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zeal & ardor

stranger fruit

ZEAL & ARDOR haben mit 'Gravedigger's Chant' die brandneue erste Single ihres kommenden Albums ins Netz gestellt. Das Projekt des amerikanisch-schweizerischen Musikers Manuel Gagneux kombiniert Black Metal mit Blues, afroamerikanischen Einflüssen und Gospelklängen und wird uns seinen zweiten Studiolangspieler "Stranger Fruit" am 8. Juni über Radicalis/MVKA in die Plattenregale stellen. Einen ersten Blick auf die 16 Songs starke Tracklist und das Coverartwork des Albums könnt ihr hier werfen. Das offizielle Video zu 'Gravedigger's Chant' gibt's unten zu sehen. Ihr vielgelobtes Debütalbum "Devil Is Fine" hatten ZEAL & ARDOR im April 2016 veröffentlicht.
"Der Totengräbergesang ist das Lied, das von den Leuten gesungen wird, die deinen Körper zur Ruhe legen", kommentiert Bandkopf Manuel Gagneux den Song 'Gravedigger's Chant'. "Diese Leute interessiert es nicht, woher du kommst, noch wissen sie, was du getan hast und wer dich geliebt hat. Sie kennen nur das, was vor ihnen liegt. Also singen sie dieses Lied, da du nie mehr einen Ton hauchen kannst."

Auch als Tape erhältlich..

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shannon shaw

shannon in nashville

Was für eine Stimme! Wow. Die Sängerin und Bassistin von Shannon & the Clams mit stimmgewaltigem Soloalbum in the mood der amerikanischen Weite vergangener Zeiten, mit Chören, Band-Orchester und Hazelwood´schem Flair. Black Keys-Man Dan Auerbach entdeckte sie in einem örtlichen Plattenladen, zeigte sich beeindruckt von ihrem Stimmvolumen und produzierte mit ihr als hörbarem Mittelpunkt und renommierten Studio-Musikern wie Elvis-Pianist Bobby Wood dieses wunderbar anachronistische, detailsverliebte 60s-Album, das genau in der Schnittmenge von Nashville und Motown mit seinen komplexen, schwelgerischen Streichern, groovigen Soul-Verweisen und barocken Pop-Anleihen mit Flamenco oder Texmex-Arrangements steht. Eine grandiose Referenz in 13 eigenen Songs an Dusty Springfield und deren 1969er Album "Dusty inMemphis".

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neko case

hell-on

Auch als Ltd.-Colored-Vinyl-Edition erhältlich (CHF 41.90)

Neko Case, 1970 in Virginia geboren, ist wie Lucinda Williams eine der anspruchvollsten und eigenwilligsten Songschreiberinnen der USA, deren Gemeinsamkeit "Country Noir" lauten könnte. Ihr 9. Studioalbum ist düster wie nie, was schon das sublim apokalyptische Coverartwork andeutet. Ein dutzend Reflektionen über die moderne Welt; rätselhaft, poetisch und musikalisch farbenfroh wie nie. Sie sucht. Und es helfen ihr Künstler wie Beth Ditto, Joey Burns, Laura Veirs oder KD Lang Musik für ihre Songs zu finden. Introspektive Kammercountry-Songs, so artifiziell wie Tori Amos oder Julia Holter und so gewaltig wie ein alter amerikanischer Roman.

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Father john misty

gods favorite customer

Father John Misty versammelt zehn starke Songs von gewohnt herausragender Songwriterqualität, mit Witz und der bewährten Prise Absurdität.
Keinem der vorangegangenen Father John Misty Alben wurde derart viel Aufmerksamkeit und Lob zuteil wie das im April letzten Jahres erschienene „Pure Comedy“. „God’s Favorite Customer“ ist bereits Album Nummer vier über Bella Union. Produziert von Tillman selbst und aufgenommen mit Jonathan Rado, Dave Cerminara und Trevor Spencer umfasst die Gästeliste Namen wie The Haxan Cloak, Natalie Mering (Weyes Blood), Langzeitkollaborateur und Labelkollege Jonathan Wilson und Mitglieder seiner Live-Band. „God’s Favorite Customer“ ist zu grossen Teilen zwischen Sommer 2016 und Winter 2017 in New York entstanden und thematisiert das widersprüchliche Durchleben der Trauer eines gebrochenen Herzens und manischen Phasen der Freiheit. Tillmans Songwriting ist bittersüss und direkt, ohne dabei an Witz und den bekannten Hang zur Absurdität einzubüssen

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danger dan (antilopen gang)

reflexionen aus dem beschönigten leben

Rapper, Sänger, Texter, Komponist, Multiinstrumentalist und charmanter Provokateur: Seine Vielseitigkeit stellt Danger Dan sonst in den Dienst der Antilopen Gang unter beweis, sein erstes Soloalbum ist eine Art tönende Autobiographie einer zwischen Genialität und Konfusion changierenden Künstlerpersönlichkeit. Album-Auslöser war eine begonnene Psychotherapie, bei der er auf das 2008 geschriebene "Private Altersvorsorge" stiess, in dem er sich ausmalte, wie er in 10 Jahren drauf ist, um jetzt mit teil 2 darauf zu antworten. "Das war die Initialzündung für alle weiteren Lieder auf dem Album, auf denen ich vergeblich versuche mich mir selbst zu erklären. Am Ende steht nun allerdings nicht die große Erkenntnis, sondern ein Spannungsfeld, das sich in inhaltlicher Widersprüchlichkeit und musikalischer Inkonsequenz verlieren musste, damit ich mich irgendwo darin wiederfinden kann." sagt Danger Dan. Der rote Faden in seinem Leben scheint die vergebliche Suche nach einem roten Faden zu sein. So besuchte er - nicht unbedingt erfolgreich - zehn verschiedene Schulen, um danach unter anderem als Anzugsverkäufer, Tontechniker, Ganjafarmer, Zeitungsbote, Betreuer in einem Kinderheim, Lehrer in einem Zirkus, Statist in einer Seifenoper oder Musikpädagoge in einem Kinder- und Jugendhilfe-Projekt zu arbeiten. Schließlich öffnete ihm eine Begabtenprüfung die Türen zu einer Hochschule, in der er Musiktherapie studierte. Er unterbrach das Studium, um auf Tour zu gehen und behauptet bis heute, die Tour wäre leider immer noch nicht zu Ende. "Reflexionen aus dem beschönigten Leben" ist ein Soloalbum par excellence: Produziert hat Danger Dan selbst und knüpft an den Sound der Antilopen Gang an, bewegt sich stilistisch aber weiter querfeldein durch Pop, Rock, Klassik, Reggae, A cappella und irgendwelchen Quatsch, den er selbst nicht einordnen kann. Co-produziert und feingeschliffen wurde das Album von Danger Dans Bruder und Antilopen Gang-Mitglied Panik Panzer, mit dem er schon seit frühster Kindheit zusammen Musik macht. Gemixt wurde es von der bewährten Hiphop-Legende Roe Beardie

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oneohtrix point never

age of

Auf seinem bis dato facettenreichsten und zugleich schlüssigsten Werk verknüpft der 35-Jährige Daniel Lopatins unterschiedlichste musikalische Einflüsse – von Alter Musik über Country- und Folk-Balladen bis hin zu melodischem Pop, Computer-Musik und noch ganz anderen Stilen –, womit er abermals eindrucksvoll belegt, wie vielschichtig und komplex sein Musikbegriff ist. Indem er Klangwelten entwirft, die einerseits verwirrend geläufig sind, dabei aber doch ganz klar seine Handschrift tragen, entführt er die Hörer und Hörerinnen im Verlauf von Age Of auf vollkommenes Neuland.

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morcheeba

blaze away

Nach 5 Jahren Pause und zwischenzeitlicher Auflösung das neue Album der 1995 gegründeten Formation, die maßgeblichen Anteil am Aufkommen von Triphop in den 90er-Jahren hatte. Die Alte Formel gilt auch auf dem neuen Album, auf dem sich die Godley-Brüder und die stimmlich exqusite Skye Edwards sich gekonnt zwischen zwischen Triphop und verhallt-verträumtem-Pop bewegt und mit sowohl akustischen Hall-Gitarren in einem ähnlichen Blues- oder Folkmodus wie Fink agiert als auch mit Bristol-affiner Dub-Ästhetik spielt, aber eben auch immer Pop ist und neben sphärischen elektronischen Sounds auf einen organischen, bisweilen verträumten Look setzt und bisweilen auch zu einem Flug ins Weltall ansetzt. Feat. Roots Manuva, Benjamin Biolay u.a.

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dirty projectors

lamp lit prose

Dave Longstreth bringt mit ‘Lamp Lit Prose’ im Juli das 8. Album seines Projektes ‘Dirty Projectors’. Zur heutigen Album-Ankündigung gab es auch die Single ‘Break-Thru’ samt quirligem Video.
Unter Anderen sind “Fleet Foxes” und “Haim” als Gäste mit von der Partie. Der Stil des erstens zu hörenden Songs ‘Break-Thru’ ist endlich mal wieder richtig abgedreht. Wem ‘Dirty Projectors’ im letzten selbstbetitelten Album etwas zu “average” geworden sind, der wird vermutlich diesmal wieder mehr gefallen finden.

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kamasi washington

heaven & earth – 2CD / 4LP

Der Jazz-Innovator mit seinem neuen Album auf Young Turks. Der langerwartete Nachfolger zu seinem Debüt "The Epic" ist ein Konzeptalbum, das aus zwei Hälften besteht, die sich thematisch Himmel und Erde zuordnen lassen. Die insgesamt 16 Tracks wurden mit seiner Band The Next Step, wie auch Mitgliedern des The West Coast Get Down Kollektivs in den Henson Studios in Los Angeles aufgenommen. Die Musik wurde von Kamasi Washington geschrieben und komponiert und unter Mithilfe von Thundercat, Terrace Martin, Ronald Bruner, Jr., Cameron Graves, Brandon Coleman, Miles Mosley, Patrice Quinn, Tony Austin und vielen anderen arrangiert. 2,5 Stunden epische Musik, die mehr ist als nur Jazz.

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oliver koletzki & niko schwind

noordhoek

Ein Release brüderlicher Art erwartet uns am 18. Mai 2018. Oliver Koletzki und Niko Schwind veröffentlichen auf dem von Koletzki gegründeten Label Stil vor Talent ein komplettes Album.
Schon in den letzten Jahren haben Schwind und Koletzki in Form von gegenseitig gemixten Tracks und gemeinsamen Auftritten zusammengearbeitet, haben auch Anfang 2015 die gemeinsame EP „She Wants Acid“ und im letzten Jahr den Track „Wrong Is Right“ veröffentlicht, der auf der Jubiläumscompilation „Ritter Butzke 8 Years Lost“ zu finden ist.

„Noordhoek“ ist ein weiterer Meilenstein dieser musikalischen Freundschaft und wurde von den beiden DJs in der gleichnamigen Stadt in Südafrika produziert. Das Album wird am 25. Mai erscheinen.

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let's eat grandma

i'm all ears

Mit “I’m All Ears“ wird am 29.06. das neue Album von Let’s Eat Grandma via Transgressive Records erscheinen. Zwei Jahre nach dem Debütalbum “I, Gemini“ melden sich Rosa Walton und Jenny Hollingworth nun mit neuem Material zurück.

Elf neue Tracks hat das Duo aus Norwich, UK auf dem kommenden Werk zusammengestellt und konnte dabei auf Unterstützung von Produzent David Wrench (The xx, Frank Ocean, Caribou) sowie SOPHIE (Madonna, Charli XCX, Vince Staples) und Faris Badwan (The Horrors) bauen. Der Sound von Let’s Eat Grandma lässt sich schwer in eine Schublade stecken. Experimental-Pop oder Bubblegum-Psych-Rock, in jedem Fall ist die Klangwelt der beiden jungen Musikerinnen ansteckend und klingt dabei so unverbraucht, innovativ und energiegeladen.

Im Vergleich zum Debüt “I, Gemini“, das die beiden mit gerade mal 17 Jahren aufgenommen hatten, erscheint das neue Album reifer und gefestigter. Es ist das Werk zwei junger Frauen, die als Musikerinnen gewachsen sind, deren Freundschaft noch inniger geworden ist und so noch mehr Selbstbewusstsein für Let’s Eat Grandma gesammelt haben.

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get well soon

the horror

Es gibt Menschen, die haben Angst vor Alpträumen, und es gibt Konstantin Gropper. "Ich freue mich eher über einen bösen Traum. Ich träume so selten spektakulär, dass solche Alpträume für mich wie Inspirationsgeschenke sind. Ich wache auf und denke: daraus muss ich einen Song machen." Das hat er. Drei seiner verwirrendsten Träume hat er verarbeitet und drumherum ein ganzes Album voller orchestraler Musik über die Angst geschaffen, das seine Hörer zunächst weich bettet, nur um sie dann in umso abgründigere Sphären zu entführen. Mit filmischen Arrangements und Konzeptalben kennt Gropper sich aus. Seit vor zehn Jahren sein Debüt "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon"zeigte, wie mühelos sich große Instrumentierungen, eigentümliche Gedankengänge und eine Crooner-Stimme für die Ewigkeit in einem WG-Zimmer zum perfekten Pop-Album basteln lassen, hatte er seine Finger in vielen Bereichen im Spiel. Er hat Soundtracks für Filme und Serien geschrieben, war als Produzent mit dem deutschen Rapper Casper und dem kanadischen Pop-Dandy Sam Vance-Law im Studio und ist dabei trotzdem der Pop-Outsider mit dem eigenbrötlerischen Soloprojekt geblieben. Als Get Well Soon hat er Platten aufgenommen, die vom Stoizismus oder der Liebe handeln und mal wie ein Italo-Western klingen, mal wie ein Geisterschiff auf dem Marimba-Ozean, mal wie die größten Hits der 80er und 90er und mal wie eine warme Decke, unter der sich die Umrisse verlorener Städte abzeichnen. Warum jetzt also nicht ein vom Sinatra-Sound der 50er Jahre inspiriertes Album, das von den Schrecken unserer Zeit erzählt und damit aktueller klingt als jeder seiner Vorgänger? "Weil ich schon immer ein Album mit diesem Sound machen wollte", sagt er. "Und weil er zu dieser Zeit passt, in der die Idylle unserer sicheren Welt zusammenbricht." Keine Horror-Klänge also, kein dokumentarisches Werk, sondern ein subversiver Traum-Soundtrack, der einem schmeichelt bevor sich der Abgrund auftut. "Die besten Horror-Filme sind doch die, in denen man das Monster nicht zu Gesicht bekommt, in denen die Bedrohung nicht greifbar ist." Tatsächlich ist "The Horror" in aller Bescheidenheit das orchestrale Meisterwerk von Get Well Soon geworden. Genau wie Gropper die eigenen bösen Geister nicht einfach so entkommen lässt, so fängt er auch die Alpträume unserer Zeit ein, um ihnen riesige Orchester auf die mickrigen Leiber zu schreiben. Es trippelt und tiriliert durch seine Songs, es huscht und schwillt und flutet. Hier springt eine Flöte aufgeregt durchs Bild, dort schnipst der Crooner mit seinen Gästen im Takt, da legt er sich quer am Holzbläserwald vorbei aufs Klavier. So düster "The Horror" thematisch auch angesiedelt ist, so unvermittelt schleicht sich neben der Angst auch immer wieder der Humor ein. Gropper weiß nicht nur um die Absurdität eines Alptraums über einen finnischen Waldzwerg, sondern auch um die von Despoten mit lächerlichen Schwächen und die der Statussymbole unserer Zeit.

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wooden shjips

V

Perfekte Sommer-Psychedelic-Rock-Scheibe, um dem ganzen Wahnsinn dieser Welt zu entfliehen. Ein hoher Grad an Entspannung ist angesagt, das gleissende Sternen- und Sonnenlicht, das Ripley Johnson mit seinen unverkennbaren perlenden Gitarrenmelodien und -sound erzeugt, genauso ein unverkennbares Kennzeichen dieses Albums wie der samtige Gesang, mit dem er auch beim Moon Duo beeindruckt. Hier ist seine Stimme ein Balsam, das den zurückgelehnten Ausdruck des Albums unterstreicht. Die spezielle Art der halluzinogenen Gelöstheit drückt sich auch in den verwendeten Delay und Reverbs aus, setzt sich über dezent fliessende, gleissende Analog-Synthesizerklänge fort und wird von der repetitiven Percussion im Midtempo unterstützt. Mit der friedfertigen Energie und der einlullenden Schönheit des Albums nähern sich Wooden Shjips gleichermassen der Hochphase der San Francisco-Szene der späten 60er genauso an wie dem New York-Sound von Velvet Underground

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graveyard

peace

Mit ihrem fünften Album, »Peace«, entführen GRAVEYARD den Hörer durch eine sich ständig verändernde musikalische Landschaft voller klassischer Rockmusik in typischer GRAVEYARD-Manier. Vom knallharten Opener ‘It Ain’t Over Yet’ bis hin zur letzten Note des wummernden Basses bei ‘Low (I Wouldn’t Mind)’ schafft es die Band, alles was man über ihre Kreativität im Jahre 2018 wissen, hören und lieben muss, in nur einem einzigen Album zusammen zu bringen.
Auf ‘It Ain’t Over Yet’ und ‘The Fox’ singt sich Joakim Nilsson die Seele aus dem Leib, während Truls Mörck mit besänftigenden Kontrasten auf ‘See The Day’ und Neil Young-ähnlichen Hymnen auf ‘Bird Of Paradise’ das Zepter in die Hand nimmt. Ihre härtere Seite zeigen sie auf den Tracks ‘Please Don’t’, ‘Cold Love’ und ‘A Sign Of Peace’. Auf ‘Walk On’ bieten sie eine erfrischende Mischung aus BLACK SABBATH und THE STOOGES und schließen mit dem epischen Jam ‘Low (I Wouldn’t Mind)’ ab. All‘ diese Elemente zusammen ergeben eine Platte, die die experimentelle und heavy Seite von GRAVEYARD ein weiteres Mal unter Beweis stellt, ohne dabei die wahre Essenz dieser Band zu verlieren. Nuclear Blast

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sleep

the sciences

Vinyl erscheint am 22.6.!

Sleep sind zurück, knapp 20 Jahre nach ihrem ultimativen Release "Jerusalem" aka "Dopesmoker", der nach Ablehnung ihres Labels zur Auflösung der gesamten Band führte. "The Sciences" ist ein Comeback, wie es sich jeder nur wünschen kann und "weedy as weed are". 6 Tracks ohne Überschneidung zur letzten Single "The Clarity". Matt Pike spielt seine downtuned Gibson immer noch durch mehrere Bassverstärker, Neurosis-Drummer Jason Roeder ist kongeniales festes Bandmitglied und Al Cisneros dominiert seinen Fuzzbass und referiert mit bekannter Stimme über "Giza Butler" (10 min.), Gartenarbeit bei "The Botanist" (7 min.) oder zieht Verweise zu Frank Herberts "Dune" bei "Antarcticans Thawed" (15min.). Und genau dieser Song und "Sonic Titan" (13 min.) gehören zu den "lost gems" der originalen Dopesmoker-Sessions, die nun ein Rework erfahren. Heimlicher Hit ist das "Marijuanaut's Theme" (7 min.), das sich selbst erklärt und der kompakte Stoner des 3 minütigen Titelstücks . Sleep haben damals ein ganzes Genre beeinflusst, nun kehren die Meister wieder zurück, als wären sie nach Dopesmoker nie weggewesen.

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naked in english class (olifr guz)

selfing

Das baslerisch-schaffhausische Duo Naked In English Class setzt seit drei Jahren komplett auf die Überlegenheit des musikhistorischen Nerdism in allen Lebenslagen: Nimm nur den Text des Songs, schmeiss die Sound-Klamotten ins Feuer, mach dich nackig, ohne die Aura des Originals zu verletzen, und löte dann höchstselbst neue Song-Kleider in bestechendem und beschwingtem Design!

Von Olifr M. Guz (Guz, Die Aeronauten, Guz & The Averells) kennen wir diesen Hang zum rabiaten Eklektizismus seit 30 Jahren von seinen Solo-Platten und -Kassetten sowie Konzerten, doch zusammen mit der Basler Duo-Partnerin Taranja Wu (von Ruby Amp, einer «Geheimand») klingt das Resultat weit weniger bärbeissig und verschwitzt. Sondern schön schräg steil Disko mit Edel-Trash-Gütesiegel. Wobei die Frage bleibt, wie ernst das alles gemeint ist. Ich vermute: ernst. Aber nicht bierernst.

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xavier rudd

storm boy

Nachdem Xavier Rudd im letzten Jahr sein Konzertalbum »Live In The Netherlands« präsentierte, meldet er sich 2018 mit neuem Studiomaterial zurück. »Storm Boy« heißt der mittlerweile neunte Longplayer des australischen Sängers, Songwriters und Multiinstrumentalisten.

Wie kaum einem anderen gelingt es Xavier Rudd seit Jahren, Philosophie, Natur, Spiritualität und die lockere australische Lebensart mit seiner Musik zu verbinden.

Wie das klingt, verriet er bereits mit der euphorischen ersten Single »Walk Away«.

Produziert wurden die insgesamt 13 Songs von »Storm Boy« unter anderem von Chris Bond, der bereits für Künstler wie Ben Howard arbeitete, sowie Tim Palmer, der schon für Pearl Jam, Robert Plant, David Bowie und U2 hinter den Reglern saß.

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chvrches

love is dead

Das schottische Trio will sich eigentlich nicht auf Sommerhit-Potenzial reduzieren lassen, denn in ihrem Innersten sind die drei echte Punks aus Glasgow, wenn auch bewaffnet mit Synthesizern und Pop-Melodien. Der songorientierte Dancefloor-Pop ihres 3ten Albums eignet sich mit seinen wogenden 80s-Synth-Sounds aber auch einfach wieder am besten für eine endlos lange skandinavische Nacht mit funkelnden Synth-Pop-Melodien von Iain Cook und Martin Doherty und den zuckerhaltigen Pop-Vocals von Frontfrau Lauren Mayberry.

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parquet courts

wide awake!

Neues Album der Post-Punks, von Danger Mouse a.k.a. Brian Burton produziert. Nach eigener Aussage lebt jedes neue PC-Album von Veränderung und dem Schritt aus der eigenen Comfort Zone. Diese Herangehensweise geht hier hervorragend auf und macht sich beim Hören noch bemerkbarer als bislang. Die neuen Stücke holen einen sofort ab, versprühen dabei einerseits ein wohliges Gefühl von Vertrautheit, punkten aber auch mit unerwarteten Funkelementen. Tanzbare Beats treffen auf treibende Gitarreneinlagen, funky Basshooks und charmanten Erzählgesang. Das in bestem New York Style vor sich hinravende Titelstück ist dafür das außerordentlich mitreißende Paradebeispiel für die Scheibe, der es exzellent gelingt sich vom ersten bis zum letzte Ton zu behaupten.

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courtney barnett

tell me how you really feel

Beobachtern ist nicht in entgangen, dass Barnett in nur wenigen Jahren international für ihren unverwechselbaren Stil bekannt geworden ist. Ihre Fähigkeit mühelos ein intensiv privates Gefühl auf den Kopf zu stellen und dies universell und hörbar klingen zu lassen, bescherte ihr Fans auf der ganzen Welt. Dank ihres Debütalbums "Sometimes I Sit and Think, and Sometimes I Just Sit", sah man sie auf den Jahresbestenlisten und bei ausverkauften Konzerten auf fünf Kontinenten. Sie stand auf den coolsten Festivalbühnen, war nominiert für den Best New Artist bei den Grammy Awards 2016 und als “International Female Solo Artist” bei den Brit Awards, ganz zu schweigen von den höchsten Preisen in ihrer Heimat, darunter der Australian Music Prize, APRA’s Songwriter Of the Year und vier ARIAs. "Lotta Sea Lice", ihr gemeinsames Album mit dem Seelenverwandten Kurt Vile, das 2017 erschien, wurde ähnlich gelobt. Gemeinsam erhielten sie eine NME Awards Nominierung für die beste Zusammenarbeit. Aber… wie macht man an so einem Punkt weiter? Auf dem neuen Album offenbart Barnett eine unerwartete, aber faszinierenden Veränderung. Sowohl im Titel, bei dem unklar ist, ob er eine Frage oder Aufforderung darstellt, als auch beim beunruhigenden Albumcover - einem blutrot getönten, irgendwie unangenehm "nahen" Selbstportrait definiert Courtney Barnett ihre eigene Tonart. Auf dieser Platte findet man eine neue Direktheit, eine wesentlich kräftigere Instrumentierung, große Zartheit in ihrer Stimme und noch mutigere Texte. Kurz gesagt: Barnett beginnt eine bemerkenswerte neue Phase in ihrer musikalischen Entwicklung. Obwohl sie die Welt durch das Prisma der Selbstanalyse untersucht, verschiebt sie mit “Tell Me How You Really Feel” den Fokus auf diejenigen, mit denen sie interagiert - die Guten, die Bösen, die Liebenden. Diejenigen, die sie genau kennt und diejenigen, die Fremde sind.

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bombino

deran

Omara "Bombino" Moctar ist ein international anerkannter Tuareg- Gitarrist und Singer-Songwriter aus Agadez, Niger. Sein zweites Album "Nomad" (2013) wurde auf dem Label Nonsuch veröffentlicht und von Dan Auerbach (The Black Keys) produziert. Das letzte Album "Azel" entstand unter der Mitarbeit von Dave Longstreth (Dirty Projectors). Das neue Werk bedeutet für Bombino eine Rückkehr zu seinen afrikanischen Wurzeln, die Aufnahmen entstanden daher in Marokko. Der Dokumentions-Film "Agadez, the Music and the Rebellion" machte Bombino berühmt, inzwischen sind Künstler wie Arcade Fire, The Rolling Stones oder die Queens Of The Stone Age erklärte Fans seiner Musik. Neben seinen afrikanischen Wurzeln steht nach wie vor das dynamische Gitarren-Spiel im Fokus der Kompositionen, die der Musik einen eigenwilligen Rock-Drive verleihen.

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tt (theresa wayman of warpaint)

lovelaws

14 Jahre, drei LPs und eine EP ist es her, dass Wayman und ihre Bandkolleginnen aus LA in ihren frühen Zwanzigern Warpaint gegründet haben. Von der Musikpresse wird seitdem ihr "hypnotischer" und "sinnlicher" Sound gefeiert - Bedroom Folk. Der kreative Prozess der Band war stets ein kollaborativer: Sie teilen sich die Schreibe- und Gesangspflichten, wechseln sich an den Instrumenten ab. Nach 14 Jahren im musikalischen Kollektiv eröffnet LoveLaws, Theresa Waymans erste Soloplatte, ihr die Möglichkeit, Ideen auf andere Weise umsetzen, als es im Bandkontext möglich ist. Auf zehn Tracks beschreibt das Album die musikalische und persönliche Weiterentwicklung der Künstlerin innerhalb der letzten Jahre. Obwohl sie Gitarristin ist, hört Theresa seit ihren Teenagerjahren auf Beats, Basslinien und Samples, statt auf die Inspiration anderer Gitarrenvirtuosen. I.ve never wanted to be a rock person, so I.m finally fulfilling my vision from 20 years ago, sagt sie und nennt beispielweise Björk als großen Einfluss. Daneben basieren große inhaltliche Teile des Albums auf persönlichen Erfahrungen. Wayman schreibt von ihrer Mutterrolle - oder den Höhen und Tiefen der Liebe im Leben einer tourenden Musikerin

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stephen malkmus & the jicks

sparkle hard

Es wird nie langweilig mit dem ehemaligen Sänger von Pavement. Sein Gesangsstil herrlich verschlungen und doch immer nachvollziehbar, seine gesanglichen Phrasierungen unverkennbar, v.a. wenn sie auf einer solch gut durchdachten und ausgestalteten Songwriting-Grundlage wie hier stattfinden und auch sein Explorationsgeist ist ungebrochen, dafür sprechen die Autotune-Experimente bei dem eher ungelenken, abenteuerlich aufgebauten "Rattler". Malkmus & die Jicks haben sich mit ihrem Songwriting über die Jahre der Unvorhersehbarkeit von Pavement angenähert, erlauben sich aber auch bratz-bassige Breitbein-Rockinjektionen wie "Shiggy" oder eine schräge Lo-Fi-Akustiknummer wie "Kite", die in psychedelisch-progressiven Wah Wah-Funkrock umkippt. Die Alchemie der Band funktioniert hörbar exzellent und Malkmus ist einfach einer der konstantesten Hoffnungsträger des Indierock der 90er. Denn dieses 7te Album sprüht vor Spielfreude und Kreativität, Abwechslung und unwiderstehlicher subkultureller Strahlkraft, gepaart mit hörbarer Spielfreude, begeisterung und visionärer Kraft. Produziert vom The Decemberists-Multiinstrumentalisten Chris Funk. Als Gast Kim Gordon (Ex-Sonic Youth), die mit Malkmus das klasse Indie-Country-Duett "Refute" einsang.

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ryley walker

deafman glance

Ryley Walker ist ein Visionär. Er kreiert modernen Folk aus alten Vorbildern und für das amerikanische Noisey Magazin ist er "Experimental Music`s Merry Prankster". Immer noch zählt der junge Mann keine 30 Jahre (Jahrgang 1989), aber er klingt wie ein reifes Medium der diversen Folkstilistiken: eskapistisch, virtuos, präzise und emotional. "Deafman Glance" ist sein 4. Album, das wieder in "Windy City" und Postrockmekka Chicago aufgenommen wurde. Postrock -Einflüsse, die schon immer auf seinen Alben enthalten waren und nun prominent in Szene mit der illustren Schar von Chicagos Musikern umgesetzt werden. Und wieder entstand das Album aus dem Geist der Improvisation, das zu 9 kompakten Songs editiert wurde. Und was für Songs sind es geworden: bestehend aus fliessenden, dichten Texturen, virtuosen Arrangements zwischen div. Gitarren, Flöten, Bass, 2 Drums und Synthies, mit dem er eine nie ablassende, urbane Spannung generiert. Seine Stimme hat einen tieferen, dunkleren, eigenen Ton angenommen, sein Spiel ist noch besser geworden und die Strukturen verzichten komplett auf klassische Abfolgen. Auf Refrains wird komplett verzichtet, atonale Breaks, semiakustische Crescendi, Jazz-Komplexitäten und organische Progressionen beleben sein Songwriting so konsequent wie noch nie. Gastr del Sol, Tortoise und Sea and Cake sind als Referenzen erahnbar. "Chicago sounds like a train constantly coming towards you but never arriving. That's the sound I hear, all the time, ringing in my ears." Sein bisher ambitioniertestes Werk.

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arctic monkeys

tranquility base hotel and casino – Ltd.-Vinyl Indie Deluxe-Edition

Sechstes Album, ein zeitloses, virtuoses und reifes Werk abseits aller Indierock-Kategorien und jenseits aller Erwartungen. Es tritt die Nachfolge des bislang erfolgreichsten Longplayer des britischen Quartetts, AM, an. Tranquility Base Hotel & Casino ist ein ebenso gewagtes wie brillantes Album, in dem sich die immer weitumfassenderen kreativen Ideen Turners perfekt widerspiegeln. Was dabei entstanden ist bewegt sich weit jenseits aller Indie-Rock Kategorien und widersetzt sich virtuos und eigenwillig dem Erwartungsdruck einen gebührenden Nachfolger für "AM" zu veröffentlichen.

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beach house

7

Das siebte Album von Victoria Legrand und Alex Scully stellt eine Art Zäsur in der Bandkarriere des Duos dar, denn mit der Compilation "B-sides and Rarities" aus dem letzten Jahr zogen die Beiden einen Strich unter das bisherige Schaffen und schauten fortan in eine neue, inspirierende Zukunft, frei von Einflüssen aus der Vergangenheit. Es galt die heimliche Devise der Verjüngung und Wiedergeburt der Band. Die elf neuen Tracks auf "7" sind nun der Beleg für die neue musikalische Kraft von Beach House. Für die Aufnahmen von "7" befreiten sich Victoria und Alex von alten Gewohnheiten: es wurde kein fester Zeitraum für die Studioarbeit festgelegt, sondern immer dann aufgenommen, wenn es sich richtig angefühlt hat. So wurde am Ende in fünf Minisessions über einen Zeitraum von elf Monaten das neue Album aufgenommen - zu großen Teilen im heimischen Studio in Baltimore sowie im Carriage House in Stamford, CT und im Palmetto Studio in Los Angeles. Zudem wurde auf einen Produzenten verzichtet, einzig Sonic Boom (Peter Kember) stand beratend zur Seite sowie James Barone, der die Drum-Parts auf dem neuen Werk eingespielt hat. Alan Moulder mixte schließlich das entstandene Material.

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ry cooder

the prodigal son

Seine letzte Platte datierte aus dem Jahr 2012. Sein Album „Election Special“ hat schon damals vorweggenommen was bei einem republikanischen Wahlerfolg zu erwarten ist: Die Zerschlagung der staatlichen und sozialen Gemeinschaft der USA zugunsten der Interessen der Wirtschaft und eines christlich-fundamentalistischen Sozialdarwinismus. Donald Trump hat diese negativen Erwartungen noch einmal übertroffen.

Sein neues Album „The Prodigal Son“ vermisst nun das moderne Amerika mittels traditioneller Songs von den Pilgrim Travellers, den Stanley Brothers, Blind Willie Johnson sowie eigenen Kompositionen von Cooder. „Es ist“, so Cooder, ein rascher Kommentar zur unserer von kränkelnder Moral gekennzeichneten Lage…Ich verbinde die politisch-ökonomische Dimension mit dem Seelenleben der Menschen, denn die Menschen werden in unserer heutigen Welt von allen Seiten gefährdet und unterdrückt.“

Es ist also eine sehr dunkle, ernste Lagebeschreibung, die Cooder da abliefert. Und so spürt Cooder beim Hören und spielen dieser Songs Ehrfurcht und Respekt. Denn ganz nach der Krankenpflege-Ausbilderin seiner Enkelin, die aus Kaschmir stammt, soll nicht Religion gelehrt werden, sondern Respekt und Ehrfurcht.

Und so verlässt Cooder trotz seines lupenreinen Americana-Albums den typisch-amerikanisch-konservativ-gottesfürchtigen Referenzrahmen zugunsten eines wahren Humanismus. Und bleibt so auch mit 70 Jahren. ein unbequemer weltoffener Mahner.

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steff la cheffe

härz schritt macherin

Nach 5 Jahren Pause meldet sich Steff la Cheffe zurück. Am 4. Mai erschient ihr drittes Studioalbum "härz schritt macherin". "Ich habe mein Herz geöffnet", sagt sie - und das im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen.
Die Pause war lang, aber jetzt ist Steff la Cheffe zurück. Acht Jahre nach ihrem ersten Album "bittersüessi Pille". welches sich 22 Wochen in den Charts hielt, und fünf Jahre nach dem zweiten Streich "Vögu zum Geburtstag", tritt sie wieder in Erscheinung. Die 31-jährige Berner Musikerin zeigt sich darauf so vielseitig, tiefgründig und gefühlsvoll wie noch nie.

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iceage

beyondless

Nachdem die Kopenhagener Band Iceage zuletzt schon mit dem neuen Song „Catch It“ (Video hier) aufwartete, folgt jetzt die Ankündigung des Nachfolgers des 2014 veröffentlichten Albums „PlowingInto The Field of Love“: „Beyondless“ wird am 4. Mai via Matador Records erscheinen und zeugt davon, dass die Band bestehend aus Elias Bender Rønnenfelt (Vocals, Lyrics), Jakob TvillingPless (Bass), Dan Kjær Nielsen (Drums) und Johan Wieth (Zurück zum Anfang: „New Brigade“, das 2011er Debüt der Dänen ist ein jugendlich-ungestümer Post-Punk-Entwurf, voller kalter und distanzierter Abgrenzung, während der Nachfolger „You’re Nothing“ (2013) mit mehrheitlich aggressiven Hardcore-Einflüssen mehr Licht in die Dunkelheit lies – eine Tendenz, die auch auf „Plowing Into The Field Of Love“ (2014) ihre Fortsetzung fand. Bestechend dabei immer die unbekümmerte Selbstsicherheit der Jungs, mit der sie geradewegs mit dem Kopf voran Grenzen aufstoßen. Dieses entwaffnende Selbstbewusstsein klingt auch auf „Beyondless“ immer wieder durch, ohne an Charme einzubüßen.Gitarre) endlich ihre Ambitionen in die Tat umsetzt ohne den rauen Charakter der Anfangstage zu verlieren.

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damien jurado

the horizon just laughed

Wie bei seinen früheren Alben begann auch dieses mit einem Traum. Doch ab dann ist nichts mehr wie bisher. So ist das neue Album DAMIEN JURADOs erstes selbstproduziertes in seiner über 20-jährigen Karriere, dazu ist es noch persönlicher und verwurzelter als sogar seine "Maraqopa"-Trilogie. Es scheint, als ob er nach so langer Zeit auf der Straße über sein eigentliches Zuhause gestolpert wäre (und zitiert damit Claire Carey Deerings Album Bio). Das Album fühlt sich wie eine wunderschöne Collage an - seine Erzählung, die durch Briefe und Postkarten zusammengesetzt ist, wobei jeder Teil zu seinem größeren Ganzen beiträgt und Momentaufnahmen von seiner Reise liefert, um einen Sinn für Ort und Verbindung zu einer sich verändernden Welt zu finden. Die 11 Tracks wurden mit Alex Bush im Sonikwire Studio in Irvine, CA, im Februar und April 2017 aufgenommen.

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international music

die besten Jahre

„In den Hotels, da gibt es Zimmer, die beleg’ ich von time to time, um mich zu regenerieren“. Wenn International Music diese Worte in „Mama, warum?“ singen, muss man kurz an ihre Labelkollegen von Ja, Panik und deren DMD KIU LIDT denken. Zumindest freut man sich einige Sekunden darüber, dass das internationalistische Trademark-Sprachfluidum von Andreas Spechtl offenbar seinen Platz im Werkzeugkasten des zeitgenössischen Texters gefunden hat. Aber: Auch wenn bisweilen auf ähnliche Referenzen zurückgegriffen wird (it’s manchmal Indie-Rock mit so einer NYC-Traditionen referenzierenden Schlagseite), reden wir bei International Music über etwas ganz anderes: Das Trio aus Nord­rhein-Westfalen, das ohne den Drummer auch als, ebenfalls empfehlenswert, Düsseldorf Düsterboys musiziert, denkt, wenn es überhaupt Rock denkt, Rock weiter: Es dekonstruiert, setzt neu zusammen, erlaubt knapp begrenzte Töne, die mit ihrem Hall durch den Raum fliegen wie ein Komet mit seinem Schweif, aber auch interessant geschichtete Sequenzen, die bisweilen so eine Art Wall-of-Sound-Ästhetik besitzen.
Es trifft also The Jesus And Mary Chain auf Can auf F.S.K, über all dem schwebt in einigen Songs eine ganz schwer greifbare, fast Shanty-hafte Melancholie, die man so – aber ganz anders – im deutschen Pop zuletzt bei Fink gehört hat und die vor allem inhaltliche Gründe hat: Dieses Debüt ist selbst dann, wenn das große Ganze verhandelt wird, nie Stuhlkreis mit diskursivem Unterbau, sondern eher, wie es ja auch der Song „Kneipe“ impliziert: Raum mit Barhockern. Die sind dunkel gebeizt, im Pobackenbereich schon angenehm vorgewärmt und bisweilen ein kleines bisschen speckig. Ganz so, als hätte der letzte Gast keine Hose angehabt. Wer auf so einem Barhocker sitzt, der verästelt sich beim Reden nicht. Die Emotionen, die auf so einem Barhocker verhandelt und in Songs übersetzt werden, sind nicht immer sinnvoll, aber zumindest bei geübten Trinkern auch in ihrem Mäandern, in ihrem Ums-Eck-Laufen schlüssig.
17 Lieder haben International Music auf das Doppelalbum gepackt, sie handeln mal von Liebe und Verzweiflung („Metallmädchen“, dazu das Gegenstück „Country Girl“), mal von den Zwängen im System („Cool bleiben“), suchen aber auch ihre Geschichte zwischen den Worten, etwa in „Mont St. Michel“. Sie sind stets knapp gehalten, nur das letzte, ein Reprise von „Kopf der Band“, streckt sich; aus der Ferne springen zunächst Saxofone in die Gitarrenpatterns, dann ein Beckenschlag, ein Feedback, extreme Entschleunigung, das Flirren einer Orgel. So geht das dann weiter, 20 Minuten lang, nicht unanstrengend, aber wunderbar, wie ein letzter Gast, der noch einmal die Stimme erhebt, in den leeren, bierschönen Raum hinein singt, partout nicht nach Hause mag, aber warum auch, da wartet ja keiner.

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leon bridges

good thing

Der 28-jährige Texaner veröffentlicht sein zweites Album 'Good Thing'. Produziert wurde der gesamte Longplayer von Grammy-Nominee Ricky Reed (Jason Derulo, Eli Paperboy Reed etc.) und Leons langjährigen Studiopartnern Niles City Sound. Letztere verließen dafür das heimatliche Fort Worth, um seinem Signature-Sound an der Westküste gemeinsam mit Reed einen moderneren R&B-Flavour zu geben. Die Erfahrungen, die ich mit Coming Home gemacht habe, waren toll , sagt Leon Bridges. Auf Good Thing habe ich nun allerdings die Möglichkeit, meine musikalischen Einflüsse und mein künstlerisches Schaffen noch mehr zu zeigen. Ich freue mich sehr darauf, dass die Welt diese neuen, sehr unterschiedlichen Songs zu hören bekommt und ich sie live vor meinen Fans spielen kann. Der Albumtitel Good Thing stammt aus dem Song Bad Bad News, der folgende Zeile 'They say that I was born to lose, but I made a good good thing, out of bad bad news' enthält und Bezug auf Leons Lebensgeschichte nimmt. Bevor er für zwei Grammys nominiert wurde, im Weißen Haus vor Präsident Obama spielte, an der Met Gala teilnahm und in er TV-Show Saturday Night Live auftrat, verdingte sich Leon Brigdes als Tellerwäscher und versuchte, über Open Mic-Abenden in seiner Heimatstadt Fort Worth, in der Musikszene Fuß zu fassen. Das neue Album zeigt den nunmehr wesentlich erfahreneren Musiker bei seinem weiteren Aufstieg aus einfachen Verhältnissen mit bescheidenen Möglichkeiten hin auf die Weltbühne. War sein Erstlings Coming Home noch in frühes Meisterwerk in Schwarzweiß, so erstrahlt Good Thing nun in prachtvollem Technicolor.

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dewolff

thrust

Neues Album der im tiefsten Süden Hollands 2007 von den Teenagern Robin Piso (Hammond Orgel), Pablo van de Poet (Gesang und Gitarre) und seinem Bruder Luka van de Poet (Schlagzeug) gegründeten Band. Bereits in jungen Jahren boten DeWolff einen explosive Mischung aus Southern Rock und Neo-Psychedelia. Ihr sechstes Studioalbum nahmen die Niederländer in ihrem eigenen analogen Electrosaurus Southern Sound Studio auf. Es ist ihre bisher beste Platte und zeigt eindrucksvoll, welche Erfahrung das Trio über die Jahre gesammelt hat, und bietet einen intensiven, ausufernden Soundtrack voller großartiger Momente. Auf der Bühne blasen die drei mit ihrer ansteckenden Begeisterung alle und alles weg, was nicht ausbleibt, spielen sie doch jede Show, als könnte es ihre letzte sein. Als Support waren sie schon mit The Black Keys, Blues Pills und Deep Purple unterwegs.Seasick Steve zählt zu ihren größten Fans, er sagt: "Ich schloss meine Augen und hörte auf einmal die Allmann Brothers in den 70ern spielen!"

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jon hopkins

singularity

"Singularity" beginnt und endet im Kern seiner Dinge auf der gleichen Note: der emotionalen Ehrlichkeit. Hopkins, beeinflusst von jahrelangen Erfahrungen mit Meditation und Transzendenz, bewegt sich durch ein selbstgeschaffenes Universum, das sich unaufhaltsam ausdehnt und zum Schluss wieder zu einem unendlich kleinen Punkt zusammen zieht. Nahtlos geht es dabei von rauem Techno hin zu choralen Melodien, und von Solo-Piano Etappen über zu psychedelischem Ambient. Wo Immunity sich in die dunkle Realität einer epischen Club Nacht stürzte, erkundet Singularity nun die Dissonanzen zwischen dem urbanen Leben und der grünen Natur. Was beide Alben verbindet, sind ihre unmessbar breiten musikalischen Sound-Paletten. So steht auf Singularity die Erkundung der Verbindungen zwischen Geist, Klang und Umwelt im Vordergrund und vertont so die verschiedenen geistigen Zustände, in denen Hopkins sich während des Schreib- und Aufnahmeprozesses befand. Und so viel sei schon verraten. Durch die ernüchternden Erfahrungen, die Hopkins mit dem Blick auf die heutige Welt machte, blieb ihm die letztgültige Schlussfolgerung, dass ein wahres Gefühl von Frieden und Zugehörigkeit nur aus der Einzigartigkeit der Natur gewonnen werden kann.

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god is an astronaut

epitaph

Seit den Anfangstagen im Jahre 2002 empfiehlt sich der irische Vierer God Is An Astronaut als einer der schillerndsten Vertreter der Post-Rock-Zunft. Intensiver Rock, ätherische und faszinierende Klanglandschaften, mitreißende Dynamik und hypnotisierende Melodien lassen schnell einleuchten, warum die Band heutzutage in einem Atemzug mit Genrehelden wie Sigur Rós, Godspeed You! Black Emperor und Mogwai genannt wird. Jede ihrer Veröffentlichungen stellte eine unwiderstehliche Einladung zu unvergesslichen Reisen dar, und das neunte Opus Epitaph zeigt einen nicht unerheblichen Fortschritt im typischen Sound auf, ohne aber das Ethos, das die Iren antreibt, zu vernachlässigen. Opener und Titeltrack 'Epitaph' ist ein famoser Stimmungsgeber, der von Schmerz und Verlust spricht - und davon, sich darin nicht zu verlieren. Pianofragmente begegnen energischen Rhythmen, feinen Gitarrensprengseln und fühlbar überkochenden Emotionen, die der sehnsuchtsvollen Melancholie des ganzen Albums Gesicht verleihen: 'Mortal Coil' ist die seltsame Erleichterung zum Ende eines sorgenbeladenen Lebens, und 'Winter Dusk' hinterlässt das Gefühl dunkler Vorahnungen. Mit dem Mittelpunkt 'Seánce Room'werden die Koordinaten verändert; hin zu einem bedeutsamen und besonderen Ort - ein Ort, an dem Nah und Fern verschwimmen und die Sterne Tragödien beweinen. Den Abschluss bildet das hypnotische Stück 'Oisin', das dem siebenjährigen Cousin von Torsten und Niels gewidmet ist, der tragisch aus dem Leben gerissen wurde. Vier Minuten komprimierten Schmerzes, Trauer und Sehnsucht, die Viele ein Leben lang verfolgt. Das würdige Ende eines Albums, das tief bewegt und viele, viele Male heimgesucht warden will.

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okkervil river

in the rainbow rain

Anders als für das nachdenkliche und zurückgezogene Vorgängeralbum “Away” aus dem Jahr 2016 erkundet Frontmann Will Sheff auf „In The Rainbow Rain“ den Mut zu Optimismus und die Schönheit und Kraft von Gemeinschaft. Sheff und seine neuen Bandkollegen begannen Ende 2016 die Arbeit an den 10 Songs und verarbeiteten dabei nicht nur den neuen Antrieb, den sie während ihrer gemeinsamen Tour erfahren hatten, sondern auch die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten. Sheff schaffte es, seine Entrüstung und Traurigkeit in hoffnungsvollen Protest umzuwandeln. Das Ergebnis ist wohl die beste Musik, die Sheff in seiner bisherigen Karriere schrieb. „In The Rainbow Rain“ wurde von Will Sheff selbst produziert und von Shawn Everett (The War On Drugs, Grizzly Bear, Broken Social Scene, Perfume Genius) abgemischt.

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die nerven

fake

Die Stuttgarter Post-Punk-Indierocker sind einfach die besten unterm grauen deutschen Wolkenhimmel. All die Nebenprojekte tragen auch ihre Früchte im Sound der Hauptband. Die musikalische Kanalisierung der Artikulation der Unbehaglichkeit wirkt auf dem vierten Album noch souveräner und vielfältiger als auf "Out". Das Potential, Spannung aufzubauen und zu halten, dann abfallen zu lassen und sich immer wieder hoch zu pirschen bis zum Exzess, um dann zu zerfallen, haben sie weiter verfeinert, ohne dass sie am Band-Setup irgendetwas geändert hätten. Schlagzeug, Bass, (atonale) Gitarre und natürlich der großartige Max Rieger als Sänger, der mit seinen Texten die eigene Identität, das Selbst und das Sein ein ums andere Mal zersetzt, zerfetzt und sich neu zusammensetzt. Fake ist das neue Ich. Verweigerung der Selbstfindung und Dagegen-Sein, das Sein im falschen Leben, das Hadern mit sich selbst, die Lügen des Lebens...damit trifft er nicht nur den Nerv junger Hörer. Die textlich philosophischen wie gefühlvollen (Selbst-) Zerfleischungen und Hinterfragungen des Scheins wirken maximal gut vor dem Hintergrund der (anti-)dynamischen, textgerechten musikalischen Umsetzung zwischen postpunkigem Anschlag und unheilvoll-düsteren Riffs selbst auferlegter Verhaltenheit auf dem 4ten Album, das sie tatsächlich live ausgerechnet in der Toskana aufgenommen haben.

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scott matthew

ode to others

Kein Album zuvor hat Scott Matthew so reich instrumentiert und so komplex arrangiert wie dieses. Was vielleicht daran liegt, dass sein sechster Langspieler - mehr noch als die Alben zuvor - das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Songarbeit ist. Insbesondere Jürgen Stark, der bereits bei "This Here Defeat" (2015) als Gitarrist, Hauptarrangeur und Produzent eine dominante Rolle spielte, tritt hier als (Co-)Autor der meisten Stücke noch stärker in den Vordergrund. Mit Ausnahme der drei Coversongs "Do You Really Want To Hurt Me?", "Flame Trees" und "The Sidewalks Of New York" schrieb Matthew die Texte und das musikalische Grundgerüst. "Doch ich war mir zunächst gar nicht sicher, ob ich sie selbst überhaupt mochte", so der Künstler. "Das wusste ich erst, nachdem sich Jürgen ihrer angenommen hatte und ihnen Persönlichkeit verliehen und all die wundervoll komplexen Schichten hinzugefügt hatte." Zwischen den Zeilen bringt Matthew damit zum Ausdruck, dass "Ode To Others" sein erstes Album ist, in dem es nicht um Liebe im romantischen Sinn und sein persönliches Liebesleben geht. Man könnte die Produktion also für einen musikalischen Neuanfang halten. Doch Perspektivwechsel passt besser: Matthew hat in die Welt hinausgeschaut und sich neu entdeckt

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lord huron

vide noir

Indie-Folk vom Allerfeinsten: Dafür stehen Lord Huron aus Los Angeles. Mit “Vide Noir” veröffentlicht die vierköpfige Band um Frontmann Ben Schneider ihr drittes Studioalbum.

“Vide Noir” ist inspiriert von Streifzügen durch L.A.

Hinter “Vide Noir” steht eine aussergewöhnliche Inspirationsquelle: Nächtliche Spaziergänge und Streifzüge durch Los Angeles waren brachten Sänger Ben nach Downtown, zum Ozean, ins Valley und in die Hills: “Ich stellte mir ‘Vide Noir’ wie eine epische Odyssee vor, eine Odyssee durch diese Stadt (…). Es ist eine Reise entlang des gesamten Spektrums menschlicher Wahrnehmung. Eine Sinnsuche inmitten der kalten Gleichgültigkeit des Universums.“

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wooden shjips

V

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graveyard

peace

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sleep

the sciences

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wand

perfume

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chvrches

love is dead

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xavier rudd

storm boy

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john maus

addendum

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biffy clyro

mtv unplugged - live at roundhouse london – CD/DVD / 2LP/CD/DVD

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snow patrol

wildness

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naked in english class (olifr guz)

selfing

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agnes obel

late night tales

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h e x

h e x

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H E X

collider

Aus dem gleichnamigen Debutalbum

tremonti (alter bridge/creed)

a dying machine – Vinyl Ltd.-Deluxe-Blue-Edition 2LP

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teitur

i want to be kind

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snail mail

lush

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shannon shaw

shannon in nashville

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serpentwithfeet

soil

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gruff rhys (super furry animals)

babelsberg

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lykke li

so sad so sexy

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flasher

constant image

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artificial selection

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black sabbath

supersonic years - the seventies singles boxset – 10x 7-Inch Boxset

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bentley dierks

the mountain

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lily allen

no shame

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