGerr genug Vertrauen in Depper und Raes kreative Instinkte gewonnen, um sie auch für die Aufnahmen des neuen Albums einzuladen. Harmer sagt: "Die Freude und der Enthusiasmus, die Dave und Zac über ihre Mitwirkung an dem Prozess an den Tag legten, war unglaublich ansteckend. Es verlieh dem Ganzen eine Verspieltheit, die es uns ermöglichte, einige Risiken einzugehen – und zu lachen, falls es nicht funktionierte oder uns abzuklatschen, wenn doch. Es herrschte ein Gefühl von Ungezwungenheit, einfach miteinander zu spielen und sich von diesen Jungs zeigen zu lassen, wozu sie in der Lage waren, und ihnen Raum zur Entfaltung zu geben."

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sophie hunger

molecules

Neues, 6tes Album der jetzt in Berlin lebenden Bernerin, die dort analoge Synthesizer und elektronische Musik für sich entdeckte und klassische Instrumentierung gegen Drum-Computer und Software tauschte und sich entschloss, ein komplett englischsprachiges Album aufzunehmen statt wie bisher Englisch, Französisch, Deutsch und Schweizerdeutsch zu mischen. Auf „Molecules“ richtet sie ihren Blick außerdem viel stärker nach innen. Das liegt daran, dass sie beim Schreiben „isoliert und labil“ war, sagt sie. Sie schrieb und programmierte die Lieder über einen Sommer in ihrem Home Studio, bevor sie es gemeinsam mit Dan Carey im Herbst 2017 in London aufnahm. Dabei blieben die beiden unter sich. Das heißt aber nicht, dass sie dabei die Augen vor der Welt verschlossen hätte; im Gegenteil.

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mitski

be the cowboy

Mitskis sorgfältig komponierte Lieder wurden oft als emotional raue, überquellende Geständnisse eines fiebrigen Mädchens dargestellt, aber in ihrem fünften Album ,Be The Cowboy" stellt Mitski eine Persona vor, die vorher angedeutet wurde, aber bis jetzt noch nie so präsent war - eine Frau mit völliger Kontrolle. ,For this new record, I experimented in narrative and fiction", sagt Mitski. Obwohl sie zögert, so weit zu gehen, zu sagen, dass sie vollwertige Charaktere erschaffen hat. Sie verrät: ,a very controlled icy repressed woman who is starting to unravel. Because women have so little power and showing emotion is seen as weakness, this `character' clings to any amount of control she can get. Still, there is something very primordial in her that is trying to find a way to get out." In ,Be The Cowboy" erforscht Mitski die Einsamkeit, ein Symbol zu sein und die Einsamkeit, jemand zu sein, der sich wie ein niemand fühlt. Die Lead-Single ,Geyser" stellt uns eine Frau vor, die nicht mehr alles halten kann. Sie ist dabei, eine Flut von Verlangen und Leidenschaft auszulösen, die sich in ihrem Innern angesammelt hat. Auf dem mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland aufgenommenen Album gibt es jede Menge lebhafte Angeberei, aber genauso viel Hineinhorchen in die Mythologie des eigenen Ichs. In diesen 14 Liedern schwankt die Musik von fröhlich zu klagend. Traurige Klavierballaden gehen in trügerische Uptempo-Songs über.

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mark lanegan & duke garwood

with animals

Am 24.08.2018 wird mit “With Animals“ das neue Album von Mark Lanegan & Duke Garwood via Heavenly Recordings erscheinen.

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung von “Black Pudding“ haben sich die beiden Ausnahmekünstler erneut zusammengetan und präsentieren nun 12 neue Songs. Während beim Debütwerk noch die Gitarre im Fokus der Aufnahmen stand und die Melodien um das Saitenspiel Garwoods kreisten, hat das neue Album einen anderen Ansatz. Es kommt reduzierter daher, definiert sich durch die Zwischenräume der Klänge und gewinnt so noch mehr Intensität durch Simplizität. Der Sound des Albums ist dennoch kraftvoll, düster und staubig.
Es scheint fast so, als hätten die beiden das Album nicht in LA, Pasadena und Joshua Tree aufgenommen, sondern irgendwo in einem Studio aus den 60er Jahren, während draußen gerade die Apokalypse wütet.

“Save Me“ heißt der Opener des Albums und ist gleichzeitig auch der erste audiovisuelle Vorbote.

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cowboy junkies

all that reckoning

Mit dem neuen Album rüttelt die Band den Hörer behutsam wach. Ob es darum geht den brüchigen Zustand der Welt zu kommentieren oder um persönliche Beziehungen, diese neue Sammlung von Songs ermutigt den Hörer aufmerksam zu werden. Es scheint das bisher stärkste Album zu sein, das die Cowboy Junkies je aufgenommen haben. Während ihre Musik leicht zugänglich klingt, sind die Songs auf All That Reckoning eher tiefgründig. Im echten Junkies Stil wird die Sanftheit der Songs mit Rock nebeneinandergestellt, der teilweise im schrillen Gewand daher kommt. Jeder, der die bis dato 30 Jahre andauernde Reise der Band verfolgt hat, weiß, dass die Band immer ihren eigenen Weg gegangen ist. Seit ihrem vielversprechenden Debüt „Whites Off Earth Now, ihrem internationalen Durchbruch mit The Trinity Session bis hin zu den Nomad Series (2010-2012), haben sich die Cowboy Junkies niemals von Trends im Musikbusiness leiten lassen.

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chastity

death lust

Was ein Einstandsalbum für Brandon Williams, ein exzellentes Gainer-Album, das v.a. von den Distortionwolken aus unglaublich tighten atonalen und wogenden Gitarrenriffs getragen wird. Genauso fesselnd Brandon´s leicht angerauhte Stimme und sein vom klagenden bis zum Hymnischen gehender Gesang, der in seiner Melodiosität durch die Songs führt und in prima Kontrast zu dem intensiv mahlenden und kantigen Gitarrenacting steht. Das klingt in seinem Ausdruck auch manchmal fast wie eine mögliche Inkarnation von Helmet. Geniale Stopps und Breaks, bevor die Gitarre einem mit ihrer Verzerrungsmelancholie eins über die Birne brät. Gerade hier geht einiges, auch vielschichtig. Post-Hardcore ist ein wichtiger Bezugspunkt dieser löasse Scheibe, Schnelles Abgehen zu Offbeat-Dumming ist genauso drin wie offene hallbeladene Gitarrenriffs im für große Räume in eher schleppendem Midtempo, immer wieder von ruhigeren Parts durchsetzt. Auf dem Album manifestiert sich auch die Wut der Jugend der Arbeiterklasse veiner Provinzstadt wie Whitby, Ontario.

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ty segall & white fence

joy

Zum zweiten Mal hat sich Multitalent Ty Segall mit Tim Presley von White Fence zusammengetan, um ein Album aufzunehmen. Es heißt "Joy" - und mit "Good Boy" gibt es einen ersten Vorboten zu hören.
Pausen legt Fuzz-Rock-Wunderkind Ty Segall scheinbar niemals ein. Sein massives Doppelalbum "Freedom's Goblin" war erst Ende Januar unser Album des Monats - da legt der bald 31-Jährige mit seinem Kumpel Tim Presley ein weiteres Album nach.
Auch Presley ist kein unbeschriebenes Blatt. Er spielte einst in der Hardcore-Band Nerve Agents, gründete 2004 die tolle Psych-Band Darker My Love und stieß 2006 sogar zu The Fall. Als White Fence macht er seit 2010 Musik, hat seitdem sechs Studioalben und zwei Livealben veröffentlicht.
Die erste Zusammenarbeit mit Segall erscheint unter dem Namen "Hair" im April 2012. Mit "Joy" erscheint am 20. Juli via Drag City nun das zweite Album des Duos via LP, CD und Kassette. Darauf sind gleich 15 Songs. "Good Boy" gibt es vorab bereits zu hören - ein halbakustischer, leicht schräger (Folk-)Rocksong. Aber gerade bei Presley und seinem Projekt White Fence muss man mit Merkwürdigkeiten und Atonalitäten, freier Form und garagigem Krach rechnen.

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rvg (romy vager group)

a quality of mercy

Acht Tracks, die von der Band in einem Melbourner Pub aufgenommen wurden – das Debüt „A Quality Of Mercy“ der Postpunker RVG, das in ihrer Heimat Australien bereits im vergangenen Jahr erschienen ist, kann man als Verbeugung vor Bands wie Echo And The Bunnymen, The Psychedelic Furs oder The Go-Betweens verstehen. Die Band arbeitet gerade an neuem Material, das Ende 2018 veröffentlicht werden soll.

Die Songs auf „A Quality Of Mercy“ klingen leicht und schwer zugleich, euphorisch und düster. Die Gitarren kratzen verschroben und sind doch catchy. Frontfrau Romy Vager führt die Band mit ihrem markanten und leidenschaftlichem Gesang an. Die Band trägt ihren Namen, was in der ehemaligen, langen Version deutlicher wurde: Romy Vager Group.

„A Quality Of Mercy“ drückt so vieles aus, in acht klassischen und stimmigen Liedern, in weniger als einer halben Stunde Spielzeit. Romy Vager versucht mit und in ihren Liedern hinter ihr Ego zu treten. Von der persönlichen Ebene ausgehend, soll auch eine universelle Perspektive eingenommen und hörbar werden. RVG suchen das Intime und gleichzeitig Große, das Aktuelle und gleichzeitig Zeitlose.

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kummerbuben

itz mau apokalypse

Jetzt mal grosse Kelle: Ihre sechste Veröffentlichung «Itz mau Apokalypse» haben die Kummerbuben zusammen mit dem Projektorchester Variaton aufgenommen, einem 80-köpfigen Sinfonieorchester aus Bern. Entstanden sind brandneue Songs zwischen düsterem Mundartrock und aktueller Klassik – schöne Melodien, die Abgründe eröffnen. Es ist keine Musik, um Einkaufszentren und Hochzeiten zu beschallen, dafür Lieder, die einen etwas länger beschäftigen.

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let's eat grandma

i'm all ears

Mit “I’m All Ears“ wird am 29.06. das neue Album von Let’s Eat Grandma via Transgressive Records erscheinen. Zwei Jahre nach dem Debütalbum “I, Gemini“ melden sich Rosa Walton und Jenny Hollingworth nun mit neuem Material zurück.

Elf neue Tracks hat das Duo aus Norwich, UK auf dem kommenden Werk zusammengestellt und konnte dabei auf Unterstützung von Produzent David Wrench (The xx, Frank Ocean, Caribou) sowie SOPHIE (Madonna, Charli XCX, Vince Staples) und Faris Badwan (The Horrors) bauen. Der Sound von Let’s Eat Grandma lässt sich schwer in eine Schublade stecken. Experimental-Pop oder Bubblegum-Psych-Rock, in jedem Fall ist die Klangwelt der beiden jungen Musikerinnen ansteckend und klingt dabei so unverbraucht, innovativ und energiegeladen.

Im Vergleich zum Debüt “I, Gemini“, das die beiden mit gerade mal 17 Jahren aufgenommen hatten, erscheint das neue Album reifer und gefestigter. Es ist das Werk zwei junger Frauen, die als Musikerinnen gewachsen sind, deren Freundschaft noch inniger geworden ist und so noch mehr Selbstbewusstsein für Let’s Eat Grandma gesammelt haben.

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milk carton kids

all the things i did and all the things that i didn't do

Bisher kannte man Kenneth Pattengale und Joey Ryan als Akustik-Duo, das auf vier Alben mit ruhigen, einprägsamen Melodien, wunderbaren Harmonien und virtuosem Gitarrenspiel zerbrechliche Vintage-Folk-Songs zum Besten gab. Das brachte dem kalifornischen, seit 2011 tätigen Gespann unter anderem schon eine Grammy-Nominierung und den Titel "Group of the Year" bei den Americana Music Awards 2014 ein. Das von Joe Henry (Joan Baez, Allen Toussaint, Billy Bragg) produzierte Album "All The Things That I Did And All The Things That I Didn‘t Do" bedeutet eine Abkehr vom bisherigen Erfolgsmuster, denn erstmals standen die Zwei mit einer Band im Studio. Aus einem ganz einfachen Grund, wie Pattengale unterstreicht: "We wanted to do something new." Zwar würden die kreativen Rädchen passgenau ineinandergreifen, aber zur künstlerischen Weiterentwicklung wäre es für sie einfach vonnöten gewesen, die Klangpalette zu erweitern. Die Mitwirkung anderer Musiker demnach ein logischer Schritt. Und einer, der den beiden gutgetan hat. Die zwölf neuen Songs zeigen sich vielfältiger, ohne die gewohnte Soundsignatur missen zu lassen. Perfekt für Fans von The Barr Brothers, Shovels & Rope und Dawes.

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gorillaz

the nownow

Wollte der zwischenzeitlich 50 Jahre alt geworde­ne Damon Albarn mit dem letztjährigen Gorillaz-Album vorrangig seiner 18-jährigen Tochter imponieren? Wäre ja fair enough. HUMANZ war mit aktuellen Rap-Richtungsweisern nur so vollgestopft – und so einer eigenen Identität beraubt. Der diffusen Fanschar Albarns schien die Platte der längst nicht mehr als Cartoon-Crew wahrgenommenen HipHop-Zombies jedenfalls nicht viel bedeutet zu haben, selbst nach sieben Jahren Pause nach der unnötigen, instrumentalen iPad-Platte THE FALL. HUMANZ warf trotz acht Singles keinen Hit ab.
THE NOW NOW scheint daran interessiert zu sein, das zu ändern – mit einer Rückbesinnung auf das, was diese „Band“ einmal ausgemacht hat (obwohl es einen Wechsel im „Line-up“ zu verzeichnen gibt: Laut Storyline ist Bassist Murdoc im Knast, für ihn springt Ace aus dem Reich der Powerpuff Girls ein). Und das sind eben nicht die VIPs – lediglich Jamie Principle und Stammgast Snoop Dogg unterstützen „Hollywood“, die sommerliche Vorabsingle „Humility“ trägt die Jazz-Gitarre von Legende George Benson, der im Video dazu von Jack Black ersetzt wird –, sondern die Pop-Sensibilitäten Albarns. Daher ist auch nur „sein“ Charakter 2D auf dem Cover zu sehen. THE NOW NOW mutet wie das erbaulichere Gegenstück zu Albarns ermüdend trübsinnigem Solodebüt EVERYDAY ROBOTS an. Am meisten aber zu loben ist die Abkehr vom Versuch, mit den Entwicklungen im Game mithalten zu wollen.
THE NOW NOW könnte die dritte B-Seiten-Sammlung der Gorillaz sein. Das ist weniger gemein gemeint, als es klingt: G-SIDES und D-SIDES sind formidable Platten! Aber eben keine Greatest Hits. Oft verkleben sich die hübschen Melodien in der dick aufgetragenen Synthie-Sülze – könnte sie doch Danger Mouse mit der knackigen Produktion von DEMON DAYS befreien! Das relativ entschlackt groovende „Tranz“ bildet da eine willkommene Ausnahme, wirklich herausragend aber ist das gezupfte „Idaho“, das wie ein Übergang zum angekündigten zweiten Album von The Good, The Bad & The Queen wirkt.

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David Eugene Edwards (Woven Hand, 16 Horsepower), Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten)

risha

Eigentlich eine überfällige und auch musikalisch naheliegende Kooperation, da sich der Wovenhand-Sänger und der umtriebige Neubauten-Musiker bereits seit den Anfangstagen von 16 Horsepower kennen und auch schon zusammen die Musik für "The Glasshouse", ein Filmprojekt von Alexander Hacke's Frau Danielle de Picciotto, schrieben und auch an dem Reunion-Album von Crime & The City Solution waren beide beteiligt. Das Album "Reisha" - auf Arabisch "Feder"- umhüllt das indigen-schamanistisch Amerikanische, das Edwards normalerweise im Kontext seines dunklen Americana-Rock repräsentiert, innerhalb eines vibrierenden, europäisch gefärbten Song- und Soundmantels, was sich in Industrial-Beats, aus Field Recordings entstandenen Drone- und Sound-Kontexten oder dem avantgardistischen Einsatz melancholisch-psychedelisch gefärbter Streicher und anderer Instrumente, aber auch orientalischer Tonleitern zeigt. Die alte Goldgräbermetropole Denver vs. das multikulturelle Berlin mit seiner Offenheit ggü. dem Osten, wenn man so will. Edwards nahm alle Vocals und Saiteninstrumente auf, Hacke spielte Keyboards, Bass, Drums und stiftete sämtliche elektronische Sounds. Fesselnd und atemberaubend die sich immer wieder verändernde geheimnisvolle und hypnotische Atmosphäre, gepaart mit einer grandiosen Energie und immensen Tiefe, deren Sog man sich nicht entziehen kann.

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Soulwax

essential

Für Pete Tongs BBC Radio 1 Essential Mix im Mai 2017 im Soulwax-eigenen Studio Deewee in Gent aufgenommenes neues Album der Dewaele-Brüder (2manydjs, Despacio) mit ausnahmslos neuen Tracks aus eigener feder bzw. Studio, das sie aber als Radiomix präsentieren. Im Gegensatz zum fiktiven Soundtrack für "Café Belgica", für den sie sämtliche dort agierende Bands erfunden und produziert hatten, setzen sie diesmal auf die Kraft von Acid-Lines, shakernder Percussion, wildem Geplunker und FX-Synths, lassen den Unterboden mit elektroiden Technobeats und Samples vibrieren und keine Kniekehle trocken mit diesem tackernden Album, das sein Heil ausnahmslos auf dem Floor sucht und eine Dramaturgie besitzt, wie sie nur die beiden so hinkriegen. Vocals spielen dabei eine untergeordnete Rolle, eher als Samples oder Spoken Fillings, dafür kraftvolle Gymnastik für Bein und Po und die Hirnwindungen durchwalkende Tracks zum Durch-die Nacht-Grooven.

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record company

all of this life

The Record Company veröffentlichen am 22. Juni 2018 mit “All Of This Life”den heißersehnten Nachfolger ihres 2016 erschienenen und für einen GRAMMY nominierten Debütalbums “Give It Back To You”. Man muss dieses aufregende neue Werk nur einmal anhören und sieht sofort, wie sehr das Trio seit seinem kometenhaften Aufstieg gewachsen ist. Das zeigt auch ihre erste Single “Life To Fix”.
Kernige Gitarrenslides, leicht verzerrte Bässe und das treibende Schlagzeug stehen laut Aussage der Band weiterhin im Zentrum ihrer Musik, aber die Songs sind mutiger und ehrgeiziger, nachdenklicher und ernster, randvoll mit Abenteuerlust und Lebensfreude.
Gleichzeitig seien die Stücke weiterhin tief verwurzelt im amerikanischen Rock’n’Roll, der der Band schon in der Vergangenheit viel Inspiration und zugleich Bodenhaftung verliehen hatte. “Unser erstes Album hat uns gezeigt, dass das Publikum sich sehr mit den Songs identifiziert, die etwas mehr Tiefe und Nachdenklichkeit haben”, fügt Bassist Alex Stiff hinzu.
“Manchmal entdecken die Menschen eine viel tiefere Bedeutung in den Songs, als wir je für möglich gehalten hätten. Nach den Konzerten sprechen sie uns an und erzählen, dass ein Song ihnen durch eine Scheidung hindurchgeholfen hat oder durch einen Trauerprozess. Das ist für uns sehr bewegend und inspirierend.”

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kamasi washington

heaven & earth – 2CD / 4LP

Der Jazz-Innovator mit seinem neuen Album auf Young Turks. Der langerwartete Nachfolger zu seinem Debüt "The Epic" ist ein Konzeptalbum, das aus zwei Hälften besteht, die sich thematisch Himmel und Erde zuordnen lassen. Die insgesamt 16 Tracks wurden mit seiner Band The Next Step, wie auch Mitgliedern des The West Coast Get Down Kollektivs in den Henson Studios in Los Angeles aufgenommen. Die Musik wurde von Kamasi Washington geschrieben und komponiert und unter Mithilfe von Thundercat, Terrace Martin, Ronald Bruner, Jr., Cameron Graves, Brandon Coleman, Miles Mosley, Patrice Quinn, Tony Austin und vielen anderen arrangiert. 2,5 Stunden epische Musik, die mehr ist als nur Jazz.

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mourn

sorpresa familia

Auch auf dem 3ten Album überrascht das gemischte blutjunge katalonische Quartett mit einer eleganten Mischung aus Math- und Indierock, die im Fahrwasser von kantigen 90er Jahre-Bands agiert und dabei höchst abwechlungsreich eine musikalische Welt zwischen dissonanten Riffs und Stop & Go-Songwriting, Laut-Leise-Momenten, angepunkten Riot Grrl-Momenten und rührenden Mathrockriffs durchschreitet. Kraftvolle Songs, nicht alltägliche Riffs und Ideen und zum Ausdruck gebrachte Anspannung und Wut über Missstände und Frustrationen prägen das bislang beste Album der Band, das auch textlich einiges bietet. Mourn lassen vom Stapel gegen gierige Konzerne, Ausbeutung, falsche Freunde, unehrliche Autoritätspersonen, die komplexe Weltpolitik

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john parish

bird dog dante

John Parish, Komponist und mit dem Mercury preisgekrönte Produzent liefert eine brandneue Sammlung von Songs, einschließlich eines Duetts mit seinem langjährigen musikalischen Partner PJ Harvey. John Parish fungiert als Mucial Director der PJ Harvey Band auf ihrer "Hope Six Demoltion" Welttournee. Neben den Aufnahmen zu seinem neuen Soloprojekt produzierte er für This is The Kit, Nadine Khouri und Aldous Harding. John ist ein außergewöhnlich begabter Künstler mit jugendlicher Natur und kreativer Offenheit, sowie der Fähigkeit, meisterhaft Ideen weiterzuspinnen. Es ist klar, warum Uncut sagte, dass "Parish einer von Großbritanniens einfallsreichsten Studio Handwerker" ist. Johns jüngste Soloaufnahmen waren zunächst instrumental und als Filmmusik komponiert worden. Auf Tour mit PJ Harvey konnte er im Zusammenspiel mit ihr seine Texte verfeinern. Die Musik ist sanft und leise mit einem Gewicht, das durch emotionale Tiefen und subtile freude sein Gewicht entfaltet.

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rolling blackouts coastal fever

hope downs

Auch als Tape erhältlich

Melbourne hat eine neue Stimme: ROLLING BLACKOUTS COASTAL FEVER Hope Downs ist exakt das Album, welches durch die zwei Buzz-Building-EPs Talk Tight (2015) und The French Press (2017) versprochen wurde. Der Albumtitel, der dem Namen einer riesigen Tagebaumine mitten in Australien entlehnt ist, bezieht sich auf das Gefühl, am Rande der Leere des großen Unbekannten zu stehen und etwas zum Festhalten zu finden. Es ist eine Platte, die sich darauf konzentriert, die hellen Punkte in einer Zeit zu finden, in der sich Zynismus allzu oft wie der natürliche Zustand anfühlt. ROLLING BLACKOUTS C.F. sind hier, um uns daran zu erinnern, unsere Füße auf dem Boden zu halten - und Hope Downs ist ein ebenso köstlicher Geschmack von Terra Firma, wie man ihn gerade von einer Rockband bekommen kann.

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melody's echo chamber

bon voyage

Das 5 Jahre alte Debutalbum avancierte zu einem zeitlosen Undergroundtip, das 2te Album übertrifft es nun sogar. Ein fantasievoller Irrgarten im Zeichen moderner Psychedelic, das die französische Songwriterin und Multiinstrumentalistin Melody Prochet zusammen mit den seelenverwandten schwedischen Neo-Psych-Übervätern von Dungen umsetzte. Auch hier wieder ziehen Vergleiche wie origineller Freigeist trifft Tame Impala trifft Broadcast mit Stereolab-Bass und Neo-Chanson-Gesang, aber auch die Melodieästhetik von Dungen spielt eine gewaltige Rolle auf einem Album, das tatsächlich auch beim x-ten Hören wie eine kapriziöse Reise in eine ungewisse Welt zwischen vielfältiger Psychedelic, motorischem 60s-Pop, analoger Electronic und Westcoast-Folk wirkt (dazu kommen auch orientalische Einflüsse und sogar mal Funkiness und etwas Samplemania) und mit seinen ständigen Veränderungen und Verschiebungen innerhalb der Songs begeistert. Eine Explosion der Kreativität im Zeichen des Retrofuturismus.

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zeal & ardor

stranger fruit

ZEAL & ARDOR haben mit 'Gravedigger's Chant' die brandneue erste Single ihres kommenden Albums ins Netz gestellt. Das Projekt des amerikanisch-schweizerischen Musikers Manuel Gagneux kombiniert Black Metal mit Blues, afroamerikanischen Einflüssen und Gospelklängen und wird uns seinen zweiten Studiolangspieler "Stranger Fruit" am 8. Juni über Radicalis/MVKA in die Plattenregale stellen. Einen ersten Blick auf die 16 Songs starke Tracklist und das Coverartwork des Albums könnt ihr hier werfen. Das offizielle Video zu 'Gravedigger's Chant' gibt's unten zu sehen. Ihr vielgelobtes Debütalbum "Devil Is Fine" hatten ZEAL & ARDOR im April 2016 veröffentlicht.
"Der Totengräbergesang ist das Lied, das von den Leuten gesungen wird, die deinen Körper zur Ruhe legen", kommentiert Bandkopf Manuel Gagneux den Song 'Gravedigger's Chant'. "Diese Leute interessiert es nicht, woher du kommst, noch wissen sie, was du getan hast und wer dich geliebt hat. Sie kennen nur das, was vor ihnen liegt. Also singen sie dieses Lied, da du nie mehr einen Ton hauchen kannst."

Auch als Tape erhältlich..

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fantastic negrito

please don't be dead

Fantastic Negrito interpretierte den Blues auf seinem letzten Album “The Last Days Of Oakland” (2016) so modern und erfrischend wie kaum ein anderer Künstler heutzutage. Er bekam den Grammy Award für das beste zeitgenössisches Blues Album und ekstatisches Lob auf der ganzen Welt.

Am 15.06.2018 veröffentlicht er sein neues Album “Please Don’t Be Dead” auf Cooking Vinyl. Richtige Muckermusik zwischen klotzigem Blues-Rock, Funk, Gospel, Soul, Balladen mit viel Pathos, Hymnen, Chöre, Schweineorgel und einer prägnanten Stimme.
In Bezug auf das neue Album sagt Negrito: “Ich habe dieses Album geschrieben, weil ich Angst um das Leben meines schwarzen Sohnes habe. Ich habe Angst um das Leben meiner Töchter. Ich bin unsicher, welche Zukunft sie haben werden. Wird jemand an ihrer Schule um sich schiessen? Werden sie abhängig von verschreibungspflichtigen Pillen? Werden sie auf der Strasse landen und unter Autobahnen und Unterführungen schlafen? Wird die Polizei meinen Sohn ermorden? Ich wählte den Namen “Please Don’t Be Dead”, weil ich das Gefühl hatte, dass wir uns als Gesellschaft verirrt haben – und ich weiss, was passiert, wenn du die falschen Dinge verfolgst. Es ist die Geschichte meines Lebens. ”

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snail mail

lush

Urbaner Stoff für das Slowcore Revival von der 18-jährigen Songwriterin Lindsay Jordan aus Brooklyn, die hier ihr Debütalbum vorlegt. Keiner der 10 Songs ist ein Filler, Jordan spielt eine abgeklärte, selbstbewusste Collegerock-Gitarre und sie schreibt mit ihrer Band wunderbar unpeinliche Introspektionen auf, transzendiert gebrochene Folk-Hymnen oder rockt auch mal noisig-slackermässig nach vorne wie beim heimlichen Hit „Heat Wave“. Ihre Stimme ist jung, ungekünstelt und emotional reif so als sei sie Liz Phair vor 25 Jahren. Tolles Indie-Debüt eines großen Talents, mit dem sie Courtney Barnett Konkurrenz macht.

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flasher

constant image

Domino Records

Das Debütalbum der DC-based Band um den ehemaligen Priests-Bassisten Taylor Multiz ist ein exemplarisches Beispiel wie aktuelle Bands der Stadt einen neuen, eigenen Sound etablieren. Losgelöst von der reichen Vergangenheit Washingtons und dem bis heute allmächtigen Dischord-Einfluss, präsentieren Flasher eine Platte, die sich emotional und politisch gibt, den dazugehörigen Soundtrack aber weitaus subtiler liefern. Treibend und eingänglich erscheint das Album oft fröhlicher als es eigentlich ist. Ihre Version von 2018er DC-Punk und Postpunk ist vollgestopft mit 80s Pop-Einflüssen von den B52s bis Duran Duran, die an anderen Stellen immer wieder an die besten Momente der Wavves erinnert.

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shannon shaw

shannon in nashville

Was für eine Stimme! Wow. Die Sängerin und Bassistin von Shannon & the Clams mit stimmgewaltigem Soloalbum in the mood der amerikanischen Weite vergangener Zeiten, mit Chören, Band-Orchester und Hazelwood´schem Flair. Black Keys-Man Dan Auerbach entdeckte sie in einem örtlichen Plattenladen, zeigte sich beeindruckt von ihrem Stimmvolumen und produzierte mit ihr als hörbarem Mittelpunkt und renommierten Studio-Musikern wie Elvis-Pianist Bobby Wood dieses wunderbar anachronistische, detailsverliebte 60s-Album, das genau in der Schnittmenge von Nashville und Motown mit seinen komplexen, schwelgerischen Streichern, groovigen Soul-Verweisen und barocken Pop-Anleihen mit Flamenco oder Texmex-Arrangements steht. Eine grandiose Referenz in 13 eigenen Songs an Dusty Springfield und deren 1969er Album "Dusty inMemphis".

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ben howard

noonday dream

Auf seinem dritten Album verzichtet Ben auf die Gothic-Pop-Einschläge des Vorgängers und folgt stringent einem eigenwilligen akustischen Songwritingstil, der viel Wert auf eine intime Atmosphäre legt. Das Album hantiert sehr gerne mit speziellen Halleffekten, was dem Hörer das Gefühl gibt, Teil einer pittoresken nordbritischen Hafenlandschaft zu sein. Sein unter die Haut gehender Gesang verliert sich in den sanften Wellen, und Howard´s Gitarrenspiel setzt mit Delayverzierungen Akzente, die in die Weite schauen. Facettenreich, eigen, verspielt und getragen. In verschiedenen Studios zwischen dem Südwesten Frankreichs und dem Südwesten Englands aufgenommen

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get well soon

the horror

Es gibt Menschen, die haben Angst vor Alpträumen, und es gibt Konstantin Gropper. "Ich freue mich eher über einen bösen Traum. Ich träume so selten spektakulär, dass solche Alpträume für mich wie Inspirationsgeschenke sind. Ich wache auf und denke: daraus muss ich einen Song machen." Das hat er. Drei seiner verwirrendsten Träume hat er verarbeitet und drumherum ein ganzes Album voller orchestraler Musik über die Angst geschaffen, das seine Hörer zunächst weich bettet, nur um sie dann in umso abgründigere Sphären zu entführen. Mit filmischen Arrangements und Konzeptalben kennt Gropper sich aus. Seit vor zehn Jahren sein Debüt "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon"zeigte, wie mühelos sich große Instrumentierungen, eigentümliche Gedankengänge und eine Crooner-Stimme für die Ewigkeit in einem WG-Zimmer zum perfekten Pop-Album basteln lassen, hatte er seine Finger in vielen Bereichen im Spiel. Er hat Soundtracks für Filme und Serien geschrieben, war als Produzent mit dem deutschen Rapper Casper und dem kanadischen Pop-Dandy Sam Vance-Law im Studio und ist dabei trotzdem der Pop-Outsider mit dem eigenbrötlerischen Soloprojekt geblieben. Als Get Well Soon hat er Platten aufgenommen, die vom Stoizismus oder der Liebe handeln und mal wie ein Italo-Western klingen, mal wie ein Geisterschiff auf dem Marimba-Ozean, mal wie die größten Hits der 80er und 90er und mal wie eine warme Decke, unter der sich die Umrisse verlorener Städte abzeichnen. Warum jetzt also nicht ein vom Sinatra-Sound der 50er Jahre inspiriertes Album, das von den Schrecken unserer Zeit erzählt und damit aktueller klingt als jeder seiner Vorgänger? "Weil ich schon immer ein Album mit diesem Sound machen wollte", sagt er. "Und weil er zu dieser Zeit passt, in der die Idylle unserer sicheren Welt zusammenbricht." Keine Horror-Klänge also, kein dokumentarisches Werk, sondern ein subversiver Traum-Soundtrack, der einem schmeichelt bevor sich der Abgrund auftut. "Die besten Horror-Filme sind doch die, in denen man das Monster nicht zu Gesicht bekommt, in denen die Bedrohung nicht greifbar ist." Tatsächlich ist "The Horror" in aller Bescheidenheit das orchestrale Meisterwerk von Get Well Soon geworden. Genau wie Gropper die eigenen bösen Geister nicht einfach so entkommen lässt, so fängt er auch die Alpträume unserer Zeit ein, um ihnen riesige Orchester auf die mickrigen Leiber zu schreiben. Es trippelt und tiriliert durch seine Songs, es huscht und schwillt und flutet. Hier springt eine Flöte aufgeregt durchs Bild, dort schnipst der Crooner mit seinen Gästen im Takt, da legt er sich quer am Holzbläserwald vorbei aufs Klavier. So düster "The Horror" thematisch auch angesiedelt ist, so unvermittelt schleicht sich neben der Angst auch immer wieder der Humor ein. Gropper weiß nicht nur um die Absurdität eines Alptraums über einen finnischen Waldzwerg, sondern auch um die von Despoten mit lächerlichen Schwächen und die der Statussymbole unserer Zeit.

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Father john misty

gods favorite customer

Father John Misty versammelt zehn starke Songs von gewohnt herausragender Songwriterqualität, mit Witz und der bewährten Prise Absurdität.
Keinem der vorangegangenen Father John Misty Alben wurde derart viel Aufmerksamkeit und Lob zuteil wie das im April letzten Jahres erschienene „Pure Comedy“. „God’s Favorite Customer“ ist bereits Album Nummer vier über Bella Union. Produziert von Tillman selbst und aufgenommen mit Jonathan Rado, Dave Cerminara und Trevor Spencer umfasst die Gästeliste Namen wie The Haxan Cloak, Natalie Mering (Weyes Blood), Langzeitkollaborateur und Labelkollege Jonathan Wilson und Mitglieder seiner Live-Band. „God’s Favorite Customer“ ist zu grossen Teilen zwischen Sommer 2016 und Winter 2017 in New York entstanden und thematisiert das widersprüchliche Durchleben der Trauer eines gebrochenen Herzens und manischen Phasen der Freiheit. Tillmans Songwriting ist bittersüss und direkt, ohne dabei an Witz und den bekannten Hang zur Absurdität einzubüssen

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danger dan (antilopen gang)

reflexionen aus dem beschönigten leben

Rapper, Sänger, Texter, Komponist, Multiinstrumentalist und charmanter Provokateur: Seine Vielseitigkeit stellt Danger Dan sonst in den Dienst der Antilopen Gang unter beweis, sein erstes Soloalbum ist eine Art tönende Autobiographie einer zwischen Genialität und Konfusion changierenden Künstlerpersönlichkeit. Album-Auslöser war eine begonnene Psychotherapie, bei der er auf das 2008 geschriebene "Private Altersvorsorge" stiess, in dem er sich ausmalte, wie er in 10 Jahren drauf ist, um jetzt mit teil 2 darauf zu antworten. "Das war die Initialzündung für alle weiteren Lieder auf dem Album, auf denen ich vergeblich versuche mich mir selbst zu erklären. Am Ende steht nun allerdings nicht die große Erkenntnis, sondern ein Spannungsfeld, das sich in inhaltlicher Widersprüchlichkeit und musikalischer Inkonsequenz verlieren musste, damit ich mich irgendwo darin wiederfinden kann." sagt Danger Dan. Der rote Faden in seinem Leben scheint die vergebliche Suche nach einem roten Faden zu sein. So besuchte er - nicht unbedingt erfolgreich - zehn verschiedene Schulen, um danach unter anderem als Anzugsverkäufer, Tontechniker, Ganjafarmer, Zeitungsbote, Betreuer in einem Kinderheim, Lehrer in einem Zirkus, Statist in einer Seifenoper oder Musikpädagoge in einem Kinder- und Jugendhilfe-Projekt zu arbeiten. Schließlich öffnete ihm eine Begabtenprüfung die Türen zu einer Hochschule, in der er Musiktherapie studierte. Er unterbrach das Studium, um auf Tour zu gehen und behauptet bis heute, die Tour wäre leider immer noch nicht zu Ende. "Reflexionen aus dem beschönigten Leben" ist ein Soloalbum par excellence: Produziert hat Danger Dan selbst und knüpft an den Sound der Antilopen Gang an, bewegt sich stilistisch aber weiter querfeldein durch Pop, Rock, Klassik, Reggae, A cappella und irgendwelchen Quatsch, den er selbst nicht einordnen kann. Co-produziert und feingeschliffen wurde das Album von Danger Dans Bruder und Antilopen Gang-Mitglied Panik Panzer, mit dem er schon seit frühster Kindheit zusammen Musik macht. Gemixt wurde es von der bewährten Hiphop-Legende Roe Beardie

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natalie prass

the future and the past

Das zweite Album von Prass glänzt durch üppig arrangierte Balladen und tanzende Grooves, eingefasst in 80er Pop und 90er R&B und einer Prise Funk und Soul.
Natalie Prass hatte alle Songs des neuen Albums bereits fertig geschrieben, die Band stand bereit, das Studio war gebucht, doch dann kamen die US-Wahlen in 2016. Das Ergebnis dieser Wahl riefen in ihr ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung und einen Impuls hervor, dem sie nicht widerstehen konnte: Sie müsse das Album überarbeiten und darin ihre Emotionen reflektieren. So entstand “The Future and The Past”, eine beeindruckende Momentaufnahme einer Musikerin, die sich im Stadium ihrer persönlichen Neuentdeckung befindet. Als Nachfolger ihres selbstbetitelten Debütalbums von 2015, signalisiert “The Future and The Past” einen künstlerischen Sprung nach vorne.

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neko case

hell-on

Auch als Ltd.-Colored-Vinyl-Edition erhältlich (CHF 41.90)

Neko Case, 1970 in Virginia geboren, ist wie Lucinda Williams eine der anspruchvollsten und eigenwilligsten Songschreiberinnen der USA, deren Gemeinsamkeit "Country Noir" lauten könnte. Ihr 9. Studioalbum ist düster wie nie, was schon das sublim apokalyptische Coverartwork andeutet. Ein dutzend Reflektionen über die moderne Welt; rätselhaft, poetisch und musikalisch farbenfroh wie nie. Sie sucht. Und es helfen ihr Künstler wie Beth Ditto, Joey Burns, Laura Veirs oder KD Lang Musik für ihre Songs zu finden. Introspektive Kammercountry-Songs, so artifiziell wie Tori Amos oder Julia Holter und so gewaltig wie ein alter amerikanischer Roman.

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oneohtrix point never

age of

Auf seinem bis dato facettenreichsten und zugleich schlüssigsten Werk verknüpft der 35-Jährige Daniel Lopatins unterschiedlichste musikalische Einflüsse – von Alter Musik über Country- und Folk-Balladen bis hin zu melodischem Pop, Computer-Musik und noch ganz anderen Stilen –, womit er abermals eindrucksvoll belegt, wie vielschichtig und komplex sein Musikbegriff ist. Indem er Klangwelten entwirft, die einerseits verwirrend geläufig sind, dabei aber doch ganz klar seine Handschrift tragen, entführt er die Hörer und Hörerinnen im Verlauf von Age Of auf vollkommenes Neuland.

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wooden shjips

V

Perfekte Sommer-Psychedelic-Rock-Scheibe, um dem ganzen Wahnsinn dieser Welt zu entfliehen. Ein hoher Grad an Entspannung ist angesagt, das gleissende Sternen- und Sonnenlicht, das Ripley Johnson mit seinen unverkennbaren perlenden Gitarrenmelodien und -sound erzeugt, genauso ein unverkennbares Kennzeichen dieses Albums wie der samtige Gesang, mit dem er auch beim Moon Duo beeindruckt. Hier ist seine Stimme ein Balsam, das den zurückgelehnten Ausdruck des Albums unterstreicht. Die spezielle Art der halluzinogenen Gelöstheit drückt sich auch in den verwendeten Delay und Reverbs aus, setzt sich über dezent fliessende, gleissende Analog-Synthesizerklänge fort und wird von der repetitiven Percussion im Midtempo unterstützt. Mit der friedfertigen Energie und der einlullenden Schönheit des Albums nähern sich Wooden Shjips gleichermassen der Hochphase der San Francisco-Szene der späten 60er genauso an wie dem New York-Sound von Velvet Underground

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graveyard

peace

Mit ihrem fünften Album, »Peace«, entführen GRAVEYARD den Hörer durch eine sich ständig verändernde musikalische Landschaft voller klassischer Rockmusik in typischer GRAVEYARD-Manier. Vom knallharten Opener ‘It Ain’t Over Yet’ bis hin zur letzten Note des wummernden Basses bei ‘Low (I Wouldn’t Mind)’ schafft es die Band, alles was man über ihre Kreativität im Jahre 2018 wissen, hören und lieben muss, in nur einem einzigen Album zusammen zu bringen.
Auf ‘It Ain’t Over Yet’ und ‘The Fox’ singt sich Joakim Nilsson die Seele aus dem Leib, während Truls Mörck mit besänftigenden Kontrasten auf ‘See The Day’ und Neil Young-ähnlichen Hymnen auf ‘Bird Of Paradise’ das Zepter in die Hand nimmt. Ihre härtere Seite zeigen sie auf den Tracks ‘Please Don’t’, ‘Cold Love’ und ‘A Sign Of Peace’. Auf ‘Walk On’ bieten sie eine erfrischende Mischung aus BLACK SABBATH und THE STOOGES und schließen mit dem epischen Jam ‘Low (I Wouldn’t Mind)’ ab. All‘ diese Elemente zusammen ergeben eine Platte, die die experimentelle und heavy Seite von GRAVEYARD ein weiteres Mal unter Beweis stellt, ohne dabei die wahre Essenz dieser Band zu verlieren. Nuclear Blast

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sleep

the sciences

Vinyl erscheint am 22.6.!

Sleep sind zurück, knapp 20 Jahre nach ihrem ultimativen Release "Jerusalem" aka "Dopesmoker", der nach Ablehnung ihres Labels zur Auflösung der gesamten Band führte. "The Sciences" ist ein Comeback, wie es sich jeder nur wünschen kann und "weedy as weed are". 6 Tracks ohne Überschneidung zur letzten Single "The Clarity". Matt Pike spielt seine downtuned Gibson immer noch durch mehrere Bassverstärker, Neurosis-Drummer Jason Roeder ist kongeniales festes Bandmitglied und Al Cisneros dominiert seinen Fuzzbass und referiert mit bekannter Stimme über "Giza Butler" (10 min.), Gartenarbeit bei "The Botanist" (7 min.) oder zieht Verweise zu Frank Herberts "Dune" bei "Antarcticans Thawed" (15min.). Und genau dieser Song und "Sonic Titan" (13 min.) gehören zu den "lost gems" der originalen Dopesmoker-Sessions, die nun ein Rework erfahren. Heimlicher Hit ist das "Marijuanaut's Theme" (7 min.), das sich selbst erklärt und der kompakte Stoner des 3 minütigen Titelstücks . Sleep haben damals ein ganzes Genre beeinflusst, nun kehren die Meister wieder zurück, als wären sie nach Dopesmoker nie weggewesen.

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xavier rudd

storm boy

Nachdem Xavier Rudd im letzten Jahr sein Konzertalbum »Live In The Netherlands« präsentierte, meldet er sich 2018 mit neuem Studiomaterial zurück. »Storm Boy« heißt der mittlerweile neunte Longplayer des australischen Sängers, Songwriters und Multiinstrumentalisten.

Wie kaum einem anderen gelingt es Xavier Rudd seit Jahren, Philosophie, Natur, Spiritualität und die lockere australische Lebensart mit seiner Musik zu verbinden.

Wie das klingt, verriet er bereits mit der euphorischen ersten Single »Walk Away«.

Produziert wurden die insgesamt 13 Songs von »Storm Boy« unter anderem von Chris Bond, der bereits für Künstler wie Ben Howard arbeitete, sowie Tim Palmer, der schon für Pearl Jam, Robert Plant, David Bowie und U2 hinter den Reglern saß.

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ty segall & white fence

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lamp lit prose

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cowboy junkies

all that reckoning

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black roads and abandoned motels

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body/head

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a quality of mercy

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from the vault - no security san jose – 2CD+DVD / 3LP

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luluc

sculptor

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devildriver

outlaws til the end vol 1

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DEAF WISH

the rat is back

Aus dem kommenden neuen Studioalbum "lithium zion" Release 27.7.2018 (SubPop)

kanye west

ye

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joe bonamassa

redemption – Ltd.-Hardcover-Edition / Ltd.-Colored Vinyl-Edition

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murder by death

the other shore

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james

living in extraordinary times

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delgres

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jonathan jeremiah

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helena hauff

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hallo hoffnung

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timi hendrix

tim weitkamp das musical

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marteria (marsimoto) & casper

1982

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otep

kult 45

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