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DO, 29.11.2018 - ab 19.00 uhr

Instore-Gig mit Songs from Utopia

Surf, Rock & Roll

Songs from Utopia (ZH, BE) repräsentieren 60s Feeling, beschwören die Stimmung eines Spionagefilms und jagen mit rockabillyesken Surfgitarren und klassischen Backbeat Drums in die Beine. Songs in englisch und französisch wechseln sich mit rasanten Instrumentals ab.
Das aktuelle Album "Ahhh!" ist tanzwütig und macht Freude!

Eintritt Kollekte, Barbetrieb

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lord kesseli & the drums

melodies of immortality

Ein Spaziergang im Park ist «Melodies of Immortality» nicht: Der Zweitling des exzentrisch-unberechenbaren Duos Lord Kesseli & The Drums ist nicht minder weihrauchschwanger als das Debüt, und auch er birgt höllische Höhen- und himmlische Tiefflüge. Acht Tracks erzählen von Wechselwirkungen bei Experiment und Chemielaborantin, Roboter und Mensch, Patient und Therapie. Die Welt ist ein Kabinett voller Absurditäten, und Lord Kesseli & The Drums verpacken sie in Melodien, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen – bloss, um es im nächsten Augenblick mit einer solchen Kraft durch den Körper zu jagen, dass der Amazonas vor Neid erblassen würde. Wenn er denn könnte.

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balthazar

fever

Nachdem die Balthazar-Frontmänner Jinte Deprez und Maarten Devoldere sich in einer dreijährigen Bandpause ihren beiden Solo-Projekte J. Bernardt und Warhaus gewidmet haben und damit durchaus erfolgreich waren, erscheint mit „Fever“ endlich wieder ein Lebenszeichen der belgischen Band. Und das klingt eindeutig geschliffener als die Vorgängerwerke.

Es beginnt mit einer wiederholten Baseline, zu der sich nach und nach erst rauschende, dann flimmernde Synthies mischen. Nach einem kurzen Intro mündet der Sound in ein klares, repetitives Popkonstrukt, dem eine Vielschichtigkeit zugrunde liegt, die in der Form wohl nur von Balthazar stammen kann. Die Fusion der unterschiedlichen Schichten und Genreeinflüssen, die Balthazar im Indie-Kosmos einzigartig macht, bleibt als Stilmerkmal der mittlerweile zur dreiköpfigen Band geschrumpften Gruppe Balthazar genauso wie der Einsatz von Streichern und Percussion weiterhin präsent. Die Weiterentwicklung der Musiker innerhalb ihrer Soloprojekten und vor allem die über eine Annäherung hinausgehende Hinwendung zur Popmusik von Jinte Deprez alias J. Bernardt ist der neuen Balthazar-Single deutlich anzuhören.

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jeff tweedy (wilco)

warm

Neues Album des Wilco-Frontmannes, in den mittlerweile legendären The Loft Studios in Chicago aufgenommen. Hilfe bekam Jeff dabei von den schon bekannten Weggefährten Glenn Kotche und Tom Schick sowie von seinem Sohn Spencer Tweedy.

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art brut

wham! bang! pow! - let's rock out

Sofort in der Spur sind die mittlerweile in Berlin lebenden Art Brut beim los preschenden, angepunkten "Hooray!". Tight und vielseitig tönt das nach 7 Jahren erscheinende 5te Album. Eddie Argos führt brilliant mit Wortwitz, Charisma und bildhaftem Stimm-Ausdruck durch ein abgehackt groovende Brit-Indie-Rocker mit auch Bläsersätzen und coolem Offbeat-Punk-Appeal und hat auch clappig garnierte Glamour-Schrammelrocker, aber auch poetischer angelegte Songs mit auch mal leicht melancholischer Umgebung, aber auch dissonanten Gitarren am Start. Die Berliner Umgebung hinterlässt Spuren in Gestalt charmant verarbeiteter deutscher Zitate wie in "Good Morning Berlin", bei "Schwarzfahrer" oder "Kultfigur".

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jacco gardner

somnium

Der immer noch junge Spiritus Rector der europäischen Psychszene geht bei seinem 3.Album neue Wege, ist es doch sein ambitioniertes und progressivstes Werk so far. Ein Konzeptalbum über den Schlaf, das lose auf dem Buch von Johannes Kepler anno 1608 basiert. Gardner kleidet diese Vorgabe in traumwandlerische Somnabulität in rein instrumentaler Ausführung. Die 12 ineinander übergehenden Tracks sind als persönliche Hommage an Pioniere wie Bo Hansson, Vangelis, Cluster, Tangerine Dream und Eno gestaltet. Der analogen Elektronik wurde mehr Raum eingeräumt und er transzendiert seinen Trademark-Sound offensiv gen Krautrock, was einen unwiderstehlichen hypnotischen Sog entwickelt.

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annenmaykantereit

schlagschatten – 2LP+CD

Zwei Jahre sind vergangen, seit die Kölner AnnenMayKantereit sich mit Songs wie "Oft gefragt", "Barfuß am Klavier" und "Pocahontas" erst von der Straße in die Kellerclubs und dann von den Kellerclubs in die richtig großen Hallen katapultierten. Jetzt melden sie sich mit ihrem neuen Song "Marie" aus dem am 07.12. erscheinenden zweiten Album, "Schlagschatten" zurück. Andere würden den Zwang verspüren, sich neu zu erfinden. AnnenMayKantereit wissen längst, was sie wollen. Haben sich lange genug aufeinander eingegroovt. Und deswegen ist das erste Lebenszeichen seit ihrem Debüt "Alles Nix Konkretes" - das Lied "Marie" - auch schlicht und ergreifend das, was die Band schon immer am besten konnte: Ein höchstemotionales Stück Musik mit einem griffigen, unverstellten Text, vorgetragen von einer Stimme, die es so kein zweites Mal gibt. "Ich bin hier und alleine." Vielleicht ist das alles eine kleine Spur kaputter als noch vor zwei Jahren. AnnenMayKantereit sind ein bisschen älter geworden, die Augenringe eher größer als kleiner, die Zeilen eher dunkler als heller. "Aber die ist ja ehhh nen Abgrund; wir fallen, ich glaube mir gefällts." Lebenserfahrung nennt man das gemeinhin. Und echte Künstler erkennt man daran, dass sie besser werden im Laufe der Jahre, reifer. Die Gitarre flirrt wunderbar. Der Wechselbass setzt erst spät ein. Die Band könnte noch immer gut auf einer Veranda sitzen, im Garten brennt ein Lagerfeuer, junge Menschen sitzen drumherum, Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, aber wissen, dass sie füreinander da sind, jetzt gerade und auch noch in zwanzig Jahren. Klar, kannst du jetzt fragen: Marie? Wer ist das? Und was hat das mit mir zu tun? Wenn du mal verliebt warst, hör dir das an.

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the good the bad & the queen (damon albarn)

merrie land

Zweites Album der legendären Supergroup The Good, The Bad & The Queen mit Damon Albarn (Blur, Gorillaz), Paul Simonon (The Clash), Tony Allen und Simon Tong, die 2007 ihr Debutalbum veröffentlichten. Das Album ist eine Art Abschiedsbrief und wurde geschrieben in einer Zeit, in der sich Großbritannien auf seinen endgültigen Austritt aus der EU vorbereitet. Damon Albarn kündigte ja schon an, das Land verlassen zu wollen, wenn der Brexit real wird. Entsprechend enthält es eine Reihe von Beobachtungen und Überlegungen zur "Britishness" in 2018. Ein wunderschönes und hoffnungsvolles Plädoyer für das heutige Großbritannien - ein offenes Großbritannien - und die vielfältigen Möglichkeiten der Zukunft jenseits von London. Ein Großbritannien, das derzeit in einer großen Krise steckt und sich fragt, was jetzt noch gerettet werden kann. Kaum eine Band kann die allgegenwärtige Stimmung aus Optimismus, Desorientierung und Bestürzung perfekter entwirren. Mit dem Album schafft die Band eine kreative Symbiose aus Vergangenheit und Zukunft, die sich von einer gemeinsamen schillernden Musikgeschichte inspirieren lässt und die hybriden Ergebnisse in ein brillantes postmodernes, aber durch und durch britisches Gewand kleidet. Produziert von Tony Visconti.

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esben & the witch

nowhere

Seit ihrem Debüt hat die Band ihren Sound mit meisterlicher Subtilität weiterentwickelt. Ihre verträumten, langatmigen Psych-Pop-Songs wurden von einer schleichenden Dunkelheit durchdrungen, eine Spannung, die fast unmöglich zu fassen ist. Auf ihrem vorherigen Album "Older Terrors" waren Doom Metal und Shoegaze eine Liaison eingegangen und mit "Nowhere" haben sie ein noch düsteres aber auch gleichzeitig schöneres Album geschrieben. Fast jeder Track führt ein neues Element in den Sound der Band ein, auch wenn es sich nur um subtile Folk-, Shoegaze- oder Doom-Einflüsse handelt. Verträumte Gitarren-Arpeggios schweben in und aus dem Fokus, getragen von einem exzellenten Drum- und Bass-Sound, der den Gitarren und Sängerin Rachel Davies Raum lässt. Zwar beschreitet die Band nicht zwangsläufig Neuland, doch ist Evolution oftmals die bessere Wahl als Revolution für Acts, die bereits einen etablierten Sound haben.

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smashing pumpkins

shiny and oh so bright vol. 1

Die Smashing Pumpkins werden am 16. November ihr bereits wiederholt angedeutetes neues Album veröffentlichen. Der gewohnt sperrige und bedeutungsschwangere Titel "Shiny And Oh So Bright, Vol. 1 / LP: No Past. No Future. No Sun" weist dabei bereits auf einen angedachten Nachfolger hin. Die Platte wurde von Rick Rubin in dessen Shangri La Studios in Malibu, Kalifornien aufgenommen und enthält die bereits bekannte Tracklist mit acht Songs..

Es ist das erste Album seit 18 Jahren, auf dem Frontmann Billy Corgan zusammen mit den beiden Gründungsmitgliedern James Iha und Jimmy Chamberlin spielt. Eine Beteiligung der ursprünglichen Bassistin D'arcy Wretzky war offenbar angedacht, Corgan war von der Idee aber anscheinend wieder abgerückt, woraufhin ihn Wretzky in einem Interview öffentlich attackierte. Zur Band gehört seit der Rückkehr der Pumpkins 2007 außerdem Gitarrist Jeff Schroeder.

Mit "Silvery Sometimes (Ghosts)" steht bereits ein weiterer Track des Albums inklusive Lyric-Video online. Der Song zeigt sich von Beginn an als erhabener, melancholisch-triumphaler, milder Pop-Rocker, mit dem Corgan eine Art beschwingteres und poppigeres "1979" geschaffen hat. Zuvor war bereits die deutlich rockigere Single "Solara" erschienen, zu der es später auch ein rätselhaftes Video zu sehen gab.

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camera

emotional detox

Willkommen im Space-Age! Mit ihrem 4. Album entschwebt die Berliner Combo, die anfangs als Krautrock-Guerilla bezeichnet wurde, in die Umlaufbahnen des Saturn. Mit druckvoll-motorischem Drumming als Antrieb fliegt Camera durch gleissende Licht- und Strahlenvorhänge, aus der Planetenoberfläche wachsen immer wieder in Schallgewschwindigkeit Gitarren-Solofiguren ins All empor. Zusammen mit den wabernden Synth-Bässen und den analogen Schichten der in (H)all badenden Melodiebögen schichten sich interplanetarische Instrumentals voller Dynamik und Motorik, Spiel- und Experimentierfreude auf, in denen das auffällige Schlagzeug von Michael Drummer die strukturierende, immer nach vorne laufende Konstante ist und mit dem zurückgekehrten Timm Brockmann neben Steffen Kahles jetzt zwei Keyboarder um die Wette im Race for Space eifern. Ein bewusstseinserweiterndes Album in ständiger Bewegung zwischen krautigem Spacerock und kosmisch glitzerndem Mathrock mit auch Querverweisen zu schillernder Ambient-Electronica und retrofuturistischem Progrock.

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unhold

here is the blood

Die Schweizer Formation Unhold ist zurück mit einem neuen Album. Kompromisslos, direkt, tief und mit kritischen Gedanken vereinen Unhold Harmonien, schwere Riffs und neue Stimm-Elemente zu energischen und kräftigen acht Songs. Das neue Werk ist dichter, verwobener und dehnt Grenzen von Schwere und Ambiente weiter aus hin zu der Unhold eigenen, atmosphärischen Urkraft.

Das Album wurde von Andrew Schneider in New York gemischt und gemastert. Das Resultat der akribischen und täglichen Arbeit mit der Band spricht für sich. Schneider’s Erfahrung und Fertigkeiten aus der Arbeit mit Bands wie Unsane, Cave In, Julie Christmas, Ken Mode, Keelhaul, Shrinebuilder u.a. schimmern durchwegs durch die acht Songs.

Das tagtägliche Leben besteht nicht nur aus grauen Abstufungen von Dunkelheit. Unhold brechen auf um musikalisch und stimmlich eine breitere, vielfältigere Welt zu ergründen und auszudrücken. Ein Ausdruck der nötiger ist denn je, angesichts der klinischen, kalten und gesichtslosen Gewalt welche an unseren Augen vorbeizieht.

Die Sichtbarkeit von Blut zeugt von dieser durch Gewalt verursachten Schmerzen obwohl die Gegenwart alles daran setzt, die Beweise zu verwischen. Wir werden mit Konsequenzen konfrontiert welche von bösen Mächten und Mechanismen unserer Gesellschaft verursacht werden und sind dazu verdammt die Rolle des Akteurs und Zuschauers zugleich einzunehmen. Ein wiederkehrendes Thema auf dem ganzen Album ist das Bedürfnis diese fehlenden Beweise sichtbar und fassbar zu machen. Etwas, das zu verstehen und in Worte zu fassen dermassen viel Schmerzen verursacht – «Where is the blood?».

Wir halten Blut für ein Sinnbild des Guten und Schlechten, Überleben und Leiden, Geschick und Verdammnis. Der ultimative Verlust und die ultimative Opfergabe.

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rio wolta

no more intimate music – Vinyl-Release

Donnerstag, 13.12.2018 ab 19.00 Uhr im Hause Peppers: Instore-Gig mit Rio Wolta und Legendary Lightness (Solo-Show)

Mit «No More Intimate Music» veröffentlicht Rio Wolta ein Album zwischen Ruhe und Sturm, zwischen Introversion und Extraversion. Die Intensität ist herzergreifend, zeitweise schmerzvoll und im Vergleich zum Debüt «Swing For The Nation» (2015) einen Tick düsterer.

Grundsätzlich macht der 30-jährige Musiker dort weiter, wo das Debütalbum von Rio Wolta aufgehört hat - allerdings wird das Wechselspiel zwischen Brachialität und Romantik nun aber auf die Spitze getrieben: "No more Intimate music" inszeniert das Auf und Ab, das Hin-und-Hergerissen-Sein zwischen Verzweiflung und Zuversicht, den Tanz zwischen Wut und Euphorie. Laute Gitarrenhymnen zerfallen in sinnliche Balladen, mehrstimmige Chöre singen sich in Trance. Zeitweise angepeitscht von zwei Schlagzeugern, dann wieder in absoluter Stille. Verstärkt wird dieses Pendeln von ständig mutierenden Liedstrukturen. Jeder Song ist anders aufgebaut und dauert so lange bis alles gesagt ist. Im Fall von "Intro" sind das acht Minuten. Die Platte erhält dadurch einen unvorhersehbaren Charakter und hält bis zum Schluss Überraschungen bereit.

Aufgenommen hat Rio Wolta sein zweites Album zusammen mit Helge van Dyk (Patent Ochsner u.a.) und Daniel Hobi (The Legendary Lightness) in Frankreich und in der Schweiz. Begleitet bei den Aufnahmen hat ihn diesmal, anders als bei Debüt, seine Band bestehend aus Fabian Eichin (Gitarre, Synth), Sereina Maria Elmer (Gesang), Patrick Wallimann (Bass) Patrik Schmid und Mario Kummer (beide Schlagzeug).



"No more Intimate Music" ist gleichzeitig der Titel von drei Live-Abenden in der Gessnerallee Zürich. Im Dachstock des ehemaligen Pferdestalls erprobt Rio Wolta zusammen mit seiner Band, quasi als Plattentaufe, eine Alternative zum klassischen Frontalkonzert. Lieder werden in Fragmente zerlegt, wiederholt, gesteigert. Sechs Musiker spielen in verschiedenen Räumen, drei Stunden ohne Anfang und Ende. Das Publikum kommt und geht wie es möchte.

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j mascis (dinosaur jr / Sweet apple)

elastic days

Drittes Soloalbum von Tante Mascis für Sub Pop! Wie die Vorgänger-Solo-Alben wurde auch "Elastic Days" in J Mascis´ eigenem Studio aufgenommen. Mascis hat das Album (fast) alleine aufgenommen, Ken Miauri spielt zusätzliche Keyboards und es gibt einige Gaststimmen. Dazu gehören u.a. die alten Freunde Pall Jenkins (Black Heart Procession) und Mark Mulcahy (Miracle Legion, etc.) sowie Zoë Randell (Luluc). Das Album bleibt aber eine One-Man Show! Basierend auf akustischen und dezent elektrischen Gitarren gehen die Melodien direkt in Mark und Bein - das Album ist voll von großen Momenten: Etwa die Neo-Power-Ballade "Web So Dense" bis hin zu einem jazzigen West Coasty-Postpsych ("Give It Off") oder das vom Keyboard-Ansatz an Scott Thurston-Ära Stooges erinnernde "Drop Me". Sehr vielseitig und doch ganz klar 100 Prozent Mascis!

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muse

simulation theory – Deluxe-Edition

Utopie statt Dystopie: Auf ihrem neuen Album tauschen ­­Muse die grimmig-­totalitären Szenarien der letzten Werke gegen 80er-Jahre-­Soundtrack-Ästhetik und fast spielerische Stilvielfalt ein. Es werde Neonlicht. Matt Bellamy setzt die VR-­Brille auf und erkennt die Chancen im vermeintlichen Schrecken des digitalen Zeitalters. Das monolithische Dräuen von „Drones“ (2015) weicht helleren Liedern und einer hörbaren Lust, sich auszuprobieren.


„Algorithm“ ist Epilog mit zeitgemäß aufgearbeiteten Videospiele-Sounds, „Pressure“ Popmusik mit Glam-­Gitarre, das Falsett im Refrain bereitet das folgende „Propaganda“ vor, eine Art Prince-Hommage, der Timbaland (einer von diversen Gastproduzenten) ein wenig US-R&B verpasst. R&B treibt auch das mit orientalischer Melodie drapierte „Break It To Me“. Wie weit das weg ist vom kondensierten Triosound, den Mutt ­Lange für „Drones“ inszenierte! „Some­thing Human“ gerät zu fast süßlichem Akustikgitarren-Pop mit Eighties-­Synths von einem, der zu lange auf Tour war und seine Liebste vermisst.

„Dig Down“ ist Cyborg-­Gospel, „Get Up And Fight“ flirtet mit Dance, doch die Klänge sind fast nostalgisch, bis die Breitwand­gitarren das Lied wieder nach Hause holen. Hier und an anderer Stelle singt Bellamy von Liebesweh, doch persönlich soll es nicht werden – Muse verstehen „Simulation Theory“ als ­Score zu einem fiktiven Videospiel mit Geschichte, vielleicht ein bisschen wie der Scifi-Klassiker „Tron“ von 1982 – in den neuen Videos braust Bellamy durch eine künstliche Landschaft. Es geht also doch wieder gegen ein System und für die Freiheit.

Die neue Freude an Synthies, Beats und Stilvielfalt passt sich freilich in die hier angestammten Sounds ein. Überdrehte Gitarren, Akkorddrama, Rock-Punch, Queen-Chöre, Brian-May-­Soli, Glam-Riffs – auch 2018 spielen sie ­ihre Musik mit Großbuchstaben. Bestes Beispiel dafür ist der Auftakt, „The Dark Side“, ein ganz typisches Lied. Gitarren-Arpeggio, opernhafte Gesangslinie, Megachorus: So geht ­Muse.

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charles bradley

black velvet

Am 5. November wäre Charles Bradley 70 geworden. Das ungewöhnliche Soultalent kämpfte mit einer kurzen, aber schweren Krebskrankheit, der er am 23. September vergangenen Jahres erlag.

Nun versammeln seine beiden Labels Daptone und Dunham Records eine Kollektion aus zehn unveröffentlichten Liedern des „Screaming Eagle of Soul“, die der Künstler bei den Sessions aller seiner drei Alben aufgenommen hatte. „Black Velvet“, eine Anspielung auf Bradleys früheren Künstlernamen, beinhaltet neben verschollenen Songs zudem Cover von Nirvanas „Stay Away“, Neil Youngs „Heart of Gold“ sowie eine Version der Single „I’ll Slip Away“ vom Singer-Songwriter Rodriguez.

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boygenius (phoebe bridgers, lucy dacus, julien baker)

boygenius – Vinyl-Ep

Julien Baker, Phoebe Bridgers und Lucy Dacus: Die drei Künstlerinnen sind bekannt für ihre schlichten Rock-Arrangements und tiefgehenden Texte. Unter dem Namen boygenius teilen sie fortan ihre ähnliche Vorliebe für Musik.

Julien Baker, Phoebe Bridgers und Lucy Dacus haben mit boygenius eine gemeinsame Band gegründet. Die Idee zu dem Projekt kam dem Trio, nachdem sie für zusammen für eine US-Tour gebucht wurden. Durch Aufeinandertreffen auf Festivals, dem Austausch via Mail und der gegenseitigen Anerkennung für ihr musikalisches Schaffen war sich das Trio allerdings längst nicht mehr fremd.

„When we met, Lucy and Phoebe and I were in similar places in our lives and our musical endeavors, but also had similar attitudes toward music that engendered an immediate affinity“, erklärt Julien Baker. „Lucy and Phoebe are incredibly gifted performers, and I am a fan of their art outside of being their friends, but they are also both very wise, discerning and kind people whom I look up to in character as much as in talent.“ Weil die drei Musikerinnen sich so gut verstehen und erste gemeinsame Sessions so ergiebig waren, wurde aus einer geplanten Tour kurzerhand eine EP mit sechs Tracks.

Mit „Bite My Hand“, „Me & My Dog“ und „Stay Down“ erschienen gestern die ersten drei Titel der gleichnamigen EP „boygenius“, die am 9. November via Matador Records erscheinen soll. Aufgenommen wurden die Songs Ende Juni 2018 in den Sound City Studios in Los Angeles. Julien Baker, Phoebe Bridgers und Lucy Dacus brachten zu den Aufnahmen jeweils einen eigenen Titel sowie einen Entwurf für einen gemeinsamen Song mit – kein Wunder also, dass die drei Vorab-Singles jeweils die persönliche Handschrift eines Bandmitglieds tragen.

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emilie zoe

the very start

Emilie Zoé hat bereits in der jüngeren Vergangenheit auf sich aufmerksam gemacht: Schon ihre erste EP "Empty" (2013) und das Debütalbum "Dead End Tape" (2016) waren voller dunkler, brüchiger, fragiler und intimer Singer/Songwriter-Miniaturen, die manchmal mit geringsten Mitteln im Kleinen große Gefühle erzeugten - und deshalb im Theater, in TV-Shows und bei Film-Soundtracks Anklang fanden.

Diesen Weg geht Zoé nun für ihr neues Album "The Very Start" weiter: Die Leadsingle "6 O'clock" setzt nur auf leise E-Gitarrenanschläge und spärliches Schlagzeug von Drummer Nicolas Pittet, während Zoé den Hörer mit ihrer warm-aufgerauten Stimme in ein stilles Liebesdrama entführt: "It's six o'clock and the sound I still hear/ Is making the present talk" heißt es zu Beginn, während der Song sich von der Strophe zum Refrain steigert und wieder zurückbewegt, bis sich am Ende eine Düsternis auf den auslaufenden Track legt: "It's six o'clock and it's the end I think/ Of when was the very start/ And soon I'll dissolve into everything/ But cosmos don't tear us apart." Dabei erinnert Zoé flüchtig an PJ Harvey - wenn auch weniger stimmlich als vom Gesamteindruck - und ähnliche Patinnen des düsteren, angefolkten Singer/Songwritertums im alternativen Rock.

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prodigy

no tourists

Auch als Tape erhältlich

Neues Album! Die Single "Need Some1" ist die perfekte Opening-Granate für das neue Album, das Mastermind Liam Howlett in den letzten zwölf Monaten in seinem Studio im Londoner Stadtteil Kings Cross komponiert, produziert und gemixt hat. Trotzdem besitzt "No Tourists" alles, was ein waschechtes Band-Album ausmacht, erklärt Liam weiter. Selbstverständlich sind auch Maxim und Keef Flint zu hören, die mit ihren legendären Gesangsfähigkeiten ihren Teil zum 7. Studioalbum der Essex Sound Machine beitragen. Ein oder zwei Special-Guests sind auch diesmal mit an Bord. Trotzdem spiegelt der Sound ganz klar die Synergien der drei The Prodigy-Urmitglieder wider, die immer wieder neue Fangenerationen für sich begeistern, seit sie vor mittlerweile zwei Dekaden mit ihrem epochalen Meilenstein "The Fat Of The Land" die Karten innerhalb der elektronischen Musik völlig neu gemischt haben

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marianne faithfull

negative capability – Deluxe-Edition

Wenn Marianne Faithfull dieser Tage singt, sei da auch ein in vollen Zügen gelebtes Leben zwischen den Zeilen zu hören, sagt ihr Verehrer Nick Cave. Kein Wunder, denn die Künstlerin hat mehr erlebt, als die meisten Menschen sich überhaupt ausmalen können. Die 71jährige Britin ist jetzt in einer Phase ihres Lebens, in der auch Johnny Cash, Leonard Cohen, Frank Sinatra oder Nina Simone grandiose Werke veröffentlichten. Alles Künstler die auf ein Leben zurückblickten, dass ihnen, jenseits des Rampenlichts, auch Erfahrungen der düsteren Sorte beschert hatte. Alles Menschen, die am Boden waren, aber wieder aufgestanden sind. Eine Fähigkeit, die letztlich Größe ausmacht. Marianne Faithfull ist in ihrem Leben einige Male wieder aufgestanden. Wie so oft ging ihr eine Riege exquisiter Kollegen zur Hand, so wie die Produzenten Rob Ellis, der für seine Arbeit mit PJ Harvey bekannt wurde und Warren Ellis, dem Nick Cave Mitstreiter, der dieser Tage bei den Bad Seeds Regie führt. Zwei Könner die für die erhaben reduzierte Stimmung des neuen Albums sorgten. Beim Schreiben der Songs wurde Faithfull von Assen wie Ed Harcourt, Mark Lanegan und Nick Cave unterstützt. Aber letztlich ist es eben doch allein Marianne Faithfull die alles zusammenhält, Regie führt und dieses Album zu einem Erlebnis der besonderen Art macht.

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bubi eifach

album #4

Nach einjähriger Pause melden sich BUBI EIFACH mit neuer Single „TANZMARIE“ zurück! Das
Konzept bleibt das Gleiche. Und doch klingt vieles anders...
Immer noch roh, ungekünstelt und live eingespielt - immer noch eigensinnig, mitten ins Gesicht
und ohne Rücksicht auf den Zeitgeist.
„Päch isch schwarz u Glück isch schwär...“
Goldmarie ist alt geworden, Pechmarie gestorben. Frau Holle ist Alice im Wunderland und
Zauberland ist abgebrannt - so tönt TANZMARIE, die erste Single aus dem am 26.10.18
erscheinenden neuen Album von BUBI EIFACH.

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thom yorke (radiohead)

suspiria - music for the luca guadagnino film – 2CD / 2LP

Im Hause Radiohead ist eigentlich Jonny Greenwood der Mann für Filmsoundtracks. Der Gitarrist, Multiinstrumentalist und Produzent arbeitete zuletzt immer wieder mit Regisseur Paul Thomas Anderson zusammen, nahm Musik für dessen Filme „There Will Be Blood“, „The Master“, „Inherent Vice“ und „Phantom Thread“ auf. Nun ist auch Radiohead-Sänger Thom Yorke an der Reihe, aber nicht für Anderson.
Für das „Suspiria“-Remake von Luca Guadagnino („Call Me By Your Name“), soviel war bereits bekannt, hat Thom Yorke den Soundtrack komponiert. Dieser Soundtrack erscheint am 26. Oktober als Doppel-Gatefold-Vinyl und Doppel-CD.
Das Original des Horrorfilms „Suspiria“ stammt aus dem Jahr 1977, die Musik kam von der italienischen Band Goblin. Das Remake spielt nun nicht mehr in Freiburg, sondern in Berlin während des Kalten Krieges. Guadagninos Version wurde bei den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt,

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julia holter

aviary

Aviary ist eine epische Reise durch das, was Julia Holter als "die Kakophonie des Verstandes in einer schmelzenden Welt" bezeichnet. Am 26. Oktober erscheint via Domino das bisher atemberaubendste und umfangreichste Album der Komponistin aus Los Angeles, vollgepackt mit verblüffenden Wendungen und schillernden Instrumentalarrangements. Die Fortsetzung ihrer von Musikkritikern gefeierten Platte Have You in My Wilderness (Rolling Stone Album des Jahres 2015) geht von einer Kurzgeschichte der Schriftstellerin Etel Adnan aus namens "I found myself in an aviary full of shrieking birds“. Was sich wie ein Horrorfilm-Szenario anhört, ist gleichzeitig auch eine ziemlich gute Metapher für das Leben im Jahr 2018, mit seinem schier endlosen Sturm von politischen Skandalen, Naturkatastrophen und Stimmen, die ihre Sehnsüchte und Ressentiments in die Leere schreien.

Aviary kombiniert Holter's raffiniert theatralischen Gesang und Blade Runner-inspirierte Synthiearbeit mit einer weiten Palette von Streichern und Percussion, die sich im Laufe von fünfzehn Songs offenbart. Executive Producer war Cole MGN, Julia Holter und Kenn Gilmore waren die Produzenten. Dazu gesellten sich Corey Fogel (Percussion), Devin Hoff (Bass), Dina Maccabee (Violine, Viola, Gesang), Sarah Belle Reid (Trompete), Andrew Tholl (Violine) und Tashi Wada (Synth, Dudelsack).

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klaus johann grobe

du bist so symmetrisch

Die Schweizer Popgruppe ist seit 2012 dabei und auch auf ihrem dritten Album "Du Bist So Symmetrisch" widersetzt sich das Duo weiterhin der konventionellen Beschreibung von Musik und verwischt die Grenzen zwischen elektronischem Pop, Psychedelic und Dance Music. "Du Bist So Symmetrisch" folgt dem unvermeidlichen Weg des Vorgängeralbums "Spagat der Liebe" (Träger des Basler Pop-Preis 2016), indem sie verführerische Jazz-Fusion Club Grooves mit mutiertem Electro-Funk verbinden. Angetrieben von einem organischen, metronomischen Beat, der punktgenau auf den Synthsound abgestimmt ist, dazu melodischer, echolastiger Gesang und ein monströser funky Bass - die Musik zielt auf eine bestimmte Art von Hypnose ab. Das Album beginnt mit dem kaskadierenden Arpeggio eines sich in den Blickwinkel rückenden Synthesizers, bevor es in den ruhigen Dancefloor-Groove der ersten Single "Discogedanken" eintaucht. Während sich die Band im Club immer mehr zu Hause fühlt, zielt Klaus Johann Grobe sicherlich auf die eher tänzerisch orientierte Arena der deutschen Musik (siehe auch "Der König" oder "Von Gestern") und richtet den Metro-Puls von Klaus Dinger und das spätere Techno-Werk von Kraftwerk an biologischen Faktoren aus - wie z.B. Moos, das auf dem Großrechner wächst. Seit 2014 ist die Band ausgiebig unterwegs, u.a. mit Unknown Mortal Orchestra, The Growlers und Temples, und hat Tourneen und Festivals in den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Spanien gespielt.

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soap & skin

from gas to solid / you are my friend (LP)

Erstes Album seit sechs Jahren. Nach den Veröffentlichungen von "Lovetune For Vacuum" in 2009 und "Narrow" in 2012 war Anja Plaschg nicht zuletzt mit der Geburt ihrer Tochter, als auch mit vielen anderen kreativen Prozessen, wie dem Komponieren für Theater- und Filmproduktionen, sowie der Filmschauspielerei beschäftigt. Das 3te Album bewegt sich musikalisch wie textlich in einer ähnlichen Welt wie die früheren Arbeiten, wenn auch vielleicht die Sichtweise eine etwas erwachsenere ist, als die rohen, wütenden beiden Vorgängeralben. Es spiegelt aber immer noch den Kampf nach Sinn, Antworten und einem Ort zum Überleben wider. Die 12 Songs umfassen eine große musikalische Bandbreite aus stiller Elektronik, militärisch anmutenden Trommelwirbeln, Choral-Stimmung und erdig-ätherischer Grandezza, und einer imposanten, dynamischen Schönheit. Fast vollständig in ihrer Wohnung in einer ruhigen, grünen Ecke Wiens aufgenommen, ist "From Gas to Solid…" nicht nur selbst produziert, sondern auch selbst inszeniert, wie die Künstlerin erklärt: "Ich sammle seit über 10 Jahren akustische Aufnahmen verschiedener Instrumente und Klänge. Fast alles was hörbar ist basiert auf Samples. Selbst wenn Musiker involviert sind, sample ich einzelne Töne und Schläge und arrangiere sie so neu. Die Arbeitsweise gleicht eher dem Prozess des Malens auf einem offenen Raster am Bildschirm. Ich kann so aus meinen technischen Fähigkeiten hinaustreten und mich allein darauf fokussieren was ich höre. Das gibt mir mehr Freiheit.

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laura gibson

goners

Fünftes Studioalbum der Songwriterin und Multiinstrumentalistin. Ihre Sprache hat sich nie lebendiger angefühlt, ihre Geschichtenerzählung ist schärfer, ihre Vorstellungskraft lockerer. Für das neue Album engagierte Gibson eine Vielzahl befreundeter Musiker, darunter Death Cab For Cutie Gitarrist Dave Depper, Schlagzeuger und Perkussionist Dan Hunt (Neko Case) und Stand-up-Bassist Nate Query (The Decemberists); dazu bauten sie Horn- und Holzbläser-Arrangements mit Kelly Pratt (St. Vincent und David Byrne, Pater John Misty) und fantasievolle Streicherparts mit Kyleen King (Stephen Malkmus, Case/Lang/Veirs).

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unknown mortal orchestra

ic-01 hanoi

n den Phu Sa Studios der vietnamesischen Stadt Hanoi entsteht normalerweise traditionelle vietnamesische Musik. Aber auch ein Teil der Aufnahmen des letzten Unknown Mortal Orchestra Albums ,Sex & Food" fand dort statt. UMO Mastermind Ruban Nielson nahm in Hanoi mit seinem langjährigen Mitstreiter Jacob Portrait und seinem Bruder Kody Nielson sowie lokalen Musikern auf. Neben den regulären Songs wurden beim Jammen in Sessions die äußeren Ränder der Einflüsse der Band in Jazz, Fusion und Avantgarde erkundet. Die Musiker, zusammen mit Ruban und Kody's Vater Chris Nielson, einem renommierten neuseeländischen Jazztrompeter, halfen, die einzigartigen Texturen, die auf ,IC-01 Hanoi" zu hören sind, zu schaffen. Im Kern ist ,IC-01 Hanoi" die Aufzeichnung einer Erforschung, die in Miles Davis' experimentellem ,On The Corner" ihren nächsten Vorläufer findet - es ist eine Verneigung gegenüber avantgardistischen Komponisten und Jazz-Außenseitern gleichermaßen. Auf ,IC-01 Hanoi" widmet sich Ruban verstärkt der Leadgitarre, mit einem abgedrehten und wandernden Fuzz-Sound, der sich durch die Sessions zieht. Kody und Jacob fusionieren Rubans melodische Ablenkungen souverän mit Funk, so wie sie ihr Talent auch in den eher ambienten und abstrakten Tangenten von ,IC-01 Hanoi" eindrucksvoll beweisen.

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how to dress well

the anteroom

Das aufregendste Album von Tom Krell seit seinen Anfangstagen, das zwar typische Soundvignetten aufgreift, aber kunstvoller und entschlossener als die Vorgänger wirkt und sich bis in Bereiche streckt, in denen Björk oder Antony zuhause sind, seine aussergewöhnliche, entfleuchende hohe Stimme macht es möglich. Die Produktion von Joel Ford (Ford & Lopatin, Airbird) ermöglichte zudem auf dem 5ten Album neue Soundideen innerhalb der zerbrechlichen Unheimlichkeit seiner Songs, die mit der faszinierenden Eleganz dezent eingesetzter hypermodern Beats und gleissenden wie geisternden Sounds in beseelt-elektronischer Neon-Psychedelic schimmern

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greta van fleet

anthem of the peaceful army

Blutjunge Rock-Band aus Michigan mit ihrem Debutalbum nach zwei bombastischen EPs. Die neuen Led Zeppelin ? Das junge Quartett aus einem kleinen Dorf in Michigan sorgte zuletzt mit den Singles "When The Curtain Falls" und "Watching Over" für Begeisterung und gab damit einen Vorgeschmack auf denLongplayer. Energetische Riffs, fesselnder Gesang und die Mischung aus nostalgischem und modernem Klang vereinen Greta Van Fleet wie kaum eine andere Band.

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steiner & madlaina

cheers

Nora Steiner und Madlaina Pollina malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Mal erinnert ihr zweistimmiger Gesang an First Aid Kit, ihre kompositorische Zugänglichkeit lässt an den perlenden Pop von Boy denken, dann wieder geleitet uns das Duo an düstere Abgründe, wie sie auch Emily Jane White beschreibt. Allerdings sind dies nur ungefähre Orientierungspunkte. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für deren Debütalbum "Cheers", denn "Cheers" heißt nicht nur Prost, "Cheers" kann ein Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied. Dabei spielen Steiner & Madlaina gekonnt mit Ambivalenzen. Mal fließen ihre Songs lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente walzenartig auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrenklänge gewinnt "Cheers" an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er-Jahre-Charme. Im Zentrum des Ganzen stehen aber immer die Stimmen von Steiner & Madlaina, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft der beiden herauszuhören meint

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fufanu

the dialogue series

Nachdem das isländische Trio Fufanu 2017 sein Debütalbum "Sports" veröffentlicht hatte, überschlugen sich die Medien mit Begeisterung. "Islands aufregendste junge Band" befand zum Beispiel "Pitchfork". 2018 brachte Fufanu drei EPs heraus, die sich jeweils auf eine musikalische Vorliebe konzentrierten: Post-Punk, alternativer Techno und Avantgarde-Electronica. "The Dialogue Series" bündelt deren zehn Stücke. Sie basieren auf Demos, die Fufanu von ihrer letztjährigen Tournee mitbrachten. Kurz dachten die drei Isländer darüber nach, die Nummern direkt rauszuhauen, doch dann entschlossen sie sich, den MC, DJ und Produzenten Alap Momin aus dem New Yorker Stadtteil Harlem um Rat zu fragen. Der hörte sich die Songskizzen an - und stieg gleich in den nächsten Flieger. Momins Input stachelte Fufanu dazu, den bandspezifischen Genre-Mix noch deutlicher herauszuarbeiten. "Das war eine lebensverändernde Erfahrung", erklärte Frontmann Kaktus Einarsson die Studiozeit. "Drei isländische Techno-Rocker holen die Harlemer Clubszene in ihr heimisches Studio." Das heißt Musiker mit extrem unterschiedlichen Hintergründen, ganz anderen Arbeitsweisen und sehr konträrem Lifestyle kamen in einen Dialog. Einen ziemlich fruchtbaren, wie "The Dialogue Series" treffend beweist.

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neneh cherry

broken politics

Was ist zu tun in Zeiten des Umbruchs? Wie haben wir uns zu verhalten? Und wonach bemisst sich das Potenzial jedes einzelnen, wenn es darum geht, sich einzubringen, die Dinge zu verändern? Welche Maßnahmen müssen wir, wo doch das Signal-Rausch-Verhältnis mehr denn je aus dem Ruder gelaufen ist, ergreifen, um uns in Erinnerung zu rufen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein – und was ist nötig, um dieses Ideal zu bewahren? Das fünfte Soloalbum von Neneh Cherry, Broken Politics, verhandelt diese und andere, damit verbundene Fragen, die Sängerin sucht behutsam und geduldig nach Antworten, und sie hat auch keine Angst davor, dass es auf einzelne Aspekte womöglich keine einfache Antwort geben kann. Zugleich wütend und bedacht, melancholisch und ermutigend, setzen Cherry und ihre Albumgäste für Broken Politics alles daran, die existierende Klangpalette abermals zu erweitern – und landen so bei einem komplett einzigartigen, ungemein aufgeladenen Electro-Pop-Sound, der diese großen Fragen perfekt untermalt.

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shirley grimes

hold on

Hold On...., heisst das neue Album. Im Sommer 2018 trifft sich die in Irland geborene Singer-Songwriterin Shirley Grimes mit Wolfgang Zwiauer und Tom Etter im Studio. Dabei heraus gekommen ist eine wunderschöne, warme und ehrliche Song-Kollektion, in der viel Hingabe und Leidenschaft zum Handwerk steckt. Shirley Grimes’ Songs sind persönlich und innig, eingebettet in eine Saiten-Klanglandschaft, die an ihre Herkunft erinnert. Gleichzeitig geben sie auch ihr Bedürfnis nach Vorwärtskommen wieder und mit Hilfe der zwei innovativen und inspirierenden Melodiker, gelingt dies auf graziöse Weise. Sie setzt ihre Tradition fort, die Menschheit zu hinterfragen. und schreckt nicht vor der Wahrheit zurück. Auch erinnert sie uns an die Schönheit des Einfachen, an den Wert der Ehrlichkeit und an die Verantwortung, die wir tragen, die privilegiert sind. Das Resultat ist nicht nur für Liebhaber des Folk ein Genuss, sondern auch für all jene, die sich von der Musik tragen lassen und es zulassen, dass sie etwas in ihnen weckt.

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cloud nothings

last building burning

Nur anderthalb Jahre nach ihrem vierten Album werden Cloud Nothings im Oktober ihr fünftes veröffentlichen. "Last Building Burning" soll widerspenstiger werden als sein Vorgänger - die Single "The Echo Of The World" dient als erster Indikator.
"Indie-Kids, Powerpopper, Jeansjackenpunks und Noise-Querköpfe gleichermaßen" würden bei Cloud Nothings aufhorchen. Vor allem die ersten beiden Blöcke seien angetan vom Sound der Platte, die Noise-Attacken vorerst beiseite schob für saubere Melodien.

Die neue Single "The Echo Of The World" ist dagegen wieder ruppiger geworden. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der spannend strukturierten Gitarren-Exkursion kündigte die Band um Dylan Baldi ihr fünftes Album "Last Building Burning" für den 19. Oktober an. Erscheinen wird es wie "Life Without Sound" auf dem Label Carpark, das uns vergangene Woche erst das bemerkenswerte Beths-Debütalbum "Future Me Hates Me" schenkte.

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kurt vile

bottle it in – 2LP, gatefold

Reisen können auf überraschende Weise inspirierend sein - so ging es zumindest Kurt Vile bei den Arbeiten an seinem ersten Album seit drei Jahren, das "Bottle It In" heißt! Es entstand innerhalb von zwei Jahren in verschiedenen Sessions und in diversen Studios in ganz Amerika - geschrieben nach Touren, während Familien-Ausflügen oder Road Trips. Nimmt man das vorhergegangene Durchbruchsalbum "b'lieve I'm goin' down" als Ausgangspunkt, ist "Bottle It In" der Aufbruch in unentdecktes Land. Die Songs zeigen Vile als Künstler, der sich immer weiterentwickelt, der wie sein Held John Prine, einem in einem Atemzug zum Lachen bringen und im nächsten das Herz brechen kann. Und als Workaholic, der trotz stetigen, zweijährigen Touren, Aufnahmen für ein Slacker-Duett-Album mit Courtney Barnett, Familienurlauben mit seiner Frau und seinen Töchtern immer wieder Zeit für seine neuen Songs fand. "I've been bouncing around a lot and recording all over. My family would meet me in the middle of America, and we'd go on a road trip somewhere. I would record in between all that stuff." Viles Heimatstadt, Ausgangspunkt des Albums und noch immer stetige Muse, ist dabei Philadelphia. Der erste aufgenommene Song und gleichzeitig Opener von "Bottle It In" war "Loading Zones" - eine typische Violaters Melodie, bei der die langjährigen Bandmitglieder Jesse Trbovich, Rob Laakso und Kyle Spence zu hören sind, und die sowohl Viles Ode an die Stadt der brüderlichen Liebe ist, als auch seine Parkstrategie beinhaltet. "I park for free!" proklamieren Vile und die Violators darauf stolz, während er das Auto von Ladezone zu Ladezone bewegt, um Parkgebühren und Strafzettel zu vermeiden. Eigentlich stammt der Song noch aus den Sessions zum letzten Album doch es dauerte bis Vile genau wusste, wie sich dieser letztlich entwickeln sollte. "It ended up feeling too weird for the last record, and I'm glad I waited because it had to grow into a guitar jam. I don't think I was ready for the swagger it took to deliver such a ridiculous concept. It's about owning your own town. It's about knowing a place like the back of your hand." Von Philadelphia aus ging es für Kurt gen Westen. In Kalifornien beim Stagecoach Festival traf er sich mit seinen Freunden von den Sadies ("my favorite modern band") und schloss sich einige Tage, inspiriert von Willie Nelsons epischen Set, zusammen mit Produzent Rob Schnapf in dessen Mant Sounds Studios in Los Angeles ein. "He does these really cool pop things, weird versions of pop songs," sagt Vile über Schnapf, der Alben von Beck, Elliott Smith und Guided By Voices neben vielen anderen produziert hat. Zuletzt hatten die beiden schon bei Viles Single-Erfolg "Pretty Pimpin" zusammengearbeitet - die zweite Zusammenarbeit mündete im elfminütigen Titel-Song, auf dem Cass McCombs die Backing-Vocals übernahm und Warpaints Stella Mozgawa den rhythmischen Drumbeat vorgibt. "I didn't know exactly what was going to happen. I didn't know 'Bottle It In' was going to be that long. It's sort of like living something rather than having it all planned out. You have to go out there for the experience and the inspiration." Doch neben all diesen Orten geht es auf dem neuen Album vielmehr um die Menschen an diesen Plätzen: Freunde und Familie, Bandmitglieder und musikalische Helden, Kollegen und Kollaborateure. In diesen warmherzigen Songs steckt viel Liebe für alle Menschen in Viles Universum.

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black sea dahu

white creatures

Mit frischem Bandnamen und den Songs des noch unveröffentlichten Albums White Creatures im Gepäck präsentiert sich die Zürcher Indie Folk Band Black Sea Dahu. Bisher traten die sechs kreativen Köpfe um die Singer-Songwriterin Janine Cathrein als Josh in Erscheinung – im Vorprogramm von Boy beispielsweise. Sie überzeugen durch ein grosses Repertoire an Songs, die einen nicht loslassen. Die herbe Stimme der Bandleaderin spielt in der Verführungskunst von Black Sea Dahu eine ganz eigene Rolle.

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element of crime

schafe, monster und mäuse

Auf „Schafe, Monster und Mäuse“ tummeln sich Soulballaden, Chansons, Folksongs, Pubrockkracher, Desert-Rock-Aufschneidereien und vieles mehr.
Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Nun veröffentlichen Element Of Crime am 5. Oktober ihr neues Album „Schafe, Monster und Mäuse“.
Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch – wie es scheint – nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.
Und dann ist wieder alles anders, wenn bei „Am ersten Sonntag“ Jakob Iljas artrockige Kaputtgitarre in den Soloteil sägt, wenn bei „Bevor ich dich traf“ die wienerischen Geigen in die letzte Strophe einfräsen, wenn bei „Die Party am Schlesischen Tor“ eine psychedelisch krachende Blaskapelle durchs Bild wankt, ständig Dinge passieren, auf die man nicht gefasst sein kann, Richard Pappik die Tempi verschleppt und beschleunigt, wie es gerade sein muss, mit Rhythmen und Klangfarben jongliert und überhaupt sein schmutziges Spiel mit einer Rockmusik spielt, die auf dieser Platte immer wieder neu definiert wird und Sven Regeners knarzige Stimme dazu Poesie verteilt, als werfe er Fleischfetzen auf einen Grill aus alten Ölfässern.

Musik und Text, da taumeln sie zusammen in die aufgehende Sonne und stützen sich gegenseitig wie zwei erschöpfte Partygänger nach einer langen Nacht am Schlesischen Tor.

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yves tumor

safe in the hands of love

Nach Serpent Music aus dem Jahr 2016 und einem Live-Amoklauf im Zeichen harter Noise-Attacken beim Donaufestival in Krems hat der in Turin lebende Elektroniker Yves Tumor nun das Songformat entdeckt. Die Lärmschlieren auf der Basis alter ins Keyboard gehämmerter Riffs der Gründerväter Suicide werden auf Save in the Hands of Love (Warp Records) durch Gesang statt Gebrüll eingängiger gedeutet. Hervorzuheben wären der Song Licking An Orchid oder Noid, ein klares perkussionslastiges Statement des Afroamerikaners gegen Polizeigewalt. Mit dem Teppichpracker eins auf die Ohren gibt es aber auch noch. - derstandard.at/2000087064565/Neues-von-Yves-Tumor-John-Grant-und-Amnesia-Scanner

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phosphorescent

c'est la vie

Die letzten fünf Jahre von Matthew Houck waren eine lebensverändernde Zeit, in der er sich verliebte, eine Familie gründete, New York in Richtung Nashville verließ und ein Studio von Grund aufbaute. Mit dem Fokus, diese Erfahrungen so intuitiv wie möglich in Musik umzusetzen, geht Houck mit seinem neuen Album an die Grenzen dessen, wie eine Phosphorescent-Platte klingen kann, indem er das Erdige und das Glühende, das Unruhige und das Gelassene ausbalanciert und dabei seinen eigenen musikalischen Kosmos erschafft. ,C'est La Vie" wurde von Houck produziert und in seinem Spirit Sounds Studio in Nashville aufgenommen, das speziell für diese Sessions neu gebaut wurde. Das Album wurde von Matthew Houck und Vance Powell gemischt. "C'est La Vie" folgt auf das 2013er-Album "Muchacho", Houcks hochgelobtes und bisher meistverkauftes Album.

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harvey rushmore & octopus

futureman

Eine gender- und speziesfluide, zeitreisende HeldInnenfigur. Ein aus dem tiefsten Meer aufgestiegener Schleim, der die Welt fasziniert und narkotisiert. Das potentielle Ende der Menschheit. Die Geschichte, die Harvey Rushmore & The Octopus auf ihrem kommenden zweiten Album „Futureman“ erzählen werden, liest sich wie der Opiumrausch eines Science-Fiction-Autoren aus den 20er-Jahren. Und sie klingt auch so. „Slime On The Beach“, die neue Single der Schweizer Psych-Rock-Band, feiert heute Premiere bei ByteFM.

In „Slime On The Beach“ nehmen Harvey Rushmore & The Octopus keine Gefangenen: Nach einem kurzen Drumcomputer-Intro entfaltet eine mächtiger Kraut-Groove seine hypnotische Wirkung. Der in altmodischem Delay getränkte Gesang klingt genauso aus der Zeit gefallen wie die Titelfigur dieses Albums. Spätestens wenn zur Mitte ein gemeines Kreissägen-Gitarren-Solo den Song zerlegt, das auch Can-Meister Michael Karoli nicht anders gespielt hätte, ist die durchgeknallte Dystopie komplett.

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john grant

love is magic

John Grant meldet sich nach 3 Jahren mit seinem vierten Album zurück, welches via Bella Union erscheinen wird, den Titel "love is magic" trägt und einmal mehr aufzeigt, dass sich Grant nie auf seiner bisherigen Klangvielfalt ausruht, sondern stets nach neuen Facetten strebt, die den Soundkosmos des US-Amerikaners so spannend machen. Es ist sein bisher elektronischtes Album: 80s-Synth-Pop, der mal ins Turbulente umbricht, nur um den Hörer dann wieder gefühlvoll an die Hand zu nehmen.

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adrianne lenker (big thief)

abysskiss

Eindringliches Solo-Akustik-Album der Songwriterin von Big Thief, die allerdings von Band begleitet wird, hier aber einen intimen Look mit gezupften oder auch unverzerrt geschrammelten Gitarren wählte, aber auch Klavier und Banjo kommen zum Zuge. Adrianne liegt das Mitteilungsbedürfnis via Musik im Blut. Seit sie 10 Jahre alt war, schreibt sie Songs. Sie fallen ihr oft in den Schoß, auf einer Überlandfahrt, während Soundchecks, entstehen in Umkleideräumen, Hotel-Treppenhäusern, Gärten und Küchen auf dem ganzen Globus. Trotz reduzierter Begleitung wirkt das Album nicht immer so intim, aber immer intensiv und voll im Sound. Manchmal klingt sie auch wie eine reduzierte Antwort auf einen Radiohead-Song, oftmals atmen ihre Folk- und Americana-Songs zu säuselndem Gesang etwas Fingerpicking auf der Gitarre, viele Songs rühren in ihrem persönlichen Stimmausdruck aber tiefgehend an, v.a. im ruhigeren, zweiten Albumteil, in dem Stimme und Gitarre eng umschlungen im Dunst der Appalachen zu tanzen scheinen

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smashing pumpkins

shiny and oh so bright vol. 1

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the good the bad & the queen (damon albarn)

merrie land

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mark knopfler

down the road wherever – Deluxe-Edition inkl. 3 Bonustracks

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mumford & sons

delta

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esben & the witch

nowhere

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zaz

effet miroir

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ryley walker

the lillywhite sessions

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robert hood

dj-kicks

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camera

emotional detox

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killbody tuning

pictorial

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hooverphonic

looking for stars

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angelo repetto (wolfman)

roboto – Vinyl-Release

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EMILIE ZOE

6 o'clock

Aus dem fantastischen neuen Album "the very start"

toy

happy in the hollow

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alice merton

mint

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sharon van etten

remind me tomorrow

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blood red shoes

get tragic

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beirut

gallipoli

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deerhunter

why hasn't everything already disappeared?

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bryan ferry

bitter-sweet

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pranke

monkey business – Vinyl-Release

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jeff tweedy (wilco)

warm

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superpunk

mehr ist mehr (1996 bis 2012) – 7CD-Box

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lomepal

jeanine

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afro celt sound system

flight

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