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spotlights

love & decay

Release 10.5.2019

Dem Ehepaar-Duo Sarah und Mario Quintero aus Brooklyn, NYC gelingt mit diesem Album grandios die Einkreisung eines Quadrates, in dssen Ecken die massive Grandezza von cineastischem Instrumental-Postrock zwischen Mogwai und Explosions in the Sky, heavy Sludge-Doom-Riffing und Shoegazer-Distortion plus Dream-Pop-Elemente zu finden sind. Die unterschiedlichen Stil-Elemente ergeben zusammen mit der verwendeten Dynamik, dem klasse angebrachten Gespür für kleine Hängenbleiber-Melodien und ideale Wendungen innerhalb der Songs ein gewaltiges Album, das gleichzeitig einen hohen grad an Verletzlichkeit offenbart. Der zurückgemischte, eher aus dem Off kommende, nur gelegentlich eingesetzte Gesang sitzt perfekt auf den schweren Riffwänden mit ihren in Hall und Noise ausufernden Eskapaden auf. Die Kontraste aus Dunkelheit und Licht sind auf diesem Album intensiv, wunderschön und funktionieren eindrucksvoll.

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lia sells fish

lia sells fish – Vinyl-Release

Release 13.4.2019

Ruhig geatmet hat Christine Hasler kaum je. Seit über einem Jahrzehnt ist die Musikerin und Performerin unterwegs, sei es mit Theater- und Tanzproduktionen oder als ihr Alter Ego, die Singer-Songwriterin Lia Sells Fish. Mit diesem Projekt bespielte sie so manche Bühne Europas und der Schweiz, mal solo, mal in wechselnder Besetzung. Da immer wieder die Frage nach der ersten Veröffentlichung auftauchte, rief sie eine Bande munterer Antihelden ins Studio. Dabei entstand ein Album mit zwölf Titeln: Dramatische Klangwände wechseln sich ab mit Momenten zärtlicher Beobachtung, durchdringende Trommelschläge halten das verbissene Gitarrengespann an den Zügeln, während der unbeirrbare Bass sie immer weiter antreibt – eine Reise von der Ruhe vor bis zur Ruhe nach dem Sturm. Durch all dies führt die intime Dringlichkeit und zerbrechliche Vehemenz der Stimme Christine Haslers.
Auf das Album folgt nun die Live-Umsetzung. Ruhig atmen wird da kaum wer.

Vocals: Christine Hasler
Drums: Beni T. Bucher
Bass: Sam Brookes
Guitar: Stefan Oppliger
Guitar: Stefan Schischkanov

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j.j. cale

stay around

Release 26.4.2019

Zu J.J. Cales Arbeitsweise gehörte es, regelmäßig Aufnahmen für etwaige spätere Platten beiseite zu legen. Ein Umstand, der nun seinen Fans zugute kommt. Denn so hat sich ein Schatz an nicht veröffentlichten Songs angesammelt – von denen einige am 26. April auf dem Album STAY AROUND erscheinen.

Ausgewählt wurden die Stücke auf STAY AROUND von Cales Witwe Christine Lakeland Cale und seinem Freund und langjährigen Manager Mike Kappus. Eines davon, den entspannte Titletrack, gibt es ab sofort als Single zu hören.

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big thief

u.f.o.f.

Release 3.5.2019

Mit "U.F.O.F." ist Big Thief der große Coup gelungen. Mit ihren beiden Alben "Masterpiece" (2016) und "Capacity" (2017) schlichen sie sich bereits heimlich in unsere Herzen. Mit ihrem neuen Album, das erstmals auf 4AD erscheint, stehlen sie es nun komplett. Das "F" in "U.F.O.F." steht für Friend und ist auch sinnbildlich für das neue Bandgefühl. Adrianne Lenker (Gesang und Gitarre), Buck Meek (Gitarre), Bassist Max Oleartchik und Schlagzeuger James Krivchenia sind durch ihre schier endlosen Touren nicht nur professionell, sondern vor allem menschlich zusammengewachsen. Big Thief 2019 ist eine Band geworden, die durch Freundschaft zusammengeschweißt wurde.à "U.F.O.F." ist das Ergebnis dieser innigen Verbundenheit zueinander. Aufgenommen wurde "U.F.O.F." in einer ländlichen Gegend in Washington, nahe Seattle. Das Bear Creek Studio ist ein abgeschiedener Ort in einer umgebauten Scheune, in der die Band ihr komplettes Album live eingespielt hat. Dabei entstanden einige Songs wie z.B. "Cattails" erst wenige Stunden vor den eigentlichen Aufnahmen. Andere wiederum entwickelten vor Ort eine komplett andere und eigene Dynamik. Produziert wurde das neue Album von Dom Monks, der auch schon für die beiden Vorgänger verantwortlich war. Die Lyrics auf "U.F.O.F" beschreibt Adrianne Lenker wie einen Traum in der Dunkelheit. Vieles klingt mysteriös, unabhängig von Raum und Zeit und mitunter ein wenig esoterisch. "Making friends with the unknown... All my songs are about this, if the nature of life is change and impermanence, I'd rather be uncomfortably awake in that truth than lost in denial". Viele Songs handeln von düsteren Schatten oder der Dunkelheit. Genauso viele davon brechen am Ende wiederum aus und lassen den Sound von Big Thief heller denn je erstrahlen. "U.F.O.F." ist ein Album zwischen Meditation und stiller Ekstase geworden, Musik für Tagträumer, die nicht aufwachen wollen. Für Big Thief ist es ein neuer Höhepunkt in ihrer Bandgeschichte. Diesen großartigen Dieben überlassen wir nur allzu gerne unsere Herzen!

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josefin öhrn & the liberation

sacred dreams

Release 26.4.2019

Bereits mit den ersten Tönen des motorisch anschiebenden Openers "Feel the Sun" des 3.Albums von Josefin Öhrn wird deutlich welch innovative Formel für einen sehr eigenen Sound die Schwedin gefunden hat. Gespeist aus analoger Elektronik, krautiger Pop-Perspektive und ätherischenPsychrock sind ihre Alben nicht nur den diversen Titeln nach schamanische Angelegenheiten, die den erstrebenswerten Zustand von Trance immer wieder neu ausloten und dadurch auch immer neuartige Kanglandschaften entstehen lassen. Die 12 Songs wurden mit Andy Ramsay von Stereolab in dessen Press Play Studios eingespielt, doch klingt es nicht wie eine Stereolabplatte. Vielmehr entstand das variantenreichste Album so far: die repetitiven Spacekraut-Dance-Entwürfe sind immer noch da, dieses mal sogar elektronischer als je zuvor , z.B bei solchen Hits wie "I can feel it" oder dem synthielastigen 70s Cosmicmotorikfunk von "Desire". Doch zusehends werden Shoegaze und Dreampop zu einem noch dichteren Gewebe von abwechsungsreicher Psychedelic gewoben, was v.a. die langsamen Songs wie "Hey little boy" wie eine modernisierte V.U.-Blaupause transformiert, mit Gitarrendrones und mantrischen Melodien im Stil von BJM/Tess Parks arbeitet, neuerdings melancholische Folkrenditionen a la´ Mazzy Star zulässt und dem bewusst exquisit melodische Spaceage/Retroanalogika-Hymnen gegenüberstellt. Zeitweise sind die Drummachines dominanter eingesetzt, aber die transzendentalen Gitarrenlinien, die hypnotischen Basssequenzen, die urban repetitiven Drumpattern und die lasziv-ätherischen Vocals funktionieren im bewährten süchtigmachenden Breitwandmodus. Ein gutes Album, das die stilistische Weiterentwicklung gekonnt aufzeigt. “Mesmerising with a flair for motorik groove and creepy pop grandeur.”

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lamb

the secret of letting go

Release 26.4.2019

„The Secret of Letting Go“ handelt vom Raum zwischen den Klängen. Von den minimalistischen Harmonien des Album-Opener „Phosphorus“ bis hin zu den eklektischen Chorklängen bei „One Hand Clapping“. Durch die sich schlängelnden Sub-Bass-Drops, die den Titeltrack „The Secret Of Letting Go“ und „Moonshine“ antreiben, bis hin zu wirbelnden Spins von „Deep Delirium“ und den simplen, aber dennoch einprägsamen Piano-Loops, die „Imperial Measures“ über Ihnen schweben lassen, gibt es weitreichende Klangräume. Manchmal erinnert es an sonnenüberflutete Horizonte; manchmal ist es kontemplativ, reflektierend; manchmal ist der Raum juckend und vorausschauend und zeigt auf Momente ekstatischer Verlassenheit. Während der gesamten Aufnahme ist es jedoch der freie Raum, der es Lou Rhodes' überirdisch erscheinender Stimme ermöglicht, zu gleiten und glorreich aufzusteigen, um die Stille dazwischen zu überbrücken. All dies zusammen macht "The Secret of Letting Go" zu einer so überzeugenden Rückkehr des britischen Duos.

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wand

laughing matter

Release 19.4.2019

Fast 2 Jahre nach dem Release ihres letzten Albums das mittlerweile 5. Album der kalifornischen Band. Die Psych-Rocker Sofia Arreguin (Keyboards, Gesang), Cory Hanson (Gitarre, Gesang), Robert Cody (Gitarre), Lee Landey (Bass) und Evan Burrows (Drums) zeigen sich auf Laughing Matter gewohnt selbstbewusst und ausgelassen. Durch jahrelanges engagiertes Jammen, Touren und Aufnehmen durch westliche und östliche Staaten, Kontinente und nicht zuletzt durch ihre Geisteshaltung, sind sie schließlich eng zusammengewachsen und hören einander zu."Laughing Matter" ist ein toughes und zugleich liebevolles Album. Die Songs sind geballt und unverkrampft und in ihrer Instrumentierung zeigen sie traditionell handgemachten Rock’n’Roll. In ihren Arrangements dagegen präsentiert sich der unkonventionelle Sound der einzelnen Songs.

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loyle carner

not waving, but drowning

Release 19.4.2019

„Not Waving, But Drowning„, Loyles neues Album, liefert weitere Beweise – sofern überhaupt nötig – für seinen messerscharfen Flow und seine einzigartige Fähigkeit des Geschichtenerzählens. Ja, er kann rappen – aber er verbindet diese Stärke mit der Sensibilität eines Poeten, der Beobachtungsgabe eines Autors und der Wärme deines besten Freundes. Im Albumopener „Dear Jean“ – einem Brief an seine Mutter – erklärt er beispielsweise, die Liebe seines Lebens („a woman from the skies„) gefunden zu haben und das Elternhaus zu verlassen.

Allgemein stützt sich Loyle stets auf das echte Leben. Der Titel „Yesterday’s Gone“ stammt aus einem Song seines Stiefvaters, der Titel des neuen Albums „Not Waving, But Drowning“ aus einem Gedicht seines Großvaters, welches wiederum auf einem Stevie Smith-Gedicht basiert. Auch was man auf dem Track „Krispy“ hört, ist echt: Er schüttet sein Herz gegenüber seinem besten Freund (und Live-DJ) Rebel Kleff aus, nachdem ihre Beziehung zueinander fast zerbrochen wäre. Er lädt ihn ein, seinen Teil auf dem Song beizutragen – aber da er nicht auftaucht, hören wir stattdessen ein Flügelsolo.

Wenn er auf „Looking Back“ seine „fathers“ erwähnt, spricht er in der Tat von seinen zwei Vätern. Von seinem biologischen Vater, einem schwarzen Mann, den er kennt, aber von dem er sehr wenig weiß und von seinem Stiefvater, Poet und Musiker – ein weißer Mann – der unerwartet an Epilepsie gestorben ist. An wen wendet sich ein kleines Kind – ohne echte emotionale Bindung an seinen biologischen Vater, aber einer tiefen Verbindung zu seinem jetzt verstorbenen Stiefvater? Auf „Looking Back“ liefert er prägnante Beobachtungen über viele der unausgesprochenen kulturellen und historischen Paradoxe eines multikulturellen Großbritanniens.

Ein Album wie dieses findet man nicht aller Tage. Das liegt daran, dass es auf so vielen Ebenen funktioniert und vor allem die Persönlichkeit seines Schöpfers widerspiegelt. Es gibt zwar eine Vielzahl prominenter Featuregäste – neben BRIT-Award Gewinnerin Jorja Smith und Sampha u.a. auch Rebel Kleff, Kiko Bun, Kwes, Jordan Rakei, Tom Misch und andere – aber keiner überschattet dabei das Gesamtwerk. Viel eher verschmelzen sie allesamt an Ort und Stelle vor dem Hintergrund der Musik.

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haelos

and random kindness

Release 10.5.2019

Auf seinem neuen Album verhandelt das britische Quartett (Lotti Benardout, Arthur Delany, Dom Goldsmith, Daniel Vildósola) die Suche nach Zusammengehörigkeit und Nähe in einer gespaltenen Zeit. "Any Random Kindness" ist der Nachfolger des stark TripHop und Sad Pop beeinflussten Debüts "Full Circle" aus dem Jahr 2016, mit dem sich die Band "als feste Größe in ihrem Genre zementierte und gleichzeitig jede Menge Freiraum zur Weiterentwicklung gelassen hat", wie die renommierte Tastemaker-Platform Pitchfork.com in höchsten Tönen lobte. Auf Album Nummer Zwei bewahren HÆLOS ihr Faible zum dunklen Sad Pop und TripHop, präsentieren sich aber auch von einer neuen und nach vorne gehenden Dancefloor-orientierten Seite. Für die Aufnahmen besann sich Delaney darauf, wieder auf seiner akustischen Gitarre zu komponieren, während Goldsmith seine Leidenschaft für Dancemusic und den Minimal-Techno von Ricardo Villalobos auslebte.

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yes we mystic

ten seated figures

Release 19.4.2019

In einer Zeit, wo “Kontent” ein konstant reißender Fluss geworden ist, geben wir die Hoffnung nicht auf, dass auch die ehrliche und ambitionierte Kunst ihren Weg finden wird. Die Art von Kunst, die emotional und geistreich daherkommt und uns inspiriert, motiviert und vielleicht auch innehalten lässt. Die Art von Kunst, die laut in ihrer Motivation, aber feinsinnig in ihrer Wahrheit ist. Genau dies trifft auf das neue Album von "Yes we Mystic" zu. Mit diesem sicher sehr ambitionierten Werk haben sie etwas Größeres geschaffen als die beiden Vorgänger. Gesänge und Instrumente stehen gleichberechtigt nebeneinander, kreieren einen “Wall of Sound” so kompakt und so komplex, dass es recht schwierig erscheint, deren Herkunft in eine Schablone zu pressen. "Ten seated figures" ist das Ergebnis einer monatelangen, kreativen Explosion, die ihre Bestimmung als “Art-Pop-Transformers” zeigt. Viele musikalische Überraschungen warten auf den Hörer und werden vielleicht dazu animieren, die Dinge, die wir sehen und hören etwas mehr in Frage zu stellen.

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peter doherty & the puta madres

peter doherty & the puta madres

Release 26.4.2019

Auch als Tape erhältlcih (CHF 19.90)

Flotter britischer Garage-Rock: Mit der Single „Who’s Been Having You Over“ präsentiert der Libertines-Sänger sein neues Projekt „Peter Doherty & The Puta Madres“ und kündigt zugleich ein Debütalbum an.
Nach einigen Andeutung Seitens Pete Doherty auf seinen Social Media-Kanälen, gab es nun den ersten Song des neuen Solo-Projektes des Libertines-Sängers zu hören. Mit der Band „The Puta Madres“ hat der Brite nicht nur einen ersten Vorgeschmack auf sein neues Solo-Projekt veröffentlicht, sondern auch gleich ein Debütalbum sowie eine 18 Monatige-Tour angekündigt.

Das selbstbetitelte Debüt steht bereits in den Startlöchern und erscheint am 26. April via Strap Originals/ Cargo Records. Aufgenommen wurde die Platte innerhalb eines Zeitraums von vier Tagen im letzten Sommer in einer Villa in Frankreich. Erste Einblicke in den Sound der Band bietet dabei die kurze, aufgeweckte Nummer „Who’s Been Having You Over“, die Dohertys Rückbesinnung auf seine Garage-Rock-Wurzeln andeutet.

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kevin morby

oh my god

Release 26.4.2019

Mit dem üppigen neuen Album liefert Morby einen grandiosen Director's Cut seiner bisher größten Aussage, sowohl episch im Umfang als auch im Sound, ab. Ein Werk, das mit Fug und Recht als bisheriger Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet werden darf. In seiner bisherigen Arbeit hat er die Allgegenwart eines offensichtlichen religiösen Themas bemerkt. Obwohl Morby sich nicht im Geringsten als "religiös" identifiziert, erkennt er in sich selbst ein spirituelles Wesen mit einer weltlichen Einstellung zum Seelenvollen. Und so setzte er sich in dem Bestreben, diesen Gedanken frontal und ein für alle Mal anzugehen, in seinen persönlichen Kirchen - Flugzeuge und Betten - hin und schrieb, was sein erstes wahres Konzeptalbum werden sollte. Wenn "Singing Saw" Kevin´s L.A.-Platte war und "City Music" seine Ode an New York, dann lebt "Oh My God" im Himmel, über dem Wetter, nirgendwo und überall gleichzeitig

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king gizzard and the lizard wizard

fishing for fishies

Release 26.4.2019

Nachdem die Band in 2017 gar nicht mehr aufhören wollte, Musik zu veröffentlichen und nicht weniger als fünf Alben in 12 Monaten rausgebracht hat, ließen sie sich für das neue Album mehr Zeit. Dass der Prozess für dieses Album gar nicht so leicht von der Hand ging, wie ihr kreativer Output aus 2017 vermuten lassen würde, erklärt Frontmann Stu Mackenzie: "We tried to make a blues record, (…). A blues-boogie-shuffle-kinda-thing, but the songs kept fighting it - or maybe it was us fighting them. Ultimately though we let the songs guide us this time; we let them have their own personalities and forge their own path. Paths of light, paths of darkness. This is a collection of songs that went on wild journeys of transformation.

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Mac Demarco

here comes the cowboy

Release 10.5.2019

"Hi, Mac hier. Das hier ist meine Cowboy-Platte. Das Wort "Cowboy" ist für mich wie ein Kosename. Ich benutze es oft, wenn ich über Menschen aus meinem Leben spreche. Dieser rostige alte grinsende Button auf der Vorder- und Rückseite der Platte habe ich einem Mann in den Bergen irgendwo im Nantahala National Forest zwischen Chattanooga, TN und Asheville, NC abgekauft. Dort, wo ich aufgewachsen bin, gibt es viele Menschen, die voller Überzeugung Cowboyhüte tragen und Cowboydinge tun. Aber das sind nicht die Menschen, auf die ich mich hier beziehe. Alle Instrumente auf der Platte hab ich selbst gespielt, außer ein wenig Keyboard hier und da, das von meinem Tour-Keyboarder - inzwischen einer meiner ältesten Freunde - Alec Meen eingespielt wurde. Mein reisender Toningenieur Yakitori Santar half mir auch, die Spuren aufzunehmen und zusammenzusetzen. Während der Aufnahmen regnete es sehr viel in Los Angeles. Wenn man genau aufpasst, kann man hören, wie es hier und da an die Fenster der Garage klopft.

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altin gün

gece

Release 26.4.2019

Türkischer Folk-Psych-Rock aus Amsterdam, der brennt und funkt und treibt und unwiderstehlich außergewöhnlich ist. Wenn türkische Folk-Music Psych-Rock und Elektro-Pop trifft entstehen Altin Gün. Mit ihrem außergewöhnlichen Spagat zwischen scheinbar komplett unterschiedlichen Stilen gelingt dieser Band, die türkisch klingt, von deren sechs Mitglieder aber nur eines in der Türkei geboren wurde, etwas wirklich Außergewöhnliches. Als türkischen Psych Folk bezeichnen sich diese Niederländer selbst, und betonen, dass sie ihre Musik im Kern als Folk verstehen, freilich ein solcher, dem man die tiefe Liebe zur Musik der funkigen 60er und 70er anmerkt. Sehr groovig, elektrisch und voll explosiver psychedelischer Strukturen kommen die türkischen Stücke daher. Lieder, die zum Teil schon unzählige Male gehört und interpretiert wurden, die zur musikalischen Vergangenheit der Türkei gehören, ihr Erbe sind, aber völlig neu klingen. Bandgründer und Bassist von Altin Gün, Jasper Verhulst, betont, wie wichtig das identitätsstiftende Potential der Lieder ist, dass man diesem aber etwas Einzigartiges hinzufügen wollte, was die Hörer innehalten lässt. "Die Lieder stammen aus einer langen Tradition. Das ist Musik, die versucht, eine Stimme für Viele zu sein. (... Und dann) brauchen wir etwas, das die Leute dazu bringt zuzuhören, als wäre es das erste Mal." Der Sound von Altin Gün klingt gleichermaßen traditionell wie vollständig zeitgenössisch und zeigt auf fast schon märchenhafte Art und Weise, dass Musik ein kulturell durchlässiges, experimentelles Medium ist, in dem uns immer wieder wunderschöne Überraschungen begegnen. Mit "Gece", ihrem zweiten Album, hat sich die Band nun endgültig als unverzichtbarer Interpret des anatolischen Rock- und Folk-Erbes etabliert und ist eine absolut unverwechselbare Stimme in der aufstrebenden globalen Psych-Rock-Szene geworden.

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national

i am easy to find

Release 17.5.2019

Das neue, achte Album der Band um die Dessner-Brüder beinhaltet 14 neue Songs und ist rund 68 Minuten lang. Es enthält einige Kooperationen mit weiblichen Sängerinnen wie Sharon Van Etten, Lisa Hannigan, Mina Tindle u.v.a. Der vorab ausgekoppelte Opener "You Had Your Soul With You" offenbart neue Tendenzen im National-Sound, aber auch die bekannten Insignien. Produziert wurde von The National und Mike Mills, gemischt hat es Peter Katis.

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earth

ful upon her burning lips

Release 24.5.2019

Das neunte Studioalbum dekonstruiert die bewährte Dynamik aus Dylan Carlson an Gitarre und Bass und Adrienne Davies an Schlagzeug und Percussion und taucht in das platonische Ideal von EARTH ein - eine Inkarnation der langlebigen Band, die von der Legitimation des Zweckes unterstützt wird, bei der jede Note und jeder Schlag auf das Schlagzeug das Gewicht der Welt trägt. "Full Upon Her Burning Lips" wurde ohne Narrativ komponiert und verließ sich stattdessen auf ihr kollektives Unterbewusstsein, um sich bei der Entwicklung der Songs auf die übergreifende Muse zu konzentrieren. Die Platte wurde von dem langjährigen Mitarbeiter Mell Dettmer im Studio Soli arrangiert, gemischt und gemastert. "Full Upon Her Burning Lips" präsentiert Carlsons sepia-tonige Bakersfield Sound-Gitarren und Davies' Totenglocken-Drums und sucht nach den expressiven, nuancierten und klangreichen Komponenten des Soundarsenals von Earth. Und in der Tat, jeder, der das Duo auf seiner Reise verfolgt hat, wird sich in den unverfälschten Summen, Schlägen und Nachhall von Carlson und Davies sonnen. "I wanted this to be a 'sexy' record, a record acknowledging the 'witchy' and 'sensual' aspects in the music… sort of a 'witch's garden' kind of theme, with references to mind altering plants and animals that people have always held superstitious beliefs towards. A conjuror or root doctor's herbarium of songs, as it were", sagt Dylan Carlson über die Ambitionen der Platte.

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fat white family

serfs up

Release 19.4.2019

Das dritte Album ist die erste Veröffentlichung der Band bei Domino Records. Ursprünglich aus Süd-London verschlug es die beiden Kern-Mitglieder Lias and Nathan Saoudi 2016 nach Sheffield. Hier entstand im Herbst 2018 in Zusammenarbeit mit ihrem Mitverschwörer Saul Adamczewskidas das neue Album Serfs Up! Aufgenommen in ihrem eigenen Champzone Studio im Attercliffe District

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vampire weekend

father of the bride

Release 3.5.2019

Vampire Weekend brachten im Januar „Harmony Hall“ und „2021“ heraus; die ersten zwei Vorboten eines neuen Albums. Dieses wurde nun schließlich auch offiziell angekündigt. Es trägt den Namen „Father of the Bride“, umfasst 18 Titel und erscheint am 03. Mai via Columbia Records. Im Rahmen der Albumankündigung veröffentlichen die New Yorker mit „Sunflower“ und „Big Blue“ nun zwei weitere Singles. Ganz nach ihrem Versprechen, noch vor Albumrelease vier Songs herauszubringen.

Auf „Sunflower“ wurde Frontmann Ezra Koenig von Steve Lacey unterstützt, Mitglied der Neo-Soul Band The Internet. Ein Musikvideo zu dem Song, bei welchem Jonah Hill Regie geführt haben soll, erscheine in Kürze. Sowohl „Sunflower“, als auch „Big Blue“ wurden von Langzeitkollaborateur Ariel Rechtsheid und Ezra Koenig selbst produziert. Zudem steuerte DJ Dahi die Koproduktion zu „Big Blue“ bei.

„Father of the Bride“ ist das mittlerweile vierte Studioalbum der Band. Es bildet den Nachfolger zu „Modern Vampires in the City“, welches 2013, sprich vor sechs Jahren erschien.

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get up kids

problems

Release 10.5.2019

Das erste neue Album der 1995 gegründeten Emo / Hardcore Legende aus Kansas City seit 11 Jahren! Nach ihrer "Kicker EP" im Sommer 2018 (Pitchfork: "The band’s most satisfying release in nearly 20 years") kommen The GUK mit dem Album "Problems", produziert von Peter Katis (The National, Interpol, Gang of Youths). Das Album handelt von lebensveränderten Verlusten, von Einsamkeit und der unvermeidlichen Angst im Jahre 2019 zu leben. Doch indem sie das Wesentliche ihres Sounds weiterhin aufrechthalten - hymnische Refrains mit großen Singalong-Melodien - präsentieren The Get Up Kids diese Probleme als eine gemeinsame Erfahrung und machen Platz für eine unzerstörbare Zusammengehörigkeit. Das Herzstück des Albums ist ein unschätzbares Element, das die Band seit ihrem Debüt "Four Minute Mile" von 1997 verkörpert: durchdringende Texte, die sowohl äußerst selbstbeobachtend als auch unauslöschlich nachhallend sind

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black mountain

destroyer

Release 24.5.2019

Vor rund zwei Jahren gab es ein einschneidendes Ereignis im Leben von Black Mountain-Mastermind Stephen McBean. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte Stephen sein Erwachsensein ohne gültigen Führerschein verbracht, das erste und begehrteste Ticket zur persönlichen Unabhängigkeit im Leben. Das neue Album ist durchdrungen von all der wilden, neu erworbenen Power (und damit einhergehender Angst und Furcht), die mit dem ersten Mal hinter dem Steuer kommt. Das Album ist benannt nach dem 1985er Auslaufmodell Dodge Destroyer Muscle Car, ist um das Gefühl herum aufgebaut, mit einem Hot Rod durch die Gegend zu fahren. Das Album führt zurück bis zu den frühen bis mittleren 80er Jahren, als in Los Angeles ein "Krieg" zwischen Punk und Hair Metal los brach - es ist berauschend, temperamentvoll und gefährlich zugleich. Durchweg wuchern jugendliche Themen aus dem Album: "Boogie Lover" fährt den Sunset Strip hinunter, "Horns Arising" ist ein Tankstopp an einer Wüstentankstelle, gerade rechtzeitig, um ein UFO in der Nähe eines Tafelberges schweben zu sehen und "High Rise" erweckt das Gefühl jugendlichen Entdeckungsdrangs. Um "Destroyer" zu erschaffen, machte es sich McBean in seinem Proberaum gemütlich und lud Freunde von der endlosen Rock'n'Roll-Autobahn ein, die 22 Songs zum Leben erweckten. Während einige in flache Gräber gelegt wurden, um zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausgegraben zu werden, wurden die anderen oberirdisch belassen, poliert und mit Leben gefüllt, und davon wiederum einige vom langjährigen Bandmitglied Jeremy Schmidt transformiert. Die momentane Besetzung der Band umfasst Rachel Fannan (Sleepy Sun) und Adam Bulgasem (Dommengang & Soft kill) sowie die altbekannten Kollaborateure Kliph Scurlock (Flaming Lips), Kid Millions (Oneida) und John Congleton (St. Vincent, Swans).

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Aldous Harding

designer

Release 26.4.2019

Ihr drittes, wieder von John Parish (PJ Harvey, Sparklehorse) produziertes Album. Aldous Hardings Musik ist nichts für zartbesaitete Menschen, entwaffnend aufgrund der trostlosen Bildhaftigkeit und ihrer einnehmenden Instrumentierung, behandeln ihre Songs die Kernthemen des Lebens: Tod, Geburt, Leid und Liebe. Es gibt ein paar Happy Endings in ihren Geschichten, aber vielmehr geht es um ihre Kraft, wie sie in den Kampf zieht - mit der Anmut eines Tänzers und Einstellung eines Boxers. Für den Nachfolger des von Kritikern und Fans vielgelobten 4AD-Debüts, das sich auch auf diversen Jahresbestenlisten (#13 Musikexpress, #15 Spex, #18 NBHAP, #18 ByteFM) wiederfand, entwarfen Aldous - mit richtigem Namen Hannah - Harding mit dem preisgekrönten Produzenten John Parish wieder einnehmende Kompositionen, die fast alleine durch die Stimme Hardings schon fesseln und sich mit ihrer schier gewaltsamer Intensität in Herz und Kopf der Hörer breit machen. Wieder wurde die Musik etwas größer, wenn auch nach wie vor die Stimme von Harding das gesamte Konstrukt zusammenhält.

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foxygen

seeing other people

Release 26.4.2019

Das neue, fünfte Album wurde zur Gänze von Foxygen bei Sonora Recorders in Los Feliz, Kalifornien, geschrieben und produziert und von Shawn Everett aufgenommen und gemischt. Foxygens ausgeprägte Fähigkeit, mit klassischen Pop- und Rocksounds zu experimentieren und diese zu erweitern, wird durch den legendären Drummer Jim Keltner (Elvis Presley, John Lennon, Rolling Stones, Bob Dylan, Joni Mitchell, Neil Young, Pink Floyd u.v.a.) ergänzt. ,Seeing Other People" sieht Foxygen von ihrer besten Seite, , chopping up pop culture and spinning it into a sticky, wicked web." Für diejenigen, die auf der Suche nach einer Beschreibung für den Stil des Albums sind, schlagen Foxygen ,Sad-Boy Plastic-Soul Adult-Contemporary Cartoon-Noir Music" vor. Kann man so stehen lassen. Treffend benannt nach dem Spruch, den man von ,Erwachsenen" des Öfteren hört - ,maybe we should see other people" - ist ,Seeing Other People" Foxygens bisher eindeutigstes ,Goodbye"-Album: ,Goodbye to the drugs, to the partying. Goodbye to my twenties now, Goodbye to my Saint Laurent-model-body. Goodbye to the touring circus _ that's right, no more shows or tours for a while. Goodbye, hopefully, to the anxiety attacks. Goodbye to beating myself up because I didn't fit into those leather pants anymore. Fuck it. Goodbye to the facilities. And goodbye the leeches in my life", sagt Sam France. Das Album ist gefüllt mit selbstreferentiellen Geschichten von Tourneen, Partys, vom Jungsein, vom in einer Band leben und sich von den ungeschminkten, dunkleren Aspekten zu verabschieden.

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unkle

the road: part 2/lost highway – 3CD

Release 12.04.2019

2ter Teil des in 3 Parts gesplitteten Album-Dreiteilers vom offenen Triphop-Band-Projekt von James Lavelle. Bandp. Über das Album sagt er: "Ich habe 2018 angefangen, eine Show bei Soho Radio zu machen, was mich dazu brachte, Platten anders zu spielen. Es geht um das Spielen einer vielseitigeren Mischung. "The Road: Part II" wurde auf dieselbe Weise erstellt - es ist ein Mixtape und eine Reise. Gastsänger: Mark Lanegan, Elliott Power, Tom Smith (Editors), Chris Goss, Mick Jones (Foreigner), Dhani Harrison (George Harrison Sohn). 3xCD enthält eine zusätzliche CD mit Instrumentals

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fontaines d.c.

dogrel

Release 12.4.2019

Vor einer guten halben Dekade hat eine Formation namens Girl Band den Weg für eine neue Generation Dubliner Postpunk-Acts geebnet zu denen nun auch das Quintett Fontaines DC gehört. Zwischenzeitlich scheint eine Welle die westliche Hemisphäre erschüttert zu haben und Bands wie die Idles, Sleaford Mods, Viagra Boys und Shame zogen aus den gleichen Einflüssen und Tugenden ihre Lehren. Was sie alle vereint, ist, dass sie einen vertrauten und doch so neuen Sound kreierten, die Working Class auf einen Thron hoben und damit genau den Punkt der Zeit getroffen haben. Nölig und zynisch, aussagekräftig und authentisch setzen die fünf Iren, diese Tradition fort. Musikalisch sind sie näher an Manchester als alle anderen - Sänger Grian Chatten hat einen Gusto irgendwo zwischen Mark E. Smith und Ian Curtis. Ihr Sound ist unterkühlt, birgt dennoch eine Wärme die einen sofort umschließt (Hört euch "Liberty Belle" an und ihr wisst was ich meine), vereint schrammelige Gitarren, monotone Basslines, treibendes Drumming und ist verdammt reich an Einflüssen. Neben den schon Genannten, scheinen die Stooges ebenso durch wie die Vaccines, die Strokes wie die Pogues. Kaum eine andere Band erregt gerade so viel Aufmerksamkeit - zu Recht!

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chemical brothers

no geography

Release 12.4.2019

9tes Album der einstigen Big Beat-Protagos Tom Rowlands und Ed Simons, die mit ihrem speziellen Gespür für Sound- und Sample-Inszenierungen und dynamischen Acid-Bögen die Hütte zum brennen bringen, sich aber immer wieder auch in effektiver Verhaltenheit üben wie bei dem elektroiden Robo-Song "Free yourself". Bei "Mah" schießen die beiden aus vollen Rohren Acid-Big Beat-Techno, als gäbe es kein Gestern und kein Morgen und "Got to keep on" entert die Disco mit hart inszenierten Gegensätzen

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glen hansard (swell season)

the wild willing

Release 12.4.2019

Großartiger neuer Wurf des irischen Singer-Songwriter-Genies, das aus der inspirierenden Zusammenarbeit mit über 20 Musikern entstand und neue Wege von intimer Schönheit beschreitet. Glen Hansard, das ist der der irische Singer-Songwriter, der das Aschenputtelmärchen der Musikbranche gelebt hat, nach frühem Schulabbruch als Straßenmusiker anfing und heute in ausverkauften Konzerthäusern spielt, in preisgekrönten Kinofilmen mitspielte und 2008 den Oskar für den besten Titel-Song gewann. Nach Jahren als Frontman von The Frames und als Hälfte des (Film-)Duos The Swell Season (Film "Once" 2007) veröffentlicht Glen Hansard seit 2012 als Solokünstler und mit This Wild Willing sein inzwischen viertes Album. Es kennzeichnet die konsequente Weiterentwicklung dieses Ausnahmekünstlers, bleibt den eigenen Wurzeln treu und lässt sich doch auch auf das große Unbekannte ein. This Wild Willing wurde in Paris mit einer Gruppe von mehr als 20 Musikern aufgenommen, zu denen die klassisch ausgebildete iranischen Brüder Khoshravesh, der langjährigen Hansard-Mitarbeiter Joe Doyle und die Dubliner Elektronikmusiker Deasy und Dunk Murphy (Sunken Foal) gehören. Die Songs entstanden aus Improvisationen und gegenseitiger Inspiration. In ihnen verwebt sich Hansards Gesang mit zurückhaltenden orchestralen Arrangements, dissonanten Klangwellen, sanfter Elektronik und dunklen Melodien zu kleinen Wundern der Intimität und Verwundbarkeit.

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damien jurado

in the shape of a storm

Release 12.4.2019

Binnen nur 2 Stunden (!) an einem sonnigen kalifornischen Nachmittag akustisch aufgenommenes neues Album. "Es fühlte sich einfach so an, als wäre es Zeit", sagt Jurado zu der schlichten Besetzung – Jurados Stimme, Akustikgitarre und gelegentliche Begleitung von Josh Gordon, der eine hochgestimmte Gitarre im Nashville-Stil spielt und ihren Klang geheimnisvoll und himmlisch macht

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swatka city

off season – Vinyl-Release

Release 12.4.2019

2019 ist ein besonderes Jahr für Swatka City - es kann das zehnjährige Bestehen sowie der Release des dritten Studioalbums "off season" gefeiert werden!
Entstanden ist mit "off season" ein stimmiges Album mit dezidiert kühler Ausstrahlung aber reichlich Popappeal - gesamthaft einheitlicher und mit dem Fokus aufs Essentielle. Während auf "marabu" die Gitarren die Hauptrollen spielten, weichen sie nun mehrheitlich einem einnehmenden Synthie-Gewand. Trotzdem wirkt der Sound aufgrund des Einsatzes analoger Geräte und dem Beimischen obskurer Instrumente und Geräuschen als eine Fusion der unterschiedlichen Schichten - und jederzeit organisch.
Entstanden ist das Album zu einem grossen Teil räumlich getrennt von den verschiedenen Bandmitgliedern. Während sich Sänger David auf einer einjährigen Reise mit dem Auto nach China befand, wurden Songskizzen zwischen seinen Mitmusikern Matthias und Philipp hin- und hergeschickt und in ständiger Wechselwirkung weiterentwickelt, bis sie sich langsam zu einem einheitlichen Ganzen verdichtet haben. Zurück in Bern erhielten die Songs in mehreren gemeinsamen, ausgedehnten Homestudio-Sessions den finalen Schliff. Auch inhaltlich setzt sich "off season" eher mit Graustufen und Zwischentönen auseinander. Fragmentarisch werden Alltagssituationen in Stimmungsbilder gepackt und Themen wie Widersprüchlichkeit, aufgeweichte Strukturen, Fernweh und das Unterwegs-Sein behandelt.

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show me the body

dog whistle

Release 29.3.2019

Die New Yorker Band meldet sich zurück. Inspiriert von einem kürzlichen Tourstopp in Polen und dem Besuch der Gedenkstätte und des Museums Auschwitz-Birkenau verweist der Titel der ersten Single “Camp Orchestra“ auf die jüdischen Orchestergruppen, die während des zweiten Weltkriegs in Konzentrationslagern gebildet wurden, und das Video ist inspiriert von den Räumen, die mit weggeworfenen Schuhen in Auschwitz gefüllt sind. "Dog Whistle" folgt auf das Debütalbum “Body War“, womit sich Show Me The Body 2016 ins Zentrum der Hardcore-Szene katapultierten. Die 2009 gegründete Band besteht aus Julian Cashwan Pratt (Banjo und Gesang), Harlan Steed (Bass) und Noah Cohen-Corbett (Drums). Ihr einzigartiger Sound durchzieht mehrere Genres und wird sowohl klanglich als auch in der Einstellung stark von der Vielfalt der Stadt beeinflusst, in der sie aufgewachsen sind: New York. Seit der Veröffentlichung ihrer ersten EP “Yellow Kidney“ 2014 steht die Band an der Spitze des Untergrundes der Stadt. In den folgenden Jahren etablierten sich Show Me The Body durch ihre intensive, schweißtreibende Live-Show und ihren unverwechselbaren Sound als eine der aufregendsten Bands New Yorks und darüber hinaus.

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weyes blood

titanic rising

Release 5.4.2019

Vierte Albumveröffentlichung der US-Songwriterin Natalie Mering und ihr erstes Album für Sub Pop Records. Das Album enthält die Lead-Single "Everyday" und die zuvor veröffentlichte "galaktische Liebesballade" (The Fader) "Andromeda" sowie die Highlights "Movies", "Wild Time" und "Something To Believe". Für das Albumcover ging die Kalifornierin auf Tauchstation - übrigens ganz ohne CGI. Verantwortlich für das Shooting war der Unterwasser-Fotograf Brett Stanley, der ein komplettes Schlafzimmer für das Cover versenkte. Das Album wurde in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres geschrieben und aufgenommen - und ist das Ergebnis jahrelangen Tourens und einer kontinuierlichen musikalischen Weiterentwicklung Merings, die hier deutlich zu hören ist: Transzendente Vocals und schwebende Arrangements, tiefgründige Texte und reflektierte Kommentare über den modernen Zustand unserer Seelen. "Titanic Rising" schafft es spielend leicht, die Grenze zwischen klassischem Songwriting und post-apokalyptischem Futurismus zu überwinden

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budos band

V

Release 12.4.2019

Ein wiederum spezielles Instrumental-Vergnügen stellt das fünfte Album dar, das die Band tatsächlich in monumentaler Höchstform zeigt. Die auch schon auf dem Vorgängeralbum 2014 prägenden Rockelemente in Gestalt einer von Fuzz und Vintage-Distortion geprägten, feurigen Gitarre von Tom Brenneck und eine für besondere Atmo eher aus dem Hintergrund sorgende Orgel sind prägnante Gespielen für die brillianten Budos-typischen Bläsersätze und das prominent produzierte donnernde, wuchtige, gerne im Hall badende, aber auch mit Breakbeat, Afro-Funk- und Jazz-Elementen aufwartende Schlagzeug von Brian Profilio. Dabei greifen sie immer wieder tief in die Doom-Afro-Jazz-Kiste, lassen aber auch mit Funk und Rock´n Roll die Kugel im Uptempo laufen. Bestmöglicher Crossover aus Vintage-Funk und Psychedelicrock, ideal fürs Auto

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bibio

ribbons

Release 12.4.2019

Mit dem wohl am organischsten klingenden Album seiner Karriere ist Stephen Wilkinson ein gleichzeitig heimeliger wie auch futuristischer Wurf in Sachen Folktronica gelungen. Das reichhaltig und umfangreich instrumentierte Songwriting verweist dabei sowohl zu britischer Acid Folk-Harmonik und ist reich an psychedelischen kalifornischen Folk-Einflüssen der 60er und 70er, wird immer wieder auch mal dezent mit nostalgischer Tapeästhetik von Bibio ergänzt. Die Schichten ineinander verzahnter Melancho-Melodiebögen seiner wundervoll fingergepickten Akustikgitarren, Streicher, Flöten etc. (fast alle von Bibio gespielt) und sein wärmender unter die Kopfhaut gehender Gesang klangen noch nie so tight und ergreifend wie auf seinem 10ten Album, das bei einigen Songs aber auch mit entsprechendem Schlagzeug und Bass 70s-Jazz oder 60s-Soul aufgreift und in die einzigartige Soundästhetik integriert

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pup

morbid stuff

Release 5.4.2019

Neues Album der Punkrockhoffnung aus Toronto. Es ist nicht leicht jung zu sein und kaum eine andere Band vertont diese "young angst" so gut wie dieser Vierer aus Kanada, der mit seinem 3.Album und 11 neuen Songs die Hymnen für alle Niedergeschlagenen vorlegt. Immer noch ist die Wut da, auch der Furor, nur wurde er jetzt mit einem richtigen Produzenten in hörbare Bahnen gelenkt: der Einfluss von Dave Schiffman (Weezer, The Mars Volta) zähmte die Band nicht, sie klingt nur besser. "Kids" hat eine überragende Hookline und bleibt doch düster. Nach diesem Muster verlaufen auch die übrigen Tracks: mitreissend, stürmend, kathartisch, anklagend und emotional. Oder wie es Sänger Babcock sagt: "all the fury and celebration you’ve come to know, but rooted in understanding of where that fury comes from

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lee fields & the expressions

it rains love – ltd.-edition 2CD

Release 5.4.2019

Limitierte 2xCD mit Instrumentals auf der 2ten CD. Seit über 50 Jahren zelebriert und massiert Lee mit seiner unglaublichen Stimme den Soul, um jetzt im fortgeschrittenen top of his game zu sein. Auf dem 5ten, zusammen mit den Expressions eingespielten Album, das Leon Michels produzierte, klingt er wie ein instant classic, bereit für ein kleines Update. Traditionelle Soul-Sensibilität mischt sich mit vom Hiphop angestossener Rhythmik, aber als "professor of love" weiß Lee, daß 60s-Soul das allerbeste Gewand für seine Schmelzstimme bietet. Die Arrangements und Instrumentierungen haben einen besonderen Glanz, dabei fällt bei aller aussergewöhnlichen Besseltheit von Lee´s gesang der höhere Grade an psychedelischer Funkiness auf, die den Songs inne wohnen, da gehört eine Gitarre genauso mal dazu wie eine einprägsame Flöte oder ein Bläsersatz oder Streicher. Sein bestes Album.

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brutus

nest

Release 29.3.2019

Brutus kündigen für den 29. März ihr neues Album „Nest“ an. Neben dem Video zu „War“ gibt’s außerdem einen Rutsch Tourdaten.

Ihr Debüt „Burst“ war vor zwei Jahren ein Überraschungs-Hit. Sängerin und Drummerin Stefanie Mannaerts hatte zusammen mit Peter Mulders eine Refused-Coverband an den Start gebracht, aus der dann Brutus erwuchsen. „Burst“ war ein wilder Ritt durch die verschiedensten Stile zwischen Post- und Punkrock.

Auch „War“ deutet an, dass sich Brutus weiterhin nicht auf eine Linie festlegen werden – warum auch? Diese Strategie führte die Band ja auch zum Erfolg.

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these new puritans

inside the rose

Release 22.3.2019

6 Jahren nach dem Vorgängeralbum befindet sich die Formation um die in London und Berlin lebenden Zwillinge Jack und George Barnett weiterhin innerhalb eines hörbar von Gothic geprägten Soundpanoramas, das sich aber keinesfalls an Vorgaben der 80er abarbeitet, sondern mit seinem eigenen, originellen Ansatz in der Dunkelheit chromfarben glänzt. Tribalistische Drums als Grundlage, Synthsounds als Teppiche und Ornamente, aber auch die präsenten Neo-Klassik-Elemente (nicht nur wallende Orchesterstreicher, sondern auch eine Opernstimme) stehen der weiterentwicklelten Soundästhetik exquisit. Grandiose Spannungsbögen, dazu der eigenwillige Umgang mit New Wave und Pop sorgen immer wieder für Gänsehaut. In den Tracks wohnt oft auch eine gewisse Elegie, die aber durch eine latente Unruhe in Schach gehalten wird. Avantgarde-Elemente reichen dem Fluss des Albums auf eindrucksvolle Weise die Hand. Ein berührendes Werk, das vermehrt auch von dem Kontrast mit den Backgroundvocals lebt, mit Industrial und getragener Gothic-Noir-Stimmung flirtet, oft versetzt von Klavier und dezent plazierten Keyboard-Sounds.

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andrew bird

my finest work yet

Release 22.3.2019

15tes Album ! Andrew Bird ist ein enorm vielseitiger und international anerkannter Musiker. Mit vier Jahren begann er Geige zu spielen und eignete sich im Lauf der Jahre ein klassisches Repertoire an – ausschließlich über sein Gehör. Später erweiterte er sein Spektrum in alle Richtungen. Folk, so genannte Weltmusik, Pop, Klezmer: in allem scheint er perfekt zu sein. Ende November letzten Jahres gab es mit „Bloodless“ bereits den ersten Vorboten, der laut Bird die Vorlage für das gesamte Album bildete. Produziert und aufgenommen wurde "My Finest Work Yet" von Paul Butler in den Barefoot Recordings in Los Angeles. Bird und seine Band spielten alle Songs live ein, ohne Kopfhörer oder Trennung einzelner Instrumente. Was der Multiinstrumentalist mit Violine, Gitarre, Glockenspiel und Samplern schafft, ist gleichermaßen elegant, melodisch und intim. Mit seiner melancholischen Stimme spielt Bird in seiner Heimat Amerika längst in der ersten Liga amerikanischer Singer/Songwriter. Auch hierzulande genießt er unter Kennern einen legendären Ruf.

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beth gibbons (ex-portishead)

gorecki 3rd symphony of sorrowful songs – Ltd.-Edition CD+DVD / LP+DVD

Release 29.3.2019

Die Sinfonie Nr. 3 (Sinfonie der Klagelieder) von Henryk Górecki, am 29.11.2014 gesungen von Beth Gibbons und gespielt vom Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Leitung von Krzysztof Penderecki im The National Opera Grand Theatre in Warschau. Das Konzert war Teil eines Programmabends, an dem auch Jonny Greenwoods (Radiohead) 48 Responses To Polymorphia und die Weltpremiere von Bryce Dessners (The National) Réponse Lutoslawski gezeigt wurden. Nach einer Einladung zur Mitarbeit am Konzert unterzog sich Beth Gibbons einem intensiven Vorbereitungsprozess. Die größte Herausforderung war es, den Originaltext und das emotionale Gewicht, das er trägt, zu lernen, ohne die Muttersprache zu sprechen. Die ikonische Frontfrau von Portishead übertrifft die Erwartungen und klingt hier wie eine Sopranistin mit Opernerfahrung. Ihre Leistung in Zusammenarbeit mit dem Dirigent Penderecki wurde als triumphierend bezeichnet. Der Konzertfilm wurde vom National Audiovisual Institute, Polen, produziert und unter der Regie von Michal Merczynski gedreht.

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white denim

side effects

Release 29.3.2019

Nicht einmal ein Jahr nach dem Vorgänger "Performance" ist die spielfreudige Band mit 8tem Album zurück. Rastlos-fantasievoll ihr Songwriting, höchst energetisch die Umsetzung. Spielerisch und rhythmisch eine weitere Kanonenkugel, denn die offene Formation um die Kernmitglieder James Petralli und Steve Terebecki nimmt niemals den einfachsten Weg. Ihr im Vintage verhafteter Rockansatz vereint Virtuosität und Imaginationskraft, setzt auf allerbeste Grooverock-Ingredenzien und brilliert nicht nur bei den Bridges und Breaks, sondern eben auch bei den immer leicht versetzten Power-Riffs. Leichte Jazz-Einflüsse sind dabei genauso wenig von der Hand zu weisen wie Acid-Power-Riff-Rock oder der gelegentliche Einsatz eines Keyboards. Die Band aus Austin geht aber vollends auf in dem mit leichten Versetzungen und gerne mit Synkopen hantierenden Songwriting, das niemals den Song an sich aus den Augen verliert und ihren kosmisch-erdigen Up-Speed-Rock auf einzigartige Weise zelebriert

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lambchop

this (is what i wanted to tell you)

Release 22.3.2019

Die Geschichte von Lambchop ist die der steten Veränderung und Weiterentwicklung. Was vor fast 30 Jahren im Keller von Kurt Wagner begann und von ihm selbst scherzhaft als “most fucked-up country band in Nashville” bezeichnet wurde, hat sich inzwischen nicht nur als eine der dienstältesten sondern auch innovativsten Bands der US amerikanischen Musikszene etabliert. Seit jeher verbinden Lambchop unterschiedlichste Genres wie Folk & Country mit Soul und Urban Electronica zu einem ganz eigenen, unnachahmlichen Sound. Kein Lambchop-Album klingt wie das andere, aber jedes klingt immer unverwechselbar nach Lambchop. Nach ihrem wegweisenden Album „Flotus“ (2016) hat die Band aus Nashville jetzt ein neues Album für den 22.03.2019 angekündigt. Für “This (is what i wanted to tell you)” arbeitete Kurt Wagner mit Matthew McCaughan (Bon Iver, Hiss Golden Messenger) zusammen, der ihn auch als Teil des Lambchop Live Ensembles im April auf Tour begleiten wird.

Die erste Single aus dem Album: “The December-ish you”, eine verblüffende Mischung aus bewährt emotionalen Slide-guitar und Pianoflächen alter Lambchop-Schule, effektiven PVC Pop Beats, Claps und Samples, über die Kurt Wagner die melancholischste “Friday Night Fever” Ballade der Dekade croont.

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strand of oaks

eraserland

Release 22.3.2019

Timothy Showalter hat alles was es braucht: einen assoziationsreichen Bandnamen, beindruckende Covergestaltung, ein geborenes Charisma, eine anschmiegsame-barmende Stimme und dieses Mal -in seiner 6.Albumrunde-, die dringlichsten, traurigsten, abwechslungsreichsten und wagemutigsten Songs seiner Vita. Jeder Track wurde absichtlich live eingespielt: man hört das Ringen, das Flehen, das Wüten und das Verzweifeln in jedem Ton dieser bis zu 17 min. laufenden Exerzitien. Im Hintergrund brodelnde Störgeräusche, übersteuerte Gitarrenlicks, die schwermütigen Drums, die fiebrige Stimmungslage zwischen Americana Noir, Gospelrock, Folk/Country, Southern und neuerdings droneartigen Postrockverweisen transzendieren Showalters im Vorfeld empfundene Angstzustände in kathartische Ausbrüche. Er nutzt seine Stimme zu einer persönlichen Dramaturgie, er variiert persönliche Lyrics zu bedrohlicher Orgel, schroffen, direkten Gitarrensoli von Freund Jason Isbell, flüstert im Duett mit Emma Ruth Rundle und ringt um Worte in den abstrakten Noisekaskaden des letzten Tracks. SOO transportieren das was man Songwriter-Indie nennt in die schweren Herzen des hymnenhaften, ausufernden, entrückten "Murder Ballad"-Stils und steht in einer Reihe Mit Hugo Race, Nick Cave, Greg Dulli und anderen Predigern der Dunkelheit. "Vom Anfang bis zum Ende, dieses Album kommt von Herzen."

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karen o & danger mouse

lux prima

Release 15.3.2019

Lange war es still um Karen O, die Sängerin der New-Yorker Garage-Punk-Institution Yeah Yeah Yeahs. Vier Jahre ist es her, dass sie mit „Crush Songs“ ihr Solodebüt veröffentlichte, die letzte Platte ihrer Band erschien 2013. Doch 2018 scheint ihre Rückkehr zu markieren: Anfang des Jahres veröffentlichte sie die Single „Yo! My Saint“, mit Gastgesang von Michael Kiwanuka. Und nun hat sie eine neue Zusammenarbeit enthüllt: Am 15. März 2019 wird das gemeinsame Album "lux prima" mit Produzenten-Legende Brian Burton aka Danger Mouse erscheinen, der zuletzt das neueste Parquet-Courts-Album mit seinen Vintage-Sounds veredelte.

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hvob

rocco

Release 15.3.2019

Am 15. März 2019 hat das Warten endlich ein Ende: HVOBs neues Album erscheint auf [PIAS] Recordings. „ROCCO“ wurde das gute Stück getauft und ist ein Longplayer, der einer schnelllebigen Welt entgegenwirken soll. Es ist das vierte Album des Wiener Elektronik-Duos. Wie die beiden vorangegangenen Releases verfolgt auch „ROCCO“ einen konzeptionellen Ansatz. Nach dem multimedialen Kunstprojekt „Trialog“ im Jahr 2015 und der genreübergreifenden Zusammenarbeit „Silk“ im Jahr 2017 erzählt „ROCCO“ 13 einzelne, aber dramaturgisch zusammenhängende Erzählungen über Loslassen, Verabschieden und Neuanfang.

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cinematic orchestra

to believe

Release 15.3.2019

Das nach 12 (!) Jahren erscheinende neue Album stellt eine zeitlose Frage, die auch und gerade 2019 von zentraler Bedeutung ist: Was soll man glauben? Das Gründungsmitglied Jason Swinscoe und sein langjähriger Partner Dominic Smith haben Albumbeiträge von und mit alten und neuen Mitarbeitern gesammelt: Moses Sumney, Roots Manuva, Heidi Vogel, Gray Reverend (Sänger bei Bonobos "First Fires"), Dorian Concept und Tawiah (Mark Ronson, Kindness) sind dabei. Miguel Atwood-Ferguson (Flying Lotus, Anderson Paak, Thundercat, Hiatus Kaiyote) arrangierte die Streicher und der Fotograf und visuelle Künstler Brian „B +“ Cross arbeitete mit Swinscoe und Smith an dem Konzept des Albums.

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la dispute

panorama

Release 22.3.2019

Neues Album des innovativen Hardcore Fünfters, dabei soll es sich um das persönlichste Album der Band handeln! Im Mittelpunkt steht eine Reise von Dreyer und seine Lebensgefährtin in deren Heimat, die sie an Orten vorbei führt, wo Menschen auf die unterschiedlichste Art und Weise gestorben sind, und alle Geschichten sollen irgendwie mit Dreyer zusammenhängen. Klingt spannend und der Vorabtrack macht neugierig auf mehr!

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apparat

lp5

Release 22.3.2019

Das fünfte Album des seit fast zwei Jahrzehnten zu den prägenden Protagonisten der elektronischen Musik in Deutschland gehörenden Sascha Ring (auch Teil des Trios Moderat), der als Apparat wie kaum ein anderer die Verschränkung zwischen programmierten Klängen und analogen Instrumenten erkundet und variiert. Auf dem vorab veröffentlichten "Dawan" beweist er Qualitäten auf "Radiohead-Kid-A"-Niveau. Ein sich wunderschön entfaltendes erhabenes Stück exquisiter Melancho-Electronic mit fein ziselierten Beats und ineinander greifenden Synth-Teppichen und Bässen, das in seinen Details ganz fein gearbeitet ist. Im Vergleich zu den bisherigen Alben komplexer und minimalistischer, aber doch auch erhaben und zärtlich zugleich.

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edmond jefferson & sons

the winter

Release 8.3.2019

Seit dem Rock'n Roll-Debüt der Band im Jahr 2011 haben sich Edmond Jefferson & Sons zu einem reiferen Alternative Rock entwickelt. Die fünf Bieler treffen sich, um zu vermitteln, was aus ihrem Bauch kommt. Ihre instinktive Musik nimmt uns mit auf eine Reise durch ihre Innenräume und übersetzt Emotionen, die manchmal empfindlich, dunkel oder lebendig sind. Dieses kraftvolle, gesättigte und perkussive organische Klangmaterial wird vollständig von einer viszeralen und betörenden Stimme umhüllt.

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stahlberger

dini zwei wänd

Release 8.3.2019

Wenn ein Rock-'n'-Roll-Sänger einer ist, der nie ganz zu denen gehört, für die er singt: Dann ist Manuel Stahlberger ein grosser Rock-'n'-Roll-Sänger. Und das, obwohl er am Mikrofon weder punkrockt noch sonstwie komisch rummacht, sondern im - wenn es sowas gibt: Tonfall von Buster Keaton seine Lieder spricht-slash-singt. Aber es ist eben so, dass er in diesen Songs sein Publikum und noch seine notorischsten Fans immer auch befremdet. Und das auf die freundlichste und verständlichste Weise notabene, nämlich in einem schönen St. Galler Dialekt.

Wie strub und unheimlich einem die vertraute Umgebung sein kann, das ist für Stahlberger und die gleichnamige Band seit dem Titelstück ihres ersten Albums («Rägebogesiedlig», 2009) klar. Und jetzt also «dini zwei Wänd». Wo diese zwölf neuen Lieder herkommen, herrscht Durchzug. Es ist ein Durchzug des Unbegreiflichen, des unfertig Erzählten, des Unheimlichen. Das erzeugt Albdruck, wie im eröffnenden «Iisfäld». Das ist himmeltraurig, wie in «Chline Fisch», das vom Weltverlust im Alter erzählt. Das ist hochnotkomisch, wie die Geschichte vom «Stadtyeti», der sich in das Phantom verwandelt, das er jahrelang gesucht hat. Und das trifft wohl noch so manchen in der eigenen Biografie, wie in «Chline Kreis» ein enger, kleiner Freundeskreis um sich selbst kreist, bis ihn die Fliehkraft raus aus dem Höck und in alle Richtungen hinaus in die Welt drängt. Dazu das Tackern einer Gitarre, schweifende Synthesizer und dann ein energischer, verzerrter Puls. Ein Popsong, der auch Clubtrack ist. Wenn die kleine Welt in diesen Songs ins Taumeln gerät, dann liegt das also auch an der eigentlich doch sehr tanzbaren Musik.

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sasami

sasami

Release 8.3.2019

Umwerfend gutes Debutalbum der aus Los Angeles stammenden Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Sasami Ashworth. Eine stimmige, abwechslungsreiche, weit gefächerte Indierock-Reise in Welten zwischen Stereolab, Yo la Tengo, Pinback und Neo-Krautrock, mit schrammeligen und atonalen Gitarrenkanten bis hin zu Mathrock- und Artrockanleihen und Elementen von Shoegazer und Noise-Pop und auch leisen Momenten. Gekonnt lässt Sasami Drums und durch den Sampler gejagte Noise-Sounds, ihre eigene Stimme oder auch gezupft und geschlagene Bass- und Gitarrenchords kreisen auf diesem fesselnden Album, auf dem Devendra Banhart und Beach Fossils' Dustin Payseur, Soko und Mitglieder von Hand Habits oder Alvvays mitwirkten. "Es ist eine Mischung aus einem Tagebuch und einer Sammlung von Briefen, die geschrieben, aber nie verschickt wurden, an Menschen, mit denen ich auf die eine oder andere Weise eng verbunden war", erklärt Sasami.

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amanda palmer (dresden dolls)

there will be no intermission

Release

Amanda Palmer veröffentlicht von Fans finanziertes Album "there will be no intermission" - und schon jetzt die erste Single "Drowning In The Sound"!

In den den letzten Jahren hat sich die als Sängerin von The Dresden Dolls bekannt gewordene Amanda Palmer unzähligen Projekten und Fragmenten gewidmet. Nun ist die Zeit endlich reif für das erste Soloalbum der polarisierenden Künstlerin seit dem 2012 veröffentlichten "Theatre Is Evil": Im März 2019 erscheint mit "There Will Be No Intermission" eine Platte, auf der vor allem die Schattenseiten der Existenz im Allgemeinen und Amandas persönlichen Krisen im Besonderen beleuchtet werden.

"There Will Be No Intermission" ist komplett durch rund 12.000 Unterstützer auf der Plattform Patreon finanziert worden. Doch die Fans von Amanda Palmer haben bei Weitem nicht nur finanziell zu diesem Album beigetragen. Das demonstriert bereits die bereits erschienene, erste Vorab-Single "Drowning In The Sound", die im August 2017 entstanden ist: Damals forderte die Künstlerin ihre Unterstützer dazu auf, ihr beim Schreiben zu helfen. Ideen und Kommentare aus diesem Austausch flossen in den Text der Klavierballade ein, in der Amanda Palmer versteckte Verbindungen zwischen politischen Unruhen, dem Klimawandel sowie dem damals gerade tobenden Hurrikan "Harvey", der Sonnenfinsternis, dem grassierenden Internethass und Taylor Swift erkundet.

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townes van zandt

sky blue

Release 8.3.2019

Townes Van Zandt aus Texas war einer der wichtigsten Songwriter der Staaten, ohne dessen Einfluß das Genre Alternative Country nicht denkbar wäre. Sein Storytelling, seine Stimme und sein Songwriting erreichten eine literarische Qualität, die auch Jahrzehnte später noch verblüfft. Leider erlag er dem Kampf mit seinen persönlichen Dämonen zu früh. 2019 wäre er 75 geworden, was der Grund für dieses bisher komplett unbekannte Album ist. Die 11 Songs wurden 1973 Bill Hedgepeth so reduziert, aber transparent wie möglich aufgenommen. TvZ spielte sich nur mit Stimme und Gitarre durch ein formidables Set im Studio mit faszinierenden Versionen von "Pancho and Lefty", "Snake Song" oder "Dream Spider". Als besonderer Clou finden sich hier 2 gänzlich unbekannte Songs

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howe gelb (giant sand)

gathered

Release 8.3.2019

Nach zuvor 2x stark von mitternächtlichem Jazz geprägten Alben meldet sich der wie ein guter Rotwein alternde Wüstenfuchs mit einem sehr persönlich klingenden Album zurück, das einen ganz besonderen Platz an der Wand hinter der langen Bar bekommt. Gelb begeistert mit reduzierten Arrangements und seiner raffinierten lyrik, in der sich seine Liebe zur Sprache manifestiert. Umspielt wird er von Akustikgitarre und Klavier und von verschiedenen Band-Formationen, darunter M. Ward, Gabriel Naim Amor, Fernando Vacas, Juan Panki, The Lost Brothers, Anna Karina, JB Meijers, Kira Skov und Gelbs eigene Tochter Talula. Das 24te Studio-Album des Giant Sand-Mainman offenbart viel in Stimme und Songwriting gelegte Emotionalität und viel musikalische Abwechslung zwischen Blues, Folk & Americana und auch Mitternachts-Bar-Jazz der besten Sorte. Mit seinem sepiafarbenen Klang wirkt das alles völlig zeit- und alterslos.

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du blonde (beth jeans houghton)

lung bread for daddy

Release 8.3.2019

Mit ihrer recht tiefen Stimmfarbe, in der sich leichte Rauheit und Verletzlichkeit begegnen, und ihrem recht eigenen Betonungs-Stil steht die britische Musikerin Beth Jeans Houghton für sich. Mit dem 3ten Solo-Album greift sie regelrecht nach den Sternen, bewegt sich wild, aber stilsicher zwischen Proto-Punk, 60s-Psych-Rock und 1970er-Songwriting, dockt bei 90er-Jahre Indierock mit kratzigen Gitarren an, die den Blues kratzig-verzerrt zelebrieren. Die Songs sind trotz ihres entschlackten Looks catchy as hell und setzen manchmal auf einen den Kills nicht unähnlichen Ansatz, andere Songs erinnern mal an Pavement ("Angel"), klingen wie ein lost Anti-Folk-Klassiker ("Holiday resort") oder erinnern bisweilen sogar an die dunkle Blues-Grandezza einer Anna Calvi oder eines Nick Cave. Ein wildes, nach Band klingendes Album mit Beth´s charismatischer Handschrift.

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nick waterhouse

nick waterhouse

Release 8.3.2019

Fans des Retro-Souls aufgepasst: Nick Waterhouse hat sein neues, selbstbetiteltes Album angekündigt. Die Platte erscheint am 8. März und ist der Nachfolger zum 2016 erschienenen „Never Twice“ und sein vierter Streich Mit „Song For Winners“ hat er soeben einen ersten grossartigen Vorgeschmack und gleichzeitig die Leadsingle veröffentlicht.

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fews

into red

Release 1.3.2019

Nachfolger ihres Debütalbums. Mit "Into Red" dreht die Band nochmal ein Stück auf und erhöht die Intensität in ihren Songs, ohne dabei aber die eingängigen Riffs und mitreißenden Dynamiken zu vergessen, die ihr Debüt so unverwechselbar gemacht haben. Geschrieben wurde das Album zusammen mit Joakim Lindberg von Hater in Malmö und abgemischt von James Dring (u.a. Gorillaz und Jamie T).

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quaker city night hawks

qcnh

Release 1.3.2019

City Night Hawks Marke von Hard Rock n 'Roll ist ein Blend aus Texas Boogie, Memphis Soul und Heavy Blues. Ihre Musik ist Southern Rock aus den '75ern, gespielt mit der Inbrunst einer Predigt, die in einem 68er Lincoln aus dem Radio knistert. Sie sind die Whiskyflasche, die du am Samstagabend leergesoffen hast und das Gebet, das du am nächsten Morgen aufgesagt hast. Wie dein erstes illegales Bier, sind Quaker City Night Hawks der Geist des Rock'n'Roll.

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hand habits

placeholder

Release 1.3.2019

Hand Habits ist der Künstlername der Gitarristin Meg Duffy, die durch die Alben des neuen Shootingstars des Indiefolk Kevin Morby bekannt wurde. Ihr 2017er Debütalbum war ein bittersüsser Songreigen feingliedriger Arrangements, die pastellfarbene Stimmungen aus der Mazzy Star/Pastels-Tradition in kalifornisch anmutenden Bedroomfolk überführte: reduziert, sacht und doch nie ätherisch. Ihr 2. Album ist direkter, opulenter und erdiger ausgefallen, sogar was ausgefallene Gimmicks beinhaltet, experimenteller: ausgehend von filigranen Folkrocksettings, sind die Strukturen weiter und überraschender ausgefallen: mit einer Full-Band an Drums, Orgel, Bass, Streichern und Flöte, wechselt sie zur elektrischen Gitarre, was subtile Westcoast-Anleihen, dynamische Americanism und überraschende Introspektionen bedeutet. Das Ergebnis ist eine psychedelische Opulenz und kristallklare Stimme, die ihren 12 Tracks eine selbstbewusste Reife zugesteht und den Songs eine Qualität zwischen Angel Olsen, Jessica Pratt, Gemma Ray und White Magic verleiht

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robert forster

inferno

Release 1.3.2019

Was für ein begnadeter Geschichtenerzähler und Songwriter der australische Singer-Songwriter ( und frühere Hälfte der Go-Betweens) ist, stellt Robert eindrucksvoll auf dem ersten Soloalbum seit vier Jahren wieder unter Beweis. Als erstklassige Besetzung agiert der geniale Tinderssticks-Percussionist Earl Havin neben Keyboarder Michael Mühlhaus (Blumfeld, Kante) und den bereits schon änger mit Robert musizierenden australischen Multi-Instrumentalisten Scott Bromley und Karin Bäumler. Robert´s Gesangsperformance geht mehr denn je unter die Haut und reißt genauso mit wie der Charme seiner Texte. Das kommt so unwiderstehlich im Kontext der ihn ideal in Szene setzenden Band mit dezenter Percussion und der geschlagenen akustische Gitarre, dazu gesellen sich auch manchmal Klavier und ein paar Streicher. Wunderschöner Songwriter-Gitarren-Pop einer lebenden Legende.

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haubi songs

highlife

Release 1.3.2019

Nach einer Schaffensphase in Berlin und Luzern zeigt Haubi Songs seine renovierte One-Man-Band. Mit charmanter Lethargie sprechsingt er sich durch angekaute Phrasen und sagt dabei mehr als viele Rapper. Die Songs auf seinem dritten Album Highlife sind Screenshots für Ausserirdische, die eines Tages hier landen werden und sich fragen, wie das alles passieren konnte.

Haubi Songs ist ein Experte im Beschreiben grosser Zusammenhänge. Oberstes Kredo dafür: die Reduktion. Was als Befreiungsschlag geggen die sich anhäufenden Songskizzen gedacht war, entwickelte sich zu einem kreativen Selbstläufer, der dem umtriebigen Musiker bis heute sein eigenes Experimentierfeld sichert.

Mit dem dritten Album transformiert sich "haubi songs" weiter und steht nun irgendwo zwischen Solokünstler und ganzer Liveband. Die Loopstation weicht einem Gitarristen / einer Gitarristin. Haubi Songs selbst setzt sich hinters Schlagzeut und arrangiert zeitgleich Synthies und Stimmeffekte zu einem abgründigen (Algo-)Rhythmenfest.

"Highlife" wandelt zwischen Popmusik und Lyrik, vermischt Mundart mit Englisch und Französisch und steht sinnbildlich für die tägliche Reizüberflutung im Abendland. Getextet wurde mehrheitlich in der Berliner U-Bahn, aufgnommen erneut in Eigenregie, in einem fensterlosen Luftschutzkeller in Luzern. Der westliche Wahnsinn wurde dort zur Inspiration. Digitalisierung, Selbstinszenierung, Wohlstand und Isolation werden besungen, bekämpft wird vor allem eines: die Angst vor dem Fremden.

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durand jones & the indications

american love call

Release 1.3.2019

Schon das Debut liess mehr als aufhorchen, mit dem 2ten Album greifen sie nach den Sternen, die einst Curtis Mayfield und die Impressions zum Funkeln brachten. Ein Album, das Liebe und Wut über das gegenwärtige Amerika und die politische und gesellschaftliche Situaton mit den Mitteln von Soul und Funk in Einklang bringt. Mit seinen Streichersätzen und dem orchestralen Approach in Kombination zu Offbeat- und Wah Wah-Gitarre und einer leichten Psychedelic beeindruckt die Formation um die großartig am Mikro performenden Durand Jones und als Gegenpart dem ebenso tollen wohltuenden Falsettgesang von Drummer Aaron Frazer hier mit einer zeitlosen Soulscheibe der besonderen Art, die auch mit Elementen von Gospel, Blues, Bongorock, 60s-Orchesterpop und 60s-Folk spielt. Das Album geht tiefsinnig, verwegen und nachdenklich ein schwieriges Thema an, klingt zwar romatisierend, ist sich der Gefahr aber bewusst und setzt auf Versöhnung mit einem Sound, der eindrucksvoll die Brücke zwischen gestern und heute spannt.

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lia sells fish

lia sells fish – Vinyl-Release

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