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white buffalo

on the widow's walk

Release 29.5.2020

The White Buffalo ist eigentlich Jake Smith: Sänger, Songschreiber, Gitarrist und Geschichtenerzähler; ein Künstler, dessen Stimme - ein gefühlvoller, hölzerner Bariton - direkt mit einer größeren Wahrheit verbunden zu sein scheint; ein Künstler, der sich nicht von der Mode beeinflussen oder durch ein Genre einschränken lässt. Und jetzt veröffentlicht The White Buffalo sein neues Studioalbum "On The Widow's Walk" - eine 11-teilige, locker gebundene Sammlung dunklen Nervenkitzels, produziert von Shooter Jennings, der ebenfalls Klavier und Keyboard spielt. In die Fußstapfen seines Vaters, der Country-Legende Waylon Jennings, glaubt Shooter nicht an die Einhaltung von Regeln. Von den bisher sechs Studioalben und drei EPs, die unter dem Banner von The White Buffalo erschienen sind, ist "On The Widow's Walk" das gemeinschaftlichste und natürlichste; in weniger als einer Woche aufgenommen, mit dem Meer und einem Gefühl der Sehnsucht als Grundthemen, ist es auch Jakes erstes Projekt für Snakefarm Records, einem jungen Label innerhalb der Universal Music Group, das sich auf Roots-Künstler konzentriert.

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damien jurado

what's new tomboy

Release 1.5.2020

Das neue Album ist die bis dato stärkste Musiksammlung des US-amerikanischen Singer & Songwriters. Zehn selbstproduzierte Songs, die die einladende Wärme eines einsamen Veranda-Lichts perfekt einfangen, das inmitten der verwirrenden Dunkelheit schimmert. In seiner 25-jährigen Karriere bewegte sich Damien Jurado rastlos zwischen Fiktion und Realität, er verschwand in körperlosen Traumlandschaften und kehrte zurück auf irdischen Boden, nur um festzustellen, dass er kein Stück weiser ist. Auch das neue Werk klingt immer auch ein Stück nach rastloser Suche, strömt aber auch eine beruhigende Wärme aus, die wie ein einsames Veranda-Licht Orientierung in der irreführenden Dunkelheit bietet. Songs wie "Sandra", "Ochoa" und "Alice Hyatt" zählen zweifelsohne zu Highlights seines bisherigen Schaffens.

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sparta

trust the river

Release 10.4.2020

Nach 14 Jahren kommen Sparta, die Band um At The Drive-In Mitgründer Jim Ward mit einem neuen Album zurück. Die Entwicklung war 2017 schon absehbar (die damals geleakten Singles "Cat Screen" und "Graveyard Luck" finden sich auch hier auf dem Album), und "Trust the river" wird alte wie neue Fans versöhnen. Zwischen den Trademark-Post-Hardcore Songs der Band, die gerne auch mal an Queens Of The Stone Age erinnern, gesellen sich ruhige, atmosphärische Popnummern, die teilsweise ein wenig den Geist des "Boss" himself einatmen, und selbst das steht der Band ungemein gut. Das Album ist abwechslungsreicher und filigraner als die Singles damals vermuten ließen, und auch wenn Sparta immer etwas "herkömmlicher" daherkamen als ihre Überväter ATDI, zeigt sich Jim Ward hier als talentierter Songwriter, der nicht nur die Nostalgie-Karte spielt, sondern offen für neue Einflüsse bleibt, und Sparta würdevoll ins Jahr 2020 manövriert.

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coriky (fugazi)

coriky

Release 24.04.2020

Ganz unerwartet sind die Evens, also Ian MacKaye und Amy Farina zurück, nur dass sie sich nun auch noch Joe Lally (ebenfalls Fugazi) ins Boot geholt haben, und kurzum eine neue Band daraus gemacht haben. Coriky haben vor fünf Jahren angefangen zusammen zu spielen, aber erst 2018 ihre erste Show gespielt, nun liegt also ihr Debütalbum mit ganzen 11 Songs vor. Und was soll man sagen: Es ist viel besser als wir uns erträumt hätten. Durch die Addition des Basses sind die Songs viel dichter als die der Evens, viel wärmer und knackiger, und v.a. auch ausbrechender. Dadurch dass alle drei MusikerInnen singen entstehen Dynamiken, die an Fugazi in ihren besten Zeiten erinnern, natürlich viel reduzierter und zeitgemäßer, aber nicht weniger zwingend. Wo die Evens immer damit gespielt haben, sich eben zurückzuhalten wo man sich mal einen Ausbruch gewünscht hätte, spielt dieses Trio viel mehr aus dem Bauch heraus. Coriky schreiben wahre Hymnen, subtil zwar, aber nachhaltig im Ohr hängend, und auch inhaltlich sind die Songs reifer und sparen natürlich nicht mit Kommentaren zum State of the world. Selten hat eine Allstarband derart eingehalten was das Lineup verspricht.

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strokes

the new abnormal

Release 10.4.2020

Das erste neue Album der New Yorker Band seit 7 Jahren produzierte der große Rick Rubin. Ungewöhnlich die Dominanz der schwer nach 70ern klingenden Analog-Synths bei der sich dennoch spannend entwickelnden Single "At the door", die den Titel des 6ten Albums auf eigenartige Weise hevorragend wiedergibt, auch Gitarren beinhaltet und bei allem Space-Charakter ein bisschen zu Tränen anrührt. Klassisch dagegen klingt"Bad decisions", das mit klassischen Strokes-Vignetten aufwartet.

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company of men

sounds of the century

Release 17.4.2020

Ihre Mitglieder spielten bei so illustren Kapellen wie Favez, Chewy, Rosqo oder Yellow Teeth, die allesamt zur Speerspitze der (West-)Schweizer Rockszene zählen. Auf ihrem vor vier Jahren erschienen Debut-Album I Prefer The Company Of Men widmeten sich die Kollegen den sanfteren Seiten des Rock und intimem Folk. Raffiniert und unvergänglich. Die neue SingleSummer Only Lasts A Dayführt den eingeschlagenen Weg fort und ist ein unverschämt feines Stück Gitarrenpop für Erwachsene. Eine kurze Philosophielektion über Leben, Liebe und Ewigkeit. Eingehüllt in mehrstimmigen Gesang, subtil eingesetzte Surfgitarren und eine Melodie, die nur schwer wieder loszukriegen ist. Das Video stammt vom Lausanner Fotografen Mathieu Bernard-Reymond und die simple Visualisierung entfaltet zusammen mit der Musik einen erstaunlichen Sog. Das dazugehörige Album Sounds Of The Century erscheint am 17. April.

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emilie zoe & christian garcia-gaucher

pigeons - soundtrack for the birds on the treetops watching the movie of our lives

Release 3.4.2020

Emilie hatte sich auf Einladung des in La Chaux-de-Fonds beheimateten Festivals mit Christian Garcia-Gaucher, dem Produzenten ihres jüngsten Albums «The Very Start», zusammengetan. In wenigen Tagen schrieb das eingespielte Duo einen ausgereiften Lo-Fi-Soundtrack zu Roy Anderssons «A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence»; ein Film, der das Duo durch seine abgenutzten Farben und die kontemplative Atmosphäre hypnotisierte.Im Windschatten der gefeierten, vorerst einzigen Aufführung am Festival versammelten sich die beiden in den Studiokammern von Louis Jucker, ebenfalls Produzent und zentrales Element des Hummus-Records-Dunstkreises, und spielten die elf Tracks direkt auf rostige Second-Hand-Tapes ein. Im Frühjahr 2020 nehmen die beiden das Schmuckstück von Roy Andersson mit auf Tour und tragen, ergänzt durch Schlagzeuger Nicolas Pittet, den fein ausgearbeiteten Lo-Fi-Pop des Soundtrack-Albums «Pigeons» live zum Film in den Cameo-Kinosaal.

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joe volk & naiare

primitive energetics

Release 24.4.2020

Die Zeit scheint des öfteren still zu stehen auf diesem formidablen Album, das der in Bern lebende Brite und Ex-Sänger von Crippled Black Phoenix mit seiner derzeitigen Band Naiare aufgenommen hat. Geprägt vom oft staubtrockenen Zusammenspiel von hall-loser Gitarre und rührenden Basslinien und grandiosem Stop & Go-Schlagzeug bewegen sich Volk & Co durch ein von angezerrt gezupften Gitarren bestimmtes Terrain mit grau-schwarzen Schattierungen, das Slowcore und Postrock tangiert und seine Magie aus der exquisiten Ausgewogenheit schroff-spröder, sich herrlich auch um sich selbst drehender Gitarren-/Basslinien, subtil integrierter Indietronica und Volk´s versöhnlich-melancholisch-gefühlvollem Gesang zieht. Ein feingewobenes Art-Rock-Meisterwerk von gefühlvoller, dunkler Tiefe, das in den Bann zieht und nicht mehr loslassen will und immer wieder mit kurzen energetischen Ausbrüchen überrascht.

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scott matthew

adorned

Release 15.5.2020

Scott Matthew, das ist der mit der hohen Stimme und dem tiefen Bart. Und sehr viel Gefühl im Bariton. In New York wohnt der Songwriter, nannte eine Zeit Berlin seinen "safe place", verzauberte nicht nur dort die Clubs, mit seinem zu Liedern geflossenen Leid. Matthew fühlt Musik, er singt seine Hörer an, bis es kein Entkommen gibt vor dem Empfinden. Er singt von Liebe und Einsamkeit und rettet seine Hörer. Aber was ist, wenn man von sich selbst aus singt und sich dabei verändert? In den letzten Jahren las Scott viele Geschichtsbücher, um die Welt zu verstehen. "Die Erkenntnis, dass etwa vorbei geht und Zeit alles ändert, hilft, die Hoffnung zu behalten." Was ist, wenn man mit dem Verständnis für Traurigkeit zu Ruhm gekommen ist, aber nach Vorne schauen will? Wenn die Welt zu durcheinander ist, um nur nach Innen zu blicken? "Ich bin schon auch ein Zweifler, aber ich versuche, dagegen anzukämpfen, indem ich in mir nach Hoffnung grabe." Also kleidet er seine Lieder in ein neues Gewand, nimmt ihnen den schweren Samtmantel von den Schultern, zieht ihnen Seidenunterwäsche an und lässt sie durch die Welt tänzeln, in der Hoffnung, dass auch sie zu tanzen beginnt. In Zusammenarbeit mit dem in Los Angeles lebenden, dänisch-deutschen Produzenten Jens Gad, der auch für Enigma raumgreifende Produktionen schrieb, hat Scott Matthew nun zehn neue Versionen seiner Klassiker erarbeitet. Hier geht der Blick auf. Und das Herz. Wie Gad mit traumwandlerischer Sicherheit die Ohrwürmer rausarbeitet, den Melodien an den richtigen Stellen Platz gibt, bleibt hängen. "Adorned ist nicht, was die Leute von mir gewohnt sind. Ich dränge sie dazu, beim Hören, Spaß zu haben. Es ist ein Experiment, das vielleicht nicht die Probleme dieser Welt löst, aber sie für einen Moment lindern mag." Zu hören ist eine Zuversicht, ein Vertrauen, kein Verdrängen. Lieder, die verziert wurden. Verziert, so übersetzt man "adorned" ins Deutsche. Auseinandergenommen und neu zusammengesetzt mit höchster Handwerkskunst.

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fake names

fake names

Release 8.5.2020

Neue transkontinentale Allstarband bestehend aus Refused/International Noise Conspiracy-Frontmann Dennis Lyxzén, Brian Baker (Minor Threat, Dag Nasty, Bad Religion), Mike Hampton (S.O.A., Embrace, One Last Wish) und Johnny Temple (Soulside, Girls Against Boys), also quasi eine Washington DC/Dischord-Allstarband plus den unvermeidlichen Schweden. Letzerer zappelt wie zu erwarten als Sänger herum, während die drei älteren Herren für den entsprechenden DC-Nostalgie-Trip sorgen, musikalisch bewegt man sich ganz klar in 80er-Dischord Fahrwasser, was die drei natürlich entsprechend hervorragend beherrschen. Am ehesten erinnert´s an die erste Dag Nasty, dazu etwas Powerpop-Feel wie spätere Gray Matter, dazu die unverwechselbaren Vocals von Lyxzén, fertig sind 10 Songs/28 Minuten die einigen Szenequittern die Tränen in die Augen treiben werden. Sehr unerwartetes Projekt, aber für Fans genannter Bands sicher keine Enttäuschung.

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dream syndicate

the universe inside

Release 10.4.2020

Als gut geölte Psych-Rock-Groove-Bandmaschine ziehen die alten Herren mit dem 20-minütigen "The regulator" gleich zu Albumanfang ein irres Szenario auf. Eine von einem synkopierten Bass zusätzlich angespitzte Exotica-Groovemaschine geht ab wie der Teufel, dazu setzt Steve Wynn mit Jason Victor psychedelische Gitarrenakzente und haucht verfremdete Botschaften von der anderen Seite durchs Mikrophon, während Saxofon und Bläser immer wieder einfallen und die Zeit zum Stillstand bringen, Auch die anderen, gemeinsam geschriebenen und in Jams entwickelten 4 Songs zwischen 7 und 11 Minuten Spielzeit zeigen die einstigen Protagonisten des Paisley Undergroundrocks, die seit 2012 wieder aktiv sind, als extrem spielfreudige und kreative Band, die klaren Visionen folgen und hier einer Art avantgardistischem Southern-Rock frönen, der sich meist psychedelisch-progressiv gebärdet und sich dabei auch bei elektrischem Jazz bedient, aber auch ziemlich direkt mit einem harschen Basslauf als Basis ins Blut schießen kann wie "Dusting off the Rust". Tightes Spätwerk einer wie ein guter Wein reifenden Band.

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Perfume Genius

set my heart on fire, immediate

Release 15.5.2020

Wie schon beim Vorgänger "No Shape" (2017) arbeiteten er und sein langjähriger Partner Alan Wyffels auf dem 5ten Studioalbum wieder mit dem Grammy-nominierten Produzenten Blake Mills (Alabama Shakes) zusammen. Das Album wurde in Los Angeles aufgenommen, wo Hadreas, der in Seattle aufgewachsen ist, seit 2017 lebt und featured Musiker wie Jim Keltner, Pino Palladino und Matt Chamberlin. Wie schon zuvor behandelt Hadreas darauf Konzepte der Maskulinität, traditionelle Geschlechterrollen, Liebe, Sex, Körperlichkeit und mischt eine große Palette an Einflüssen amerikanischer Pop-Kultur von Cyndi Lauper über Elvis in seinen ganz eigenen Pop-Kanon.

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brendan benson (raconteurs)

dear life

Release 24.4.2020

Das siebte Alternative Rock Album von The Raconteurs Mitglied Brendan Benson. Uneingeschränkt außer durch seine eigene Vorstellungskraft, tritt Brenson nach sieben Jahren auf seinem neuen Album weniger mit Genre Track auf sondern eher durch Musik, die von seinem Instink geschaffen und geleitet wurden. Er verschmilzt Jangle und Crunch, Hook und Riff, Pomp und Subtilität zu etwas Eigenständigem und Eigenem. Die klangliche Motivation kam aus einer Reihe unerwarteter Quellen, von Hip-Hop-Ikonen wie Vince Staples und Kendrick Lamar bis hin zu den Top 40 Hits, die seine Kinder zu Hause spielten.

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lucinda williams

good souls better angels

Release 24.4.2020

Das neue Album der Americana / Roots-Rock Sängerin verarbeitet unverfroren zwischenmenschliche, soziale und politischen Themen unserer Zeit. Während ihrer gefeierten inzwischen bereit vier Jahrzehnte andauernden, bahnbrechenden Karriere hat sich Lucinda Williams nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht und präsentiert sich weiterhin als exzellente Songschreiberin. "Good Souls Better Angels" ist ein Beleg dafür das diese tolle Ausnahme-Künstlerin noch viel zu erzählen und zu bieten hat.

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lemon twigs

songs for the general public

Release 21.8.2020

Die D´addario Brüder klingen mit ihrem The Lemon Twigs-Sound wie aus der Zeit gefallen, kombinieren die abgefahrensten Einflüsse aus jeder Rock-Ära und beweisen immer wieder welch einzigartiges Talent sie haben. So auch mit ihrem neuen Album "Songs For The General Public", das am 1. Mai via 4AD erscheinen wird. Der Nachfolger des gefeierten 2016er Debüts "Do Hollywood", sowie des ambitionierten 2018er 15-Song-Coming-of-Age-Musical-Epos wurde von den Brüdern im Frühjahr in ihrem Heimstudio in Long Island geschrieben, aufgenommen und produziert, mit weiteren Sessions im Sonora Studio in Los Angeles und im New Yorker Electric Lady Studio.

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i break horses

warnings

Release 8.5.2020

Auch wenn die Atmosphäre ähnlich verwaschen ist, ein doch anders als das Debut gelagerter Zweitling. Synthesizerklänge statt verzerrten Gitarren, eiskalte Synthchord-Tropfen (, die an die von Trentemöller gerne verwendeten Soundwelten erinnern) fallen vom Himmel. Die schwedische Soundtüftlerin und Sängerin Maria Lindén und ihr musikalischer Partner Fredrik Balck liessen sich von keinerlei Erwartungshaltungen leiten und verführt mit Songs voller fragiler Schönheit, ohne jetzt plötzlich auf den Dancefloor zu schielen. Stattdessen beste skandinavisches Winterelectronicasongwriting mit perlenden Sounds in oft melancholischer-balladesker Electronica-Umgebung am Rande, die unter die Haut geht. Futuristischer Barock mit manchmal Anleihen an die 80er oder aber auch an The Knife.

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sophia

holding on / letting go

Release 24.4.2020

Das achte Studioalbum und das erste in voller Bandbesetzung seit "Fixed Water" aus dem Jahr 1996. "Holding On / Letting Go" birgt neben der Dramatik und Tiefe, die Robin Proper-Sheppard in seinem Songwriting immer gezeigt hat, eine neue Klangfarbe, eine neue Stimme. Eine Stimme, die Proper-Sheppards eigene Erfahrung widerspiegelt und mit der er sich auch in die Erfahrungen anderer Menschen versetzt. Oder wie er in der Streicher-Akustik von "Gathering The Pieces" singt: "We're all just the same. We're all just afraid". Proper-Sheppard versucht das "Wir" des Lebens zu akzeptieren. Auch wenn wir uns allein fühlen, sind wir nie allein.

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steven wilson (porcupine tree)

future bites

Release 12.6.2020
Wilsons sechstes Album ist eine Erkundungsreise in den menschlichen Verstand in Zeiten des Internets und den ultramodernen Konsumenten der Gegenwart. Während er sich auf "To The Bone" (2017) mit den Problemen von Post-Wahrheiten und Fake News auseinandersetzte, nimmt Wilson die Hörerinnen und Hörer auf "The Future Bites" mit in eine Welt der Süchte des 21. Jahrhunderts. Es ist ein Ort, an dem beständig und ganz öffentlich mit den Auswirkungen aufkommender Technologien auf unser Leben experimentiert wird. Trotz Themen wie außer Kontrolle geratener Kaufsucht, manipulativer sozialer Medien oder dem Verlust von Individualität ist "The Future Bites" weniger die dunkle Vision einer heraufziehenden Dystopie als vielmehr eine neugierige Analyse der Zustände im Hier und Jetzt. Musikalisch gesehen ist "The Future Bites" gewohnt großartig. "Personal Shopper" der erste Track ist zehn Minuten lang, und erinnert an Moroder, elektronische Sounds - durch menschliches Einwirken verfremdet (King Ghost), sphärische Akustikklänge (12 Things I Forgot) oder Bass-getriebene Krautrock-Grooves (Follower) verbinden sich mit triefendem, düsteren Funk zu Wilsons vielleicht konsistentestem Werk. Das Album wurde in London aufgenommen und von David Kosten (Bat For Lashes, Everything Everything) und Steven Wilson koproduziert.

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protomartyr

ultimate success today

Release 29.5.2020

Fünftes Album des aus Detroit stammenden Post-Punk-Quartetts. "In der Poesie von Ultimate Success Today herrscht Dunkelheit. Das Thema vom Ende der Dinge, vor allem der menschlichen Existenz, ist darauf omnipräsent. Manch einen wird es an Cormac McCarthys 'The Road' erinnern. Unsere Welt hat einen Punkt erreicht, der uns Angst macht: Waldbrände, Überschwemmungen, Erdbeben, Hunger, Krieg, Intoleranz... da sind Schreie der Verzweiflung. Gibt es Hoffnung? Gier ist die Krankheit, die das Leben in Gefahr bringt.“ Das schreibt Ana Da Silva ihres Zeichens Gründungsmitglied der legendären Punkband The Raincoats und enge Freundin der Band Protomartyr in ihrem Testimonial über das neue Album des Detroiter Post-Punk-Quartetts.

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biffy clyro

a celebration of endings

Release 14.8.2020

Dieses Album hat den Blick nach vorn gerichtet, sowohl aus persönlicher als auch gesellschaftlicher Perspektive", erklärt Frontmann Simon Neil. "Der Titel handelt davon, die Schönheit an Veränderung zu sehen anstatt das Traurige. Veränderung bedeutet Wachstum und Entwicklung. Du kannst alles bewahren, was du zuvor geliebt hast, aber lass uns einiges von dem negativen Scheiß loswerden. Es geht um den Versuch, die Kontrolle zurückzuerlangen." Klanglich treiben Biffy Clyro die äußeren Ränder ihres Sounds spielerisch zu neuen Extremen - oftmals im Verlauf eines einzigen Songs. Der Song "The Champ" zum Beispiel hat Piano und cineastische Streicher zu bieten (unter dem Dirigat von Bruce Springsteens Kreativpatner Rob Mathes in den Abbey Road Studios aufgenommen), die sich mit Biffys unverkennbaren gezackten Rhythmen verbinden, ohne dabei auch nur einen Moment ihre Geschmeidigkeit zu verlieren. Oder da wäre das autobiografische "Cops Syrup". Es hat das wilde Trommelfeuer von "The Vertigo of Bliss" (2003), einen Abstecher in den Sub-Pop-Grunge und manische Schreie, die auch auf einem Liturgy-Album ihren Platz hätten.

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car seat headrest

making a door less open

Release 1.5.2020

Das neue Album liefert die ersten neuen Songs seit dem 2016er Album "Teens Of Denial". Die Tracks entstanden in den letzten vier Jahren als fruchtbare Kollaboration zwischen Car Seat Headrest und 1 Trait Danger, einem elektronischen CSH-Nebenprojekt, bestehend aus dem CSH-Drummer Andrew Katz und Toledos Alter Ego Trait. So wurde das Album letztlich doppelt aufgenommen: Einmal live in voller Bandbesetzung mit Gitarren, Drums und Bass und einmal in einer MIDI-Version, nur mit synthetisch erzeugten Sounds. Durch den Mix wurden die beiden Ansätze dann miteinander verflochten und um zusätzliche Aufnahmen ergänzt. Nachdem Will Toledo zu Beginn seines Schaffens als Car Seat Headrest bis zum Signing bei Matador Records in 2015 je nach Zählweise (hier streiten sich die Geister) zwischen acht und 12 Alben veröffentlichte, fühlen sich nun die vier Jahre Pause seit "Teens of Denial" wie ein ganzes Leben für den in Seattle lebenden Musikaholic. Doch das zur Band angewachsene Projekt um Mastermind Toledo war keinesfalls untätig, sondern erfand sich und ihre Weise Musik zu machen kurzerhand neu.

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jarv is (jarvis cocker / Ex-Pulp)

beyond the pale

Release 1.5.2020

JARV IS... ist die neue Band der britischen Indie-Ikone Jarvis Cocker. JARV IS... wurde 2017 für einen Auftritt auf einem von Sigur Ros kuratierten Festival in Island gegründet. Zur Band gehören neben Jarvis Cocker noch Serafina Steer, Emma Smith, Andrew McKinney, Jason Buckle und Adam Betts. Die meisten Songs von JARV IS... nahmen erst auf der Bühne Gestalt an. Viele der Tracks waren anfangs reine Studio-Skizzen, die sich erst langsam in den Liveshows entwickelten und Formen annahmen. Um sich also selbst einen Eindruck vom Status Quo des Songmaterials zu machen, wurden sämtliche Konzerte aufgenommen. Nach einem Konzert beim Desert Daze Festival in Kalifornien, hörte Geoff Barrows (Portishead, Beak) schließlich die Aufnahmen und schlug Cocker vor, diese doch als Basis für ein komplettes Studioalbum zu nehmen. Gesagt getan: Die Overdubs und der Gesang wurden in den Narcissus Studios in Neasden in London produziert. Die Postproduktion fand in Jason Buckles Place du Big Boss-Studio in Raynes Park statt, final abgemischt wurde das Album schließlich von Craig Silvey in den Toast Studios in West-London. Das Debüt "Beyond the Pale" von JARV IS... ist eine wundervolle Momentaufnahme und das erste eigene musikalische Lebenszeichen von Jarvis Cocker seit seinem 2009er Album "Further Coplications".

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brant björk

brant björk

Release 8.5.2020

Der Mann, der zum Botschafter des kalifornischen Wüstenrocks geworden ist, hat tatsächlich jedes Instrument auf seinem 13. Studioalbum alleine eingespielt. Vielleicht hatte die Neuauflage seines Debüts "Jalamanta" (ebenso komplett alleine eingespielt) im letzten Jahr Auswirkungen auf BBs Denkweise in Bezug auf seine Soloarbeit, oder vielleicht hatte er auch einfach keine Lust mehr sein Gras zu teilen ... Aufgenommen von Yosef Sanborn @ Joshua Tree und gemischt von John McBain (Ex-Monster Magnet), zeigt er hier seine komplette Stärke - ob mellow "rollend" ("Duke of Dynamite") oder seine Signature-Version von klassischem Heavy Rock bei "Jesus Was a Bluesman" oder sein percussion-unterstützter Funk beim Opener "Jungle in the Sound" - er ist und bleibt unverkennbar und bleibt einer, wenn nicht DER wichtigste Wüstenrocker ever.

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jehnny beth (savages)

to love is to live

Release 8.5.2020

Ein Album, das mit jeder Umdrehung wächst und wächst und irgendwann durch die Himmeldecke stößt. Mit ihrem ungemein berührenden wie energetischen Soloalbum setzt die Sängerin der Savages eigenwillige wie charismatische Akzente. Es ist nicht unbedingt ein Kontrapunkt zu ihrer Band, sondern eine vielfältige, stilistisch in sich geschlossene Songsammlung, in der sehr viel möglich ist. Von Noiserock und Post-Punk bis zu hallverliebter Piano-Einsamkeit mit ungemein gefühlvollem Appeal bis ran an den Jazz oder mit schwer kategorisierbaren Formen indierockigen Songwritings, das auch effektvolle Brüche innerhalb der Songs beinhaltet und das auch den Rückgriff auf Elemente elektronischer Musik und von bratzigem Industrialrock beinhaltet. In ihrer gesanglichen Intensität und stimmlichen Variationsfähigkeit erinnert Jehnny dabei am ehesten an die wesensverwandte Anna Calvi, bewegt sich musikalisch dabei in einem völlig eigenen, wenn auch nicht referenzfreien Universum. Jetzt schon eins der Alben des Jahres. *Caroline

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other lives

for their love

Release 24.4.2020

Das neue Album trägt die intime, direkte Stimmung der Albumaufnahmen ungefiltert an den Hörer heran, vermittelt damit eine gewisse Rohheit und gleichzeitig eine tiefgreifende Melancholie. Dabei klingen die Stücke wuchtig und dicht wie noch nie - eine orchestrale Instrumentierung, mitreißende Spannungsbögen und die Choral-artigen Backing Vocals von Kim Tabish & Josh Onstott ziehen den Hörer mitten hinein in das cineastische Geschehen.

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everything is recorded (richard russell)

friday forever

Release 3.4.2020

Zweites Album des kollaborativen Studioprojekts von XL Recordings Label-Chef Richard Russell. Das auf dem Debutalbum begonnenen Konzept, lose Jam-Sessions von MusikerInnen verschiedenster Couleur in seinem offen stehenden Copper House-Studio aufzunehmen und die entstandenen Songs zu perfektionieren, funktioniert auch mit im Vgl. zum Debutalbum unbekannteren Künstlern, die zum Teil hier ihre ersten Schritte in die Musikwelt wagen. Das Album folgt inhaltlich einem Konzept, die Crew nimmt eine klassische freitägliche Party-Nacht ab 21:46 Uhr aus vielen Perspektiven unter die Lupe - bis hin zu den ernüchternden Reflexionen um 11:59 Uhr am Morgen danach. Stilistisch sehr umfangreich und divers umgesetzt mit v.a. den innovativen Mitteln britischer Underground-Electronica, bouncenden Tracks mit Rap- und Soul-Vocals, folkigen Songs mit beseeltem Gesang und Indietronica-Ornamenten, elektronisiertem Dub-Reggae, neoklassischer Avantgarde-Electronica bis hin zu futuristischem Electronic-Soul. Zur Party-Posse gehören die britischen Rapper Aitch, FLOHIO und Berwyn, die irischen Songwriter Maria Somerville und Kean Kavanagh, die eindringlichen Stimmen von A.K. Paul, James Massiah, sowie der schon vom Debütalbum bekannte Infinite Cole. Und auch etablierte Namen dürfen nicht fehlen: Ghostface Killah, Rap-Gott des Wu-Tang Clans, und Penny Rimbaud, Anarcho Punk Legende von Crass, fanden den Weg ins Copper House.

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FRED & ROSE (FRED RASPAIL & ROSARIO BAEZA)

estado alpha

Release 3.4.2020

Fred & Rose, Fred Raspail und Rosario Baeza, trafen sich 2018 in Buenos Aires. Das französisch-schweizerisch-argentinische Duo hat ihre beeindruckend kurze Existenz 2019 mit einer bedeutend langen Tournee von 60 Shows in Europa und Südamerika begonnen. Und dann – zwischen zwei Konzerten – liessen sie für kurze Zeit die Mikrophone stehen und liegen, um ein spontanes, internationales Album voller Blues abzuliefern, das ebenso Garage wie exotisch ist! Ein stilvolles und raues Album, das mit viel Temperament gemacht wurde...

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tetema (mike patton & anthony pateras)

necroscape

Relwase 3.4.2020

Zweites Album des modernistischen Electro-Akustik-Rock-Projekts des Faith No More-Sängers, Ipecac-Labelchefs und umtriebigen Musikers gemeinsam mit Anthony Pateras, an der Geige Erkki Veltheim und Schlagzeuger Will Guthrie.

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yves tumor

heaven to a turtured mind

Release 3.4.2020

Auch als Ltd.-Silver Vinyl-Edition erhältlich (CHF 36.90)

Mit einem Spannungsbogen, der sich unvoreingenommen zwischen Psych-Rock und modernem Pop bewegt, dienen Vergleiche nur als Einschränkung, um das zu definieren, was nicht sein kann. Yves Tumor verbindet Zurückhaltung und Chaos. Er verwässert die Realität, gibt dem Abstrakten einen Sinn und lässt zu, dass Dissonanzen als Harmonie gesehen und gehört werden. "Heaven To A Tortured Mind" ist sein viertes Album und co-produziert von Justin Raisen (Sky Ferreira, Ariel Pink, Charli XCX). Es folgt dem vielgelobten Warp-Release "Safe In The Hands Of Love" (2018), das von Kritikern als eines der besten Alben seines Jahrgangs gewertet wird. Mit "Heaven To A Tortured Mind" lenkt Yves Tumor das Projekt in ganz neues Terrain, indem er Widersprüche durchbohrt, Ausdruck durch Songs neu definiert und sich in die nächste Phase von Illusion und Evolutio

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thundercat

it is what it is – CD / Red-Vinyl 2LP inkl. MP3 DL-Code

Release 3.4.2020

Neues Album das von Flying Lotus und Thundercat produziert wurde, enthält erneut eine Riege an Gastbeiträgen, bei denen einem die Spuck wegbleibt: Superstars ihrer jeweiligen Zunft, darunter Ty Dolla $ign, Childish Gambino, Lil B, Kamasi Washington, Steve Lacy, Steve Arrington (Slave), BADBADNOTGOOD, Louis Cole, Mono/Poly oder Zack Fox sind auf dem Album vertreten. "It Is What It Is" folgt auf den Durchbruch mit seinem dritten Album "Drunk", das 2017 erschien. Diese Platte vollendete den Wandel vom virtuosen Bassisten zum Star und festigte seinen Ruf als einzigartige Stimme, die das Genre überragt. Thundercat ist ein wichtiger Eckpfeiler des Brainfeeder-Labels: er veröffentlichte "The Golden Age of Apocalypse" (2011), "Apocalypse" (2013), gefolgt von der EP "The Beyond/ Where The Giants Roam" mit dem modernen Klassiker "Them Changes". Später war er im kreativen Epizentrum des einflussreichsten Hip-Hop-Albums des 21. Jahrhunderts, Kendrick Lamars "To Pimp A Butterfly", wo er einen Grammy für seine Zusammenarbeit an dem Track "These Walls" gewann, bevor er 2017 sein drittes Album "Drunk" veröffentlichte und somit den endgültigen Durchbruch schaffte. Im Jahr 2018 komponierten Thundercat und Flying Lotus die Originalmusik für eine Episode der mit dem Golden Globe und Emmy Award ausgezeichneten TV-Serie "Atlanta" (kreiert und geschrieben von Donald Glover aka Childish Gambino).

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pearl jam

gigaton

Release 27.3.2020

Aus dem Rock-Olymp gesendete Zeichen von Rock-Zeitlosigkeit. Grunge liegt weit zurück und PJ sind dem Genre sowieso entwachsen. "Dance of the Clairvoyants" baut auf einem tollen Bassroller-Mantra von Jeff Ament auf und entwickelt sich auf einer halbmotorischen Schlagzeugfigur mit toller Gitarren-Zwiesprache und leicht an David Byrne erinnernder Gesangslinie des zeitlosen Eddie Vedder immer weiter. Wilder und ungestümer kommt das rock´n rollig nach vorne gehende "Superblood Wolfmoon", bei dem Vedder mehr seiner unwiderstehlichen Stimmspannung zeigt. Gitarrist Mike McCready bezeichnet das 11te Album als "Emotional dunkel und manchmal verwirrrend, aber auch aufregend, wie eine Roadmap zur musikalischen Erlösung." Produziert von Josh Evans und Pearl Jam, aufgenommen in Svalbard, Norwegen. Das Covermotiv "Ice Waterwall"ist von Paul Nicklen.

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sufjan stevens & lowell brams

aporia

Release 27.3.2020

Sufjan Stevens und sein Stiefvater Lowell Brams haben das Album "Aporia" angekündigt. Die Single "The Unlimited" kommt mit Video und gibt einen ersten Vorgeschmack auf das zweite gemeinsame Album der beiden Asthmatic-Kitty-Labelgründer.

Zusammen präsentierten Stevens und Brams den Instrumental-Song "The Unlimited" mit einem dazugehörigen Clip. Das visuelle Spiel mit ineinander verwobenen Landschaften und Initialen weise auf die sphärische und experimentelle Richtung hin, die das laut Pressetext New-Age-inspiriete Album einschlagen wird.
Die beiden nahmen das Album über mehrere Jahre in Stevens' Haus in New York auf.

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Me And That Man

new man new songs same shit

Release 27.3.2020

Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres düster nuancierten Debüts kehrt Nergals Dark-Folk und Blues Projekt, mit dem zweiten Album zurück. Der pulsierende Nachfolger New Man, New Songs, Same Shit: Vol. 1 erscheint am 27. März 2020 via Napalm Records. Mit finster-makabren Texten und einer ungeschliffenen Reminiszenz an pechschwarz angehauchten Blues, Folk und Outlaw Country, verfeinert mit Americana-inspirierten Hymnen, hat sich das mystische Kollektiv selbst übertroffen. Das fesselnde Album öffnet ein gänzlich neues Spektrum dunkler Desert-Vibes und lädt Ikonen wie Corey Taylor (Slipknot), Brent Hinds (Mastodon), Matt Heafy (Trivium), Niklas Kvarforth (Shining, SE) und Sivert Høyem (Madrugada) ein, den Pakt mit dem Teufel persönlich zu besiegeln. Die erste Single "Run With The Devil", getragen von Jørgen Munkebys (Shining, NO) unverwechselbaren Gesangs- und Saxophon Parts, jagt mit zerschmetternder Leichtigkeit die Schatten der Nacht und zelebriert den modernen Blues-Rock. Die raue Stimmfarbe von Mat McNerney (Grave Pleasures) unterstreicht elegant das dystopische Arrangement von "Burning Churches", während der melancholisch tragende Charakter von "Surrender" durch Anders Landelius (Dead Soul) prägnante Stimme betont wird. Mit New Man, New Songs, Same Shit: Vol. 1 präsentiert Nergal das kraftvolle Antonym zu den schweren Klängen von Behemoth. Die Reinkarnation des Bösen klang noch nie so gut!

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gold cage

social crutch

Release 27.3.2020

Beeindruckendes Debüt zwischen Slowcore, Dreampop und Postpunk. "Social Crutch' ist das Debütalbum des in Los Angeles ansässigen Post-Punk-Tönungs-Slow-Core-Trios Gold Cage. Die Band besteht aus der Sängerin / Bassistin Mony Katz, der Sängerin / Gitarristin Cole Devine und dem Schlagzeuger Sage Ross und kombiniert verträumte Gitarren-Loops, zarte, duellierende Vocals und langsame, treibende Tempi, um geräumige Arrangements zu schaffen, die vor Atmosphäre schimmern. 'Social Crutch' ist eine Übung in gemessenem Minimalismus, bei der jeder Ton sorgfältig geformt wird, um den riesigen Raum jedes Tracks auszufüllen. Shoegaze, hallgetränkte Gitarren erinnern an Galaxie 500, Yo La Tengo, Deerhunter und sogar Rowland S. Howard.

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cable ties

far enough

Release 27.3.2020

Zweites Album des feministischen Post-Punk-Trios aus Melbourne/Australien, welches dem Vorgänger in Sachen Energie und Songwriting in nichts nachsteht, und mit dem sie nun bei Merge, also durchaus einem international renommierten Label gelandet sind! Vor allem die Vocals von Jenny McKechnie stechen heraus, sie reiht sich ein in eine Garde von tollen Punk-Sängerinnen die Australien gerade exportiert, mit Camp Cope waren sie natürlich auch schon auf Tour. Der Sound selbst ist rau und minimalistisch, eher Stooges als zu modern, The Fall meets Priests meets Wire, ziemlich nach vorn, die Mischung aus schneidenden Gitarren und tighter Rhythmussektion mit den charismatischen Vocals funktioniert nach wie vor unfassbar gut, und in der Menge an Post-Punk-Bands dieser Spielart setzen sich Cable Ties wirklich positiv ab, allein schon der Spielfreude wegen, v.a. wenn´s in die Refrains geht. Großartig!

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stiller has

pfadfinder

Release 6.3.2020

Wenn die Krähen aufs Auto scheissen und die Liebe sich gen Süden verzogen hat, wenn die Pfadfinder bereits im Vorgarten stehen und die schönen Momente nur noch Sekundenbruchteile dauern, dann wird es Zeit, dass der Hase wieder Haken schlägt. Die Welt wird komplexer und unverständlicher. Absurder und bedrohlicher. Das einzige was uns als Hoffnung bleibt, ist der Mann, der der Welt seine überlebensgrosse Poesie entgegenhält. Auf dass wir lachen können, wo eigentlich alles nur noch zum Weinen wäre. Endo Anaconda lässt uns nicht hängen. Wenn der leere Akku des Handys unsere Selbstinszenierungen unterbricht, dann bleibt uns nur noch unser Leben und das Sterben. Endo altert auf «Pfadfinder», dem 12. Studioalbum von Stiller Has, mit philosophischer Grösse und umgibt sich mit einem neuen musikalischen Gewand, auf dass ihn auch jene endlich hören mögen, die bislang seinen weisen Worten noch nicht lauschten. In finsteren wie guten Zeiten braucht es einen wie ihn, um uns durch die existenzialistischen Sümpfe der Gegenwart zu lotsen. Und wenn er am Ende «füdliblutt» auf dem Dach Trompete spielt und dazu lapidar meint: «Es chönnti Kunscht si u nid nume Krach», wissen wir definitiv, dass der Hase das Hoppeln noch nicht verlernt hat.

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acht eimer hühnerherzen

album

Release 27.3.2020

Eine spanische Konzertgitarre mit "Dreiviertelmensur", ein winziger Akustik-Bass mit Nylonsaiten, ein minimalistisches Drumkit, 2 Verzerrerpedale und 3 Stimmen - grossartig verändert haben die Acht Eimer Hühnerherzen den Nylon-Punk Stil ihres Debutalbums nicht - eher variiert und konkretisiert und weiterentwickelt, wie man sich eben so weiterentwickeln kann, wenn man eigentlich zu gestört und dysfunktional für die Gesetze von Popmusik und zweiter Platte ist. Die Regeln von Punk, Folk und Songwritertum werden weiterhin eiskalt ignoriert und alles bleibt handgemacht ohne Tricks und Effekte, aber Spiralgalaxien-entfernt von "Unplugged"-Patina und -Pathos, diesmal sogar noch schneller und Punk-affiner getaktet. Denn die Welt und ihre Probleme drehen sich inzwischen ja auch immer schlimmer schneller und man muss ja mit der Zeit gehen. Und "wer pennt, kommt in Zement!

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animen

same sun / different light

Release 20.3.2020

Natürlich, die Sonne scheint für alle - aber nicht alle sind gleich gut darin, das Maximum aus ihren Strahlen zu absorbieren: Aus The Animen, die sich als junge Sprösslinge der universellen Sonne des Rock'n'Roll zugewandt hatten, sind robuste Pfeiler der europäischen Rockszene geworden! Fast zehn Jahre "elektrischer Aktivismus" haben aus The Animen vier vollendete Musiker, vier hervorragende Performer (... nach hunderten von Konzerten) und vier Studio-Ästheten gemacht. Nun veröffentlichen sie ihr drittes Album mit dem passenden Titel "Same Sun / Different Light", und beweisen damit, wie einem Sonnenstich irrsinnige Freude entwachsen kann. Die liebevollen und clever eingesetzten "Ornamente", welche die 11 Tracks auf "Same Sun / Different Light" schmücken - elegante Gitarrenverzierungen, elastische Basslinien, robuste rhythmische Reliefs, allesamt umgarnt von dieser charakteristischen warmen und vibrierenden Stimme - sind bewundernswert. Das Album als Ganzes ist ein wahrhaftiges Kaleidoskop von lebhaften und farbig tanzenden Lichtern: Da ist der bissige Enthusiasmus auf "The Absence", die Psychedelika von "Greetings from El Matador", der herrliche Lo-Fi des nonchalanten "Mourning Sun" und die Stones-haften Refrains in "Two-Armed River". Um all diese Stimmungen einzufangen, haben The Animen in die Sonne geschaut, ohne mit der Wimper zu zucken... nur um danach sozusagen galvanisiert und regeneriert weiterzumachen, und ihre Flamme bald schon auf euch alle zu übertragen.

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Arbouretum

let it all in

Release 20.3.2020

In dieser Band offenbart sich die grundlegende spirituelle Qualität von Musik: wenn Dave Heumann seine unvergleichliche Stimme zu archaischen Formeln erhebt und die Band einen kargen Teppich aus Orgel, Bass und Drums-Mystizismus webt, kann die Welt den Atem anhalten. Jede Songsammlung der Band war eine Lektion in raumgreifender, atemloser Reduktion, in einer Ausprägung, zu der nur diese 4 Musiker im stande sind. Die Entwicklung geht hin zu tiefgreifender Entschleunigung, in der das Motiv "Rockmusik" nur Beiwerk ist. Arbouretum werden mit jedem Album langsamer, fragiler und gravitätischer. Die 8 neuen Fingerübungen aus Americana, Psychfolk ,Desert Blues und Britfolk scheinen die Entwicklung des letzten Albums zu vertiefen: das amerikanische Element wurde zugunsten einer explizit britischen Gestaltgebung reduziert, was an Vorbildern nun Fairport Convention, Trembling Bells und Earth meint. Die Band exorziert staubtrockene, hypnotische Gitarrenlines, schwere Basslinien, karg und gedämpft gespielte Orgel und tieftraurige Drumstoik aus der Improvisation heraus und kreiert eine dunkle, kosmisch anmutende Endlosigkeit.

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odd couple

universum duo

Release 20.3.2020

In Ostfriesland ist nicht viel los. Wenn dort etwas passieren soll, dann muss man es selbst machen. Das wissen auch Jascha Kreft und Tammo Dehn. Zusammen vereinen sie als Odd Couple eine ganze Reihe ur-norddeutscher Eigenheiten: Gelassenheit hinsichtlich äußerer Erwartungen, ein Urvertrauen in das eigene Tempo und eine Performance, auf die Verlass ist. Vor allem jedoch eine gesunde Skepsis jedem unnötigem Gefasel gegenüber und das Wissen darum, dass man sich selbst nicht allzu ernst nehmen darf. Drei Alben haben Odd Couple bisher veröffentlicht, sie mischen Kraut mit Dada, druckvolle Soundbretter mit funkelndem Glam kontrastieren ausufernd explodierenden Gitarrenriffs. Es sind genau diese Paarungen seltsamer Gegensätze: Deich und Metropole, zurückhaltend-coole Haltung und ironisch-wahnwitzige Textarbeit, die man in einer solchen kraftstrotzenden Direktheit nicht oft zu hören bekommt.

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rustin man (talk talk)

clockdust

Release 20.3.2020

Rustin Man aka Paul Webb´s 2tes Album neues Album verwischt die Grenzen zwischen der Vergangenheit und Gegenwart. Das zweite Album innerhalb von zwei Jahren!? Der eine oder andere Rustin Man Fan wird verdutzt oder gar überrumpelt sein. Hatte sich Rustin Man aka Paul Webb zuvor doch eine Pause von 17Jahren zwischen seinen letzten Veröffentlichungen gelassen. Nun scheint ihm das Material für neue Songs aber nur so zuzufliegen und Webb hat dafür auch schon einen Grund ausgemacht, so lebt er zwar ganz im Hier und Jetzt, aber im Rückblick auf das Vergangene finden er eine geradezu magische, hypnotisierende Inspiration die ihn immer weiter antreibt. Und so verschwimmen die Grenzen zwischen der Vergangenheit und Gegenwart.

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hilary woods

birthmarks

Release 13.3.2020

Ein Album brodelnder scharfkantiger Schönheiten. Die irische Cellistin mit dem dunkelsten und sperrigsten Album ihrer Laufbahn, gebaut aus wie Kohle glimmenden Drones, kalten Fieldrecordings und tieffrequenten Skalen abseitiger Schönheit, die ihre sehr nordisch anmutenden Tracks vor Spannung aufreissen lässt. Der norwegische Noise-Magier Lasse Marhaug (Sunn))) betreute diese unheimliche Klangkunst, ermutigte Woods darin, noch kontrastreicher zu agieren, was ihren ätherischen Gesangsvortrag mit den rituell anmutenden, verzerrten, dunklen Drones kontrastiert. Zwischen Jenny Hval, Anna von Hausswolff und früher Chelsea Wolfe. Ein kathartisches Vergnügen.

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human impact

human impact

Release 13.3.2020

Human Impact sind eine neue Band, die aus Mitgliedern der drei wichtigsten New Yorker Noise-Bands besteht (Unsane, Swans, Cop Shoot Cop) - und da Unsane mittlerweile wieder auf Eis gelegt sind, widmet sich deren ehemaliger Sänger / Gitarrist Chris Spencer nun seinem neuen Projekt Human Impact. Jim Coleman (Cop Shoot Cop), Chris Pravdica (Swans) und Phil Puleo (Cop Shoot Cop / Swans) komplettieren nicht nur das Quartett, das komplette Album klingt tatsächlich, als ob all diese Gruppen zur gleichen Zeit ein Album eingespielt hätten. "November", das erste Lied, dass sie veröffentlicht haben, beginnt, wie es bei diesen Namen nun einmal beginnen sollte, mit Roboter-Drums, schleifenden Gitarren, aber es kommt erst richtig zur Geltung, sobald Spencer anfängt die Zähne zusammenzubeißen, während die Musik dabei so dramatisch erscheint wie Spencers Texte.

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monophonics

it's only us

Release 31.3.2020

Mit völlig zeitlosem Sound wartet die aus San Francisco/der Bay Area stammende Band auch auf ihrem vierten Album auf. Seelenvolle Verwehungen, swesentlich bestimmt von den eindrucksvoll ineinander verzahnten Läufen von Bläsern und Gitarren, untermalt von exquisitem Backgroundgesang und der dezent eingesetzten Retro-Orgel, ebenso unexaltiert, aber kraftvoll angeleitet von der Stimme von Kelley Finnigan. Acht im Midtempo gehaltene Songs zwischen Heavy Soul und Psychedelic, in denen die frühen 70er und Curtis Mayfield durchschimmern. Das Album spiegelt den aktuellen Zustand der Welt wieder und berührt Themen wie z.B. zerbrochene Beziehungen, psychische Probleme, Schusswaffengewalt und Machtkämpfe, um in eine Botschaft von Einheit, Widerstandsfähigkeit und Akzeptanz zu münden.

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anna & stoffner

gold – Vinyl-Release

Release 13.3.2020

Anna & Stoffners neues Album «Gold» besticht durch ein hochenergetisches Zusammenspiel von virtuosen Musikern und dringlichen, schonungslosen Lyrics. Mit Leichtigkeit setzen sich die Songs über die handelsüblichen Musik-Genres hinweg und verbinden Rap mit Pop, Punk und Improvisation. Das Zürcher Duo Anna & Stoffner – bestehend aus der Rapperin Anna Frey und dem Gitarristen Flo Stoffner – ist zu einer hochkarätigen Live-Band gewachsen. Mit Vincent Membrez an den Synthesizern und Fred Bürki am Schlagzeug entwickeln sie eine Intensität, der man sich kaum entziehen kann.

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slime

wem gehört die angst – Vinyl-Release

Release 13.3.2020

Slime ist eine Institution, die es mit Unterbrechung jetzt schon seit den Achtziger Jahren gibt und die den politischen Punkrock in Deutschland geprägt haben wie kaum eine andere Band. Sie befindet sich jetzt im 10. Jahr nach ihrer Reunion, und das ist verdammt gut so. Denn nach wie vor brauchen wir starke Stimmen gegen Rechts, nach wie vor brauchen wir Punk und nach wie vor brauchen wir Slime. Die Slime Gründungsväter Dirk Jora (Gesang), Elf (Gitarre), Christian Mevs (Gitarre) und die hinzugekommenen Mitgliedern Nici (Bass) und Alex Schwers (Drums) scheinen sich ihrer Verantwortung bewusst und haben nun gemeinsam ihr 3. Studioalbum seit ihrer Wiedervereinigung eingespielt. Sie bleiben ihrer Linie treu und thematisieren wichtige gesellschaftliche Probleme wie Wut, Aktivismus und den andauernden Kampf gegen Faschismus. Ob nun biografisch wie z.B. bei "Ebbe und Flut" oder standfest wie in "Paradies", wo es um Menschen geht, die herrschende Umstände schon immer hinterfragt haben. Oder aber als klare politische Kampfansagen gegen die Nazifizierung des Abendlandes. "Die Toten wollen wieder alleine sein", "Weißer Abschaum", der Titelssong "Wem gehört die Angst", "Fette Jahre" - die neuen Punkrock-Hits jenseits der Hits sind schonungslose Betrachtungen einer Zeit, in der Dunkelbraun wieder ungestört marschiert und in den Parlamenten sitzt. Und all das im klassischen Slime-Gewand: Treibend, wütend, melancholisch, aber immer hymnisch und direkt

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cocorosie

put the shine on

Release 13.3.2020

CocoRosie ist das musikalische Projekt der amerikanischen, multidisziplinären Performancekünstlerinnen Sierra und Bianca Casady. Ihre Songs verbinden eine Vielzahl von Stilen und Referenzen, von Hip-Hop über Folk bis hin zu Oper, und formen die schmerzhaftesten Erfahrungen zu unvergesslichen und stimmungsvollen Popsongs. Insgesamt ist CocoRosies Musik ein anhaltender, psychologisch intimer Dialog zwischen den Geschwistern. Jede Schwester hat mehrere Persönlichkeiten und Gesangsstile; Bianca liefert Rap im Troubadour-Stil, während Sierra oft mit feinen Tönen reagiert und ihre Stimmen auf Harfe, Klavier oder Gitarre begleitet. Ein wesentlicher Teil ihres Sounds ist eine erschütternde Landschaft, die aus altem Kinderspielzeug und anderen Fundstücken besteht und ihren Liedern eine besondere Nostalgie verleiht. In ihren fünfzehn Jahren als CocoRosie haben sie sechs Alben veröffentlicht: Jedes einzelne begeistert durch Kontroversen und Debatten in gleicher Weise; geprägt durch ihre Angstlosigkeit und Risikobereitschaft in ihrer Kunst. Diese starke kreative Vision durchzieht jeden Aspekt ihrer Arbeit - von Videos bis hin zur Live-Performance mit Theaterkostümen und Make-up - die sie zu jedem neuen Lied kreieren.

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porridge radio

every bad

Relelase 13.3.2020

Studio-Debüt der hochgehandelten Newcomer-Band aus der DIY-Szene von Brighton. Auch in Deutschland ist die Presse bereits auf die Briten aufmerksam geworden. So schreibt der Musikexpress in der aktuellen Ausgabe: "Mittlerweile ist die Band zum verschworenen Kosmos von Freund*innen geworden, die unter dem Radar einen Sound entwickelt haben, der von Jangle-Pop über Punk zum großen Pop-Entwurf einer PJ Harvey reicht, immer zwingend, immer aufgeladen mit der Ausstrahlung von Dana Margolin und der großen, existenzialistischen Geekyness dieser Bande.

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pantha du prince

conference of trees

Release 6.3.2020

Mit seinem 6ten Album trifft Hendrik Weber den Nerv der Zeit. Musikalisch und inhaltlich bietet es einen Beitrag, wie eine Welt von morgen aussehen kann. Eine Konferenz für das Heute und Morgen. Bäume kommunizieren miteinander. Eine bislang kaum für möglich gehaltene Tatsache ist jetzt mehrfach wissenschaftlich belegt. Das Album symbolisiert diesen Austausch, indem es für die Kommunikation der Bäume eine musikalische Sprache sucht. Auf höchst unterschiedlichen Instrumenten – vom klassischen Cello, über jede Menge Klanghölzer und Glocken in unterschiedlichen Stimmungen bis zu selbstgebauten Instrumenten und Elektronik – schufen Weber und seine vier Mitmusiker eine zehnteilige Suite.Die Aufnahmen sind zum Teil aus Live-Konzerten und im Studio entstanden.

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die sterne

die sterne

Release 28.2.2020

Eine weitere erstaunliche Album-Selbstneuerfindung der Hamburger Truppe um Frank Spilker innerhalb einer der ohnehin aussergewöhnlichsten deutschsprachigen Bandkarrieren im Indie-Circuit innerhalb der letzten 30 Jahre. Den musikalischen Palast haben sie in der 11ten Runde mit Hilfe der weitreichenden klassischen Sterne-Vignetten errichtet: ein groovender, funkiger Bass, unruhiges, nach vorne gehendes Schlagzeug, gleissende Orgel, Gitarren zwischen Schrammel und Rock und mitten in den elliptischen Songbewegungen die metaphorischen Texte und zwischen Sprech und Sing wechselnden Texte von Spilker. Das Motorisch-Hypnotisierende des Krautrock spielt hier genauso seine Rolle wie Ausflüge in die Düsseldorfer Schule der 70er mit analog-elektronischen Elementen als Protagonisten, die sich auf raffinierte Weise mit Postrock-Versatz vermählt. Bis hin zu auch Ausflügen in die plüschige Disko. Michael Rother und Stereolab winken immer wieder herüber, aber eben auch mal Disko-Streicher. Songwriter-Folk dient zu Ausnüchterung, hippiesker Indierock zum Menscheln. Spilker´s Texte bieten interpretationsoffene, gewinnbringende Sichtweisen auf das Elend der Gesellschaft, das Wertesystem, den "ausgemergelten" Sozialstaat. Die Popkultur kommt dabei auch nicht zu kurz und Drinks und Liebe und Menschlichkeit steht genauso weit oben wie die Unantastbarkeit der Freiheit des Individuums ("Du musst gar nix").

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caribou

suddenly

Release 28.2.2020

Eine emotionale Achterbahnfahrt, die von tiefer Traurigkeit bis zu überbordendem Glücksgefühlen anregt, immer wieder auch den Dancefloor ins Visier nimmt, aber mehr noch auch zu kontemplativem Verweilen im Sofa einlädt. Auf dem nach 5 Jahren Pause erscheinenden 5te Album als Caribou rührt Dan Snaith gleich zu Tränen bei der ergreifenden Eletronic-Ballade "Sister", um anschliessend die Synapsen straight mit Synth-grundisrtem Pop-Songwriting wunderschön einzunorden. Auch auf "Sunny´s Time" überzeugen die Details: Ein klaviermelodiöser Melanchosong, der plötzlich in eine moderne Hiphopnummer umschlägt und mit Mitternachts-Jazz spielt. Bei dem verträumten "New Jade" kommen kosmische Synthtones mit R&B-Samples zusammen in einer dennoch verrückt inszenierten Nummer. Ein altes Soulsample prägt das funkige "Home", das Caribou aber auch mit seinen Trademarks lenkt. Mit "Lime" wird dann eine an Moloko erinnernde Richtung mit leicht housiger Grundierung eingeschlagen. Klassische Vocal-House-Vignetten offenbart "Never come Back", während Schlafzimmer mit zunächst straight beginnenden Die elektronischen Grundierungen Nach 5-jähriger Ruhepause ein neues Album von Dan Snaith aka Caribou!

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james hunter six

nick of time

Release 6.3.2020

An Hunter führt kein Weg vorbei, wenn es um authentischen Retro-Soul geht. Auf seinem 7ten Album wendet sich der Brite mit der goldenen Crisp-Stimme dem Rhythm & Blues zu, natürlich mit unwiderstehlichen Würzmischungen und Sidekicks zu Rumbrhythmen und Stakkato-Bläsern, synkopischem Saxophon, herrlichen Harmony-Backingvocals, verrückten Orgelläufen und grandiosen Bläsersätzen in verschiedensten Ausführungen sowieso. Das Album beschwört eine Ära, in der es im Soul vor allem um die Gewaltigkeit von Soul- Gesang ging und da ist Nick genau der Richtige, der auch Verletzlichkeit stimmlich zu interpretieren vermag. Und manchmal klingen die Songs wie verschollene Burt Bacharach-Arrangements. Aufgenommen mit Daptone-Mitgründer Bosco Mann in den Penrose Studios in Riverside, Kalifornien, eingespielt mit Musikern, die auch mit Sharon Jones und Charles Bradley aufnahmen.

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anna calvi

hunted

Release 6.3.2020

Atemberaubender wie lohnenswerter Nachschlag in Gestalt von 7 Überarbeitungen von Songs ihres letzten Albums "Hunter". Anna wollte mehr Input von aussen und holte sich für die "Hunted" Song-Vertiefungen/Versionen Courtney Barnett, Joe Talbot (Idles), Charlotte Gainsbourg und Julia Holter ins Studio, bei 2 Songs brachte sie ihr meisterhaftes Gitarrenspiel alleine on point bei den auch gesanglich wieder umwerfenden Interpretationen.

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soccer mommy

color theory

Release 28.2.2020

Mit ihrem 2ten Album gelingt der aus Nashville stammenden Sängerin Sophie Allison der entscheidende Schritt aus dem DIY-Bedroom in die Indie-Welt. Und zwar mit schnörkellosen Slacker-Rock amerikanischer Prägung, der auch von den persönlichen, auch von Selbstzweifeln durchzogenen Texten und dem oft sehr befreit wirkenden Gesang von Allison lebt, die sich mit ihren Indie-Rocksongs mit halb- akustisch, aber genauso oft angezerrten Gitarren richtiggehend freischwimmt. Dabei wirkt gerade der klassische Ansatz innerhalb ihres Songwritings so erfrischend, das sich über einfache Gesangslinie und meist ein simples Riff aufbaut und gerne mit Hall agiert und auf unprätentiöse Weise zu überzeugen weiß. Irgendwo zwischen Torres, Stella Donnelly und den Breeders.

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u.s. Girls

heavy light

Release 6.3.2020

Ein weiter Weg liegt hinter Meg Remy, die 10 Jahre zuvor mit uihause mit eifachsten MItteln produziertem Bedroom-Pop begann. Das 7te Album spielte sie mit 20 Musikern in den Hotel 2 Tango- Studios in Montreal ein. Entsprechend opulent sind die Songs ausgestaltet. Und gerade bei ihrem beseelten Gesangsstil und den vielstimmigen Backgroundchören waltete die Kanadierin mit viel Detailsinn. Überhaupt lebt das Album von der Balance aus überbordenden orchestralen Arrangements und ihrer markanten Stimme, mit der sie so persönliche Texte wie nie zuvor interpretiert. Musikalisch umgesetzt mit toller Percussion, die auch mal einen Rumba vorgibt, und elektronischen Hilfsmitteln sowie einem nostalgisch anmutenden Faible für Pop und manchmal an tindersticks erinnernder Intensität. Auf Songs wie "Woodstock 99" schaut sie retroromantisch in den Rückspiegel ihres Lebens oder reflektiert ihr kreatives Schaffen, in dem sie bereits Songs wie "Overtime", "Statehouse (It's A Man's Word) und "Red Ford Radio" komplett neu interpretiert und einspielt hat. Ein persönlicher Traum ging dem Bruce Springsteen-Fan Meg dabei auch in Erfüllung: E Street Saxophonist Jake Clemons steuerte seinen Signature-Sound zur Single "Overtime" bei.

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taro

sfumato

Release 28.2.2020

Un'altra sigaretta an der Promenade. Aber das Tyrrhenische Meer ist grau und das Strandcafé ist chiuso und vom Himmel ist nichts besseres zu erwarten, als dass er weint.

Eine sonderbare Nostalgie liegt auf der Musik der Berner Band Taro, die im Keller eines alten Coiffeurs an ihren Liedern feilt. Sehnsüchtige Lieder zwischen Verlebtheit und Verführung und den wilden Ausbrüchen, wo die Gitarren aufheulen und die Flimmerorgeln sirren. Hast Du Feuer? Sehnsucht auf Platten, liegengeblieben, sie knistern vom Staub - Modugno, Rino und Tom Waits, alte Schwerenöter. Auf der Suche nach Katharsis: Sollen wir uns betrinken? Eine letzte Zigarette noch, ein letzter Schluck. Taro spielen uns das letzte Lied. Der Rock’n’Roll ist tot, doch Röhrenverstärker lassen sich noch immer aufdrehen, die Becken noch immer hart anschlagen, Stimmbänder noch abschleifen. Dann ist es still. Und du fragst mich: Gehen wir heut zusammen heim?

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toundra

das cabinet des dr. caligari – Vinyl-Release

Die furchtlosen Instrumental-Rocker stellen wieder einmal ihre Fähigkeit unter Beweis, sich stetig neu zu erfinden. Dabei ist der herausragende Soundtrack einerseits eine gelungene Hommage an den Stummfilm-Klassiker von Robert Wiene, der 2020 sein hundertjähriges Jubiläum feiert, andererseits ein Dialog mit dem Zuhörer, der gesellschaftsrelevante Themen wie Manipulation, Freiheit und die menschliche Natur selbst kritisch hinterfragt.

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shannon wright

providence

Release 29.2.2020

Dass Wright auf ihrem jüngsten Album »Providence« auf sämtliche Instrumente außer dem Klavier verzichtet, erscheint beim Blick über das gesamte Werk dann auch gleich nicht mehr so radikal, das nächste Album wird vermutlich wieder komplett ohne das Tasteninstrument auskommen. Der sparsame Einsatz von Instrumenten führt allerdings dazu, dass Wrights hochgelobte Texte einmal mehr hervortreten. Diese beinhalten eigentlich nur zwei Pronomen: »You« and »I«. Mit ihrer hauchenden, gebrochenen, dennoch rauen Stimme trägt Wright in sechs Songs (nur der Song »Providence« ist ein Instrumentalstück) das klassische Thema des Singer-Songwriters vor: die unglückliche Liebe. Hände berühren sich, Fesseln werden gelöst, Türen geschlossen. Das Ganze erinnert an das großartige Album »White Chalk« von PJ Harvey, obwohl es beim genaueren Hinhören nur entfernt damit zu tun hat. Denn während Harvey auf ihrem hell gestimmten Piano herumklimperte, kostet Wright die hallenden Töne aus und zieht sie in die Länge. Wo bei Harvey auch andere Instrumente zum Einsatz kommen, bleibt Wright puristisch.

»Providence« ist kein leicht verdauliches Album. Hart treffen einen die niederschmetternden Texte und das schwerfällige Klavier. Es ist aber vor allem ohne die Kenntnis ihrer bisherigen Musik kaum zu verstehen – und schon gar nicht zu genießen. Tatsächlich lohnt es sich, ihre Diskographie chronologisch durchzuhören. Bis man damit fertig ist, ist bestimmt schon wieder ein neues Album von Wright erschienen, das höchstwahrscheinlich wieder lauter werden dürfte.

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swamp dogg

sorry you could't make it

Release 6.3.2020

Jerry Williams aka Swamp Dogg taucht auf Albumlänge in den Sound ein, mit dem er aufgewachsen ist: Country. Gleich auf zwei Songs ist er im Duett mit Country-Folk-Legende John Prine zu hören. Der aus Nashville stammende Gitarrist Jim Oblon bahnt sich seinen Weg durch die Lead-Aufgaben, während sein ständiger Kollaborateur Moogstar sowie andere Special Guests wie Chris Beirden von Poliça , Justin Vernon von Bon Iver, Derick Lee, Chris Beirden und Sam Amidon ebenfalls dabei sind, dazu noch eine Allstar-Studioband unter der Leitung von Keyboard-Virtuose Derick Lee. Swamp Dogg präsentiert auf dem Album einen neuen - destruktiven - Entwurf zu seinem größten Hit, "Don't Take Her (She's All I Got)", der es in den 70er Jahren in Versionen von u.a. Freddie North, Johnny Paycheck oder Tracy Byrd in die Charts schaffte. Der Track dient als ein Beispiel für eine Form von Country, die sich auf eine beklagenswerte Art und Weise mit Außenseiterrollen auseinandersetzt, wie es aus irgendeinem Grund nur bei Country-Songs möglich ist. Seine neuen Lieder sind Erzählungen über die Liebe, über das Fehlen desjenigen, den man liebt, über Mitgefühl, Familie und Freunde und sogar über die Art von Liebe, die den Tod übersteigt. Mit "Sorry You Couldn't Make It", schließt sich für Swamp Dogg ein Kreis als etwas, das sich für ihn als eine Art unerledigtes Geschäft angefühlt hat. "They didn't have any blacks in Country until Charlie Pride came along," sagt er. "But in time, all things change and that's what has happened to country music." *Joyful Noi

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stephen malkmus

traditional techniques

Release 6.3.2020

Das dritte Malkmus Album ohne die Jicks und ohne Pavement und das dritte in drei Jahren. Dieses Album wird von einem Sound getragen, wie man ihn von der Slacker-Legende noch nie gehört hat. Denn auf Traditional Techniques packt sich Malkmus den Southern Rock, steckt ihn in ein Folk-Gewand und staffiert ihn mit Instrumenten wie der Pedal-Steel-Gitarre, Autoharp, Dobro, Rabab, Weissenborn-Gitarre, Moog-Synthesizer, Keval-Flöte, Udu-Trommel und Daf-Percussions aus. Die USA treffen auf Klänge aus Indien, Zentralasien, Südost-Europa und Nordafrika. Traditional Techniques ist das dritte Malkmus-Album in drei Jahren. Auf Sparkle Hard (2018) changierte er zusammen mit The Jicks wie wild zwischen Country-Folk, Prog-Rock und sogar Autotune. Auf seinem Soloalbum Groove Denied (2019) mischten sich Fuzzrockstücke zu einem elektronischen Clubsound-Album. Und nun ist man geneigt, seinen neuesten Wurf Fusion-Folk zu nennen. Zusammen stellen sie eine verrückte und zutiefst beglückende Drei-Jahres-Trilogie dar. Am Pedal Steel, Dobro, Weissenborn, Moog und Autoharp saß The Decemberists' Chris Funk , der das Album in Portland, Oregon auch produzierte. Das Gitarrengenie Matt Sweeney (Bonnie 'Prince' Billy/Superwolf, Iggy Pop, Desert Sessions, ...) arbeitete sich an E-Gitarre, Akustikgitarre und Gesang ab. Unterstützt wurden sie u.a. von dem afghanisch-amerikanischen Rabab-Virtuosen Qais Essar und Eric Zang, dem Experten für die Kaval, Udu und Daf.

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body count (ice-t)

carnivore

Release 6.3.2020

Das siebte Studioalbum von Ice-T, Ernie C & Co erscheint im 30. Jubiläumsjahr der Rap-Metal-Pioniere aus Los Angeles. Die unruhigen Zeiten in denen wir leben, machen einen wütenden, gesellschaftskritischen Beitrag von Ice-T, Ernie C und co. in Form eines neuen Albums schier erforderlich.

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jonathan wilson

dixie blur

Release 6.3.2020

Wilson verbindet auf seinem neuen Album seine typisch komplexe Gitarrenmusik mit heimatlichen Einflüssen aus Country, Bluegrass und Americana. Der kalifornische Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist hat viel in seiner bisherigen Musikkarriere erlebt: Als Produzent war er bereits für namenhafte Künstler wie z.B Lana Del Rey, Father John Misty und der Folk Legende Roy Harper tätig, sowie als Gitarrist für Roger Waters. Die Inspirationsquelle für das Album war Wilsons Heimweh während seiner vergangenen Tour mit Roger Waters. . Mit der Hilfe von seinem Freund Pat Sansone, der bereits mit Bands wie Wilco zusammenarbeitete, nahm Wilson Songs für Dixie Blur im Sound Emporium in Nashville auf. Unterstützt wurde er dabei von Mark O'Connor (Fidel, Gitarre), Dennis Crouch (Kontrabass) und weiteren sechs Musikern. Das Album wurde in sechs Tagen fertig produziert.
Dixie Blur ist für Wilson das persönlichste Album bisher, da seine musikalischen Einflüsse seit der Kindheit zum ersten Mal auftauchen und man so einen kleinen Einblick bekommt, wie sich für ihn Heimat anfühlt.

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king krule

man alive!

Release 21.2.2020

Das dritte Album entstand als direkte Reaktion auf die Energie, die sich während den Live-Shows zum Vorgängeralbum "The Ooz" angesammelt hatte. Doch inmitten der Aufnahmen erfuhr Archy, dass er zum ersten Mal Vater werden würde und entschied sich daher aufs Land zu ziehen, um nach der Geburt näher bei der Mutter des Kindes sein zu können. Die nahende Vaterschaft kam für ihn in einem passenden Moment, indem er sich eh immer mehr in einer Spirale zwischen alkoholischen Exzessen und Depression im Südlondoner Vorstadtleben gefangen fühlte - was ja auch ein immer wiederkehrendes Thema in seinen Songs war.

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agnes obel

myopia

Release 21.2.2020

Ihre bisherigen Alben als auch die beiden Vorab-Songs lassen auf Großes hoffen. Das tiefmelancholische "Fuel to Fire" mit seiner perlenden Klaviermelodielinie und Streicher-Ornamenten reisst auch wegen des aussergewöhnlichen Gesangs der in Berlin lebenden Dänin enorm mit. Das schwelgerische "Island of Doom" baut ebenfalls zunächst auf dezent-behendem Piano auf, um später zu getupften Streichern zuw echseln und verweht wundervoll in der Zeit zwischen Neoklassik und dem dezenten Einsatz von Electronic, auch hier wirkt Obel mit ihrem Gesang fast ausserirdisch.

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courtney barnett

mtv unplugged - live in melbourne

Release 21.2.2020

Livemitschnitt des MTV unplugged-Konzertes aus dem Oktober 2019 in ihrer australischen Heimatstadt. Barnett performte im Hinterhof eines Pubs namens "Howler" 8x Songs live auf der Akustikgitarre, darunter "Depreston" und "Avant Gardener" und coverte Songs von Leonard Cohen, Seeker Lover Keeper und dem australischen Singer-Songwriter Archie Roach.

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grimes

miss anthropocene

Release 21.2.2020

Grimes fing an Musik zu machen, als sie ein Neurowissenschafts-Seminar besuchte und dort mit der Software Logic programmieren musste. Als kurz danach ihre ersten Songs via Myspace viral in die Welt gingen, buchte sie die ersten Live-Shows selbst und konzentrierte sich fortan voll und ganz auf die Musik. Sie lebte in einer Abrissbude ohne Heizung in Montreal, dafür aber mit ein paar Frostbeulen am Körper als Mitbewohner. Sie spielte auf spontanen Raves, auf Partys von Freunden und in besetzten Häusern - bis ihr schließlich 2012 mit "Visions" der weltweite Durchbruch als Musikerin gelang. Das Album hatte sie binnen 2 Wochen in ihrem WG-Zimmer aufgenommen. Seitdem ist viel passiert: Claire Boucher, wie Grimes eigentlich heißt, wurde mit zahlreichen Preisen für ihre Alben, Produktionen und nicht zuletzt auch für ihre zum Großteil selbstgedrehten Videos ausgezeichnet.

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greg dulli (afghan whigs)

random desire

Release 21.2.2020

Tatsächlich das späte erste Soloalbum des umtriebigen Frontmannes der Afghan Whigs und Twilight Singers. In den letzten 30 Jahren hat sich Dulli zu einem Lorbeer-umkränzten Poeten bizarrer Verrücktheiten entwickelt, dessen aussergewöhnliche, vom Soul geküsste Stimme eine unwiderstehliche Magie ausübt. Der Mann aus Ohio komponierte jeden Part seines Solo-Albums eigenhändig. Angefangen bei den Klaviermelodien, über die Drums bis hin zu den Bässen. Erstaunlich indierockig und unfrisiert tönt Dulli in der nach vorne gehenden Uptempo-Vorabnummer "Pantomima" mitzt synkopierten Drums und Gitarrenanschlag mit offenem Visier. Obwohl Dulli für einen Großteil der Instrumente selbst verantwortlich zeichnet, waren waren u.a. Musiker seiner anderen Formationen beteiligt.

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dachs

zu jeder stund en vogelgsang

Release 21.2.2020

Dachs dreht wieder Pirouetten. Auf die klirrenden Popsongs Büzlä (2016), Düdado (2017) und Selecta Automat (2018) folgte Ende letzten Jahres die Single Beat Breu. Die zehn Lieder auf dem neuen Album Zu Jeder Stund En Vogelgsang zeichnen in weicher Manier ein scharfes Bild einer Schweiz zwischen abgebrühtem Erfolgshunger (Si Händ Dä Schlagzüger Us Dä Band Grüert), digitaler Kälte (Mandala) und dem Hang zum Selbstbetrug (S'Isch Alles Nur E Lüg Gsi). Die Engstirnigkeit dieses Landes wird nicht oberflächlich verachtet, sondern vielmehr eindringlich besungen. Der weltgewandte Blick richtet sich auf das Kleine, Selbstverständliche und Provinzielle.

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douglas dare

milkteeth

Release 21.2.2020

Ein betörend schlichtes, bewusst minimalistisches Werk. Douglas Dare klingt auf dem dritten, von Mike Lindsay (Tunng, Lump) produziertem Album befreit und selbstbewusst wie nie zuvor. Bekannt für seinen zutiefst persönlichen Ansatz als Sänger und Songwriter, in dem bedingungslose Offenheit und sein Gespür für eleganten Minimalismus ineinandergreifen, gilt der Brite längst als eine der aufrichtigsten und aufregendsten Stimmen des 21. Jahrhunderts. Während viele seiner bisherigen Lieder am Klavier entstanden sind, beschäftigte sich Dare für Milkteeth mit einem ganz neuen Instrument: Der Autoharp, einer Art Kastenzither. Kaum hatte er sich damit hingesetzt, sprudelten neue Songideen regelrecht aus ihm heraus - der Albumvorbote "Silly Games" entstand beispielsweise in weniger als einer Stunde. "Auslöser waren instinktive Gefühle... über die Kindheit und die damit verbundene Unschuld", berichtet er. "Und mit der Autoharp hat dann einfach alles plötzlich zusammengepasst: Ich konnte mit einem Mal das ganze Album vor mir sehen." Douglas Dares Musik verhandelt die großen, universellen Themen - Liebe, Verlust, Kindheit -, indem er den Blick auf die eigene Erfahrung und die eigene Gefühlswelt richtet. Auch deshalb gelingt es ihm, mit seiner Musik all jenen eine Stimme, einen Zufluchtsort zu geben, die sich jemals deplatziert oder als Außenseiter gefühlt haben. Ob er nun jene Abgründe wie die der Magdalenenheime auf Whelm besingt, sein Coming-out gegenüber den Eltern auf Aforger zum Thema macht oder die eigene isolierte Kindheit verarbeitet, wie nun auf Milkteeth: In seinem reduzierten, einzigartigen Sound wird stets Dares Vision deutlich - sein Versuch, Ehrlichkeit mit Anmut zu verbinden.

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tame impala

the slow rush

Release 14.2.2020

Das neue, vierte Album wurde zwischen Los Angeles und seinem Studio in seiner Heimatstadt, dem australischen Fremantle, aufgenommen. Die 12 Albumtracks wurden von Kevin Parker höchstpersönlich aufgenommen, produziert und gemischt. Auf "The Slow Rush" taucht Parker tief ab in den Ozean der Zeit, beschwört das Gefühl eines ganzen Lebens für die Dauer eines Blitzschlags herauf und die Ereignisse, die vorüberziehen, während wir noch aufs Smartphone starren. Es ist eine Hymne auf Entstehen und Zerstörung im endlosen Kreislauf.

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bambara

stray

Release 14.2.2020

als Ltd.-Clear Vinyl erhältlich (CHF 34.90)

Ein sinistrer, mitternächtlicher Vibe hängt über diesem Album, eine aufwieglerische Haltung, eine harte Kante zwischen Post-Punk, der Gefährlichkeit des Big Apple, australischem Outback Blues und mit dem Messer unter die Haut gehender Murderballaderie, versetzt mit suburbanem Freiheitsdrang. Die ultra-coole Stimme von Reid Bateh mit seinen Wechseln zwischen Sprech-Predigt und Gesang in Kombination mit den exzellent gesetzten, für Würze und manchmal leichte Popigkeit sorgenden Backing-Vocals prägt ihr 2tes Album genauso wie die lautmalerischen Gitarren zwischen Twang und Noise, die zusätzlichen unheimlichen Vibe in der Gosse verursachen. Hört sich ein bisschen nach der Schnittmenge aus Protomartyr und Birthday Party an, was das Quartett um die Zwillingsbrüder Bateh auf diesem exzellenten dritten Album veranstaltet, nicht nur bei "Serafina", vom Magazin Fader als "love song for suburban armageddon" bezeichnet.

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katie gately

loom

Release 14.2.2020

Nach ihrem Debütalbum "Color" (2016) auf TriAngle und Remixes für Björk und Zola Jesus veröffentlicht die L.A.-Sounddesignerin Katie Gately ihr zweites Werk auf Houndstooth. Auf "Loom" verbindet sie atemberaubende Klangskulpturen mit Ohrwurmmelodien und realen Erdbebenaufnahmen. Bestand "Color" aus vornehmlich zerstückelten Rhythmen, so offenbart "Loom" eher dämmrige Strukturen, über die Gatelys Stimme elfenartig schwebt.

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nathaniel rateliff

and it's still aright

Release 14.2.2020

Erstes Soloalbum seit knapp sieben Jahren. Als Rateliff damit begann neue Songs zu schreiben, drehte sich vieles zunächst um den Schmerz, der mit seiner zerbrechenden Ehe einherging. Doch alles änderte sich schlagartig, als im Juli 2018 Richard Swift verstarb, Nathaniels langjähriger Freund und Produzent der beiden Alben von Nathaniel Rateliff + The Night Sweats. Im Verlaufe der Spielzeit spürt man die Trauer und die stockende Stimme des Künstlers wieder und wieder, während zwischen den Zeilen die Hoffnung mitschwingt, alles möge als Teil eines größeren Plans irgendwie Sinn ergeben. Dass die zehn Songs deutlich ruhiger sind als der quirlige Soul der Night Sweats tut ihrer zwingenden Wirkung keinen Abbruch, zumal Rateliff neue Tiefen in seinem Songwriting auslotet und mit seiner eindrücklichen Stimme sehr persönlich über Liebe, Verlust und Durchhaltewillen reflektiert.

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mondo generator (nick oliveri)

as good as it gets (fuck it)

Release 14.2.2020

Acht Jahre sind seit dem letzten Album vergangen - nun also die Rückkehr mit einer Mischung aus Speed-Rock, American Punk und Hardcore im typischen Oliveri-Stil. Sie verbinden die Wurzeln der alten Schule von Black Flag und Dead Kennedys mit einer Prise Heavy Rock und manchmal etwas Stoner. Als Veranstaltungsort dient der Staub und Sand der kalifornischen Wüste, der sich mit dem faulen Geruch eines schmutzigen Kellers vermischt. Das Songwriting ist nie gewöhnlich und man kann definitiv die Punk-Einstellung der QOTSA-Band hören, mit der Nick (jetzt u.a. bei den Dwarves) lange Zeit gespielt hat. Das Album wurde im Pink Duck Studio von Josh Homme aufgenommen und von Ian Watt gemischt.

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antibalas

fu chronicles

Release 7.2.2020

Seinen 20ten Geburtstag zelebriert das 12-köpfige Afrobeat-Ensemble mit einem Album, das sich den eigenen Wurzeln zuwendet und dem Erbe des legendären Fela Kuti so nahe kommt wie kaum eine andere Formation. Die sechs langgezogenen, immer wieder auch mal verebbenden und sich revitalisierenden Song-Masterpieces bieten allerbesten Afrobeat in allen Facetten, gespickt mit erstklassigen Bläsersätzen, ineinander verzahnten Gitarren, Orgeln und Bass, mehrschichtiger Widerstands-Percussion und prima Backgroundvocals. Im Mittelpunkt steht neben Bandgründer und Baritonsaxophonist Martin Pern Sänger Duke Amayo, selbst Meister der Jow Ga-Kung Fu-Kampfkunstschule, der dem Ganzen textlich einen transzendenten Kung Fu-Touch verleiht.

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nada surf

never not together

Release 7.2.2019

Neues Album der unkaputtbaren, 1992 gegründeten Band. Mit ihrem neunten Studioalbum verfolgen Matthew Caws, Daniel Lorca, Ira Elliot und ihre langjährige Kollaborateurin Louie Lino weiterhin ihre humanistische Weltsicht durch geschwungene, eingängige Rock-Songs mit scharf gezeichneten, aber zart gefühlten Texten. Die erste Singleauskopplung „Something I Should Do" ist ein zusammenbrechender Powerpop-Song mit einer hartnäckigen Melodie, die Caws Gedanken über das Leben im 21. Jahrhundert dringlich vertont.

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gil scott-heron

we're new again - a reimagining by makaya mccraven

Release 7.2.2020

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Veröffentlichung von "I'm New Here" veröffentlicht XL Recordings eine einzigartige Neuinterpretation des Albums durch den renommierten Chicagoer Musiker Makaya McCraven. McCraven ist bekannt und geschätzt als Musiker, Schlagzeuger, Beatmaker und Produzent, gilt weithin als einer der aufregendsten und originellsten Größen im modernen Jazz dank einer Reihe von Platten für das Chicagoer Label International Anthem, die sich gleichzeitig dem Genre entziehen und es neu definieren. "We're New Again" wurde in seinem Chicagoer Heimstudio mit einer Vielzahl von Musikern aufgenommen und produziert - McCraven verschmilzt hier improvisierte Live-Musikalität und elektronische, samplebasierte Parts mit Aufnahmen des unverwechselbaren Gesang Gil Scott-Herons. Die daraus resultierende Platte ist ein klanglich reichhaltiges, sehr originelles und tief respektvolles Begleitstück zu Scott-Heron und Russells Originalwerk und stellt die neueste Stufe in der Entwicklung einer Platte dar, die zuvor schon durch Jamie xx im Jahr 2011 auf "We're New Here" eine Neuauflage erfuhr.

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messer

no future days

Release 14.2.2020

Messer sind wieder da. Pünktlich zum zehnten Bandjubiläum markiert ihr viertes Album eine musikalische Rückkehr zu den Wurzeln, blickt aber dennoch in die Zukunft. "No Future Days" verweist zunächst auf CAN als Urväter einer eigenständigen deutschen Pop-Musik, ebenso darf man an den nihilistischen Kampfruf des Punks denken. Und doch werden solche Assoziationen zugleich negiert. Messer nämlich machen ihr eigenes Ding, das erheblich komplexer und tiefgehender ausfällt als man auf den ersten Blick glauben könnte. Dokumentierte der Vorgänger "Jalousie" von 2016 eine Band, die damals nicht genau wusste, wie und in welche Richtung es mit ihr weitergehen würde, so entpuppt sich "No Future Days" als ein Album, auf dem die wieder als Quartett spielenden Messer nun in klassischer Bandkonstellation auf musikalische Reduktion setzen. Der Sound ist deutlich kompakter und homogener als zuvor, die Stimme von Sänger Hendrik Otremba bewegt sich nicht im Vordergrund, sondern integriert sich mehr denn je in eine Klangwelt, die Bassist Pogo McCartney, Gitarrist Milek und Drummer Philipp Wulf durch ihr dichtes Zusammenspiel hervorbringen. Erkennbar an jener Schwellenzeit zwischen den 1970er- und 80er Jahren inspiriert, in welcher der britische Post-Punk den Dub und den Reggae umarmte, steht die Produktion von "Anorak" symptomatisch für die musikalische Entwicklung von Messer. Die im Herbst 2019 erschienene Vorabsingle zeigt deutlich auf, wie souverän sich die Band aus dem großen Archiv der Poptradition bedient, ohne ihre im Verlauf der letzten Dekade erarbeitete Vision eines selbständigen Sounds zu verraten. "No Future Days" zeigt in diesem Sinne eindringlich, wie wenig das alte Label des Post Punk-Revivals, das sie vor vielen Jahren mit heraufbeschworen, noch auf die Münsteraner passt. Erstmals in der Bandgeschichte entstand die Musik dabei komplett vor den anspielungsreichen, poetisch vielschichtigen Texten von Otremba, der mit seinem aktuellen Roman "Kachelbads Erbe" im Literaturbetrieb Erfolge feiert.

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khruangbin & leon bridges

texas sun – EP

Release 7.2.2020

Die Wege von Khruangbin und Leon Bridges trafen sich 2018 bei einer Tour durch Nordamerika. Sowohl das Trio um Laura Lee, Mark Speer und Donald „DJ“ Johnson als auch Bridges sind in Texas aufgewachsen. Nun haben sie eine gemeinsame EP mit vier Songs aufgenommen, die ganz im Zeichen des US-Bundesstaats stehen. Im Titelstück „Texas Sun“ nehmen sie uns mit auf einen Roadtrip von Fort Worth nach Amarillo. Laura Lee beschreibt die Herangehensweise der Kollaboration so: „Wir haben versucht, weitestgehend absichtslos an die Sache heranzugehen, denn die Absicht steht der Musik immer im Weg. Wenn Du die Musik einfach machen lässt, dann wird es sich von selbst offenbaren.“ Herausgekommen ist eine entspannte Melange aus langsam stampfendem Beat, Flamenco-Gitarre und Bridges einprägsamer Stimme, die die fünfstündige Fahrt im Nu vergehen lassen.

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kvelertak

splid

Release 14.2.2020

Auch als Ltd.-Colored Vinyl-Edition erhältlich (CHF 38.90)

Viertes Album der Norweger mit dem charakteristischen Bulldozer-Stilmix aus Rock `N Roll, Black Metal und Punk. Auf dem mit Kurt Ballou (Every Time I Die, Darkest Hour, Chelsea Wolfe) in den Godcity Studio in Salem, Massachusetts aufgenommenen neuen Longplayer wird erstmals der neue Sänger Ivar Nikolaisen zu hören sein, der seit 2018 festes Bandmitglied ist. Als Special-Guest ist zudem Troy Sanders von Mastodon auf dem Song "Crack of Doom" zu hören.

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isobel campbell (belle & sebastian)

there is no other...

Release 7.2.2020

Solo-Rückkehralbum der ehemaligen Belle & Sebastian-Sängerin und musikalischen Partnerin von Mark Lanegan nach längerer Pause. Ihre unvergleich eindringliche Stimme mit intimer Stimmfarbe direkt unter die Kopfhaut in purpur schimmernden Akustik-Folk-Pop-Songs wie dem halb psychedelischen, halb tanzbaren "Ant Life". Ihr Lo-Fi-Indie-Gesicht zeigt Isobel dagegen bei der von twangig hallenden Gitarren und stoischem Drumbeat angetriebenen Tom Petty-Coverversion "Runnin' Down A Dream".

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gengahr

sanctuary

Release 31.1.2020

Weitläufiger und ehrgeiziger als je zuvor ist das neue das bisher beste Werk der experimentellen Alt-Pop-Band. Zudem ist das Drittwerk der Nord-Londoner ein DIY-Triumph, das den alten Freund Jack Steadman vom Bombay Bicycle Club als Produzenten begrüßt, der seinen unverwechselbaren symphonischen Glanz in Gengahrs komplexen, mehrschichtigen Sound einbringt und die Band weiter in Richtung Pop bringt, als sie es je zuvor gewagt hat. Aufgenommen im brandneuen Propagation House außerhalb von Bude in Cornwall, erinnert das Album auch an die Magie des Debütalbums "A Dream Outside" der alten Schulfreunde Felix Bushe, John Victor, Hugh Schulte und Danny Ward.

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bonny light horseman

bonny horse horseman

Release 24.1.2020

Auf dem Label 37d03d Records (lies: People Records) von Justion Vernon und den Desner-Brüdern erscheinendes Debutalbum der aus Anaïs Mitchell (Gesang), dem Fruit Bats-Mastermind Eric Johnson sowie dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Josh Kaufman (bekannt für seine Arbeit mit u.a. The War On Drugs und The National) bestehenden Formation, die 2019 beim Newport Folk Festival debutierte und auf deren Debutsingle Aaron Dessner von The National an der Gitarre mitwirkte. Ziel des Projekts ist die Neu-Interpretation traditioneller Volkslieder von den britischen Inseln.

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spanish love songs

brave faces everyone

Release 7.2.2020

Viertes Album der fünf kalifornischen Pop-Punks, der etwas glatteren Version von Bands wie RVIVR, The Menzingers oder Iron Chic. 10 Songs energischer pop-beeinflusster hymnischer Punk mit Emo-Anteil, dick produziert und meistens im euphorischen Bereich, und facettenreich genug um aus der Masse herauszustechen

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destroyer

have we met

Release 31.1.2020

Es braucht ja nicht immer ein Konzept als Albumaufhänger. Das 13te Album entstand bei Bejar zuhause zwischen Küchentisch und Sofa und wirkt in seiner Soundästhetik angenehm gelöst und erinnert ein bisschen an die "Kaputt"-Ära. Auffällig sind die in Hall badenden Drumbeats aus der Dose, der Einsatz eines Funk-Bass zu 80er-Synth-Pop-Sounds, aber auch die immer gerne eingesetzte, mehr oder weniger aufheulende Solo-Gitarre als rockistisch eigesetztes Ornament. Bejar fliessen die Texte nur so aus dem Mund, er ist ein Weird Crooner, der soundästhetisch die 80er hochhält und sich zwischen leicht sonorem Sprechgesang und halb gehauchtem Stimmmgestus im Indie-Pop-Land mit Geheimhitcharakter bewegt ("It just doen´t happen"). Ein Spagat, der ihm sehr gut steht und das Album zu einem Highlight in seiner wechlelhaften Karriere macht.

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jeans for jesus

19xx_2xxx_

Release 24.1.2020

Grandios inszenierten Hightech-Pop, eigenes Unisex-Eau-de-Parfum, ausverkaufte Konzerte – für die Berner Mundartband alles kein Problem. Mit dem Sommersong Estavayeah stürmten sie 2013 die Charts und spielten vom Zürich Openair über die Winterthurer Musikfestwochen, dem Openair St.Gallen und Funk am See bis zum Gurtenfestival auf ziemlich jeder Bühne der Schweiz. Auf den meisten gleich mehrmals. Ihre Musik für «Post-Cool-Kids» traf den Zeitgeist.

Dann wurde es ruhiger um die Band. Zwei Jahre blieben die Jungs der Bühne fern. Jetzt sind sie zurück mit neuem Album "19xx_2xxx_, welches mit intelligentem Indiepop ganz gross aufspielt!

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yorkston, thorne & khan

navarasa : nine Emotions

Release 24.1.2020

Ein Doppelalbum, das auf faszinierende Weise unfassbar geraten ist. Der große unbekannte schottische Experimentalist des Folk namens James Yorkston lässt sich zum wiederholten Male mit dem jungen klassisch gebildeten Sarangi-Spieler und Sänger Suhail Yusuf Khan und dem virtuosen Jazzbassisten Jon Thorne zu einer wagemutigen Klangreise mitreissen. Konzeptuell nach den traditionell indischen Emotionszuschreibungen benannt, sind die 9 epischen Tracks wagemutige Expeditionen in fordernde, konsequent akustische Jazz/Folk-Mantren, die die eigentlich unvereinbaren Tradierungen von keltischem Folk und indischem Raga logisch, hypnotisch und kongenial verschmelzen. Diese Tracks wurden mit dem kollektiven Bewusstein von Spontanität und Freiraum gestaltet, sind kristallklar aufgenommen und in ihrer Ausprägung die Essenz von Drone/Psychfolk ist, die ein Vorbild natürlich bei Pentangle hat, vage an Sir Richard Bishop erinnert, doch tatsächlich originär ist. 3 Meister ihres eigen Stils.

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dan deacon

mystic familiar

Release 31.1.2020

Mystic Familiar ist das Ergebnis obsessiver Schufterei, Rumspielerei und Introspektion. Und es ist gleichzeitig Dan Deacons emotional offenste und transzendentalste Platte. Seit dem 2015er Album Gliss Riffer hat Deacon eine Reihe von Kooperationsprojekten gestartet. Darunter Filmmusiken für Dokumentationen, Kinofilme und TV Serien, sowie Kompositionen mit dem Choreographen des New York City Ballett Justin Peck, den L.A. Philharmonikern und dem Baltimore Symphonie Orchester. Alles tolle Projekte, aber etwas fehlte doch: Dans Singstimme. Und so zog er sich in den kleinsten Flauten zwischen diesen Wirbelstürmen aus Aktivität immer wieder zurück in seine kleine Oase – in die Lieder, die Mystic Familiar werden sollten. Deacons Schreiben nahm eine neue, explorative Richtung an, die er mit therapeutischen Praktiken für das Selbstwertgefühl, mit Achtsamkeit, täglichen Anweisungen von Brian Eno's Oblique Strategies und Meditation verfolgte. Mit Hilfe dieser Techniken entstanden Lieder, die das Leben als eine psychedelische Reise erzählen, die voller Glückseligkeit, Dunkelheit und Licht sind

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emilie zoe & christian garcia-gaucher

pigeons - soundtrack for the birds on the treetops watching the movie of our lives

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yves tumor

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it is what it is – CD / Red-Vinyl 2LP inkl. MP3 DL-Code

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