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DO 4. APRIL 2019 - 19.30 UHR

Instore-Gig mit John Dear

Achtung: John Dear sind zurück. Und zwar mit neuer Scheibe im Gepäck, welche am 5. April erscheint!

Rock scheint aus der Mode gekommen, und die Erde dreht sich immer noch (ein bisschen). Um es genauer zu sagen: Es ist 2019, Trump ist immer noch Präsident, und John Dear ist ein Guru. So ist es. Nichts geht mehr, alles ist ernst. Alles läuft, nichts zählt. Alles ist möglich, manchmal sogar das Beste. Die Wahrheit ist eine alte Erinnerung, Klarheit ist eine Wahlmöglichkeit. In dieser Flut aus Unsinn ist es besser, sich selbst zu sein. Und daran zu glauben. Am besten bei voller Lautstärke. Alma June und John W. Dear (Catia Bellini und Guillaume Wuhrmann) machen sich auf, diese Parole zu verbreiten; sie haben sich entschieden, sich den Überzeugungen eines mythischen Spirits hinzugeben. Ein Guru mit dreckigen Unterhosen. Ein mystischer Dandy. Ein dekadenter Wichser. Ein Lieferant gestriger Zukunft. Ein zotteliger Erlöser. Ein Punk in Toga. Ein Dealer mit gepanschten Träumen. Ein Drugstore Cowboy.

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DO 11. April 2019 - 19.30 uhr

Instore-Gig mit Swatka City

.2019 ist ein besonderes Jahr für Swatka City - es kann das zehnjährige Bestehen sowie der Release des dritten Studioalbums "off season" gefeiert werden!
Entstanden ist mit "off season" ein stimmiges Album mit dezidiert kühler Ausstrahlung aber reichlich Popappeal - gesamthaft einheitlicher und mit dem Fokus aufs Essentielle. Während auf "marabu" die Gitarren die Hauptrollen spielten, weichen sie nun mehrheitlich einem einnehmenden Synthie-Gewand. Trotzdem wirkt der Sound aufgrund des Einsatzes analoger Geräte und dem Beimischen obskurer Instrumente und Geräuschen als eine Fusion der unterschiedlichen Schichten - und jederzeit organisch.
Entstanden ist das Album zu einem grossen Teil räumlich getrennt von den verschiedenen Bandmitgliedern. Während sich Sänger David auf einer einjährigen Reise mit dem Auto nach China befand, wurden Songskizzen zwischen seinen Mitmusikern Matthias und Philipp hin- und hergeschickt und in ständiger Wechselwirkung weiterentwickelt, bis sie sich langsam zu einem einheitlichen Ganzen verdichtet haben. Zurück in Bern erhielten die Songs in mehreren gemeinsamen, ausgedehnten Homestudio-Sessions den finalen Schliff. Auch inhaltlich setzt sich "off season" eher mit Graustufen und Zwischentönen auseinander. Fragmentarisch werden Alltagssituationen in Stimmungsbilder gepackt und Themen wie Widersprüchlichkeit, aufgeweichte Strukturen, Fernweh und das Unterwegs-Sein behandelt.

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sa 13. april 2019 - 10.00-17.00 uhr

Recordstore-Day 2019

Am 13. April 2019 ist es wieder soweit. Der Tag der unabhängigen Plattenläden geht in die zwölfte Runde. Es wird wieder einige feine und auserlesene Schmankerls geben.

Ausserdem freut es mich ausserordentlich, die hervorragende und einzigartige Band Lia Sells Fish am Abend ab 19.30 für einen feinen Instore-Gig im Hause Peppers begrüssen zu dürfen. Die grandiose Band um Ausnahme-Sängerin Christine Hasler hat ein brandneues Album auf Vinyl am Start, welches an diesem Abend hier exklusiv vor dem offiziellen Release (18.4.) erworben werden kann.

Eintritt Kollekte, Barbetrieb

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show me the body

dog whistle

Release 29.3.2019

Die New Yorker Band meldet sich zurück. Inspiriert von einem kürzlichen Tourstopp in Polen und dem Besuch der Gedenkstätte und des Museums Auschwitz-Birkenau verweist der Titel der ersten Single “Camp Orchestra“ auf die jüdischen Orchestergruppen, die während des zweiten Weltkriegs in Konzentrationslagern gebildet wurden, und das Video ist inspiriert von den Räumen, die mit weggeworfenen Schuhen in Auschwitz gefüllt sind. "Dog Whistle" folgt auf das Debütalbum “Body War“, womit sich Show Me The Body 2016 ins Zentrum der Hardcore-Szene katapultierten. Die 2009 gegründete Band besteht aus Julian Cashwan Pratt (Banjo und Gesang), Harlan Steed (Bass) und Noah Cohen-Corbett (Drums). Ihr einzigartiger Sound durchzieht mehrere Genres und wird sowohl klanglich als auch in der Einstellung stark von der Vielfalt der Stadt beeinflusst, in der sie aufgewachsen sind: New York. Seit der Veröffentlichung ihrer ersten EP “Yellow Kidney“ 2014 steht die Band an der Spitze des Untergrundes der Stadt. In den folgenden Jahren etablierten sich Show Me The Body durch ihre intensive, schweißtreibende Live-Show und ihren unverwechselbaren Sound als eine der aufregendsten Bands New Yorks und darüber hinaus.

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big thief

u.f.o.f.

Release 3.5.2019

Mit "U.F.O.F." ist Big Thief der große Coup gelungen. Mit ihren beiden Alben "Masterpiece" (2016) und "Capacity" (2017) schlichen sie sich bereits heimlich in unsere Herzen. Mit ihrem neuen Album, das erstmals auf 4AD erscheint, stehlen sie es nun komplett. Das "F" in "U.F.O.F." steht für Friend und ist auch sinnbildlich für das neue Bandgefühl. Adrianne Lenker (Gesang und Gitarre), Buck Meek (Gitarre), Bassist Max Oleartchik und Schlagzeuger James Krivchenia sind durch ihre schier endlosen Touren nicht nur professionell, sondern vor allem menschlich zusammengewachsen. Big Thief 2019 ist eine Band geworden, die durch Freundschaft zusammengeschweißt wurde.à "U.F.O.F." ist das Ergebnis dieser innigen Verbundenheit zueinander. Aufgenommen wurde "U.F.O.F." in einer ländlichen Gegend in Washington, nahe Seattle. Das Bear Creek Studio ist ein abgeschiedener Ort in einer umgebauten Scheune, in der die Band ihr komplettes Album live eingespielt hat. Dabei entstanden einige Songs wie z.B. "Cattails" erst wenige Stunden vor den eigentlichen Aufnahmen. Andere wiederum entwickelten vor Ort eine komplett andere und eigene Dynamik. Produziert wurde das neue Album von Dom Monks, der auch schon für die beiden Vorgänger verantwortlich war. Die Lyrics auf "U.F.O.F" beschreibt Adrianne Lenker wie einen Traum in der Dunkelheit. Vieles klingt mysteriös, unabhängig von Raum und Zeit und mitunter ein wenig esoterisch. "Making friends with the unknown... All my songs are about this, if the nature of life is change and impermanence, I'd rather be uncomfortably awake in that truth than lost in denial". Viele Songs handeln von düsteren Schatten oder der Dunkelheit. Genauso viele davon brechen am Ende wiederum aus und lassen den Sound von Big Thief heller denn je erstrahlen. "U.F.O.F." ist ein Album zwischen Meditation und stiller Ekstase geworden, Musik für Tagträumer, die nicht aufwachen wollen. Für Big Thief ist es ein neuer Höhepunkt in ihrer Bandgeschichte. Diesen großartigen Dieben überlassen wir nur allzu gerne unsere Herzen!

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kevin morby

oh my god

Release 26.4.2019

Mit dem üppigen neuen Album liefert Morby einen grandiosen Director's Cut seiner bisher größten Aussage, sowohl episch im Umfang als auch im Sound, ab. Ein Werk, das mit Fug und Recht als bisheriger Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet werden darf. In seiner bisherigen Arbeit hat er die Allgegenwart eines offensichtlichen religiösen Themas bemerkt. Obwohl Morby sich nicht im Geringsten als "religiös" identifiziert, erkennt er in sich selbst ein spirituelles Wesen mit einer weltlichen Einstellung zum Seelenvollen. Und so setzte er sich in dem Bestreben, diesen Gedanken frontal und ein für alle Mal anzugehen, in seinen persönlichen Kirchen - Flugzeuge und Betten - hin und schrieb, was sein erstes wahres Konzeptalbum werden sollte. Wenn "Singing Saw" Kevin´s L.A.-Platte war und "City Music" seine Ode an New York, dann lebt "Oh My God" im Himmel, über dem Wetter, nirgendwo und überall gleichzeitig

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Mac Demarco

here comes the cowboy

Release 10.5.2019

"Hi, Mac hier. Das hier ist meine Cowboy-Platte. Das Wort "Cowboy" ist für mich wie ein Kosename. Ich benutze es oft, wenn ich über Menschen aus meinem Leben spreche. Dieser rostige alte grinsende Button auf der Vorder- und Rückseite der Platte habe ich einem Mann in den Bergen irgendwo im Nantahala National Forest zwischen Chattanooga, TN und Asheville, NC abgekauft. Dort, wo ich aufgewachsen bin, gibt es viele Menschen, die voller Überzeugung Cowboyhüte tragen und Cowboydinge tun. Aber das sind nicht die Menschen, auf die ich mich hier beziehe. Alle Instrumente auf der Platte hab ich selbst gespielt, außer ein wenig Keyboard hier und da, das von meinem Tour-Keyboarder - inzwischen einer meiner ältesten Freunde - Alec Meen eingespielt wurde. Mein reisender Toningenieur Yakitori Santar half mir auch, die Spuren aufzunehmen und zusammenzusetzen. Während der Aufnahmen regnete es sehr viel in Los Angeles. Wenn man genau aufpasst, kann man hören, wie es hier und da an die Fenster der Garage klopft.

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vampire weekend

father of the bride

Release 3.5.2019

Vampire Weekend brachten im Januar „Harmony Hall“ und „2021“ heraus; die ersten zwei Vorboten eines neuen Albums. Dieses wurde nun schließlich auch offiziell angekündigt. Es trägt den Namen „Father of the Bride“, umfasst 18 Titel und erscheint am 03. Mai via Columbia Records. Im Rahmen der Albumankündigung veröffentlichen die New Yorker mit „Sunflower“ und „Big Blue“ nun zwei weitere Singles. Ganz nach ihrem Versprechen, noch vor Albumrelease vier Songs herauszubringen.

Auf „Sunflower“ wurde Frontmann Ezra Koenig von Steve Lacey unterstützt, Mitglied der Neo-Soul Band The Internet. Ein Musikvideo zu dem Song, bei welchem Jonah Hill Regie geführt haben soll, erscheine in Kürze. Sowohl „Sunflower“, als auch „Big Blue“ wurden von Langzeitkollaborateur Ariel Rechtsheid und Ezra Koenig selbst produziert. Zudem steuerte DJ Dahi die Koproduktion zu „Big Blue“ bei.

„Father of the Bride“ ist das mittlerweile vierte Studioalbum der Band. Es bildet den Nachfolger zu „Modern Vampires in the City“, welches 2013, sprich vor sechs Jahren erschien.

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brutus

nest

Release 29.3.2019

Brutus kündigen für den 29. März ihr neues Album „Nest“ an. Neben dem Video zu „War“ gibt’s außerdem einen Rutsch Tourdaten.

Ihr Debüt „Burst“ war vor zwei Jahren ein Überraschungs-Hit. Sängerin und Drummerin Stefanie Mannaerts hatte zusammen mit Peter Mulders eine Refused-Coverband an den Start gebracht, aus der dann Brutus erwuchsen. „Burst“ war ein wilder Ritt durch die verschiedensten Stile zwischen Post- und Punkrock.

Auch „War“ deutet an, dass sich Brutus weiterhin nicht auf eine Linie festlegen werden – warum auch? Diese Strategie führte die Band ja auch zum Erfolg.

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national

i am easy to find

Release 17.5.2019

Das neue, achte Album beinhaltet 14 neue Songs und ist rund 68 Minuten lang. Produziert wurde das achte Album von The National und Mike Mills, gemischt hat es Peter Katis.

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lia sells fish

lia sells fish – Vinyl-Release

Release 18.4.2019

Ruhig geatmet hat Christine Hasler kaum je. Seit über einem Jahrzehnt ist die Musikerin und Performerin unterwegs, sei es mit Theater- und Tanzproduktionen oder als ihr Alter Ego, die Singer-Songwriterin Lia Sells Fish. Mit diesem Projekt bespielte sie so manche Bühne Europas und der Schweiz, mal solo, mal in wechselnder Besetzung. Da immer wieder die Frage nach der ersten Veröffentlichung auftauchte, rief sie eine Bande munterer Antihelden ins Studio. Dabei entstand ein Album mit zwölf Titeln: Dramatische Klangwände wechseln sich ab mit Momenten zärtlicher Beobachtung, durchdringende Trommelschläge halten das verbissene Gitarrengespann an den Zügeln, während der unbeirrbare Bass sie immer weiter antreibt – eine Reise von der Ruhe vor bis zur Ruhe nach dem Sturm. Durch all dies führt die intime Dringlichkeit und zerbrechliche Vehemenz der Stimme Christine Haslers.
Auf das Album folgt nun die Live-Umsetzung. Ruhig atmen wird da kaum wer.

Vocals: Christine Hasler
Drums: Beni T. Bucher
Bass: Sam Brookes
Guitar: Stefan Oppliger
Guitar: Stefan Schischkanov

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get up kids

problems

Release 12.4.2019

Das erste neue Album der 1995 gegründeten Emo / Hardcore Legende aus Kansas City seit 11 Jahren! Nach ihrer "Kicker EP" im Sommer 2018 (Pitchfork: "The band’s most satisfying release in nearly 20 years") kommen The GUK mit dem Album "Problems", produziert von Peter Katis (The National, Interpol, Gang of Youths). Das Album handelt von lebensveränderten Verlusten, von Einsamkeit und der unvermeidlichen Angst im Jahre 2019 zu leben. Doch indem sie das Wesentliche ihres Sounds weiterhin aufrechthalten - hymnische Refrains mit großen Singalong-Melodien - präsentieren The Get Up Kids diese Probleme als eine gemeinsame Erfahrung und machen Platz für eine unzerstörbare Zusammengehörigkeit. Das Herzstück des Albums ist ein unschätzbares Element, das die Band seit ihrem Debüt "Four Minute Mile" von 1997 verkörpert: durchdringende Texte, die sowohl äußerst selbstbeobachtend als auch unauslöschlich nachhallend sind

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black mountain

destroyer

Release 24.5.2019

Vor rund zwei Jahren gab es ein einschneidendes Ereignis im Leben von Black Mountain-Mastermind Stephen McBean. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte Stephen sein Erwachsensein ohne gültigen Führerschein verbracht, das erste und begehrteste Ticket zur persönlichen Unabhängigkeit im Leben. Das neue Album ist durchdrungen von all der wilden, neu erworbenen Power (und damit einhergehender Angst und Furcht), die mit dem ersten Mal hinter dem Steuer kommt. Das Album ist benannt nach dem 1985er Auslaufmodell Dodge Destroyer Muscle Car, ist um das Gefühl herum aufgebaut, mit einem Hot Rod durch die Gegend zu fahren. Das Album führt zurück bis zu den frühen bis mittleren 80er Jahren, als in Los Angeles ein "Krieg" zwischen Punk und Hair Metal los brach - es ist berauschend, temperamentvoll und gefährlich zugleich. Durchweg wuchern jugendliche Themen aus dem Album: "Boogie Lover" fährt den Sunset Strip hinunter, "Horns Arising" ist ein Tankstopp an einer Wüstentankstelle, gerade rechtzeitig, um ein UFO in der Nähe eines Tafelberges schweben zu sehen und "High Rise" erweckt das Gefühl jugendlichen Entdeckungsdrangs. Um "Destroyer" zu erschaffen, machte es sich McBean in seinem Proberaum gemütlich und lud Freunde von der endlosen Rock'n'Roll-Autobahn ein, die 22 Songs zum Leben erweckten. Während einige in flache Gräber gelegt wurden, um zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausgegraben zu werden, wurden die anderen oberirdisch belassen, poliert und mit Leben gefüllt, und davon wiederum einige vom langjährigen Bandmitglied Jeremy Schmidt transformiert. Die momentane Besetzung der Band umfasst Rachel Fannan (Sleepy Sun) und Adam Bulgasem (Dommengang & Soft kill) sowie die altbekannten Kollaborateure Kliph Scurlock (Flaming Lips), Kid Millions (Oneida) und John Congleton (St. Vincent, Swans).

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unkle

the road pat 2 / lost highway

Release 29.3.2019

2ter Teil des in 3 Parts gesplitteten Album-Dreiteilers vom offenen Triphop-Band-Projekt von James Lavelle. Bandp. Über das Album sagt er: "Ich habe 2018 angefangen, eine Show bei Soho Radio zu machen, was mich dazu brachte, Platten anders zu spielen. Es geht um das Spielen einer vielseitigeren Mischung. "The Road: Part II" wurde auf dieselbe Weise erstellt - es ist ein Mixtape und eine Reise. Gastsänger: Mark Lanegan, Elliott Power, Tom Smith (Editors), Chris Goss, Mick Jones (Foreigner), Dhani Harrison (George Harrison Sohn). 3xCD enthält eine zusätzliche CD mit Instrumentals

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fontaines d.c.

dogrel

Release 12.4.2019

Vor einer guten halben Dekade hat eine Formation namens Girl Band den Weg für eine neue Generation Dubliner Postpunk-Acts geebnet zu denen nun auch das Quintett Fontaines DC gehört. Zwischenzeitlich scheint eine Welle die westliche Hemisphäre erschüttert zu haben und Bands wie die Idles, Sleaford Mods, Viagra Boys und Shame zogen aus den gleichen Einflüssen und Tugenden ihre Lehren. Was sie alle vereint, ist, dass sie einen vertrauten und doch so neuen Sound kreierten, die Working Class auf einen Thron hoben und damit genau den Punkt der Zeit getroffen haben. Nölig und zynisch, aussagekräftig und authentisch setzen die fünf Iren, diese Tradition fort. Musikalisch sind sie näher an Manchester als alle anderen - Sänger Grian Chatten hat einen Gusto irgendwo zwischen Mark E. Smith und Ian Curtis. Ihr Sound ist unterkühlt, birgt dennoch eine Wärme die einen sofort umschließt (Hört euch "Liberty Belle" an und ihr wisst was ich meine), vereint schrammelige Gitarren, monotone Basslines, treibendes Drumming und ist verdammt reich an Einflüssen. Neben den schon Genannten, scheinen die Stooges ebenso durch wie die Vaccines, die Strokes wie die Pogues. Kaum eine andere Band erregt gerade so viel Aufmerksamkeit - zu Recht!

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altin gün

gece

Türkischer Folk-Psych-Rock aus Amsterdam, der brennt und funkt und treibt und unwiderstehlich außergewöhnlich ist. Wenn türkische Folk-Music Psych-Rock und Elektro-Pop trifft entstehen Altin Gün. Mit ihrem außergewöhnlichen Spagat zwischen scheinbar komplett unterschiedlichen Stilen gelingt dieser Band, die türkisch klingt, von deren sechs Mitglieder aber nur eines in der Türkei geboren wurde, etwas wirklich Außergewöhnliches. Als türkischen Psych Folk bezeichnen sich diese Niederländer selbst, und betonen, dass sie ihre Musik im Kern als Folk verstehen, freilich ein solcher, dem man die tiefe Liebe zur Musik der funkigen 60er und 70er anmerkt. Sehr groovig, elektrisch und voll explosiver psychedelischer Strukturen kommen die türkischen Stücke daher. Lieder, die zum Teil schon unzählige Male gehört und interpretiert wurden, die zur musikalischen Vergangenheit der Türkei gehören, ihr Erbe sind, aber völlig neu klingen. Bandgründer und Bassist von Altin Gün, Jasper Verhulst, betont, wie wichtig das identitätsstiftende Potential der Lieder ist, dass man diesem aber etwas Einzigartiges hinzufügen wollte, was die Hörer innehalten lässt. "Die Lieder stammen aus einer langen Tradition. Das ist Musik, die versucht, eine Stimme für Viele zu sein. (... Und dann) brauchen wir etwas, das die Leute dazu bringt zuzuhören, als wäre es das erste Mal." Der Sound von Altin Gün klingt gleichermaßen traditionell wie vollständig zeitgenössisch und zeigt auf fast schon märchenhafte Art und Weise, dass Musik ein kulturell durchlässiges, experimentelles Medium ist, in dem uns immer wieder wunderschöne Überraschungen begegnen. Mit "Gece", ihrem zweiten Album, hat sich die Band nun endgültig als unverzichtbarer Interpret des anatolischen Rock- und Folk-Erbes etabliert und ist eine absolut unverwechselbare Stimme in der aufstrebenden globalen Psych-Rock-Szene geworden.

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chemical brothers

no geography

Release 12.4.2019

9tes Album der einstigen Big Beat-Protagos Tom Rowlands und Ed Simons, die mit ihrem speziellen Gespür für Sound- und Sample-Inszenierungen und dynamischen Acid-Bögen die Hütte zum brennen bringen, sich aber immer wieder auch in effektiver Verhaltenheit üben wie bei dem elektroiden Robo-Song "Free yourself". Bei "Mah" schießen die beiden aus vollen Rohren Acid-Big Beat-Techno, als gäbe es kein Gestern und kein Morgen und "Got to keep on" entert die Disco mit hart inszenierten Gegensätzen

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swatka city

off season – Vinyl-Release

Release 12.4.2019

2019 ist ein besonderes Jahr für Swatka City - es kann das zehnjährige Bestehen sowie der Release des dritten Studioalbums "off season" gefeiert werden!
Entstanden ist mit "off season" ein stimmiges Album mit dezidiert kühler Ausstrahlung aber reichlich Popappeal - gesamthaft einheitlicher und mit dem Fokus aufs Essentielle. Während auf "marabu" die Gitarren die Hauptrollen spielten, weichen sie nun mehrheitlich einem einnehmenden Synthie-Gewand. Trotzdem wirkt der Sound aufgrund des Einsatzes analoger Geräte und dem Beimischen obskurer Instrumente und Geräuschen als eine Fusion der unterschiedlichen Schichten - und jederzeit organisch.
Entstanden ist das Album zu einem grossen Teil räumlich getrennt von den verschiedenen Bandmitgliedern. Während sich Sänger David auf einer einjährigen Reise mit dem Auto nach China befand, wurden Songskizzen zwischen seinen Mitmusikern Matthias und Philipp hin- und hergeschickt und in ständiger Wechselwirkung weiterentwickelt, bis sie sich langsam zu einem einheitlichen Ganzen verdichtet haben. Zurück in Bern erhielten die Songs in mehreren gemeinsamen, ausgedehnten Homestudio-Sessions den finalen Schliff. Auch inhaltlich setzt sich "off season" eher mit Graustufen und Zwischentönen auseinander. Fragmentarisch werden Alltagssituationen in Stimmungsbilder gepackt und Themen wie Widersprüchlichkeit, aufgeweichte Strukturen, Fernweh und das Unterwegs-Sein behandelt.

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beth gibbons (ex-portishead)

gorecki 3rd symphony of sorrowful songs – Ltd.-Edition CD/DVD

Release 29.3.2019

Die Sinfonie Nr. 3 (Sinfonie der Klagelieder) von Henryk Górecki, am 29.11.2014 gesungen von Beth Gibbons und gespielt vom Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Leitung von Krzysztof Penderecki im The National Opera Grand Theatre in Warschau. Das Konzert war Teil eines Programmabends, an dem auch Jonny Greenwoods (Radiohead) 48 Responses To Polymorphia und die Weltpremiere von Bryce Dessners (The National) Réponse Lutoslawski gezeigt wurden. Nach einer Einladung zur Mitarbeit am Konzert unterzog sich Beth Gibbons einem intensiven Vorbereitungsprozess. Die größte Herausforderung war es, den Originaltext und das emotionale Gewicht, das er trägt, zu lernen, ohne die Muttersprache zu sprechen. Die ikonische Frontfrau von Portishead übertrifft die Erwartungen und klingt hier wie eine Sopranistin mit Opernerfahrung. Ihre Leistung in Zusammenarbeit mit dem Dirigent Penderecki wurde als triumphierend bezeichnet. Der Konzertfilm wurde vom National Audiovisual Institute, Polen, produziert und unter der Regie von Michal Merczynski gedreht.

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Aldous Harding

designer

Release 26.4.2019

Ihr drittes, wieder von John Parish (PJ Harvey, Sparklehorse) produziertes Album. Aldous Hardings Musik ist nichts für zartbesaitete Menschen, entwaffnend aufgrund der trostlosen Bildhaftigkeit und ihrer einnehmenden Instrumentierung, behandeln ihre Songs die Kernthemen des Lebens: Tod, Geburt, Leid und Liebe. Es gibt ein paar Happy Endings in ihren Geschichten, aber vielmehr geht es um ihre Kraft, wie sie in den Kampf zieht - mit der Anmut eines Tänzers und Einstellung eines Boxers. Für den Nachfolger des von Kritikern und Fans vielgelobten 4AD-Debüts, das sich auch auf diversen Jahresbestenlisten (#13 Musikexpress, #15 Spex, #18 NBHAP, #18 ByteFM) wiederfand, entwarfen Aldous - mit richtigem Namen Hannah - Harding mit dem preisgekrönten Produzenten John Parish wieder einnehmende Kompositionen, die fast alleine durch die Stimme Hardings schon fesseln und sich mit ihrer schier gewaltsamer Intensität in Herz und Kopf der Hörer breit machen. Wieder wurde die Musik etwas größer, wenn auch nach wie vor die Stimme von Harding das gesamte Konstrukt zusammenhält.

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pete doherty & the puta madres

pete doherty & the puta madres

Release 26.4.2019

Flotter britischer Garage-Rock: Mit der Single „Who’s Been Having You Over“ präsentiert der Libertines-Sänger sein neues Projekt „Peter Doherty & The Puta Madres“ und kündigt zugleich ein Debütalbum an.
Nach einigen Andeutung Seitens Pete Doherty auf seinen Social Media-Kanälen, gab es nun den ersten Song des neuen Solo-Projektes des Libertines-Sängers zu hören. Mit der Band „The Puta Madres“ hat der Brite nicht nur einen ersten Vorgeschmack auf sein neues Solo-Projekt veröffentlicht, sondern auch gleich ein Debütalbum sowie eine 18 Monatige-Tour angekündigt.

Das selbstbetitelte Debüt steht bereits in den Startlöchern und erscheint am 26. April via Strap Originals/ Cargo Records. Aufgenommen wurde die Platte innerhalb eines Zeitraums von vier Tagen im letzten Sommer in einer Villa in Frankreich. Erste Einblicke in den Sound der Band bietet dabei die kurze, aufgeweckte Nummer „Who’s Been Having You Over“, die Dohertys Rückbesinnung auf seine Garage-Rock-Wurzeln andeutet.

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foxygen

seeing other people

Release 26.4.2019

Das neue, fünfte Album wurde zur Gänze von Foxygen bei Sonora Recorders in Los Feliz, Kalifornien, geschrieben und produziert und von Shawn Everett aufgenommen und gemischt. Foxygens ausgeprägte Fähigkeit, mit klassischen Pop- und Rocksounds zu experimentieren und diese zu erweitern, wird durch den legendären Drummer Jim Keltner (Elvis Presley, John Lennon, Rolling Stones, Bob Dylan, Joni Mitchell, Neil Young, Pink Floyd u.v.a.) ergänzt. ,Seeing Other People" sieht Foxygen von ihrer besten Seite, , chopping up pop culture and spinning it into a sticky, wicked web." Für diejenigen, die auf der Suche nach einer Beschreibung für den Stil des Albums sind, schlagen Foxygen ,Sad-Boy Plastic-Soul Adult-Contemporary Cartoon-Noir Music" vor. Kann man so stehen lassen. Treffend benannt nach dem Spruch, den man von ,Erwachsenen" des Öfteren hört - ,maybe we should see other people" - ist ,Seeing Other People" Foxygens bisher eindeutigstes ,Goodbye"-Album: ,Goodbye to the drugs, to the partying. Goodbye to my twenties now, Goodbye to my Saint Laurent-model-body. Goodbye to the touring circus _ that's right, no more shows or tours for a while. Goodbye, hopefully, to the anxiety attacks. Goodbye to beating myself up because I didn't fit into those leather pants anymore. Fuck it. Goodbye to the facilities. And goodbye the leeches in my life", sagt Sam France. Das Album ist gefüllt mit selbstreferentiellen Geschichten von Tourneen, Partys, vom Jungsein, vom in einer Band leben und sich von den ungeschminkten, dunkleren Aspekten zu verabschieden.

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fat white family

serfs up

Release 19.4.2019

Das dritte Album ist die erste Veröffentlichung der Band bei Domino Records. Ursprünglich aus Süd-London verschlug es die beiden Kern-Mitglieder Lias and Nathan Saoudi 2016 nach Sheffield. Hier entstand im Herbst 2018 in Zusammenarbeit mit ihrem Mitverschwörer Saul Adamczewskidas das neue Album Serfs Up! Aufgenommen in ihrem eigenen Champzone Studio im Attercliffe District

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these new puritans

inside the rose

Release 22.3.2019

6 Jahren nach dem Vorgängeralbum befindet sich die Formation um die in London und Berlin lebenden Zwillinge Jack und George Barnett weiterhin innerhalb eines hörbar von Gothic geprägten Soundpanoramas, das sich aber keinesfalls an Vorgaben der 80er abarbeitet, sondern mit seinem eigenen, originellen Ansatz in der Dunkelheit chromfarben glänzt. Tribalistische Drums als Grundlage, Synthsounds als Teppiche und Ornamente, aber auch die präsenten Neo-Klassik-Elemente (nicht nur wallende Orchesterstreicher, sondern auch eine Opernstimme) stehen der weiterentwicklelten Soundästhetik exquisit. Grandiose Spannungsbögen, dazu der eigenwillige Umgang mit New Wave und Pop sorgen immer wieder für Gänsehaut. In den Tracks wohnt oft auch eine gewisse Elegie, die aber durch eine latente Unruhe in Schach gehalten wird. Avantgarde-Elemente reichen dem Fluss des Albums auf eindrucksvolle Weise die Hand. Ein berührendes Werk, das vermehrt auch von dem Kontrast mit den Backgroundvocals lebt, mit Industrial und getragener Gothic-Noir-Stimmung flirtet, oft versetzt von Klavier und dezent plazierten Keyboard-Sounds.

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andrew bird

my finest work yet

Release 22.3.2019

15tes Album ! Andrew Bird ist ein enorm vielseitiger und international anerkannter Musiker. Mit vier Jahren begann er Geige zu spielen und eignete sich im Lauf der Jahre ein klassisches Repertoire an – ausschließlich über sein Gehör. Später erweiterte er sein Spektrum in alle Richtungen. Folk, so genannte Weltmusik, Pop, Klezmer: in allem scheint er perfekt zu sein. Ende November letzten Jahres gab es mit „Bloodless“ bereits den ersten Vorboten, der laut Bird die Vorlage für das gesamte Album bildete. Produziert und aufgenommen wurde "My Finest Work Yet" von Paul Butler in den Barefoot Recordings in Los Angeles. Bird und seine Band spielten alle Songs live ein, ohne Kopfhörer oder Trennung einzelner Instrumente. Was der Multiinstrumentalist mit Violine, Gitarre, Glockenspiel und Samplern schafft, ist gleichermaßen elegant, melodisch und intim. Mit seiner melancholischen Stimme spielt Bird in seiner Heimat Amerika längst in der ersten Liga amerikanischer Singer/Songwriter. Auch hierzulande genießt er unter Kennern einen legendären Ruf.

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lambchop

this (is what i wanted to tell you)

Release 22.3.2019

Die Geschichte von Lambchop ist die der steten Veränderung und Weiterentwicklung. Was vor fast 30 Jahren im Keller von Kurt Wagner begann und von ihm selbst scherzhaft als “most fucked-up country band in Nashville” bezeichnet wurde, hat sich inzwischen nicht nur als eine der dienstältesten sondern auch innovativsten Bands der US amerikanischen Musikszene etabliert. Seit jeher verbinden Lambchop unterschiedlichste Genres wie Folk & Country mit Soul und Urban Electronica zu einem ganz eigenen, unnachahmlichen Sound. Kein Lambchop-Album klingt wie das andere, aber jedes klingt immer unverwechselbar nach Lambchop. Nach ihrem wegweisenden Album „Flotus“ (2016) hat die Band aus Nashville jetzt ein neues Album für den 22.03.2019 angekündigt. Für “This (is what i wanted to tell you)” arbeitete Kurt Wagner mit Matthew McCaughan (Bon Iver, Hiss Golden Messenger) zusammen, der ihn auch als Teil des Lambchop Live Ensembles im April auf Tour begleiten wird.

Die erste Single aus dem Album: “The December-ish you”, eine verblüffende Mischung aus bewährt emotionalen Slide-guitar und Pianoflächen alter Lambchop-Schule, effektiven PVC Pop Beats, Claps und Samples, über die Kurt Wagner die melancholischste “Friday Night Fever” Ballade der Dekade croont.

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strand of oaks

eraserland

Release 22.3.2019

Timothy Showalter hat alles was es braucht: einen assoziationsreichen Bandnamen, beindruckende Covergestaltung, ein geborenes Charisma, eine anschmiegsame-barmende Stimme und dieses Mal -in seiner 6.Albumrunde-, die dringlichsten, traurigsten, abwechslungsreichsten und wagemutigsten Songs seiner Vita. Jeder Track wurde absichtlich live eingespielt: man hört das Ringen, das Flehen, das Wüten und das Verzweifeln in jedem Ton dieser bis zu 17 min. laufenden Exerzitien. Im Hintergrund brodelnde Störgeräusche, übersteuerte Gitarrenlicks, die schwermütigen Drums, die fiebrige Stimmungslage zwischen Americana Noir, Gospelrock, Folk/Country, Southern und neuerdings droneartigen Postrockverweisen transzendieren Showalters im Vorfeld empfundene Angstzustände in kathartische Ausbrüche. Er nutzt seine Stimme zu einer persönlichen Dramaturgie, er variiert persönliche Lyrics zu bedrohlicher Orgel, schroffen, direkten Gitarrensoli von Freund Jason Isbell, flüstert im Duett mit Emma Ruth Rundle und ringt um Worte in den abstrakten Noisekaskaden des letzten Tracks. SOO transportieren das was man Songwriter-Indie nennt in die schweren Herzen des hymnenhaften, ausufernden, entrückten "Murder Ballad"-Stils und steht in einer Reihe Mit Hugo Race, Nick Cave, Greg Dulli und anderen Predigern der Dunkelheit. "Vom Anfang bis zum Ende, dieses Album kommt von Herzen."

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karen o & danger mouse

lux prima

Release 15.3.2019

Lange war es still um Karen O, die Sängerin der New-Yorker Garage-Punk-Institution Yeah Yeah Yeahs. Vier Jahre ist es her, dass sie mit „Crush Songs“ ihr Solodebüt veröffentlichte, die letzte Platte ihrer Band erschien 2013. Doch 2018 scheint ihre Rückkehr zu markieren: Anfang des Jahres veröffentlichte sie die Single „Yo! My Saint“, mit Gastgesang von Michael Kiwanuka. Und nun hat sie eine neue Zusammenarbeit enthüllt: Am 15. März 2019 wird das gemeinsame Album "lux prima" mit Produzenten-Legende Brian Burton aka Danger Mouse erscheinen, der zuletzt das neueste Parquet-Courts-Album mit seinen Vintage-Sounds veredelte.

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hvob

rocco

Release 15.3.2019

Am 15. März 2019 hat das Warten endlich ein Ende: HVOBs neues Album erscheint auf [PIAS] Recordings. „ROCCO“ wurde das gute Stück getauft und ist ein Longplayer, der einer schnelllebigen Welt entgegenwirken soll. Es ist das vierte Album des Wiener Elektronik-Duos. Wie die beiden vorangegangenen Releases verfolgt auch „ROCCO“ einen konzeptionellen Ansatz. Nach dem multimedialen Kunstprojekt „Trialog“ im Jahr 2015 und der genreübergreifenden Zusammenarbeit „Silk“ im Jahr 2017 erzählt „ROCCO“ 13 einzelne, aber dramaturgisch zusammenhängende Erzählungen über Loslassen, Verabschieden und Neuanfang.

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cinematic orchestra

to believe

Release 15.3.2019

Das nach 12 (!) Jahren erscheinende neue Album stellt eine zeitlose Frage, die auch und gerade 2019 von zentraler Bedeutung ist: Was soll man glauben? Das Gründungsmitglied Jason Swinscoe und sein langjähriger Partner Dominic Smith haben Albumbeiträge von und mit alten und neuen Mitarbeitern gesammelt: Moses Sumney, Roots Manuva, Heidi Vogel, Gray Reverend (Sänger bei Bonobos "First Fires"), Dorian Concept und Tawiah (Mark Ronson, Kindness) sind dabei. Miguel Atwood-Ferguson (Flying Lotus, Anderson Paak, Thundercat, Hiatus Kaiyote) arrangierte die Streicher und der Fotograf und visuelle Künstler Brian „B +“ Cross arbeitete mit Swinscoe und Smith an dem Konzept des Albums.

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la dispute

panorama

Release 22.3.2019

Neues Album des innovativen Hardcore Fünfters, dabei soll es sich um das persönlichste Album der Band handeln! Im Mittelpunkt steht eine Reise von Dreyer und seine Lebensgefährtin in deren Heimat, die sie an Orten vorbei führt, wo Menschen auf die unterschiedlichste Art und Weise gestorben sind, und alle Geschichten sollen irgendwie mit Dreyer zusammenhängen. Klingt spannend und der Vorabtrack macht neugierig auf mehr!

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apparat

lp5

Release 22.3.2019

Das fünfte Album des seit fast zwei Jahrzehnten zu den prägenden Protagonisten der elektronischen Musik in Deutschland gehörenden Sascha Ring (auch Teil des Trios Moderat), der als Apparat wie kaum ein anderer die Verschränkung zwischen programmierten Klängen und analogen Instrumenten erkundet und variiert. Auf dem vorab veröffentlichten "Dawan" beweist er Qualitäten auf "Radiohead-Kid-A"-Niveau. Ein sich wunderschön entfaltendes erhabenes Stück exquisiter Melancho-Electronic mit fein ziselierten Beats und ineinander greifenden Synth-Teppichen und Bässen, das in seinen Details ganz fein gearbeitet ist. Im Vergleich zu den bisherigen Alben komplexer und minimalistischer, aber doch auch erhaben und zärtlich zugleich.

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edmond jefferson & sons

the winter

Release 8.3.2019

Seit dem Rock'n Roll-Debüt der Band im Jahr 2011 haben sich Edmond Jefferson & Sons zu einem reiferen Alternative Rock entwickelt. Die fünf Bieler treffen sich, um zu vermitteln, was aus ihrem Bauch kommt. Ihre instinktive Musik nimmt uns mit auf eine Reise durch ihre Innenräume und übersetzt Emotionen, die manchmal empfindlich, dunkel oder lebendig sind. Dieses kraftvolle, gesättigte und perkussive organische Klangmaterial wird vollständig von einer viszeralen und betörenden Stimme umhüllt.

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stahlberger

dini zwei wänd

Release 8.3.2019

Wenn ein Rock-'n'-Roll-Sänger einer ist, der nie ganz zu denen gehört, für die er singt: Dann ist Manuel Stahlberger ein grosser Rock-'n'-Roll-Sänger. Und das, obwohl er am Mikrofon weder punkrockt noch sonstwie komisch rummacht, sondern im - wenn es sowas gibt: Tonfall von Buster Keaton seine Lieder spricht-slash-singt. Aber es ist eben so, dass er in diesen Songs sein Publikum und noch seine notorischsten Fans immer auch befremdet. Und das auf die freundlichste und verständlichste Weise notabene, nämlich in einem schönen St. Galler Dialekt.

Wie strub und unheimlich einem die vertraute Umgebung sein kann, das ist für Stahlberger und die gleichnamige Band seit dem Titelstück ihres ersten Albums («Rägebogesiedlig», 2009) klar. Und jetzt also «dini zwei Wänd». Wo diese zwölf neuen Lieder herkommen, herrscht Durchzug. Es ist ein Durchzug des Unbegreiflichen, des unfertig Erzählten, des Unheimlichen. Das erzeugt Albdruck, wie im eröffnenden «Iisfäld». Das ist himmeltraurig, wie in «Chline Fisch», das vom Weltverlust im Alter erzählt. Das ist hochnotkomisch, wie die Geschichte vom «Stadtyeti», der sich in das Phantom verwandelt, das er jahrelang gesucht hat. Und das trifft wohl noch so manchen in der eigenen Biografie, wie in «Chline Kreis» ein enger, kleiner Freundeskreis um sich selbst kreist, bis ihn die Fliehkraft raus aus dem Höck und in alle Richtungen hinaus in die Welt drängt. Dazu das Tackern einer Gitarre, schweifende Synthesizer und dann ein energischer, verzerrter Puls. Ein Popsong, der auch Clubtrack ist. Wenn die kleine Welt in diesen Songs ins Taumeln gerät, dann liegt das also auch an der eigentlich doch sehr tanzbaren Musik.

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sasami

sasami

Release 8.3.2019

Umwerfend gutes Debutalbum der aus Los Angeles stammenden Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Sasami Ashworth. Eine stimmige, abwechslungsreiche, weit gefächerte Indierock-Reise in Welten zwischen Stereolab, Yo la Tengo, Pinback und Neo-Krautrock, mit schrammeligen und atonalen Gitarrenkanten bis hin zu Mathrock- und Artrockanleihen und Elementen von Shoegazer und Noise-Pop und auch leisen Momenten. Gekonnt lässt Sasami Drums und durch den Sampler gejagte Noise-Sounds, ihre eigene Stimme oder auch gezupft und geschlagene Bass- und Gitarrenchords kreisen auf diesem fesselnden Album, auf dem Devendra Banhart und Beach Fossils' Dustin Payseur, Soko und Mitglieder von Hand Habits oder Alvvays mitwirkten. "Es ist eine Mischung aus einem Tagebuch und einer Sammlung von Briefen, die geschrieben, aber nie verschickt wurden, an Menschen, mit denen ich auf die eine oder andere Weise eng verbunden war", erklärt Sasami.

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amanda palmer (dresden dolls)

there will be no intermission

Release

Amanda Palmer veröffentlicht von Fans finanziertes Album "there will be no intermission" - und schon jetzt die erste Single "Drowning In The Sound"!

In den den letzten Jahren hat sich die als Sängerin von The Dresden Dolls bekannt gewordene Amanda Palmer unzähligen Projekten und Fragmenten gewidmet. Nun ist die Zeit endlich reif für das erste Soloalbum der polarisierenden Künstlerin seit dem 2012 veröffentlichten "Theatre Is Evil": Im März 2019 erscheint mit "There Will Be No Intermission" eine Platte, auf der vor allem die Schattenseiten der Existenz im Allgemeinen und Amandas persönlichen Krisen im Besonderen beleuchtet werden.

"There Will Be No Intermission" ist komplett durch rund 12.000 Unterstützer auf der Plattform Patreon finanziert worden. Doch die Fans von Amanda Palmer haben bei Weitem nicht nur finanziell zu diesem Album beigetragen. Das demonstriert bereits die bereits erschienene, erste Vorab-Single "Drowning In The Sound", die im August 2017 entstanden ist: Damals forderte die Künstlerin ihre Unterstützer dazu auf, ihr beim Schreiben zu helfen. Ideen und Kommentare aus diesem Austausch flossen in den Text der Klavierballade ein, in der Amanda Palmer versteckte Verbindungen zwischen politischen Unruhen, dem Klimawandel sowie dem damals gerade tobenden Hurrikan "Harvey", der Sonnenfinsternis, dem grassierenden Internethass und Taylor Swift erkundet.

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townes van zandt

sky blue

Release 8.3.2019

Townes Van Zandt aus Texas war einer der wichtigsten Songwriter der Staaten, ohne dessen Einfluß das Genre Alternative Country nicht denkbar wäre. Sein Storytelling, seine Stimme und sein Songwriting erreichten eine literarische Qualität, die auch Jahrzehnte später noch verblüfft. Leider erlag er dem Kampf mit seinen persönlichen Dämonen zu früh. 2019 wäre er 75 geworden, was der Grund für dieses bisher komplett unbekannte Album ist. Die 11 Songs wurden 1973 Bill Hedgepeth so reduziert, aber transparent wie möglich aufgenommen. TvZ spielte sich nur mit Stimme und Gitarre durch ein formidables Set im Studio mit faszinierenden Versionen von "Pancho and Lefty", "Snake Song" oder "Dream Spider". Als besonderer Clou finden sich hier 2 gänzlich unbekannte Songs

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howe gelb (giant sand)

gathered

Release 8.3.2019

Nach zuvor 2x stark von mitternächtlichem Jazz geprägten Alben meldet sich der wie ein guter Rotwein alternde Wüstenfuchs mit einem sehr persönlich klingenden Album zurück, das einen ganz besonderen Platz an der Wand hinter der langen Bar bekommt. Gelb begeistert mit reduzierten Arrangements und seiner raffinierten lyrik, in der sich seine Liebe zur Sprache manifestiert. Umspielt wird er von Akustikgitarre und Klavier und von verschiedenen Band-Formationen, darunter M. Ward, Gabriel Naim Amor, Fernando Vacas, Juan Panki, The Lost Brothers, Anna Karina, JB Meijers, Kira Skov und Gelbs eigene Tochter Talula. Das 24te Studio-Album des Giant Sand-Mainman offenbart viel in Stimme und Songwriting gelegte Emotionalität und viel musikalische Abwechslung zwischen Blues, Folk & Americana und auch Mitternachts-Bar-Jazz der besten Sorte. Mit seinem sepiafarbenen Klang wirkt das alles völlig zeit- und alterslos.

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du blonde (beth jeans houghton)

lung bread for daddy

Release 8.3.2019

Mit ihrer recht tiefen Stimmfarbe, in der sich leichte Rauheit und Verletzlichkeit begegnen, und ihrem recht eigenen Betonungs-Stil steht die britische Musikerin Beth Jeans Houghton für sich. Mit dem 3ten Solo-Album greift sie regelrecht nach den Sternen, bewegt sich wild, aber stilsicher zwischen Proto-Punk, 60s-Psych-Rock und 1970er-Songwriting, dockt bei 90er-Jahre Indierock mit kratzigen Gitarren an, die den Blues kratzig-verzerrt zelebrieren. Die Songs sind trotz ihres entschlackten Looks catchy as hell und setzen manchmal auf einen den Kills nicht unähnlichen Ansatz, andere Songs erinnern mal an Pavement ("Angel"), klingen wie ein lost Anti-Folk-Klassiker ("Holiday resort") oder erinnern bisweilen sogar an die dunkle Blues-Grandezza einer Anna Calvi oder eines Nick Cave. Ein wildes, nach Band klingendes Album mit Beth´s charismatischer Handschrift.

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nick waterhouse

nick waterhouse

Release 8.3.2019

Fans des Retro-Souls aufgepasst: Nick Waterhouse hat sein neues, selbstbetiteltes Album angekündigt. Die Platte erscheint am 8. März und ist der Nachfolger zum 2016 erschienenen „Never Twice“ und sein vierter Streich Mit „Song For Winners“ hat er soeben einen ersten grossartigen Vorgeschmack und gleichzeitig die Leadsingle veröffentlicht.

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fews

into red

Release 1.3.2019

Nachfolger ihres Debütalbums. Mit "Into Red" dreht die Band nochmal ein Stück auf und erhöht die Intensität in ihren Songs, ohne dabei aber die eingängigen Riffs und mitreißenden Dynamiken zu vergessen, die ihr Debüt so unverwechselbar gemacht haben. Geschrieben wurde das Album zusammen mit Joakim Lindberg von Hater in Malmö und abgemischt von James Dring (u.a. Gorillaz und Jamie T).

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quaker city night hawks

qcnh

Release 1.3.2019

City Night Hawks Marke von Hard Rock n 'Roll ist ein Blend aus Texas Boogie, Memphis Soul und Heavy Blues. Ihre Musik ist Southern Rock aus den '75ern, gespielt mit der Inbrunst einer Predigt, die in einem 68er Lincoln aus dem Radio knistert. Sie sind die Whiskyflasche, die du am Samstagabend leergesoffen hast und das Gebet, das du am nächsten Morgen aufgesagt hast. Wie dein erstes illegales Bier, sind Quaker City Night Hawks der Geist des Rock'n'Roll.

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hand habits

placeholder

Release 1.3.2019

Hand Habits ist der Künstlername der Gitarristin Meg Duffy, die durch die Alben des neuen Shootingstars des Indiefolk Kevin Morby bekannt wurde. Ihr 2017er Debütalbum war ein bittersüsser Songreigen feingliedriger Arrangements, die pastellfarbene Stimmungen aus der Mazzy Star/Pastels-Tradition in kalifornisch anmutenden Bedroomfolk überführte: reduziert, sacht und doch nie ätherisch. Ihr 2. Album ist direkter, opulenter und erdiger ausgefallen, sogar was ausgefallene Gimmicks beinhaltet, experimenteller: ausgehend von filigranen Folkrocksettings, sind die Strukturen weiter und überraschender ausgefallen: mit einer Full-Band an Drums, Orgel, Bass, Streichern und Flöte, wechselt sie zur elektrischen Gitarre, was subtile Westcoast-Anleihen, dynamische Americanism und überraschende Introspektionen bedeutet. Das Ergebnis ist eine psychedelische Opulenz und kristallklare Stimme, die ihren 12 Tracks eine selbstbewusste Reife zugesteht und den Songs eine Qualität zwischen Angel Olsen, Jessica Pratt, Gemma Ray und White Magic verleiht

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better oblivion community center (conor oberst & phoebe bridgers)

better oblivion community center

Release 22.2.2019

Phoebe Bridgers und Conor Oberst hielten ihre Pläne, eine gemeinsame neue Band mit dem Namen BOCC (Better Oblivion Community Center) ins Leben zu rufen, monatelang geheim während sie im Sommer und Herbst 2018 in Los Angeles schrieben und aufnahmen. Am Ende des Jahres kursierten die ersten Gerüchte und eine mysteriöse Telefonnummer erschien auf Social Media Plattformen. Fans beider Künstler erhielten rätselhafte Broschüren per Post, und eine Bushaltestelle in ihrer Heimatstadt L.A. warb plötzlich für das Better Oblivion Community Center. Koproduziert von Bridgers, Oberst und dem langjährigen Oberst/Bright Eyes Mitarbeiter Andy LeMaster, featured ,Better Oblivion Community Center" die Arbeit mehrerer talentierter Freunde: Gitarrist Nick Zinner von den Yeah Yeah Yeah Yeahs spielt auf zwei Tracks (erste Single ,Dylan Thomas" und ,Dominoes"), während Carla Azar (Autolux, Jack White) auf der Hälfte des Albums Schlagzeug spielt. Die andere Hälfte bespielt mit Wylie Gelber und Griffin Goldsmith die Rhythmusgruppe der Dawes. Americana Singer/Songwriter Christian Lee Hutson steuert Gitarre und Anna Butterss den Bass bei.

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robert forster

inferno

Release 1.3.2019

Was für ein begnadeter Geschichtenerzähler und Songwriter der australische Singer-Songwriter ( und frühere Hälfte der Go-Betweens) ist, stellt Robert eindrucksvoll auf dem ersten Soloalbum seit vier Jahren wieder unter Beweis. Als erstklassige Besetzung agiert der geniale Tinderssticks-Percussionist Earl Havin neben Keyboarder Michael Mühlhaus (Blumfeld, Kante) und den bereits schon änger mit Robert musizierenden australischen Multi-Instrumentalisten Scott Bromley und Karin Bäumler. Robert´s Gesangsperformance geht mehr denn je unter die Haut und reißt genauso mit wie der Charme seiner Texte. Das kommt so unwiderstehlich im Kontext der ihn ideal in Szene setzenden Band mit dezenter Percussion und der geschlagenen akustische Gitarre, dazu gesellen sich auch manchmal Klavier und ein paar Streicher. Wunderschöner Songwriter-Gitarren-Pop einer lebenden Legende.

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haubi songs

highlife

Release 1.3.2019

Nach einer Schaffensphase in Berlin und Luzern zeigt Haubi Songs seine renovierte One-Man-Band. Mit charmanter Lethargie sprechsingt er sich durch angekaute Phrasen und sagt dabei mehr als viele Rapper. Die Songs auf seinem dritten Album Highlife sind Screenshots für Ausserirdische, die eines Tages hier landen werden und sich fragen, wie das alles passieren konnte.

Haubi Songs ist ein Experte im Beschreiben grosser Zusammenhänge. Oberstes Kredo dafür: die Reduktion. Was als Befreiungsschlag geggen die sich anhäufenden Songskizzen gedacht war, entwickelte sich zu einem kreativen Selbstläufer, der dem umtriebigen Musiker bis heute sein eigenes Experimentierfeld sichert.

Mit dem dritten Album transformiert sich "haubi songs" weiter und steht nun irgendwo zwischen Solokünstler und ganzer Liveband. Die Loopstation weicht einem Gitarristen / einer Gitarristin. Haubi Songs selbst setzt sich hinters Schlagzeut und arrangiert zeitgleich Synthies und Stimmeffekte zu einem abgründigen (Algo-)Rhythmenfest.

"Highlife" wandelt zwischen Popmusik und Lyrik, vermischt Mundart mit Englisch und Französisch und steht sinnbildlich für die tägliche Reizüberflutung im Abendland. Getextet wurde mehrheitlich in der Berliner U-Bahn, aufgnommen erneut in Eigenregie, in einem fensterlosen Luftschutzkeller in Luzern. Der westliche Wahnsinn wurde dort zur Inspiration. Digitalisierung, Selbstinszenierung, Wohlstand und Isolation werden besungen, bekämpft wird vor allem eines: die Angst vor dem Fremden.

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durand jones & the indications

american love call

Release 1.3.2019

Schon das Debut liess mehr als aufhorchen, mit dem 2ten Album greifen sie nach den Sternen, die einst Curtis Mayfield und die Impressions zum Funkeln brachten. Ein Album, das Liebe und Wut über das gegenwärtige Amerika und die politische und gesellschaftliche Situaton mit den Mitteln von Soul und Funk in Einklang bringt. Mit seinen Streichersätzen und dem orchestralen Approach in Kombination zu Offbeat- und Wah Wah-Gitarre und einer leichten Psychedelic beeindruckt die Formation um die großartig am Mikro performenden Durand Jones und als Gegenpart dem ebenso tollen wohltuenden Falsettgesang von Drummer Aaron Frazer hier mit einer zeitlosen Soulscheibe der besonderen Art, die auch mit Elementen von Gospel, Blues, Bongorock, 60s-Orchesterpop und 60s-Folk spielt. Das Album geht tiefsinnig, verwegen und nachdenklich ein schwieriges Thema an, klingt zwar romatisierend, ist sich der Gefahr aber bewusst und setzt auf Versöhnung mit einem Sound, der eindrucksvoll die Brücke zwischen gestern und heute spannt.

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dagobert

welt ohne zeit

Release 1.3.2019

Um die Liebe geht es dieses Mal nicht etwa auch, nein, sondern in jedem einzelnen Song. Denn Dagobert hat die vielfach unterschätzte oder auch häufig mit Naivität verwechselte Fähigkeit, den Kosmos zweier Menschen in ein paar wenigen Worten zu beschreiben. Und zwar so, dass es entweder emporhebt oder richtig wehtut. "Welt ohne Zeit" handelt von zehn Beziehungen, und dieses Mal, das unterscheidet sie von den Songs der ersten beiden Alben, sind es keine Sehnsuchtsgebilde; sie haben alle stattgefunden, Dagobert hat sie erlebt. Manche sind bittersüß, andere todtraurig, und wieder andere lakonisch. Für "Welt ohne Zeit" hat Dagobert sich komplett dem jungen Musiker und Produzenten Konrad Betcher anvertraut. Zusammen mit Dagoberts langjährigem Live-Gitarristen Max Zahl verschanzten sie sich in einem einsam gelegenen Haus an einem See irgendwo in Brandenburg und schliffen die musikalischen Einfälle von Dagobert zu etwas, das tatsächlich aus einer Welt ohne Zeit zu stammen scheint; ein Konzeptalbum, wie es das eben heute eigentlich längst nicht mehr gibt. "Welt ohne Zeit" klingt bei all dem immer noch so schwelgerisch schön, wie man es von Dagobert gewohnt ist. Es ist aber ein bisschen fassbarer als die beiden Alben davor, stimmig und selbstbewusst, mit Liedern, die sehr aufeinander bezogen sind und trotz gemeinsamer Grundidee unabhängig voneinander schweben. Das vielleicht beste daran: Dagobert klingt kein bisschen mehr so, als würde er sich schon bald wieder auf die Rückreise machen.

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drenge

strange creatures

Release 22.2.2019

Drittes Album, von der britischen Brüderband Rory und Eoin Loveless als nächtliche Scheibe bezeichnet: "A psycholgical horror movie on wax". Mit seinen wabendernden Noise-Sounds auf dem Rücken des blues-infiltrierten, von tollen Drums angetriggerten macht der Vorabtrack "This Dance" genauso Appetit wie das irgendwo zwischen Strokes und alten Maximo Park nach vorne powernde "Autonomy".

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young gods

data mirage tangram

Release 22.2.2019

"Data Mirage Tangram" kam in einem Keller inmitten von Menschen zur Welt. Franz Treichler (Gesang, Gitarre, Electronics), Cesare Pizzi (Sampling, Electronics) und Bernard Trontin (Schlagzeug, Perkussion) wurden vom Cully Jazz Festival eingeladen, auf der Bühne des THBBC Weinkellers ein offenes Labor aufzubauen - für die Dauer des ganzen Festivals. "Das war der Moment, an dem die neuen Songs erstmals in Erscheinung traten", sagt Treichler. "Wir wussten nicht, wohin es gehen würde. Bernard brachte einen alten Sampler, den er über seinem Schlagzeug installierte, Cesare einen Laptop, ich eine Gitarre, einen Bass, einen Laptop, alles, was ich zur Hand hatte. Das Publikum kam und ging. Wir fühlten uns nicht verpflichtet, ein fertiges Produkt präsentieren zu müssen. Es war äußerst stimulierend." Am Ende dieser Residenz existierten die sieben Tracks des Albums bereits in den Körpern und den Köpfen des Trios. Ihre Kanten mussten noch in Form gebracht werden, die Strukturen verfeinert. Die Band baute die Songs in ihr Live-Repertoire ein, und danach nahmen sich die Young Gods drei Jahre Zeit, um ihnen die finale Struktur zu geben. Dies geschah in Franz Treichlers Studio, gemischt wurden sie schließlich am Pult des englischen Produzenten Alan Moulder (Nine Inch Nails, Editors, Foals). "Zum ersten Mal überhaupt machten wir ein Album, das gänzlich in Kollektivarbeit entstand", sagt der Genfer Pionier erfreut.

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julia jacklin

crushing

Release 22.2.2019

Wow, mit dem 2ten Album greift Julia in Manier einer Cat Power nach den Sternen. Hochemotionale Songs, entstanden aus purer Gefühlsintensität, was in jeder Faser des Albums spürbar ist. Der eigene und der Körper überhaupt stehen im Mittelpunkt des Storytellings der Australierin. Julia´s Stimme ist Gold, ihr Ausdruck reisst mit, man höre nur das umwerfende "Body" oder das ruhig-eindringliche "Convention". Ummalt wird ihr immens mitreissender, erzählerischer Gesang von oftmals ganz minimaler akustischer Gitarrenbegleitung oder Klavier, mit oder ohne zusätzliche Band. Aber auch herrlich geschrammelte Gitarren-Songs ("Pressure to Party" und "Head Alone") finden sich hier, in denen die Verzerrungen des Americana-Rock´n Roll nach ihrer Seele greifen. Grandios weiß sie auch die ruhigere und aufgewühlte Seite ihres enorm unter die Haut gehenden Songwritings wie bei "Don´t know how to keep loving you" zu vereinen. Ein elektrisierendes kleines Meisterwerk für Fans von Julien Baker, Angel Olsen und Courtney Barnett.

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half japanese

invincible

Mit zurecht großem Selbstbewusstsein eingespieltes neues Album, auf dem die Band um den auch hier wieder mit einzigartigen lyrischen peormance aufwartenden Jad Fair ihren legendären Ruf als Outsider-Kombo unterstreicht, die auch schon Kurt Cobain inspirierte. Sound und Instrumentierung sind etwas breiter angelegt als zuletzt schwirren sie entlang Art-Punk mit Neues Album!

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modeselektor

who else

Release 22.2.2019

Keine Kickdrum klingt wie eine andere auf diesem Album, keine Snare wiederholt sich in einem anderen Track. Jede Hi-Hat ist maßgeschneidert, kein Synthesizer taucht irgendwo noch mal genau so auf. Das neue Album des Duos bietet eine Rundumbedienung, was mit Techno und Elektro so möglich ist, ohne die ausgetretenen Pfade weiter zu beschreiten. Der Sound von Berlin in seiner Ambivalenz bringt den Floor odentlich zum Scheppern und werkelt sehr auch gerne mal mit Verzerrungen und Knistern, versetzten Beats und genrefremden Andockern. Von "Wealth", einer Hip-Hop-Nummer mit der Londoner Grime-Künstlerin Flohio über den "WMF Love Song", einem Tribut an den ehemaligen Berliner Club, bei dessen gnadenlosen UK-Vibes man aber kaum wehmütig wird, bis zu den gedroppten Weisheiten des estnischen Rappers Tommy Cash über dem knusprigen Beat von "Who" und Otto von Schirachs Kreischen durch die industrielle Darkness von "I Am Your God". Modeselektor übernehmen den Rest – lassen es knacken, schweifen ab, drehen auf, raven, experimentieren oder haben einfach Spaß.

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dream theater

distance over time – ltd.-edition im digipack

Release 22.2.2019

14. Studioalbum, für das die Band sich vornahm, zu ihren Wurzeln zurückzukehren, um einen organischeren Sound zu produzieren. Zum Schreiben und Aufnehmen zog man sich vier Monate lang in die abgelegenen Yonderbarn Studios in Monticello, New York zurück und arbeitete so zum ersten Mal von Anfang bis Ende gemeinsam am selben Ort an einem Album. Abseits dieser kleinen Neuerungen bleiben DT ihrer einzigartigen Kombination aus progressivem Metal und verspielter Präzision treu. Und obwohl das Album sich mit schwierigen Themen befasst, ist doch hörbar, wieviel Herz, Spaß und Leidenschaft in dieses Album gesteckt wurde.

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frittenbude

rote sonne

Release 22.2.2019

Frittenbude sind eine Band, die mit ihrer lebenslustigen Rebellion seit nunmehr 13 Jahren gegen die Erkenntnis ankämpft, dass das Leben nicht immer schön ist und dennoch zelebriert gehört. Widersprüchlich und immer fragend, süchtig nach Leben und der Sucht an sich, einvernehmlich unzufrieden mit den herrschenden Zuständen und dennoch latent glücklich. Das neue Album gibt die angesprochenen Widersprüche der Band perfekt wider: Mal kryptisch, mal plakativ ziehen sich die Texte von Sänger Johannes durch das stimmige aber experimentierfreudige Soundbild von Martin und Jakob. Wut trifft auf Liebe, Sucht auf Klarheit und Aggression auf Lässigkeit. Denn zu wissen, dass man kämpfen muss, führt nicht automatisch zu Bitterkeit. Selten hat man dieses Lebensgefühl so deutlich gespürt wie auf diesem Album.

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chelsea deadbeat combo

no regrets

Release 15.2.2019

Die Chelsea Deadbeat Combo ist seit 2012 auf den Bühnen der besten Clubs unterwegs und hat sich in unzähligen Shows in die Herzen der Hardcore-Fans von der Schweiz bis Japan gespielt. Die wuchtig drängenden Songs versetzen jeden Moshpit in Ekstase und sind das Markenzeichen von Chelsea DC. Am 15. Februar erscheint das neue Album «Perspectives». Die elf Songs zeigen auf, wie organisch diese Band und ihre Songs in den vergangenen sechs Jahren zusammengewachsen sind. Der Titel des Albums ist kein leeres Versprechen: «Perspectives» ist auch eine Aussicht auf das was die Band aus Herzogenbuchsee noch alles erreichen kann. Die positive Energie ihrer Konzerte konnte Chelsea Deadbeat Combo auf das neue Album übertragen. Den neuen Longplayer haben sie Live bei Remo Häberli im Hidden Stash Studio in Bern eingespielt. Das Ergebnis ist hörbar: Es sind elf wuchtige Songs, die aus dem Kollektiv der Band entstanden sind. Verwurzelt im klassischen Hardcore, treibend, mitreissend, stark. «Perspectives» erinnert an einen 11-Runden-Boxkampf: Die geballte Kraft der Band steht tänzelnd im Ring, die Songs täuschen einzelne Schläge an um dann umso heftiger mit voller Wucht zuzuschlagen. Diese Kraft ist positiv ansteckend und greift auf die Zuhörer über. „Perspectives“ wird am 15.02.2019 auf Subversiv Records als LP/180g CD und Download und Stream erscheinen.

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ry x (acid)

unfurl

Release 15.2.2019

Es ist die Kraft der leise intensiven, leidenschaftlichen Töne, mit der der in Australien geborene und in Los Angeles lebende Sänger das Publikum in seinen Bann zieht. Nach dem Erfolg seiner minimalistischen EP „Berlin“ und weltweit ausverkauften Konzerten, erschien 2016 sein Debütalbum „Dawn“, das über Monate in den Bergen nördlich von LA – er selbst nennt es eine Art „Winterschlaf“ – entstanden war. Es präsentierte eine packende Studie eines Mannes, der zugleich beeindruckt und in voller Kontrolle über seine elementaren Emotionen war.

Nun erweitert RY X seine Vision mit seinem zweiten Album „Unfurl“. Zwischen sanften Beats, schmeichelnden Gitarren, ausgewogenem Piano und Gesang macht „Unfurl“ genau das, was sein Titel verspricht: Es entwickelt sich organisch aus Rys früheren Arbeiten, erblüht in zarten, neuen Richtungen und bleibt fest verankert mit seinen Wurzeln: „The inspirations change each time, and I always want to allow that process to be free, to draw on new ideas and sounds and instrumentation. But what feels consistently important to me is keeping a sense of rawness and honesty in the work.“

Nach monatelangem Touren hatte er eine genaue Vorstellung von seinem zweiten Album: „I grew up very simply and I think I always want to come back to that“, erklärt er. Er ging nach Hause in den Topanga Canyon, um die Songs, die er auf Tour geschrieben hatte, weiter zu entwickeln. Wie der Albumtitel „Unfurl“ vermuten lässt, entfalten sich die Tracks mit einem ganz eigenen Tempo in der Nähe vom Meer, der Familie und seinen Freunden. Um ihre subtile Kraft zu bewahren, wurden die meisten Songs live in einem alten Studio in East LA mit analogem Equipment aufgenommen. Dort genoss Ry die Gelegenheit „to walk barefoot and sandy from home straight into a sacred little space and create“.

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Motorpsycho

the crucible

Release 15.2.2019

Das neue Motorpsycho Album „The Crucible“ beginnt visuell und musikalisch dort, wo das letzte Album „The Tower“ geendet hat, nimmt aber bald seine eigene Schattierung an und es ist klar, dass es nicht als Fortsetzung bezeichnet werden kann: Dies ist einen Schritt weiter als sich die Band mit „The Tower“ gewagt hatte. Obwohl es lyrisch breiter ist, ist es musikalisch noch schärfer fokussiert und, falls überhaupt vorstellbar, noch eigentümlicher und eigenständiger als je zuvor. Zweifellos ein Motorpsycho-Album, das den Kopf von neuen Psychonauts zum Drehen bringen wird, sich aber für den Anhänger angenehm unvertraut anfühlt. Motorpsycho war für Prog-Nerds immer zu knarzig und für Punks musikalisch zu sperrig, und da ihre Anziehungskraft immer selektiver wird, fallen sie immer noch stolz zwischen alle Risse, Hocker oder Stühle, die man sich vorstellen könnte. Prog Rock? Nenn es Motorpsychodelia.

„The Crucible“ wurde im August 2018 in den Monnow Valley Studios in Wales von Hans Magnus Ryan (Gitarren, Gesang), Bent Sæther (Bass, Gesang) und Tomas Järmyr (Schlagzeug) sowie den Co-Produzenten Andrew Scheps und Deathprod aufgenommen. In deren Ohren und zur Zufriedenheit der Band hat sich dieser Co-Production-Trick wunderbar bewährt und hat zu einem wunderschön gearbeiteten Album geführt, das zwar kürzer, aber mindestens genauso ehrgeizig wie sein berühmter Vorgänger ist. Es ist sowohl fokussierter als auch inhaltlich dichter, aber auch kompositorisch ehrgeiziger als „The Tower“. Man könnte vielleicht denken, dass dies zwangsläufig zu einem verminderten Schallangriff führt, aber das Album hat immer noch die Schlagkraft wie sie eine gute Rockplatte haben sollte.

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yann tiersen

all

Release 15.2.2019

Das neue Album ist das erste, das im neuem Studio (gleichzeitig auch Venue und Gemeindezentrum (!)) The Eskal aufgenommen wurde, das er in einer verlassenen Diskothek auf der Insel Ouessant, einer kleinen Insel im keltischen Meer, seiner Heimat seit 10 Jahren, aufgebaut hat. Das von Gareth Jones gemischte und koproduzierte Album setzt jene Themen fort, die Tiersen bereits auf EUSA, seinem letzten Album, umgetrieben hatten, erweitert aber den Radius um Field Recordings, die außerhalb Ouessants aufgenommen wurden, nicht zuletzt etwa aus den Redwoods in Kalifornien und Aufnahmen vom ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin (auf Tempelhof") - und um Gastsänger*innen wie Anna von Hausswolff, Ólavur Jákupsson oder Denez. Elegische Songs, ideal, um bei dunkel-dramatischem Wolkenhimmel den Blick aufs Meer zu geniessen, vielfältig mit Band und Orchesterinstrumenten eingespielt und versehen mit leichten elektronischen Grundierungen. Ergreifendes Werk voller Weite und Melancholie.

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yak

pursuit of momentary

Release 8.2.2019

Das 2te Album kommt einer Offenbarung gleich, bietet es doch eine zumeist rasante und messerscharfe und gleichzeig oftmals von Wattebäuschchen durchsetzte Tour de Force zwischen ambitioniertem Psychedelic- und garstigem Noiserock über Garagerockingredenzien und Distortionrock bis hin zu auch pompösen Songs und sich im eigenen Schmerz suhlendem Psyche-Jazz-Blues mit Lo-Fi-Verve bis hin zu Velvet Underground-artigem Acting. Wow. Getrieben von dem Wunsch perfekter Umsetzung der eigenen musikalischen Obsession, galt Yak-Sänger Oli Burslem alle Kraft, Geld und Gesundheit der Verwirklichung dieses Albums - und sei es auf Kosten des eigenen, persönlichen Ruins. Damit steht das Album auch bester in Libertines-Tradition. Ziemlich irre und verdammt gut! Produziert von Jason Pierce (Spiritualized, Spacemen 3) *Third Man (LP)/Caroline (CD)

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goldenen zitronen

more than a feeling

Release 8.2.2019

Die Goldies haben uns gewarnt. Jetzt haben wir den Salat. Auf Gefühle ist kein Verlass, was zählt, ist die Realität, die die Goldies auf ihrem 13ten Album mit der ihnen typischen Form verklausulierter Kritik angehen, Fragen aufwerfen und mit dem Spiegel vor dem Gesicht der Hörer fuchteln. Es ist auch eine Sammlung von verzweifelten Spottliedern, also Songs, bei denen du nicht recht weißt, ob nicht die Verzweiflung über das Verspottete den Spott noch durchdringen lässt. Wie in "Mauer bauen" zum Beispiel, wo sich die Goldies fragen, was eigentlich mit "Volk" gemeint ist. Sie interessieren sich für "das schwer Benennbare", wie es in "Die alte Kaufmannsstadt, Juni 2017" heißt, ein Stück, das die Geschichte des G20-Spektakels in Hamburg erzählt. Das zu motorischem Bhangra-Beat krautig galloppierende "Nützliche Katastrophen" spielt sich im Kopf politischer Totengräber ab: "Sehe ich Dunkles hinter deiner Tür / Ich bin da, ich helfe dir" und gipfelt in einem poppigen "Ohlalalala". Geht's hier um die tot geglaubte Wiederkehr von populistischer Feindbildproduktion zum machtpolitischen Selbstzweck? Oder seh' ich mich noch auch ganz gerne in der Trotzdem-alles-im-Griff-Rolle? Diese beunruhigende Gewissheit, dass das Private politisch ist, liegt oft unter den Texten der Goldies. "Ich weiß jetzt das du Angst hast vor Veränderung / Obwohl du gern nach Teneriffa fliegst", heißt es in "Bleib bei mir" (feat. Sophia Kennedy). Vielleicht sind die Goldies nach wie vor eine Punkband, aber wenn dem so ist, dann ist Punk eine Haltung, die Haltungen (musikalische, inhaltliche) sucht, die es noch nicht gibt. Das Album entstand arbeitsteiliger als die Vorgänger. Die Goldies äußern sich aber auch hier immer so, wie es bisher niemand gemacht hat, musikalisch und inhaltlich

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ärzte

they've given me schrott - die outtakes – 3CD / 5LP

Release 8.2.2019

Mit "They`ve Given Me Schrott! - Die Outtakes" erscheint nun zusätzlich eine Edition als 3erCD bzw. 5er-LP (mit Klappcover inkl. MP3)mit den bisher nur in der "Seitenhirsch"-Box veröffentlichten Outtakes. Vom allerersten Cassettenrecorder-Demo "Der lustige Astronaut" (1978), über bislang nur auf Vinyl erhältliche Songs aus der Frühphase der Band, mit "Helgoland" die Demo Ur-Fassung von "Westerland", sowie zig weitere seltene und kuriose Demos, Radiotracks und Gimmicks, und das oft erwähnte und nie veröffentliche englische Album. Anmerkung: Bitte erwarten Sie hier keine durchgängig hochwertige Audioqualität: Diese Raritäten sind zum Teil Kellerfunde auf Basis von alten Audiocassetten oder Vinylplatten, die aufwendig restauriert und neu gemastert wurden. Allerdings kann man aus einem Toaster kein Rennrad machen

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panda bear (animal collective)

buoys

Release 8.2.2019

Auf dem 6ten Album kollaboriert Noah Lennox mit dem Portugiesen Rusty Santos als Co-Mixer und Co-Produzent. Dass das Album in Lennox´ Wahlheimat Lissabon entstanden ist, hört man dem Album an, denn die akustische, jazz-folkige Gitarre spielt eine präsente, wenn auch untergeordnete, aber doch prägende Rolle und Lennox steigt darauf ein und vergrößert sein musikalisches Universum. Der akustischere Zugang wird vom Einsatz von Samples und analogen Unterwasser-Synth-Sounds zurecht gerückt, gipfelt immer wieder in klasse Songs, in denen Experiment und Sample-Pop ungeahnte Allianzen eingehen und Echos der Vergangenheit mit dem Glanz der Zukunft überziehen. Weitere Kollaborateure des Animal Collective-MItglieds sind die chilenische Sängerin und DJ Lizz und der portugiesische Dino De Santiago.

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jungstötter

love is

Release 8.2.2019

Die Mäntel sind länger geworden, die Haut ist gestochen von morbiden Fantasien. Der Wagen, mit Samt ausgekleidet, nähert sich Abgrund um Abgrund.Nach seinem Ex-Bandkollegen P.A. Huelsenbeck kehrt hier auch der ebenfalls ursprünglich aus Landau stammende Fabian Altstötter zurück in die Manege, um auf seine Weise an die erfolgreiche Zeit mit Sizarr anzuknüpfen. In seiner Zeit in Berlin ist aus Altstötter ein Jungstötter geworden, der seine exaltierte wie feinfühlige Art des Gesangs (die in der Haltung und im Ausdruck bisweilen ein bisschen an Antony erinnert) in elegisch-melancholisches Indie-Pop-Songwriting mit einem gewissen New Wave-Appeal verpackt hat. Dabei wirkt er gereifter und erwachsener in seinen gesanglichen Erzählungen zu Klavier, knarzigem Bass, behendem Schlagzeug und mit düster-barockem, romantisch perlendem Songwriting zwischen Avantgarde- und Noir-Pop ohne zu viel Pomp anzuhäufen. Die Zartheit von Marc Hollis trifft auf die Schwere von Bad Seeds-Mörderballaden und die alptraumhaften Songlandschaften Scott Walkers

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mercury rev

bobbie gentry´s the delta sweete revisited

Release 8.2.2019

Neu eingespieltes Cover-Album des 1968 erschienenen Debut-Albums "The Delta Sweete" des Mississippi-Sängers Bobbie Gentry. Für die Umsetzung dieser Herzensangelegenheit engagierte die Band aus Buffalo, NY eine eindrucksvolle Sängerinnen-Riege. Zu den mit knarzigem Bass, Gitarre, Klavier, Percussion und orchestralen Zutaten barock instrumentierten und mit anspruchsvollem Schmalz bestrichenen Songs sind die Stimmen von u.a. Laetitia Sadier, Margo Price, Marissa Nadler, Beth Orton, Hope Sandoval, Vashty Bunyan mit Kaela Sinclair, Norah Jones, Susanne Sundfor, Phoebe Bridgers oder Lucinda Williams zu hören, die den Hit "Ode to Billie Joe" interpretiert.

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lemonheads

varshons 2

Release 8.2.2019

10 Jahre nach dem ersten Coverversion-Album "Varshons" folgt der 2te Teil, der wiederum aus Interpretationen von 13 Tracks von u.a.Yo La Tengo, The Eagles, The Bevis Front, Paul Westerberg und Nick Cave & The Bad Seeds besteht. Dando´s Versionen von Geschichten, die ruhig mehrfach erzählt werden können, z.B. über John Prines endlosen Highway auf "Speed Of The Sound Of Loneliness" oder über die rührselige Schönheit des Jayhawks Songs "Settled Down Like Rain". Sie enthüllen das rauhe "TAQN" von The Eyes, bevor er in die echoartige Nuance von The Givegoods´ wunderschönem "Unfamiliar" absteigt - eine Melodie, die Dando mit dem ehemaligen Smudge-Mitglied Tom Morgan geschrieben hat.

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ex:re (daughter)

ex:re

Release 1.2.2019

Einen schonungslosen Blick ins Innere der Seele offenbart das offenherzige, an Herz und Nieren gehende, unter Pseudonym veröffentlichte Soloalbum von Elena Tonra, der Sängerin, Gitarristin und Songwriterin der UK-Band Daughter, dessen Entstehung ein persönliches DIsaster vorausging. Die Musik entstand nach dem Ende einer Beziehung und ist textlich eine Art Brief an sich selbst und ihre Umwelt. Tonra bewegt sich stimmlich in einem gleichermassen intim wirkenden wie stimmlich extrovertiert und mit Hilfe von Effekten kosmisch ausgestalteten Rahmen und wird eindrucksvoll mit reduziert-entschlackter Instrumentierung in Szene gesetzt von 4AD-Studio-Chef und Produzent Fabian Prynn am Schlagzeug und Josephine Stephenson am Cello. Geisterhafte Sound-Echos, einsam klingende Klavier- oder Gitarrenlinien sorgen bisweilen auch für latent unheimliche Atmosphäre und unterstützen die melancholischen Songausarbeitungen und die eindrucksvoll auch mit Flüstern und Wispern agierende Tonra an der Klippe des Lebens.

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cherry glazerr

stuffed & ready

Release 1.2.2019

Auch als Ltd.-Vinyl Colored-Edition erhältlich (CHF 35.90)

Album des in Los Angeles ansässigen Trios um Frontfrau Clementine Creevy, deren Vorgänger "Apocalipstick"die wilde und eigenwillige Persönlichkeit der US-Musikerin selbstbewusst widerspiegelte. Die New York Times fand darin den Beweis, dass ,Frauen heute die beste Rockmusik machen". Die LA Weekly ernannte Cherry Glazerr zur "Best Indie Band" in Los Angeles. Für die zehn Songs fand Creevy Inspiration, indem sie den Blick nach innen wandte. Hier zeigt Creevy, wer sie wirklich ist: eine Songwriterin, die sich von einer neu gestärkten und gefestigten Seite zeigt. Ihre unverblümte Ehrlichkeit, gepaart mit dem Versuch, Verwirrung und Wut im gegenwärtigen politischen Klima auszugleichen, verleiht dem Album seine Wucht und Tiefe

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girlpool

what chaos is imaginary

Release 1.2.2019

2014 machte das US-amerikanische Indie-Duo zum ersten Mal mit seiner äußerst harmonischen und imaginativen Mischung aus Shoegaze, DIY-Anti-Folk und 80er-Postpunk auf sich aufmerksam. Und seither hat sich viel getan. Harmony Tividad und Cleo Tucker spielen nicht mehr nur noch ausschließlich E-Gitarre und E-Bass, sie treten live inzwischen mit einem Drummer auf, der ihre Songs in eine hymnischere Richtung peitscht. Essentieller ist jedoch Tuckers Transgender-Outing im vergangenen Sommer. Durch eine Hormontherapie hat sich der Klang von Tuckers Stimme stark verändert, was auf "What Chaos Is Imaginary", dem mittlerweile dritten Girlpool-Album, deutlich zu hören ist. Tucker ist eine ganze Oktave tiefer gerutscht, klingt aber trotzdem selbstbewusst und kraftvoll in der neuen Stimmlage. Und wenn Tuckers Stimme in manchen härteren Passagen bricht, enthüllt das Duo damit eine Verletzlichkeit, die berührt. Was für andere Musiker eventuell das Karriereaus bedeutet hätte, meistern Girlpool mit beeindruckender künstlerischer Integrität. Chapeau!

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beirut

gallipoli

Release 1.2.2019

Das 5te Album überrascht in gewisser Hinsicht, weil es wieder mehr von der gesamt-europäischen Ursprünglichkeit und leidenden Balkan-Melancholie durchzogen ist, die v.a. die ersten beiden Beirut-Alben ausmachte. Neben den jeden Song mit bestimmenden Bläserfanfaren ist es v.a. auch der Einsatz der von Zach Condon wiederentdeckten Farfisa-Orgel, der den Soundlook hier wesentlich mit bestimmt. Condon´s Stimme harmoniert ideal mit den schwebenden Tragekonstruktionen der Bläser, deren Wirkung oft auch orchestral durch v.a. Streicher verstärkt wird. Für zusätzliche Exotik sorgen unterschiedliche Percussion, ungewöhnliche Instrumente und bei dem immer wieder gekonnt übereinander gelegten choralen Backgroundgesang ein in die Tiefe gehender und in die Weite blickender Gestus, beio de sich die Seele zusammenzieht. Nach Song-Skizzen in New York entstand das Album in seiner derzeitigen Heimat Berlin und in den Sudestudios im ländlich-süditalienischen Apulien, was die Album-Stimmung beflügelt haben dürfte

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balthazar

fever

Nachdem die Balthazar-Frontmänner Jinte Deprez und Maarten Devoldere sich in einer dreijährigen Bandpause ihren beiden Solo-Projekte J. Bernardt und Warhaus gewidmet haben und damit durchaus erfolgreich waren, erscheint mit „Fever“ endlich wieder ein Lebenszeichen der belgischen Band. Und das klingt eindeutig geschliffener als die Vorgängerwerke.

Es beginnt mit einer wiederholten Baseline, zu der sich nach und nach erst rauschende, dann flimmernde Synthies mischen. Nach einem kurzen Intro mündet der Sound in ein klares, repetitives Popkonstrukt, dem eine Vielschichtigkeit zugrunde liegt, die in der Form wohl nur von Balthazar stammen kann. Die Fusion der unterschiedlichen Schichten und Genreeinflüssen, die Balthazar im Indie-Kosmos einzigartig macht, bleibt als Stilmerkmal der mittlerweile zur dreiköpfigen Band geschrumpften Gruppe Balthazar genauso wie der Einsatz von Streichern und Percussion weiterhin präsent. Die Weiterentwicklung der Musiker innerhalb ihrer Soloprojekten und vor allem die über eine Annäherung hinausgehende Hinwendung zur Popmusik von Jinte Deprez alias J. Bernardt ist der neuen Balthazar-Single deutlich anzuhören.

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