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björk

utopia – Special-Edition

Ein neues Björk-Album ist immer ein Ereignis. Schließlich weiß man nie, mit welchen Klangexperimenten die isländische Ausnahmekünstlerin überraschen wird. Zuletzt erschien 2015 mit "Vulnicura" eine nur schwer zugängliche Platte, auf der Björk ihre Trennung von ihrem Partner, dem amerikanischen Künstler Matthew Barney, verarbeitete. Via Facebook kündigte die 51-Jährige aus Reykjavik nun ein Nachfolgealbum an. "Es freut mich, euch mitzuteilen, dass mein neues Album am 24. November erscheinen und "utopia" heissen wird", schreibt Björk auf ihrer Seite. "Das letzte Album, wir nannten es 'Hölle', war wie die Scheidung. Nun erschaffen wir das Paradies, ein Utopia", erklärte Björk im vergangenen Jahr, als sie mit den Aufnahmen zum neuen Album begann. Behilflich war ihr bei den Songs der venezolanische Produzent Alejandro Ghersi, genannt Arca.

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fm belfast

island broadcast

„Island Broadcast“ ist das vierte Studioalbum der isländischen Indiepopband FM Belfast. Der Kern der Gruppe besteht aus Sängerin Lóa und Keyboarder Árni, die FM Belfast 2005 zunächst als Duo gründeten. Mittlerweile besteht die Band aber aus fünf festen Mitgliedern und bei den Liveauftritten stehen manchmal sogar 8, 10 oder noch mehr Musikerinnen und Musiker auf der Bühne. Viele Bandmitglieder sind gleich in mehreren isländischen Gruppen aktiv, wie zum Beispiel bei múm oder Retro Stefson. Das erste Album „How To Make Friends“ erschien 2008 und wurde von der Band in New York und Reykjavik eingespielt. 2010 hatte Keyboarder Árni die Idee, befreundete Bands in seinen kleinen Hinterhof zu einigen Spontankonzerten einzuladen. Daraus entstand der Musik- und Dokumentarfilm „Backyard“ über die isländische Musikszene, der weltweit in den Kinos gezeigt wurde. Sängerin Lóa ist in Island als Buchautorin und Illustratorin viel bekannter als als Sängerin, denn ihre Arbeiten werden regelmäßig in allen großen Zeitungen der Insel abgedruckt. Im letzten Jahr waren FM Belfast live in Dangast zu sehen, sie waren dort der Headliner des „Watt En Schlick Fests“ 2016. Die Musik von FM Belfast ist eine eigenwillige, aber eingängige Mischung aus Low-Fi Electronica, Disco und Pop. Vor allem ihre charmanten und mitreißenden Liveshows haben der Gruppe viele Fans in ganz Europa eingebracht. Im Dezember sind sie wieder auf Tour und spielen unter anderem am 5.12. in Hamburg im Übel & Gefährlich.

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noel gallagher (oasis)

who built the moon

Noel Gallagher meldet sich mit dem dritten Studioalbum seiner High Flying Birds zurück. „Who Built The Moon?“ erscheint am 24. November. Produzent ist David Holmes, zu den Gaststars auf der Platte zählen Johnny Marr und Paul Weller. Inspirationen, sagte Gallagher, holte er sich diesmal von „französischem Psychedelic-Pop, Electro, Soul, Rock, Disco and Dance.“ Die neuen Stücke stellt der ehemalige Oasis-Kopf natürlich live vor.

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philipp fankhauser

i'll be around

Sein neues Album präsentiert einen gereiften, sicheren und sehr relaxten Philipp Fankhauser. Die Musik ist neu, aber eben nicht nur. Es ist ein Bluesalbum, aber eben auch ein Soulalbum. Es ist irgendwie Retro, aber doch sehr modern und aktuell. «Ich stehe auf der Sonnenseite des Lebens!», sagt Philipp Fankhauser. Tatsächlich: Mit dreizehn Jahren behauptete er, er würde einmal Bluessänger werden. Heute, vierzig Jahre später, hat er eine dreissigjährige Karriere als höchst erfolgreicher Bluessänger hinter sich. Er nahm mit Margie Evans in den späten Achtzigern Platten auf und tourte mit ihr durch Europa. Blueslegende Johnny Copeland nahm ihn anfangs der neunziger Jahre unter seine Flügel und er tourte mit ihm während drei Jahren durch die USA. Der mehrfache Grammy-Gewinner Dennis Walker produzierte mit ihm zwischen 1995 und 2010 vier Alben und schrieb zahlreiche der erfolgreichen Songs für Philipp. So unter anderem «Try My Love». Die vier Walker-Alben erreichten in der Schweiz Gold- und Platinstatus. Im Dezember 2017 erscheint sein 16. Album «I’ll Be Around – The Malaco Sessions», das er mit seiner Band in den legendären Malaco Studios in Jackson, Mississippi, aufnahm. Produziert wurde das Album von Dennis Walker und Wolf Stephenson. Es ist authentisch und aus einem Guss. Es zeugt von guter, alter Handarbeit und von Philipps endlos talentierter Band, die die Musik live im Studio eingespielt hat. Eines ist sicher: Der Startschuss zu seiner zweiten musikalischen Lebenshälfte wird Fankhauser mit diesem Album wunderbar gelingen.

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tocotronic

die unendlichkeit

Nur zwei Jahre nach ihrem selbstbetitelten, „roten“ Album veröffentlichen Tocotronic mit der Single „Hey Du“ schon wieder neue Musik. Der dazugehörige Videoclip ist seit Freitag online verfügbar. Im munter nach vorne preschenden Song prangert Sänger Dirk von Lowtzow mit überraschend jugendlich klingender Stimme Xenophobie und Homophobie an. Untermalt wird diese Botschaft im von Maximilian Wiedenhofer gefilmten Musikvideo: Ein komplett in weiß gekleideter Mann läuft sichtbar unwohl durch ein vermutliches Kleinstadtidyll, dessen Bewohner ihn musternd und anwidernd beäugen. Auch Tocotronic erscheinen im Kurzfilm, auch wenn man sehr aufmerksam zusehen muss, um sie wahrzunehmen. „Hey Du“ ist der erste Vorbote des neuen, am 26. Januar 2018 erscheinenden Albums DIE UNENDLICHKEIT, einer „Autobiografie in 12 Kapiteln“. Den Clip zum Song könnt Ihr Euch hier anschauen: Mit „1993“ haben Tocotronic zeitgleich einen weiteren neuen Song veröffentlicht. „Ein Lied über die Ablösung von meinen Eltern mit 22, die Flucht aus der Provinz nach Hamburg,und die dortige Begegnung mit Jan & Arne in dunklen Kaschemmen. Sauf-Exzesse. Beat, The Kinks“, sagt Dirk von Lowtzow darüber.

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franz ferdinand

always ascending

"Always Ascending" ist die erste Single vom gleichnamigen, neuen Album von Franz Ferdinand. Sänger Alex Kapranos schwärmt von einem "sound that you haven't heared before – the sound of the future". Nach dem Ausstieg von Gitarrist Nick McCarthy 2016 schlossen sich Dino Bardot und Julian Corrie der Band an, deren Einflüsse auf die erste Single auch deutlich zu hören sind. "Always Ascending" beginnt mit gelegten Klavierakkorden mit viel Hall, über die Alex Kapranos dann mit sehr ruhiger Stimme singt. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Song zu einer Killers-ähnlichen, experimentellen Synthie-Nummer. Das am 9. Februar 2018 erscheinende Album "Always Ascending" wurde mit Produzent Philippe Zdar (Beastie Boys, Phoenix, Cassius) in London und Paris aufgenommen.

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mavis staples

if all it was was black

Kollaborationsalbum mit Jeff Tweedy: Gerechtigkeit und Gleichheit für alle! Die 1939 in Chicago geborene Blues- und Soulsängerin sowie Grammy-Preisträgerin Mavis Staples ist eine Ikone der US-amerikanischen Musikkultur. Erste Erfolge feierte sie in den Sechzigern mit der Gospelband Staple Singers, die sich an der Seite von Martin Luther King in der Bürgerrechtsbewegung engagierte. In ihrer langen Karriere arbeitete sie mit Größen wie Bob Dylan, Ry Cooder, Prince oder Jeff Tweedy (Wilco) zusammen; Letzterer zeichnet auch für die Produktion von "If All I Was Was Black" verantwortlich, ihrem zwölften Soloalbum. Der "Rolling Stone" listete sie 2008 auf Rang 56 der 100 besten Sänger aller Zeiten. Weiterhin ist Staples Mitglied in der Rock & Roll Hall of Fame. Zuletzt erhielt sie im Dezember 2016 den Kennedy-Preis aus den Händen von Barack Obama, mit dem sie eine lange Freundschaft verbindet. Den Preis bekam Staples für ihren "außergewöhnlichen Beitrag zur amerikanischen Kultur mit ihrem Lebenswerk durch ihre dargestellten Künste". Im Rahmen der Preisverleihung vereinbarten Staples und Tweedy, zusammen Songs für ein neues Album zu schreiben. Dessen Ausgangspunkt war die Überlegung, dass der aktuelle afroamerikanische Kampf für Gleichberechtigung stark den Auseinandersetzungen in den 1960ern ähnelt. Und dass es mehr Kraft braucht, positive Änderungen herbeizuführen. Die zehn Songs von "If All I Was Was Black" verstehen sich als Beitrag dazu.

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charlotte gainsbourg

rest

Sieben lange Jahre sind seit dem letzten, von Beck produzierten Album "IRM" von Charlotte Gainsbourg vergangen – und nun gibt es die ersehnten Neuigkeiten eines Nachfolgers: "Rest" heißt er und erscheint am 17. November. Auf dem Album kann man sich auf weitere spannende Kollaborationen freuen: Paul McCartney, Owen Pallet (Arcade Fire, Caribou, Franz Ferdinand), Connan Mockasin, SebastiAn und weitere arbeiteten an den Songs mit. "Rest" markiert zudem das erste Album, für das Charlotte Gainsbourg die Lyrics selbst schrieb. "Im Schatten meines Vaters stehend, traute ich mich nie, auf Französisch zu schreiben", kommentiert sie in einem Statement. Nach dem Tod ihrer Schwester, der Fotografin Kate Berry, entschied sie sich jedoch, ein Album über Verlust, das öffentliche Leben, Kindheitsängste und weitere Themen zu schreiben.

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fjort

couleur

Offenbar haben Fjørt ihren stürmischen Post-Hardcore weiter in die Dunkelheit gerückt: In einer aufwändigen Live-Session präsentierte das Aachener Trio drei melodisch-düstere Songs, die allesamt auf ihrem neuen Album "Couleur" enthalten sein werden. Der Nachfolger ihrer zweiten Studioplatte "Kontakt", mit der sich die Band im Januar 2016 als große Hoffnung der deutschen Post-Hardcore-Szene empfohlen hatte, erscheint schon am 17. November über Grand Hotel van Cleef. Die Live-Session ließen Fjørt gestern Abend via Facebook laufen. Die Band präsentierte darin unkommentiert in einem Hotel die Songs "Windschief", "Couleur" und "Raison" an verschiedenen Set-ups. Anschließend spielte eine Frau an einer Orgel das instrumentale Stück "Kurek", bevor Fjørt den nächsten, erstaunlich ruhigen Song "Partie" enthüllten. Letztere haben es nicht auf die reguläre Version von "Couleur" geschafft, sondern liegen LP und CD als Downlaodcode bei. Nur die Deluxe-Version von "Couleur", die mit Vinyl im Gatefold kommt, enthält die Bonus-Tracks auf einer einseitig bespielbaren Seven-Inch inklusive Siebdruck auf der Rückseite.

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morrissey

low in high school

Nach dreijähriger musikalischer Schaffenspause veröffentlicht Morrissey im November 2017 sein neues Studioalbum „Low In High School“. Auf den zwölf Tracks straft er in gewohnter Manier Politiker ab, stellt Autoritäten in Frage und erzählt altmodische Liebesgeschichten. „Low In High School“ ist unterhaltend, herausfordernd und intelligent zugleich. Morrissey erzählt Geschichten so einfühlsam wie kein anderer. „Low in High School“ ist Morrisseys erstes Studioalbum seit 2014 und sein Debüt bei BMG. Mit der neuen Partnerschaft lanciert der 58-jährige auch sein eigenes Label Etienne Records. Das Album wurde in den La Fabrique Studios in Frankreich sowie den Forum Studios von Ennio Morricone in Rom aufgenommen. Als Produzent fungierte Joe Chiccarelli, der bereits mit Größen wie The Strokes („Angles“), Beck („A Collection Of B-Sides: Stray Blues“) und The White Stripes („Icky Thump“) zusammen gearbeitet hat.

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sharon jones & dap kings

soul of a woman

Mit „Soul of a Woman“ veröffentlicht Daptone Records am 17. November 2017 das letzte Studioalbum von der verstorbenen Sharon Jones und den Dap-Kings. Elf Songs hat Sharon Jones noch kurz vor ihrem Tod gemeinsam mit den Dap-Kings im House of Soul Studio in Bushwish/Brooklyn aufgenommen. Das Video zu „Matter Of Time“ ist bereits erschienen und zeigen Sharons Stimme wie eh und je voller Emotion, Dynamik, Kraft und Flair.

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liima

1982

Das dänische Kollektiv Efterklang hat in der ersten Dekade des Jahrtausends exzellente Alben zwischen Avantgarde, Indie-Pop und Electronica aufgenommen. Zeitweise stand die Gruppe im Dutzend auf der Bühne und entwickelte unschlagbare Nerd-Musik. Die Liveplatte PERFORMING PA­RADES dokumentierte diese Brillanz. Seit fünf Jahren ruht die Gruppe, neue Musik veröffentlichen die drei Kernmitglieder nun unter dem Namen Liima, dabei ist zudem der finnische Rhythmuskünstler ­Tatu Rönkkö. Das Debüt, II, erschien auf 4AD, die zweite Platte nun bei City Slang – Liima sind ein Thema für die exquisiten Indies, produziert hat Chris Taylor von Grizzly Bear. Die Reise führt ins Jahr 1982, das Magazin „Time“ wählte den PC zur „Persönlichkeit des Jahres“, auf dem Cover hieß es: „Der Computer zieht ein.“ Wieder ausgezogen ist er seitdem nicht. Liima greifen sich ein paar Namen und Begriffe aus jener Zeit, die Songs heißen „Columbo“ oder „David Copperfield“, der eine löste jeden Fall, der andere ließ die Freiheitsstatue verschwinden. Das waren die Versprechen der Zukunft. Die Gegenwart steckt ­voller Trumps und Breitbarts – wo ist Copperfield, wenn man ihn mal braucht? Die melancholische Elektronik der Musik korrespondiert mit diesen Themen: So klingt es, wenn man die Gegenwart nach den Spuren der Zukunft absucht.

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quicksand

interiors

Eine schöne Überraschung: Die Miterfinder des Posthardcore, Quicksand, werden später im Jahr ihr drittes Album "Interiors" über Epitaph veröffentlichen - das erste seit 22 Jahren. Einen neuen Song namens "Illuminant" gibt es auch schon zu hören. Dass da was im Busch sein würde, war ja irgendwie klar. Schließlich gehen Quicksand am 5. September und bis zum 1. Oktober auf ausgedehnte Nordamerika-Tour. Aber es ist nicht einfach nur eine weitere Reunion-Tour (die sie vor vier Jahren ja auch nach Hamburg und Berlin geführt hat), die Band um die New Yorker Hardcore-Ikone Walter Schreifels bringt auch ein neues Album mit auf Tour. "Interiors" wird es heißen und später im Jahr über Epitaph veröffentlicht werden. Es ist das erst dritte Album der Band, die Anfang der 90er maßgeblich die Evolution des Posthardcore vorangetrieben hat. Quicksand debütierten 1990 mit einer gleichnamigen EP, wurden danach vom Majorlabel Polydor gesignt und veröffentlichten mit "Slip" 1993 ihr Debütalbum. Zwei Jahre später folgte "Manic Compression", das bisher letzte Album - was jetzt 22 Jahre her ist. Walter Schreifels erzählte uns noch letzte Woche, dass er damals das Gefühl hatte, aus dem klar abgesteckten Hardcore-Umfeld auszubrechen. So sehr er den klassischen Sound um seine bisherigen Bands Gorilla Biscuits, Youth Of Today und Warzone schätzte, zog es ihn in neue Gefilde. Er fand mit Gitarrist Tom Capone (Bold, Beyond), Bassist Sergio Vega (mittlerweile bei den Deftones) und Schlagzeuger Alan Cage (Burn, Beyond) die passenden Mitstreiter. Gemeinsam wollten sie die Energie des Hardcore mit Einflüssen von shoegazigen Bands wie My Bloody Valentine oder Ride verknüpfen. Das Ergebnis der damaligen Zeit klingt noch heute frisch. Weiterhin erzählte uns Schreifels, dass das Spielen und Aufnehmen mit seiner neuen Psych/Jam/Fuzz-Rock-Band Dead Heavens ihn und seinen Stil für das neue Quicksand-Album beeinflusst habe. Es sei relativ psychedelisch und rockig geworden. Leider gibt es bisher nur einen 30-sekündigen Teaser, in dem man ein wenig hören kann. Aber das klingt vielversprechend. Mit "Interiors" veröffentlicht Schreifels nach dem Debüt "Whatever Witch You Are" von Dead Heavens und "Surveillance" seiner Allstar-Hardcore-Band Vanishing Life dann bereits sein drittes Album in diesem Jahr.

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patent ochsner

strange fruits - unique moments im landesmuseum – CD/DVD

Einzigartige Konzerte in einer historischen Umgebung im Zentrum der Schweiz. Im wunderschönen Innenhof des Landesmuseums erwarten das Publikum Performances, die exklusiv nur im Rahmen des Festivals so zu erleben sind. An der Erstaufführung vom 7. bis 10. Juni 2017 präsentierte Büne Huber ein speziell für Unique Moments erarbeitetes Konzept, das seine Bildwelt mit der Musik von Patent Ochsner verknüpft. Einmalig und exklusiv!

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dillon

kind

Ihre ersten musikalischen Schritte hat Dominique Dillon de Byingtons schon als Teenager in Form von selbstproduzierten YouTube-Videos gemacht. Jetzt veröffentlicht sie nach »This Silence Kills«(2011) und »The Unknown«(2014) mit »Kind« ihr mittlerweile drittes Album. Die Sängerin hat die LP gemeinsam mit ihrem Langzeitkollaborateur Tamer Fahri Özgönenc, bekannt u.a. durch die Kölner Formation MIT, dem New Yorker Nicholas Arthur Weiss und dem Schweizer Samuel Savenberg (SSSS) produziert und in Teilen auch geschrieben. Ihr elektronisch grundierter Pop arbeitet mit wirkungsvoll eingesetzten Bläsersätzen und stellt die ungewöhnliche, von Kritikern mit Björk und Lykke Li verglichene Stimme sowie die laut Presseinformationen sehr persönlichen Texte der in Brasilien geborenen und in Berlin lebenden Dillon in den Mittelpunkt der Musik. »Kind« erscheint am 10.11.2017 über [PIAS] Recordings. Neben der Black Vinyl LP wird es auch eine Clear Vinyl LP Edition geben.

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buffy sainte marie

medicine songs

Die kanadische Ikone Buffy Sainte Marie veröffentlicht am 10. November ihr neues Studioalbum. Die Songwriterin und Aktivistin hat politisch wieder eine Menge zu sagen und präsentiert schon mal die Single "you got to run", welche es in sich hat und vor Power und Energie nur so strotzt!

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sumie

lost in light

Vier Jahre mussten wir nach dem selbstbetitelten Debüt auf neue Folk-Pop-Songs warten. Zusammen mit Produzent Filip Leyman nahm die schwedische Singer/Songwriterin Sandra Sumie Nagano, die Schwester von Little Dragons Yukimi, neun ausdrucksstarke Songs auf, die ihre gefühlvolle Intensität durch Simplizität erlangen. Die dezente Instrumentierung auf "Lost In Light" macht den Weg frei für die glasklare Stimme von Sumie.

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james holden & animal spirit

the animal spirits

Der britische Techno-Künstler James Holden ist ein Mann mit vielen Talenten: Label-Chef, Produzent und wahnsinnig gefragter Remixer, in erster Linie wirkt er aber als herausragender DJ. So ist er zum Beispiel Gründer des einflussreichen Elektroniklabels „Border Community“ und veranstaltet in diesem Rahmen regelmässig Labelnächte in den Londoner Corsica Studios. Er hat zahlreiche Remixe veröffentlicht für so verschiedenartige Künstler wie Depeche Mode, New Oder und Madonna bis hin zu Kieran Hebden aka Four Tet und Nathan Fake. Der „Guardian“ schrieb über sein Debutalbum (2006): „the most astonishing debut in electronic music since Boards of Canada’s Music Has the Right to Children.“ Anfang November erscheint nun sein drittes Album auf dem eigenem Label „Border Community“ – der erste Longplayer seit „The Inheritors“ 2013, das damals in den Top 20 Alben des Jahres bei Fact, Mojo oder Clash geführt wurde und bei Resident Advisor sowie Loud & Quiet in dieser Kategorie sogar Platz 2 erreichte. Mit seiner neu aufgestellten Band „The Animal Spirits“, bestehend aus Holdens langjährigen Mitarbeitern Tom Page und Etienne Jaumet, sowie Marcus Hamblett, Liza Bec und Lascelle Gordon, verbindet er erneut elektronische mit psychedelischen Sounds und Akustik.

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asaf avidan

the study on falling

Am 3. November 2017 erscheint mit “The Study On Falling” Soloalbum Nummer drei des israelischen Sängers Asaf Avidan. Vorab zu hören gab es bereits den gleichnamigen Titeltrack. Nun veröffentlichte er mit “My Old Pain” eine weitere Vorab-Hörprobe aus dem Longplayer, der der Nachfolger des 2015er Album “Gold Shadow” ist. “My Old Pain”: monochrom, stimmgewaltig, gefühlvoll Wer Genres mixt und Neues wagt, begibt sich meist auf eine Reise ins Ungewisse, weil einem vorher niemand sagen kann, ob das Mischen das Ergebnis versaut. Doch Asaf Avidan lässt Blues, Soul, Folk und Pop verschmelzen, als sei es ein Kinderspiel – mit einer Stimme, die man überall wiedererkennt. Was das Video zum Song anbelangt, hielt der Sänger es hier lieber puristisch: Monochrom und im Porträtstil gehalten, bietet es dem Song die Bühne und den Freiraum, die er braucht.

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stephan eicher & martin suter

song book

Martin Suter pflegt mit Stephan Eicher eine inspirierende Künstlerfreundschaft. Ihr neues Album- und Buchprojekt «Songbook» erscheint im November. «Weiss nid was es isch» ist eines der vielbeachteten Singspiele von Stephan Eicher, zu denen Martin Suter den Text schrieb. Und nun das erste gemeinsame Album «Song Book», Schriftsteller Suter erweist sich als musikalischer Mundart-Poet («die Songtexte für Stephan Eicher sind die Arbeit, auf die ich am meisten stolz bin»), Eicher als feinfühliger Interpret. Entstanden sind Songs von seltener Qualität und ergreifender Stimmung.

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gisbert zu knyphausen

das licht dieser welt

Sieben Jahre mussten wir warten. Nach dem Debütalbum “Gisbert zu Knyphausen” (VÖ 2008) und “Hurra! Hurra! So Nicht.” (VÖ 2010 / Platz 12 der Media Control Charts) nahm Gisbert zusammen mit dem Hamburger Liedermacher Nils Koppruch neue Songs auf. Die beiden gründeten die Band “Kid Kopphausen” und veröffentlichten 2012 das Album “I”. Nach Nils’ plötzlichem Tod machte Gisbert zu Knyphausen eine Pause. Danach begab er sich mit der Kid-Kopphausen Band auf eine ausgedehnte Tour, reiste viel, spielte Bass bei Olli Schulz und nahm mit dem Produzenten Moses Schneider und dem Musiker Der dünne Mann unter dem Namen “Husten” eine EP auf. Und jetzt gibt es endlich neue Songs! Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte Gisbert zu Knyphausen “Das Licht dieser Welt”, einen Song, den er für den Kinofilm “Timm Thaler oder das verkaufte Lachen” von Andreas Dresen geschrieben hat. Musikalisch hat sich einiges geändert: Die Musik ist offener geworden, vielseitiger. Gisbert zu Knyphausen hat neue Musiker um sich geschart und das Korsett des Liedermachers vollends gesprengt, es sind weniger Gitarren zu hören, dafür Vibraphone, Posaunen, Trompeten, Synthesizer und ein Klavier. Produziert hat das Album Jean-Michel Tourette (Wir Sind Helden), wobei Gisbert zu Knyphausen und Florian Eilers als Co-Produzenten tätig waren. Textlich berührt er die Menschen, wie kein anderer. Er geht nie in die Breite, sondern immer in die Tiefe, mitten rein in das Wesen der Dinge. Er hat eine Sprache gefunden für das, was wir fühlen aber so schwer greifen können. Er schraubt einem das Herz auf und den Kopf, gibt keine Auswege oder billige Ratschläge, sondern etwas viel Wertvolleres: Erkennen und Erkenntnis.

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julien baker

turn out the lights

"Appointments" wartet gleich mit einer merklich besseren Produktion auf als Julien Bakers Debütalbum "Sprained Ankle", dem als ihr erster Release 2015 zusammen mit ihrem reduzierten Sound eine gewisse Lo-fi-Ästhetik innewohnte. Die erste offizielle Single von "Turn Out The Lights" klingt voluminöser und dynamischer, auch wenn sich an ihrem zurückhaltenden Singer/Songwriter-Stil nichts geändert hat: Baker loopt zu Beginn eine ganz leise, verhallte Gitarrenmelodie im Hintergrund, bevor sie mit ihrer verletzlichen Stimme einsetzt. Langsam wird der Song von ungewöhnlich druckvollen Akkorden auf dem Klavier unterstützt, dann wird Baker von weiteren, selbst eingespielten Gesangsspuren begleitet, die zum Ende des sich immer weiter steigernden Tracks ein komplexes Chor-Arrangement ergeben. Baker hatte schon im Mai bei einem Konzert in Münster angedeutet, dass im Oktober bei ihrem neuen Label Matador ein neues Album erscheinen würde. Nun ist es offiziell: "Turn Out The Lights" erscheint am 27. Oktober. Neben "Appointments" verspricht die Platte zehn weitere neue Songs, denn in der Tracklist finden sich überraschenderweise nicht die nach ihrem Debüt veröffentlichten Singles "Funeral Pyre" und "Distant Solar Systems".

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zugezogen maskulin

alle gegen alle

"Alle gegen Alle" von Zugezogen Maskulin ist das stille Statement einer wütenden Band. Auf Beats, die überwiegend von Silkersoft produziert wurden, knüpfen sie nahtlos an ihr Debütalbum "Alles brennt" an und machen trotzdem alles anders. "Alle gegen Alle" ist ein krachendes Album einer Band, die sich zurückgezogen hat, in die dunklen Kammern der eigenen Vergangenheit und nicht wegschaut, wenn sie an die eigenen Untiefen herantritt, und so entstand, unter der Regie von Markus Ganter, der als Executive Producer in Erscheinung trat, ein Album wie eine Zugfahrt durch ein Land, in dem man vor Jahren schon einmal gewesen ist. Eine Zugfahrt hinein in die Welt aus Glasfassaden und Beton, zurück auf den Bolzplatz und ins Kinderzimmer zwischen Bong und Hansa-Schal, dorthin ins Moor zwischen reetgedeckten Häusern und dem roten Bonanzarad, wo man früher einmal zuhause war und heute nicht mehr zuhause sein kann, weil man in der Zwischenzeit den Bordstein und die Skyline gesehen hat. Nikolai Potthoff (Ex-Tomte) wiederum liefert mit seinen Synthie-Flächen auf "Steine und Draht", den Hintergrund für eine Reise in die Psyche einer Nation und wieder zurück.

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curtis harding

face your fear

Der nachdrückliche Beweis, dass sein Debut keinesfalls eine Eintagsfliege war, sondern vermutlich nur der Beginn einer großartigen Karriere. Harding lässt sich nicht zum Crooner oder reinen Soul-Man runterbrechen, dazu ist auch sein 2tes Album zu vielschichtig und deep, zu psychedelisch und stellenweise ist er rockig und bluesig unterwegs. Harding ging als Backgroundsänger durch die Gnarls Barkeley-Schule von CeeLo Green und knüpftf bei deisem genauso an wie auch bei Curtis Mayfield oder Sly & Family Stone und immer wieder nähert er sich durchaus erinnern Songs ein wenig an die Black keys. Curtis hat Songs, die wie Coverversionen von verschütteten Hits aus einer anderen Zeit klingen, aber aus seiner Feder stammen. Der Sänger aus Atlanta spielt halt auch eine grandiose Wah Wahgitarre zu Bongo-Percussion und singt mal mit Kopfstimme, mal mit rauhem Organ durch uralte Mikrophone.Und er versteht es, diesen vintage-atmenden Songs immer auch eine besondere Note zu verpassen, wie z.B. dem exquisiten Titelsong, der davon handelt, sich seinen Ängsten zu stellen. Dazu in ihrer Einsamkeit wärmende Bassläufe, Retroorgel und Piano, weiblicher Backgroundchör oder Einsätze von Streichern und Bläsern an den genau richtigen Stellen.

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joe henry

thrum

Dass Joe Henry ein außergewöhnlicher Produzent ist, bewies er in der Vergangenheit unter anderem mit Arbeiten für Madonna, Tom Jones, Elvis Costello, Billy Bragg und viele mehr. Drei Grammys geben seinem Erfolg recht. Dass er ein nicht weniger talentierter Songwriter und Musiker ist, beweisen seine beeindruckende Diskografie und sein brandneues, mittlerweile 14. Soloalbum »Thrum«. Elf neue Tracks hat Henry dafür geschrieben und aufgenommen, und zwar live innerhalb von nur vier Tagen. Dafür verschlug es ihn in die legendären United Studios in Hollywood. Unterstützt wurde er dort von ein paar alten Bekannten: Jay Bellerose am Schlagzeug, Levon Henry am Saxofon, David Piltch am Bass, John Smith als Gitarrist und Backgroundsänger, Patrick Warren am Klavier sowie Asa Brosius an der Pedal-Steel-Gitarre. Ein Streicherquartett war ebenfalls zugegen. Das Mixing von »Thrum« übernahm Ryan Freeland. »Thrum« ist ein tiefsinniges, warmes und volles Album. Ein weiteres Highlight in seinem Katalog.

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destroyer

ken

Am 20. Oktober ist es endlich soweit und das neue Album ken von Destroyer erscheint bei Dead Oceans/Merge Records. Das Album wurde von Josh Wells von Black Mountain produziert, der seit 2012 Schlagzeuger bei Destroyer ist. Aufgenommen wurde es im Jam Room/Studio Space, den die Band selbst The Balloon Factory nennt. Im Gegensatz zu Poison Season wurde ken nicht als gemeinsame „Band“ aufgenommen, obwohl jedes Bandmitglied an der Produktion beteiligt ist.

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john maus

screen memories

Am 27. Oktober veröffentlicht der unnachahmliche John Maus sein viertes Studio-Album Screen Memories via Ribbon Music. Nach dem Erscheinen seines aufsehenerregenden Albums Pitiless Censors Of Ourselves (2011) ging Maus auf ausgiebige Tour, veröffentlichte ein Jahr später A Collection of Rarities and Previously Unreleased Material und verschwand dann von der Bildfläche, um sich seiner akademischen Ausbildung zu widmen. Nachdem er diese mit dem Doktortitel in Politischer Philosophie abschloss, widmete er sich dem Bauen von modularen Synthesizern und eigenen Panels. Gleichzeitig komplettierte er Screen Memories in völliger Eigenregie in seinem abgeschiedenen Zuhause, der so genannten Funny Farm in Minnesota.

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courtney barnett & kurt vile

lotta sea lice

Jubelei in Indiehausen, Part 2: Die Flaming Lips und Mac DeMarco sind nicht die einzigen von uns sehr geschätzten Indiemusiker, die dieser Tage gemeinsame Sache machen. Auch Courtney Barnett und Kurt Vile arbeiten zusammen an einem sogar größeren Projekt: Sie nehmen ein gemeinsames Album auf, und das hat jetzt einen Namen. LOTTA SEA LICE, so der Titel, soll am 13. Oktober erscheinen. In einem Interview mit dem us-amerikanischen „Rolling Stone“ sagte Vile, dass er sie während eines Familienurlaubs auf Hawaii geschrieben habe. Demnach sollen auch Coverversionen von Bellys „Untogether“, Jen Clohers „Fear Is Like a Forest” und eine Barnett-Version von Viles „Peeping Tomboy“ zu hören sein. Andere Songs wiederum seien durch private E-Mails oder SMS der beiden inspiriert. Einen ersten Eindruck, wie das gemeinsame Projekt denn klingen wird, gibt es mit der ersten Single „Over Everything“. Das dazugehörige Video in schwarz-weiß-Folk-Ästhetik könnt ihr auch bestaunen. Viles und Barnetts Backingband Sea Lice, die sie live begleitet, ist eine kleine Supergroup: Ihre Mitglieder sind Janet Weiss (Sleater-Kinney, Wild Flag), Rob Laakso (The Violators, The Swirlies, Mice Parade), Stella Mozgawa (Warpaint) und Katie Harkin (Sky Larkin, Live-Mitglied bei Sleater-Kinney und Wild Beasts).

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warhaus

warhaus

Maarten Devoldere ist einer der zwei Stimmen der bekannten Indie-Band Balthazar, der nun in kurzer Zeit mit seinem Soloprojekt sein eigenes Revier markiert. Als Warhaus beflügelt er mit melancholischem Pop, der von seiner rauen Stimme sorgfältig belegt wird. Einen Beweis für seine herausragenden Songwriter-Qualitäten lieferte er uns mit seinem ersten Soloalbum «We Fucked A Flame Into Being» bestehend aus reflektierten Texten und einer sauberen und nüchternen Instrumentation sowie sinnlicher Frauenstimme. Sein Album ist eine Ode an die Liebe und die Dekadenz sowie die Tiefe, die das Leben offenbaren. Warhaus schafft es uns mit einer Leichtigkeit in eine dunkle und spannungsgeladene Welt, die an Tom Waits, Serge Gainsbourg, Nick Cave oder Leonard Cohen erinnert, zu entführen. Soeben meldete sich Warhaus mit einem brandneuen Song «mad world».

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robert plant

carry fire

Robert Plant veröffentlicht am 13. Oktober mit „Carry Fire“ seine inzwischen bereits 14. Soloplatte. Es wurde wie auch schon „Lullaby and…The Ceaseless Roar“ (2014) mit den Sensational Space Shifters aufgenommen: John Baggot (Keyboard), Justin Adams und Liam „Skin“ Tyson (Gitarre) sowie Dave Smith (Schlagzeug). Mit dabei waren im Studio auch einige Gäste, wie zum Beispiel Chrissie Hynde, die mit Plant gemeinsam den Song „Bluebirds Over The Mountain“ singt. Das Lied stammt von Rockabilly-Musiker Ersel Hickey und wurde u.a. auch von den Beach Boys aufgenommen. Außerdem gibt es eine Kooperation mit Folk-Sänger Seth Lakeman. Dramatische Landschaft von Stimmungen Wie auch schon auf der letzten LP wird es erneut außergewöhnliche Rhythmen und einen eklektischen Sound geben, der von den zahlreichen verschiedenen Instrumenten geprägt ist, welche die Musiker der Sensational Space Shifters einbringen. Plant geht es dabei vor allem auch, Neues zu schaffen: „Ich habe Respekt vor meinem bisherigen Werk und mag es sehr gern, doch jedesmal fühle ich den Drang und den Impuls, ein neues Werk zu schaffen. Ich muss das Alte mit Neuem verbinden. In der Konsequenz hat sich die Triebkraft der Band etwas in ihrer Achse gedreht, und der neue Sound und die geänderten Räumlichkeiten öffneten den Weg zu einer aufregenden und dramatischen Landschaft von Stimmungen, Melodie und Instrumentierung.“ „Carry Fire“ kann ab sofort vorbestellt werden. Käufer erhalten dann sofort den Download des neuen Tracks „The May Queen“. Im November und Dezember ist Robert Plant dann auf Tour – zunächst aber nur in Großbritannien und Irland. Weitere Termine sollen aber in Kürze bekannt gegeben werden.

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kettcar

ich vs wir – Ltd.-Edition

Freunden von akustischem Studentenfutter muss man nicht erst erklären, was genau Marcus Wiebusch hier wieder macht. Sie mögen den betulichen Vortrag mit seiner selbstkritischen Dialektik, das thesenhaft dahergestelzte Argumentieren in Reimen, ja selbst die breit­ärschige Instrumentierung. Der Rezensent räumt ein, dieses Album fürchterlich gefunden haben zu wollen. Vor allem wegen der bereits im Vorfeld ausgekoppelten Wiedervereinigungs­fantasie „Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ – gelobt von Juli Zeh bis Benedict Wells. Aber auch wegen der musikalischen Bequemlichkeit, die in so heftigem Kontrast steht zur Unbequemlichkeit, die doch in den Texten suggeriert wird. Und dann, tja, legen sie auf ICH VS. WIR kompakte Kurzgeschichten hin wie „Trostbrücke Süd“, die aufhören und dann wieder anfangen, um in einer groß­artig hymnischen Zeile zu münden wie „Wenn du das Radio ausmachst, wird die Scheißmusik auch nicht besser“. Noch großartiger nur die längstens überfällige Anti-Fußball-Hymne „Mannschaftsaufstellung“ mit ihrer eleganten Engführung von Nationalismus und Sport – und dem Chorus: „Und als wir gemeinsam vor dem Radio saßen, die Aufstellung hörten und unser Abendbrot aßen, nahmst du meine Hand und sagtest: Liebling, ich bin gegen Deutschland“. Nachspiel? Okay: „Irgendjemand sagt Gutmensch, und du entsicherst den Revolver“. Yeah. Ich bin für Kettcar, zu meiner eigenen Überraschung. Und überraschend sollte Musik doch sein, oder?

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wu-tang clan

the saga continues

Der Wu-Tang Clan kehrt zurück: Am 13. Oktober soll die Saga weitergehen und mit The Saga Continues ein brandneues Album auf den Markt kommen. Und zwar mit allem Drum und Dran: Parts kommen von RZA, Method Man, Raekwon, Ghostface Killah, Inspectah Deck, Masta Killa, Ol' Dirty Bastard, Redman, Sean Price und weiteren Rappern. Die Beats stammen in erster Linie von Wu-Mastermind RZA sowie DJ Mathematics. Insgesamt erwarten uns zehn Tracks, dazu kommen noch Skits. Die erste Single gibt es sogar auch schon: People Say ist nicht einfach nur ein neuer Wu-Tang-Song, sondern ein neuer Wu-Tang-Song, der wirklich gut ist. Unterstützung liefert Redman in Form eines eigenen Rapparts. Wu-Tang-Fans dürfte der Song sowieso Freudentränen in die Augen treiben. Vinyl erschient am 3.11.17

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jd mcpherson

undivided heart & soul

JD McPherson kehrt am 6. Oktober 2017 mit seinem neuen Album „Undivided Heart & Soul“ zurück. Die elf Songs wurden von McPherson und Dan Molad (Lucius, Tweedy) produziert und im historischen RCA Studio B in Nashville, TN, aufgenommen. „Undivided Heart & Soul“ ist das erste Studioalbum von McPherson seit drei Jahren und folgt dem von der Kritik gefeierten Vorgänger „Let The Good Times Roll“, den der Rolling Stone als "zeitlosen, zukunftsweisenden Rock & Roll" beschrieb. Das Album bietet Kollaborationen mit Parker Millsap, Butch Walker und Aaron Lee Tasjan. Zusätzlich zu seinen langjährigen Bandmitgliedern Doug Corcoran an der Gitarre, Raynier Jacob Jacildo an den Keyboards, Jimmy Sutton am Bass und Jason Smay am Schlagzeug. Darüber hinaus gibt es Gastauftritte von Jack Lawrence (The Raconteurs, Greenhornes), Jess Wolfe & Holly Laessig von Lucius und Nicole Atkins. Das Video zur ersten Single "Lucky Penny", gibt es ab sofort bei NPR Music. Der Clip zeigt McPherson und seine Band bei der Aufnahme des Songs im besagten RCA Studio B und wurde von George Salisbury (Flaming Lips, Nathaniel Rateliff) inszeniert. Vor dem Schreiben und Aufnehmen des neuen Albums zog McPherson mit seiner Familie aus ihrem langjährigen Zuhause Broken Arrow, Oklahoma, in die aufkeimende Künstlergemeinschaft nach East Nashville, TN. Seine Entscheidung beruhte auf einer Gelegenheit, vor der er lange zögerte, vor Ort bemerkte er dann aber den unvermeidbaren Einfluss, den die Stadt auf sein Songwriting hatte. Mit einer Auswhal an Songs, die bereits Form angenommen haben, machten sich McPherson und seine Crew auf den Weg ins Studio. Nach den ersten Aufnahmen, zeigte sich aber schnell, dass die Sessions nicht vorankommen. Auf Einladung seines Freundes und langjährigen Unterstützers Josh Homme von Queens of the Stone Age, jammten McPherson, Homme und sein Queens-Bandkollege Dean Fertita ein Wochenende in Los Angeles zusammen. Sie spielten mit einigen Songs herum und Homme drängte McPherson aus seiner Komfortzone. McPherson nennt den Ausflug "den größten Spaß, den ich hatte seit ich 15 Jahre alt war", und kehrte mit klarem Kopf nach Nashville zurück und war bereit, mit einem neuen Co-Produzenten, Dan Molad (auch Schlagzeuger von Lucius), wieder durchzustarten. "Unsere Geschmäcker sind ziemlich unterschiedlich, aber grade dadurch konnten wir eine Menge voneinander lernen und es entstanden Sachen, die ich so vorher noch nie gemacht habe", sagt McPherson über Molad.

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charlotte gainsbourg

rest

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morrissey

low in high school

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sharon jones & dap kings

soul of a woman

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mavis staples

if all it was was black

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talib kweli

radio silence

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ascending a mountain of heavy light

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the book of souls: live chapter – 2CD / 3LP

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SWEDISH DEATH CANDY

broken engrams

Aus dem gleichnamigen neuen Studioalbum

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