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jungle

for ever

Mit dem Signatur-Sound ihres tollen Debutalbum landeten die beiden Buddies J und T aus dem Londoner Stadtteil Sheperd´s Bush einen Überraschungserfolg. Nachdem J der Liebe wegen länger in L.A. lebte, was auch Spuren in den Texten hinterliess ("House in L.A."), nahmen sie das 2te Album dann doch in gewohnter Umgebung zusammen mit dem Michael Kiwanuka-Produzenten Inflo auf. Der stilprägende gemeinsame hohe Gesang der beiden bestimmt auch den Look des wiederum herrlich sommerlichen 2ten Albums, das auch mit funkigen Basslinien und töften Beats zwischen Hiphop, House und Slowbeat flirtet und elektronische oder Orchester-Sounds und Samples als Ornamentierungen verwendet. Der ideale Sound für eine unter der Hitze ächzenden Sttadt, eine die Seele in beste Stimmug versetzende lässige Abkühlung für die Seele mit einer unverkennbaren Handschrift.

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low

double negative

Das in ihrer nicht kurzen und auch an Experimenten nicht armen Karriere wohl aus dem Rahmen fallendste Album. Low erfinden sich neu hier. Der als Produzent und Musiker neuen Sounds und Ästhetiken ggü. immer aufgeschlossene Alan Sparhawk & Co engagierten den abenteuerlustigen B.J. Burton (James Blake, Sylvain Esso, Tallest man on Earth). Sie nahmen in Bon Iver´s Studio ein Album auf, das den Sound von Low bis an die Grenzen treibt und in seinem Klang seiner Zeit voraus ist. Low experimentieren mit Drones und Samples, Effekten und Sounds, geben dem Studio seinen Freiraum, denken ihre Strukturen anders, arrangieren typische Low-Melodik und -Parts in eine neue, düster brandende, brennende oder schimmernde Umgebung, in der Knarz-Sounds und tiefe Basschläge, Distortion-Unschärfen und wabernde Ambient-Sounds genauso vorhanden sind wie engelsgleiche Akustik-Weichheit in kathedraler Sphärik, die oft wie in einen Tauchsieder gehalten klingt. Ein Album, das auf unfassbare Weise von seinen ästhetischen Kontrasten lebt und aus dem Spiel der Gegensätze einzigartiges Songwriting schafft. Vom Innovationsgrad her auf derselben Stufe wie das Bon Iver-Album „22, a Million“, nicht nur, weil Autotune dekonstruiert wird

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puts marie

catching bad temper

Grande! Endlich! Die Bieler Band Puts Marie veröffentlicht am 28.9. ihr neues Studioalbum, auf das man sich seit Jahren freut! Weitere Infos dazu folgen in Kürze!

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animal collective

tangerine reef

Der Audio-Teil eines audiovisuellen Albums in Zusammenarbeit mit Coral Morphologic (einem kunstwissenschaftlichen Duo aus dem Meeresbiologen Colin Foord und dem Musiker J.D. McKay) zum Internationalen Jahr des Riffs 2018. Wie der Film Koyaanisqatsi (1982) mit dem Soundtrack von Philip Glass soll es als visuelles Tongedicht dienen. Statt Zeitraffer von Städten, Landschaften und Menschen besteht die Filmkomponente von Tangerine Reef aus Zeitraffer und langsamen Schwenks über surreale Wasserlandschaften, natürlich fluoreszierende Korallen etc. Die klangliche Umsetzung dieses buchstäblich animalischen Unterwasserkollektivs obliegt Panda Bear, Avey Tare & Co, die hier abstrakter als sonst vorgehen und sich in auch ungewohnte Bereiche vorwagen. Ein detailreiches, fantasievoll geschichtetes, abstraktes Epos mit auch viel Gesang, aber noch viel mehr seltsam schön anmutenden Klangwelten. Den zugehörigen Film kann man am Tag der Veröffentlichung auf der Bandwebsite myanimalhome.net sehen

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blood orange

necro swan

Vinyl-Release am 5. Oktober 2018!

Produzent, Multi-Instrumentalist, Komponist, Sänger und Songwriter Devonté Hynes kehrt mit seinem vierten Album als Blood Orange zurück. Negro Swan erscheint am 24.08.2018. In England aufgewachsen, begann Hynes als Punk in der britischen Band Test Icicles, bevor er zwei orchestrale, akustische Pop-Platten als Lightspeed Champion veröffentlichte. Im Jahr 2011 veröffentlichte er Coastal Grooves, das erste von drei Soloalben unter dem Namen Blood Orange. Sein letztes Album Freetown Sound das sehr persönliche Dokument eines Lebens als Schwarzer in Amerika, wurde 2016 von der Kritik gefeiert und sah Hynes als eine der bedeutendsten musikalischen Stimmen seiner Zeit. Vergleiche zu Kendrick Lamar und D'Angelo wurden gezogen.

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anna calvi

hunterf

Sie ist vielleicht die Zukunft einer vom Untergang bedrohten Welt, deren Ikonen PJ Harvey oder Nick Cave heißen. 5 Jahre nach ihrem 2ten Album zieht Anna alle Register ihres stimmlichen und kompositorischen Könnens auf einem Album, das mit enormer Spannungsgeladenheit und der düsteren Seite der Seele zugewandtem Songwriting keine Wünsche offen läßt. Eine cineastische Ader, die bisweilen auch den Einsatz eines Orchesters beinhaltet (z.B. "Swimming Pool"), kommt dabei genauso zum Zuge wie dynamische, energetisch Songs mit bebendem Stimmeinsatz quer durch die Oktaven. Es gibt aber nicht nur keine grenzen für ihre Stimme, auch ihr Gitarrenspiel ist vom Feinsten auf einem intuitiven Album, das sich in vielen Songtexten mit Geschlechter- und Körperidentität beschäftigt und Gesetze gängiger Geschlechterkonformität bricht. Eines der emotionalsten, besten Alben dieses Jahres, mit hunderrtprozentiger Gänsehautgarantie! Produziert von Nick Launay (Nick Cave, Grinderman) in den Londoner Konk Studios und in L.A.. Eingespielt mit Anna´s Band – Mally Harpaz hat wieder verschiedene Parts beigesteuert, Alex Thomas am Schlagzeug, Adrian Utley von Portishead am Keyboard und Martyn Casey von The Bad Seeds am Bass.

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cursive

vitriola

Das achte Album und erste neue Material der 1995 gegründeten Band aus Omaha um Songwriter Tim Kasher seit sechs Jahren. Zum ersten Mal seit "Happy Hollow" vereinigt das neue Album Kasher, Gitarrist und Sänger Ted Stevens und Bassist Matt Maginn mit Gründungsmitglied und Schlagzeuger Clint Schnase. Dazu stoßen wieder Patrick Newbery am Keyboard (der schon seit einigen Jahren ein vollwertiges Mitglied der Band ist) und Megan Siebe am Cello. Schnase und Maginn sind in einer außergewöhnlichen Verfassung und machen mit ihren markerschütternden Bässen und Toms genau da weiter, wo sie aufgehört haben und bilden das Gerüst für Kashers und Stevens ineinandergreifende Gitarren und Newberys und Siebes cineastische Verzierungen. Das neue Album präsentiert eine klangliche Bandbreite zwischen satten, nachhallenden Melodien, hitchcockartiger Angst und explosiver Katharsis - und kein Cursive-Album wäre komplett ohne schreiende Singalong-Melodien und Texte, die nach genauer Betrachtung, zu ungewöhnliche Hymnen werden. Es gibt ein spürbares Unbehagen, das sich unter Vitriolas kochenden Requien ansammelt. Der feurige Opener "Free to Be or Not To Be You and Me" spiegelt den Kern des Albums wider: eine Suche nach Bedeutung, die immer wieder ins Leere läuft und den Willen, trotz der Angst vor einer dunklen Zukunft weiterzumachen. Das Album lenkt Frustration und Wut nicht nur auf die moderne Gesellschaft und das gesamte Universum, sondern auch auf uns selbst. Auf "Under The Rainbow" kocht Unruhe in Wut über, die die Selbstzufriedenheit der privilegierten Klassen anklagt; und "Noble Soldier / Dystopian Lament" ist ein eindringlicher Blick auf einen möglichen gesellschaftlichen Kollaps, der wenig Hoffnung bietet, aber versucht Schönheit und Schrecken auf dem Kopf einer Nadel auszubalancieren. Am Ende wirft "Vitriola" eine schonungslose Frage auf: Ist das alles? Ist einfach alles kaputt an das wir glauben und lässt uns hoffnungslos und nihilistisch zurück? Vielleicht nicht. Vielleicht gibt es noch ein wenig Zuversicht im Mitgefühl der Menschen, dass das Album zutiefst nachvollziehbar macht. Cursive liefern vielleicht nicht die Antworten, doch die Gewissheit, dass Du nich alleine in diesem Chaos bist und das spendet immerhin ein wenig Hoffnung.

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white denim

performance

Die Truppe aus Austin, Texas ist spielerisch wie der helle Wahnsinn unterwegs hier, der Drummer ist Dynamit und der Gitarrist ein Retro-Riffmaster, dazu auch noch Bass und Orgelei, etwas Saxofon und fesselnder Gesang in Phil Lynott-Tradition. Auf ihrem 7ten Album klingen sie manchmal so so, als ob Brant Bjork und die Black Keys mit einem Space-Shuttle durch eine mit knalligen Farben colorierte Wüste flitzen, an dessen Antrieb sich King Gizzard drangehängt haben. Denn die Energie des rhythmischen Unterbaus ist enorm. Sie sind in statischer Aufgeladenheit unterwegs zwischen Glamrock und Acid-Power-Blues, garnieren ihre Songs mit kurzen Knallerbreaks und laufen über überraschende Bridges. Die Retro-Fahne schwenken sie mit möderischer Groovigkeit, schlitzohriger Virtuosität, kosmischer Attitüde und einer unfassbaren Spielfreude.

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maribou state

kingdoms in colour

Der Geruch und Geschmack Asiens zieht sich durch das 2te Album des britischen Duos aus Hertfordshire bei London. Chris Davids und Liam Ivory arbeiteten nicht nur mit Khruangbin bei dem mitreissenden, stilistischen Stil-freidenkersong "Feel Good" mit nervös-überpitchter Sample-Gesangsline und asiatischer Gitarre und afrikanischer Percussion zusammen, sondern kamen der Faszination für exotisch wirkende fernöstliche Harmonien z.B. bei "Glasshouses" nach. Elektronische Grundierungen mit dezent plazierten Synthiesounds, ungewöhnlich eingesetzte Samples von Orchesterinstrumenten und hoher, eher zurückhaltend eingesetzter Gesang (auch 2mal mit Dream-Pop-Appeal dank Holly Walker), aber auch wundervoll perlende Gitarrenläufe (z.B. "Vale") sind Teile ihres Universums hier.

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nothing

dance on the backtop

Distortion-Klangbäder treffen auf engelsgleiche Stimmen, die in Manier der Dream-Pop/Shoegazer-Bands der frühen 90er oft auch zweistimmige Flächigkeit verbreiten. Vom verzerrten Klang der Shoegazergitarren und einem ein bisschen an die Pixies erinnernden Bass leben die Songs, die aus einer düsteren, zweifelt-verzweifelten Welt nach dem Licht zu streben scheinen. Die aus Philadelphia stammende Band knüpft aber auch bei Songs wie "Us/We/Are" beim 90s-Alternative-Rock der Smashing Pumpkins an, wenn sie zwischen akustischen und vollverzerrten Parts hin und her wechseln oder sie tauchen in dunkle Regionen zwischen Post-Punk und New Wave. Immer präsent innerhalb aller Songs ist die apokalyptisch schöne Wall of Sound-Gitarrendistortion im Kontrast zu den schwebenden Vocals und einer gewissen Pixies-Melodik. Ihr eindrucksvollstes Album, von John Agnello produziert.

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clutch

book of bad decisions

Neues Album der Anfang der 90er gegründeten "Lords Of Groove" aus Maryland, die es wie nur wenige verstehen mit ihrer eigentlich recht konservativen Mischung aus Classic-Rock, Heavy-Blues, Stoner und Groove-Rock Fans verschiedener Genres zu vereinigen. Die Band um Frontmann Neil Fallon war diesmal nur drei Wochen (für Bandverhältnisse kurz) im Studio um 15 furztrockene Tracks im (fast) gewohnten Sound einzuspielen. Andererseits fügen sie ihrem diesmal besonders dicken Teppich dank Starproduzent Vance Powell (White Stripes, Arctic Monkeys) dezent Einflüsse von Country über Swing bei. "Hot Bottom Feeder" ist der Hit des Albums, der Rest knallt aber ebenso gewaltig!

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fucked up

dose your dreams – 2CD

"Dose Your Dreams", Fucked Ups fünftes Studioalbum ist eine ausufernde Odyssee, die sich mit dem Titelhelden des 2011er Hits "David Comes To Life" beschäftigt und ihn auf eine Reise im Stile einer Weihnachtsgeschichte durch die Schattenseiten der Realität begleitet. Durch 18 Lieder (die die 18 Kapitel von James Joyces ,Ulysses" widerspiegeln) wird der Hörer vom Bürogebäude in die Mülltonne auf dem Hinterhof, von den eisernen Hallen der Industrie und geschönten Bildern der sozialen Medien, durch Halluzinationen und krasse Erkenntnisse zur Wahrheit und Versöhnung geführt. Geschrieben über eineinhalb Jahre im Studio von Mike Haliechuk und Jonah Falco, enthält das Album auch Gastgesang von Lido Pimienta, Miya Folick (Tinder), Mary Margaret Ohara, J Mascis (Dinosaur Jr), Ryan Tong (Shit), Jennifer Castle, üppige Streicher-Arrangements von Owen Pallett und Produktionen von Shane Stoneback, Orphyx, Matt Tavares von Badbadnotgood und Graham Walsh von Holy Fuck. Owen Pallett über das Album: "I was sent an unfinished version of "Dose Your Dreams" so that I might contribute string parts. I couldn´t stop listening to the rough mixes I received. A friend asked me how the record was. I replied, "My God, Fucked Up have made their "Screamadelica."" Und Psych-Rock-Groove ist es. Die Trommeln sind breit gemischt, dazu Neigungen zu Drone, zum Delay-Pedal, zur Wiederholung, zum Groove. Die Politik und Ästhetik des Hardcore ist mit einem " offenen Format" des Genres verbunden. Elemente aus Doo-Wop, Krautrock, Groove, Digital Hardcore tun ihr Übriges

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beak

>>>

3tes Album des neben Geoff Barrow (auch Portishead) auch aus Robert Plant-Bassist Billy Fuller und Will Young bestehenden Trios. Der Vorabtrack "Brean Down" greift einen nicht nur mit einem ungewöhnlichen Reverb auf den motorischen Drums von Barrow beim Schopf, sondern enthält auch Gesang und prägnante Gitarren, dafür rückt die Orgel in den Hintergrund. Das Label beschreibt den Song als "as though Nirvana are gatecrashing a Bronx B-Boy convention

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emma ruth rundle

on dark horses

Es braucht nur wenige Takte um in dem neuen, bereits 4. Album von Emma Ruth Rundle anzukommen: mit nur wenigen Tönen und nur wenigen Vokalen ihrer Gänsehaut-erzeugenden Stimme wird man in diese geheimnisumwitterte, dräuende, dramatische Spannungsbögen evozierende Intensitätsmusik hineingesaugt. Über ihre Musik sagt die überaus produktive Gitarristin und "Chanteuse extraordinaire" (Red Sparrowes, Marriages) selbst: "Ich bin ein Mensch, der Lärm macht. Manchmal ist es Folk, manchmal nicht." Eine Beschreibung, die auf diesem dichten Songzyklus zu einer neuen, sublim dunklen, aber nicht mehr so kargen Blüte reift. Die 8 epischen, variantenreichen Tracks wurden mit einer vollwertigen Band eingespielt, was das Spiel mit Dynamik, Direktheit und neuer Ausdrucksweise auf ein neues Level zieht und das für sie typische Wechselbad aus Folk, Ambient und Postrock epischer und entrückter aufzieht. Ihr hallgetränktes Gitarrenspiel ist der Fixpunkt, doch insgesamt rückt der ganze Sound in die Qualität eines "gewaltigen Shoegaze-Folkrock", mit ganze Bergmassive-versetzender Stop and Go-Wechselspiel und Laut und Leise-Wellentälern von Sound. Obertonreiche Drones, melodisch-rohe E-Gitarren, akzentuierende Drumfills, ein kristallklarer Bass sind an Postrock geschult und doch weitergedacht in der Schnittmenge von Mazzy Star, früher PJ Harvey, Esben and the Witch und Labelkollegin Chelsea Wolfe

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swamp dogg

love, loneliness & autotune

Auf seine alten Tage gelingt der legendären eigensinnigen Soul-Legende tatsächlich eine weitere radikale Neuerfindung. Der die gegenwärtige Musik so massiv mit bestimmende Autotune-Effekt wird zum das neue Album wesentlich bestimmenden Stilmittel seines Gesangs und in unterschiedlich gewichteten Songs zwischen Vintage-Soul, P-Funk, Southern Soul und verspultem old-school-elektronisch grundierten Art-Pop-Disco-Sound gnadenlos und grandios eingesetzt, natürlich auch bei "I´ll pretend" mit dem in dieser Hinsicht auch schon gebrannten Justin Vernon (Bon Iver). Das Album unterstreicht den subversiven Status des seit über 50 Jahren als Anti-Held und bizarrer Provokateur agierenden Musikers außerhalb von Genre und Konvention, der schon einmal 1970 die Gesetze der kommerziellen R&B-Musik dekonstruierte, als er selbst vom Southern-Souler Jerry Williams Jr. zum Enfant Terrible Swamp Dogg mutierte

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seasick steve

can u cook?

Das neunte, selbst geschrieben und produzierte Album vereint Steves meist geschätzten Zutaten für eine strahlende neue Platte, gewürzt mit der guten alten Seasick-Mischung aus Boogie, Blues, Rock, Americana und Folk-Musik. Der größte Teil wurde dabei in einem umgebauten Kühlhaus am Dock von Key West, Florida aufgenommen. Dabei war natürlich auch Steves Langzeitschlagzeuger Dan Magnusson, besser bekannt als Crazy Dan, mit von der Partie, ebenso wie der Gitarrist Luther Dickinson (North Mississippi Allstars), der die Band bei der bevorstehenden Tour unterstützen wird

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oh sees

smote reverser

Abgerundete, bedruckte Innenhüllen, Inlay. Crack the coffers, Mr. Dwyer´s Oh Sees haben ein weiteres Album mit kopfzerstörenden Psych-Epen hervorgebracht. Der Mann macht wirklich nie zwei Mal das gleiche, seine Musik entwickelt sich laufend und hier gilt zum einen der Einzug von einem frischen, schwerfälligen Prog-Vibe zu beachten, der wie eine abgetragene Jeansjacke bequem zwischen Hairpin-Metal-Turns und dem bekannten, aber nicht weniger hörenswerten Gitarrenfeuerwerk pendelt. Ebenso auffällig ist dieses extrafreche Zusammenspiel zwischen Gitarre und Orgel - "it´s so sassy, i wanna spank it!". Das vielleicht bemerkenswerteste an Smote Reverser ist aber die künstlerische Unruhe, die seinen Höhenflügen zugrunde liegt. Dwyer weigert sich, sich zu wiederholen, und für jemanden mit einem solch hektischen Release-Plan scheint das Dehnen von ästhetischen Grenzen und allesfressendem Appetit umso übermenschlicher!

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chilly gonzales

solo piano III – ltd.-edition 2CD

Neues Album des aus Kanada stammenden und in Europa lebenden Pianist und zur Selbstdarstellung neigenden Entertainers. "Gonzo" nähert sich dem Klavier auf der Basis einer klassischen und jazzmusikalischen Ausbildung - aber mit der Haltung eines Rappers. Wie die beiden vorangegangenen "Solo Piano"-Alben findet auch die dritte Folge ein glückliches Ende in C-Dur, doch auf dem Weg dorthin finden sich mehr Dissonanzen, Spannungen und Unklarheiten als früher. Denn "Gonzo" bügelt auch falsch wirkende Noten nicht mehr glatt. Dadurch erhalten seine geheimnisvollen Akkorde und seltsamen Strukturen einen solchen Suchtfaktor, dass sie schließlich wie unvermeidlich klingen.

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lemon twigs

go to school

Als geniale Adepten und Talente bombastischen Songwritings wären die Brüder Brian und Michael D’Addario in den 70ern wohl Superstars geworden. Das 2te Album ist ein opulent produziertes Musical in 15 Kapiteln, das die überaus skurrile Coming of Age-Story eines Schimpansen erzählt. Mit den Mitteln des verspielten Glamrock, den weitgefassten Gimmicks des Orchesterpops, der den seligen Phil Spector wieder auferstehen lässt und mit den leicht versponnenen Mitteln der eigenwilligen Arrangierung entsteht so ein dichter, kaum greifbarer Songzyklus, der das Beste von Bowie zu "Ziggy Stardust"-Zeiten und Queen in den Mitt-70ern, mit Softrock und melodieseligen Pianopop zu einer farbenfrohen Palette exaltierter Psychedelik verbindet. Seelenbrüder von Foxygen, die schon das Debüt produzierten.

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mark lanegan & duke garwood

with animals

Am 24.08.2018 wird mit “With Animals“ das neue Album von Mark Lanegan & Duke Garwood via Heavenly Recordings erscheinen.

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung von “Black Pudding“ haben sich die beiden Ausnahmekünstler erneut zusammengetan und präsentieren nun 12 neue Songs. Während beim Debütwerk noch die Gitarre im Fokus der Aufnahmen stand und die Melodien um das Saitenspiel Garwoods kreisten, hat das neue Album einen anderen Ansatz. Es kommt reduzierter daher, definiert sich durch die Zwischenräume der Klänge und gewinnt so noch mehr Intensität durch Simplizität. Der Sound des Albums ist dennoch kraftvoll, düster und staubig.
Es scheint fast so, als hätten die beiden das Album nicht in LA, Pasadena und Joshua Tree aufgenommen, sondern irgendwo in einem Studio aus den 60er Jahren, während draußen gerade die Apokalypse wütet.

“Save Me“ heißt der Opener des Albums und ist gleichzeitig auch der erste audiovisuelle Vorbote.

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olafur arnalds (mum)

re:member

Der isländische Komponist und Multiinstrumentalist widmet sich mit seinem neuen Album einem weiteren Herzensprojekt. In den letzten Jahren arbeitete er an einer technischen Neuerung, entwickelte und perfektionierte zwei selbstspielende Klaviere die durch eine eigens entwickelte Software gesteuert werden: Beide Klaviere werden durch ein Drittes, an dem Arnalds sitzt, angesteuert und ergänzen die Musik. Dadurch eröffnen sich dem Hörer noch nie erlebte musikalische Eindrücke und ein gleichzeitig dichtes und differenziertes Klangbild. Das Album beinhaltet auch eine Zusammenarbeit mit dem britischen Sänger und Produzenten SOHN.

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everlast (house of pain)

whitey ford's house of pain

Everlast’s neuestes Album, “Whitey Ford’s House Of Pain”, ist sein siebter Solo-Output und die erste LP seit “Songs Of The Ungrateful Living” in 2011 (“The Life Acoustic” aus 2013 enthielt neu aufgenommene Stücke mit Gitarre, welche bereits vorher veröffentlicht waren). Die 12 neuen Tracks zeigen all diese vielseitigen stilistischen Seiten aus Everlast’s nun fast 30-jähriger Karriere

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sophie hunger

molecules

Neues, 6tes Album der jetzt in Berlin lebenden Bernerin, die dort analoge Synthesizer und elektronische Musik für sich entdeckte und klassische Instrumentierung gegen Drum-Computer und Software tauschte und sich entschloss, ein komplett englischsprachiges Album aufzunehmen statt wie bisher Englisch, Französisch, Deutsch und Schweizerdeutsch zu mischen. Auf „Molecules“ richtet sie ihren Blick außerdem viel stärker nach innen. Das liegt daran, dass sie beim Schreiben „isoliert und labil“ war, sagt sie. Sie schrieb und programmierte die Lieder über einen Sommer in ihrem Home Studio, bevor sie es gemeinsam mit Dan Carey im Herbst 2017 in London aufnahm. Dabei blieben die beiden unter sich. Das heißt aber nicht, dass sie dabei die Augen vor der Welt verschlossen hätte; im Gegenteil.

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death cab for cutie

thank you for today

Death Cab for Cutie sagen "Thank You for Today" – so nämlich lautet der Titel des neuen, neunten Studioalbums, das die Indie-Ikonen am 17. August veröffentlichen werden. Los geht es schon jetzt mit der ersten Single "Gold Rush", dessen Video unter der Regie von Alex Southam (alt-J, Mumford & Sons) entstanden ist.
Darin bewegt sich Frontmann Ben Gibbard durch ein immer dichter bevölkertes Stadtbild und wird ein- ums andere Mal unsanft von Passanten angerempelt, während er die Zeilen des Songs über eine sich rapide verändernde Stadt singt, in der ihm alles zunehmend weniger vertraut ist. "Mir kam erst kürzlich die Erkenntnis, dass so viele meiner Erinnerungen an meine Geografie geknüpft sind", sagt Gibbard über die Inspiration zu dem Song. "Und wenn sich diese Geografie verändert, ist es, als müsstest du dich nicht nur mit dem Vergehen der Zeit arrangieren, sondern würdest diese Leute und diese Zeit in deinem Leben noch einmal aufs Neue verlieren. Städte sind im steten Wandel und ich reklamiere in dieser Hinsicht keine Opferrolle, aber die Geschwindigkeit, in der sich Seattle verändert und farbige Menschen ebenso wie kreative Communitys an den Rand gedrückt werden, ist alarmierend."
"Gold Rush" ist aufgebaut um ein treibendes Sample von Yoko Onos epischem 1972er-Track "Mind Train" – und wäre als Demo bei den Vorarbeiten des Albums fast verworfen worden, hatte Produzent Rich Costey (Fiona Apple, Franz Ferdinand, Muse) Gibbard nicht dazu ermutigt, es sich noch einmal vorzunehmen. Am Ende wurde der Song einer der aufregendsten des Albums. Nur gut, dass DCFC wie schon beim letzten Album "Kintsugi" mit Costey zusammenarbeiteten! Neu ist indes, dass neben den langjährigen Bandmitglieder Gibbard, Nick Harmer und Jason McGerr erstmals die den neuen Mitglieder Dave Depper (Menomena, Fruit Bats, Corin Tucker, Ray Lamontagne) und Zac Rae (My Brightest Diamond, Fiona Apple, Lana Del Rey, Gnarls Barkley) mit im Studio waren.
Depper und Rae waren seit 2015 bereits Teil der Tourband von Death Cab gewesen. Nachdem man über anderthalb Jahre miteinander gespielt hatte, hatten Gibbard, Harmer und McGerr genug Vertrauen in Depper und Raes kreative Instinkte gewonnen, um sie auch für die Aufnahmen des neuen Albums einzuladen. Harmer sagt: "Die Freude und der Enthusiasmus, die Dave und Zac über ihre Mitwirkung an dem Prozess an den Tag legten, war unglaublich ansteckend. Es verlieh dem Ganzen eine Verspieltheit, die es uns ermöglichte, einige Risiken einzugehen – und zu lachen, falls es nicht funktionierte oder uns abzuklatschen, wenn doch. Es herrschte ein Gefühl von Ungezwungenheit, einfach miteinander zu spielen und sich von diesen Jungs zeigen zu lassen, wozu sie in der Lage waren, und ihnen Raum zur Entfaltung zu geben."

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frutti di mare

sprizz

Die drei Muttersöhne von FRUTTI DI MARE spielen auf zum eklektischen Ohrenschmaus aus allerlei bittersüsser Ostmukke. Mal laut, bald leise, zwischen Tanz, Tand und sanftem Samt.

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element of crime

schafe, monster und mäuse

Auf „Schafe, Monster und Mäuse“ tummeln sich Soulballaden, Chansons, Folksongs, Pubrockkracher, Desert-Rock-Aufschneidereien und vieles mehr.
Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Nun veröffentlichen Element Of Crime am 5. Oktober ihr neues Album „Schafe, Monster und Mäuse“.
Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch – wie es scheint – nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.
Und dann ist wieder alles anders, wenn bei „Am ersten Sonntag“ Jakob Iljas artrockige Kaputtgitarre in den Soloteil sägt, wenn bei „Bevor ich dich traf“ die wienerischen Geigen in die letzte Strophe einfräsen, wenn bei „Die Party am Schlesischen Tor“ eine psychedelisch krachende Blaskapelle durchs Bild wankt, ständig Dinge passieren, auf die man nicht gefasst sein kann, Richard Pappik die Tempi verschleppt und beschleunigt, wie es gerade sein muss, mit Rhythmen und Klangfarben jongliert und überhaupt sein schmutziges Spiel mit einer Rockmusik spielt, die auf dieser Platte immer wieder neu definiert wird und Sven Regeners knarzige Stimme dazu Poesie verteilt, als werfe er Fleischfetzen auf einen Grill aus alten Ölfässern.

Musik und Text, da taumeln sie zusammen in die aufgehende Sonne und stützen sich gegenseitig wie zwei erschöpfte Partygänger nach einer langen Nacht am Schlesischen Tor.

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iron & wine

weed garden

Iron & Wine liefern nach ihrem 2018 für den Grammy nominierten Album "Beast Epic" die Songkollektion "Weed Garden", an der sie vor drei Jahren zu arbeiten begannen. Die 6-Track-EP enthält Songs, die Teil der Songwritingphase von ,Beast Epic" waren, doch unabgeschlossen blieben. Für den Hauptsongwriter Sam Beam waren sie Teil eines längeren Narrativs, für welches ihm jedoch die Zeit fehlte, es rechtzeitig für ,Beast Epic" zu verdichten. ,Weed Garden" enthält außerdem den von Fans geschätzten Song ,Waves of Galveston". Während einer längeren Tour im letzten Herbst nahmen die letzten Teile des Materials Gestalt an und ein Gefühl von Dringlichkeit stellte sich ein, diese Gebilde abzuschließen. Sie aufzulösen. Sie zu komplettieren. Im Januar setzte sich Beam mit seiner Band im The Loft-Studio in Chicago hin, um diese sechs Songs festzuhalten. Nicht mehr, nicht weniger. "Weed Garden" reiht sich in bester Gesellschaft mit den vorangegangenen IRON & WINE EPs - ,The Sea and Rhythm", "Woman King", ,In the Reins" - ein und das ist in der aktuellen Welt der kurzen Aufmerksamkeitsspanne vielleicht gar keine schlechte Sache.

Auch als Tape erhältlich!

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cypress hill

elephant on acid

Vinyl-Release am 12.10.2018!

Die Story zum neuen Cypress Hill-Album ELEPHANTS ON ACID begann mit einem irren Traum von DJ Muggs. In diesem lief er, aus dem Tiefschlaf gerissen, einem Mann mit einem Elefantenkopf nach. Als sie zur Haustüre hinausgingen, tauchte mitten auf der Straße plötzlich eine Tür auf. Durch diese Tür gelangten sie direkt in eine Wüste. Muggs folgte weiter dem Elefantenmann und Raum und Zeit begannen allmählich zu verschwimmen alles schien wie in Salvador Dalis Gemälde in der Wüste zu schmelzen. Dieser Szenerie entfachte ein Feuer und eine Horde Elefanten rannte auf ihn zu. Der mystische Elefantenmann öffnete abermals eine Türe: Herzlich Willkommen im Cypress Hill-Wunderland ELEPHANTS ON ACID !
Mit diesem Traum im Hinterkopf baute DJ Muggs zusammen mit den Rappern B-Real und Sen Dog einen Klangkosmos, der die HipHop-Legende 27 Jahre nach ihrem Debüt noch einmal in eine komplett andere Welt katapultiert. ELEPHANTS ON ACID ist ein psychedelischer Trip. Eine Platte, die einerseits alle Trademarks der Band bietet: die dunklen Beats, die schrägen Effekte, die unverkennbare hohe Rap-Stimme von B-Real, den bassigen Gegenpart von Sen Dog. Doch geht ELEPHANTS ON ACID weiter: Es gibt Momente, da denkt man an Pink Floyd und die Doors, an Jazz-Avantgarde und dunkelsten TripHop.
Das Album ist beides, eine Rückkehr zur alten Stärke und ein Ausbruch in eine komplett neue Welt , urteilt B-Real. Alte Fans von Cypress Hill werden sich an der ersten Single Band Of Gypsies berauschen, ein Hit mit Ägyptischen Sängern, zur indischen Sitar und zu Tabla-Beats. Absolut partytauglich ist auch Oh Na Na , das den typischen Cypress Hill-Stil mit dem Sound aus Filmen von Quentin Tarantino verbindet. Für den Refrain ist die Sängerin Brevi verantwortlich, mit der DJ Muggs auch bei seinem TripHop-Projekt Cross My Heart Hope To Die zusammenarbeitet. Brevi ist mit ihrer großartigen Soul-Stimme auch bei den zwei Hits Crazy und Reefer Man zu hören. Im letzten Drittel des Albums ziehen Cypress Hill ihre Hörer in eine verwunschene Parallelwelt und so endet das Album mit dem mysteriösen TripHipHop-Track Stairway To Heaven es ist das erstaunliche Schlusskapitel einer Platte, die dem Rap-Genre die Magie und den Rausch zurückgibt: ELEPHANTS ON ACID ist ein psychedelisches HipHop-Meisterwerk.

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our girl

stranger today

Sensationelles Debütalbum des Londoner Female-Trios Our Girl, aufgenommen mit Bill Ryder-Jones (The Coral), der seitdem inoffiziell als viertes Bandmitglied fungiert. Erfrischender, chaotisch-noisiger Indie-Rock mit Fuzz-Pop und Shoegaze-Anleihen, der sogleich mit einer "Single of the Week" bei BBC Radio 1 prämiert wurde. "Stranger Today" erscheint auf Cannibal Hymns, dem angesagten Tastemaker-Label des Dream Wife-Managers Tim Hampson, auf dem bereits die erste Dream Wife-EP, Theo Verney, Tigercub und Underwater Boys erschiene

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conner youngblood

cheyenne

Sein Debütalbum besteht aus 13 Tracks und ist der Höhepunkt einer zwei Jahre währenden Reise, auf der Youngblood die Welt ausgebig gesehen hat. Das Album ist geprägt von den Eindrücken der Reisen, der Natur, aber auch den grundlegenden Ansichten der Menschen, denen Youngblood begegnet ist. Ob es "musical ADHS", wie es Youngblood bescheiden selbst nennt, oder reines Talent ist - "Cheyenne" ist das Werk eines musikalischen Universalgenies. Während die meisten Musiker glücklich damit sind, mit einer Gitarre und ein paar Akkorden davonzukommen, beinhaltet dieses Album mehr als 30 verschiedene Instrumente - Harfe, Bassklarinette, Tabla, etc. - die alle von Youngblood selbst gespielt wurden. Obwohl sein Sound definitiv eigen ist, enthält sein Debüt Hinweise einer Reihe von Künstlern, die ihn inspiriert haben: einschließlich Multi-Instrumentalisten Sufjan Stevens und Elliott Smith, sowie die schönen Melodien des Singer-Songwriters Moses Sumney und Justin Vernon (Bon Iver). Seit der "The Generation of Lift" EP hat er bereits Shows auf der ganzen Welt gespielt, war unter anderen Support bei Janelle Monae und Angus & Julia Stone, Milky Chance, SOHN und Aurora.

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cullen omori

diet

SubPop
Auch als Tape und Vinyl-Loser-Edition erhältlich

Cullen Omoris Weg zu seinem zweiten Album ,The Diet" war nicht einfach. Nach der Veröffentlichung seines ersten Albums, ,New Misery", musste er sich mit kaputten Vans, verunglückten Autos, verstümmelten Beziehungen und anderen Prüfungen auseinandersetzen, die ein Gefühl hinterlassen können, als würde die Welt einen kosmischen Witz spielen. Von der Gitarre, die auf dem Eröffnungsstück ,Four Years" vom Himmel fällt, bis hin zum Ausblenden des kaleidoskopischen Closers ,A Real You" ist ,The Diet" ein kraftvolles, modernes Indie-Rock-Album, das von verzerrten, analogen Pedalen/Transistoren und maßgeschneiderten Gitarrenklängen getragen wird. Omoris eingängiger Gesang durchzieht den Art-Rock der 70er Jahre und das klassische Songwriting innerhalb von 40 Minuten. ,The Diet" wurde mit Taylor Locke aufgenommen, der Omori ansprach, nachdem er ein kurzes Akustikset in Los Angeles gespielt hatte. Lockes Talente waren gut geeignet für die Feinheiten der Lieder, die zu ,The Diet" werden sollten. ,He can sing, he is a multi-instrumentalist.

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mitski

be the cowboy

Mitskis sorgfältig komponierte Lieder wurden oft als emotional raue, überquellende Geständnisse eines fiebrigen Mädchens dargestellt, aber in ihrem fünften Album ,Be The Cowboy" stellt Mitski eine Persona vor, die vorher angedeutet wurde, aber bis jetzt noch nie so präsent war - eine Frau mit völliger Kontrolle. ,For this new record, I experimented in narrative and fiction", sagt Mitski. Obwohl sie zögert, so weit zu gehen, zu sagen, dass sie vollwertige Charaktere erschaffen hat. Sie verrät: ,a very controlled icy repressed woman who is starting to unravel. Because women have so little power and showing emotion is seen as weakness, this `character' clings to any amount of control she can get. Still, there is something very primordial in her that is trying to find a way to get out." In ,Be The Cowboy" erforscht Mitski die Einsamkeit, ein Symbol zu sein und die Einsamkeit, jemand zu sein, der sich wie ein niemand fühlt. Die Lead-Single ,Geyser" stellt uns eine Frau vor, die nicht mehr alles halten kann. Sie ist dabei, eine Flut von Verlangen und Leidenschaft auszulösen, die sich in ihrem Innern angesammelt hat. Auf dem mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland aufgenommenen Album gibt es jede Menge lebhafte Angeberei, aber genauso viel Hineinhorchen in die Mythologie des eigenen Ichs. In diesen 14 Liedern schwankt die Musik von fröhlich zu klagend. Traurige Klavierballaden gehen in trügerische Uptempo-Songs über.

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cat power

wanderer

Neues Album mit 11 Songs, auf einem davon ist lana del rey zu hören, für die Chan Marshall auf einer Europatour kürzlich als Opener spielen durfte. Marshall: “The course my life has taken in this journey — going from town to town, with my guitar, telling my tale; with reverence to the people who did this generations before me. Folk singers, blues singers, and everything in between. They were all wanderers, and I am lucky to be among them.

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alice in chains

rainier fog

Mit „Rainier Fog“ erscheint am 24. August das lange erwartete Album von Alice In Chains, mit dem die US-Rocker das erste neue Material seit mehr als fünf Jahren vorlegen.
Die Aufnahme von „Rainer Fog“ ist für die Band mit einigen wichtigen Premieren verbunden: Einerseits erscheint mit dem Album das erste neue Studiomaterial seit gut fünf Jahren, des Weiteren liefern die Amerikaner ihre allererste Scheibe für BMG ab und haben zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren wieder in ihrer Heimatstadt Seattle aufgenommen (kleine Info am Rande: Der Albumtitel „Rainier Fog“ ist als Tribut an die regnerische Grunge-Metropole im Nordwesten der Vereinigten Staaten zu verstehen). Das Album entstand im Studio X; dem gleichen Ort, an dem bereits ihr selbstbetiteltes 1995er Album aufgenommen wurde. Damals war das Studio noch unter dem Namen Bad Animals bekannt. Weitere Recordings wurden in den Henson Studios in Los Angeles sowie im Studio von Produzent Nick Raskulinecz in Nashville gemacht, mit dem die Band zum mittlerweile dritten Mal zusammenarbeitete. Für den Mix zeichnet sich Joe Barresi (Queens Of The Stone Age, Tool) verantwortlich.

Mit „Rainier Fog“ legen Alice In Chains den Nachfolger ihres Grammy-nominierten 2013er Albums „The Devil Put Dinosaurs Here“ vor, der in den Billboard Top 200 auf einem 2. Platz sowie jeweils auf einem sensationellen 1. Platz der Billboard Alternative Album-, Top Rock Album- und Hard Rock Album-Charts sowie der iTunes Rock-Charts enterte. Die ersten beiden Singleauskopplungen „Stone“ und „Hollow“ schossen jeweils aus dem Stand auf Platz 1 der Billboard Mainstream Rock Track-Charts, während die 3. Single „Voices“ auf Platz 3 einstieg. Alle drei Singles konnten sich über 20 Wochen in den Hitparaden halten. Alice In Chains (Sänger/ Gitarrist Jerry Cantrell, Sänger/ Gitarrist William DuVall, Drummer Sean Kinney und Bassist Mike Inez) haben kürzlich den 3. Teil ihrer ausgedehnten Welttournee verkündet. Die deutschen Tourdaten sind weiter unten zu finden. Während ihrer beispiellosen Karriere waren Alice In Chains für unzählige Grammy-Awards nominiert und haben weltweit mehr als 30 Millionen Alben verkauft. Somit gelten sie als eine der erfolgreichsten und einflussreichsten US-Rockbands aller Zeiten, die sich Millionen von Fans aus der ganzen Welt erspielt haben.

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interpol

marauder

Neues Album. Von Aufrichtigkeit und Rückgrat in einer unehrlichen Gesellschaft soll das sechste Album der New Yorker Band erzählen. Ein wichtiger Teil des neuen Albums ist das Artwork. So zeigt das Cover eine Fotografie des US-Justizministers Elliot Richardson, der 1973 bei einer Pressekonferenz seinen Rücktritt erklärte, nachdem er Anweisung Präsident Nixons ignorierte den Verfassungsrichter und Sonderermittler Archibald Cox zu entlassen, der damals die Ermittlungen im Watergate-Skandal gegen Tricky Dick leitete. Das Bild zeigt Richardson als einsamen und isolierten Menschen, in einer künstlich wirkenden Umgebung. Das Bild ging damals um die Welt. "Marauder" handelt in vielen Teilen von Aufrichtigkeit und davon Rückgrat zu beweisen, weshalb das Foto perfekt zum Thema des Albums passt.Entstanden sind die neuen Songs im New Yorker Proberaum der Yeah Yeah Yeahs. Produziert wurde das Werk von Dave Fridmann (Flaming Lips, Spoon, MGMT und Mogwai). Angeblich soll der neue Sound Rock mit 80er-Jahre-Funkeinflüssen verbinden. Zudem sollen die Songs sehr viel biographischer als früher sein.

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tirzah

devotion

Ziemlich aus dem Rahmen fallendes Debutalbum, das einen mit seiner Mischung aus Merkwürdigkeit und Minimalismus um den Finger wickelt. Die aus Essex stammende, in London lebende Tirzah bewegt sich in langsamen, halb-schläfrigen, halb-windschiefen Songs voller melancholischer Sehnsucht in einer entschlackten, zusammen mit Micachu aka Mica Levi produzierten Soundwelt, kommt in jedem Song mit wenigen musikalischen Elementen aus. Manchmal erinnern die dunklen, von Moll-Klängen durchzoegenen Song-Atmosphären ein wenig an The XX. Es sind oftmals v.a. Gitarrenlinien oder Piano, die den beseelten Gesang der begabten Texterin umspielen, die innerhalb ihrer Post-Grime-Downbeat-R+n B-Triphop-Exkursionen subtile und verhuschte Einblicke in ihr Innenleben gewährt. Superlässig, cool-charmant und nie schneller als 70 bpm.

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magpie salute (rich robinson)

high water i

Psychedelischer Blues, melodischer Southern-Rock und harte Riffs – auf »High Water I« finden The Magpie Salute die perfekte Mitte. Ein mehr als gelungenes Debüt.

Der Opener und Anti-Establishment-Songvon „High Water I“ „Mary The Gipsy“ wird von bombastischem Schlagzeug und harten Gitarren vorangetrieben. Der Rock’n’Roll Song “Send Me An Omen” handelt von einer nicht funktionierenden Beziehung, ist melodiös und wird von feinen Soli abgerundet.

Der Titeltrack „High Water“ beginnt mit einem raschelnden Schlagzeugspiel und handelt von Menschlichkeit und Alltagserlebnissen.

Das dramatische und schwungvolle „Sister Moon“ hingegen beschreibt, wie Robinson und Ford sich kennenlernten und zehn Tage gemeinsam in einem Haus bei offenem Feuer und tollen Geschichten, die später Basis für Texte boten, verbrachten.

„Colorbird“ ist eher schwermütig und beschreibt den inneren Konflikt von Sänger John Hogg mit seinen afrikanischen und schwedischen Wurzeln. Es greift die leider immer noch mehr als aktuellen Rassen- und Genderthemen auf.

Das gefühlvolle „Open Up“. handelt von einer Person, die ihr ganzes Leben nur an einem einzigen Ort verbracht hat und von der Außenwelt abgeschlossen war. Letztlich öffnet sich die Welt jedoch für ihn.

„Letztendlich liegt der Geist der Versöhnung über allem. Wir haben alle viel Bullshit hinter uns bringen müssen, bis wir endlich zusammen kommen und diese Musik Realität werden lassen konnten. In ihr liegen Freiheit, Kraft und Gerechtigkeit. Ehrlich erzählt von vier erwachsenen Männern, die gelebt haben und noch immer aufrecht stehen,“ schließt Marc Ford ab.

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idles

joy as an act of resistance

Neues Album der Punks aus Bristol. "UK's best punk band" nennt sie der britische "Guardian". Ihr letztjähriges Debüt “Brutalism” eroberte ihr Publikum mit rauer Wut und Ehrlichkeit im Sturm. Die schiere Energie ihres Klangs gepaart mit einer rücksichtslosen Betrachtung des Lebens ließ auch die Musik-Kritik jubeln: "A rare rock record with the rage, urgency, wit and shattering of complacency“ (Uncut Magazine). Ihr neues Album legt an Dringlichkeit noch zu. It’s a statement! Beziehungsweise eine "Parade", ganz so wie Idles erklären: "It’s the parade of being carried through the grim dark. It’s a parade of laughing at yourself. It is love. It is loving yourself. It is a parade without fluff but with a tonne of glitter and violence. It is a parade of what I truly miss and what I truly have. It is a parade of the second album. It is us cutting it’s fucking head off".Diese Ideen lösen sie ein. Durchqueren dabei so lange Genres wie Punk, Post-Rock und Post-Punk bis diese zu ihren Konditionen umgedeutet werden. Das Album wurde von Space produziert und von Adam Greenspan & Nick Launay (Arcade Fire, Yeah Yeah Yeahs, Kate Bush) abgemischt.

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tash sultana

flow state

Sehr sehr lange mussten sich die Fans der australischen Multi-Instrumentalistin und Überfliegerin Tash Sultana gedulden. Doch nun gibt es endlich Details für ihr mit großer Spannung erwartetes Debüt: am 31.08. erscheint „Flow State“ weltweit und dürfte dafür sorgen, dass der sowieso schon gigantische Rummel um Tash Sultana endgültig losbrechen wird.

Während Tash Sultana gerade auf Tour in Nordamerika ist, feierte gestern Nacht beim australischen Sender triple j ihre neue Single „Salvation“ ihre Premiere und steht ab sofort in allen gängigen Portalen zum Stream und Download bereit.

Über „Salvation“ sagt die Künstlerin: “Ich habe diesen Song geschrieben, als ich erkannte, dass ich besser sein kann als die Dinge, die ich in meiner Vergangenheit getan habe und die ich bereue. Dass ich meine eigene Geschichte schreibe und immer weiter reifen und mich zu einem besseren Menschen weiterentwickeln kann und dass ich bessere Entscheidungen treffen kann und es okay ist, sich einzugestehen, dass man von Zeit zu Zeit auch etwas total versauen kann.“
Alle Songs auf „Flow State“ wurden von Tash Sultana selbst produziert, geschrieben, eingespielt und arrangiert. Jedes einzelne der 15 Instrumente, die auf dem Album zu hören sind, spielt sie selbst – darunter Saxophon, Panflöte, Konzertflügel und Gitarre, um nur einige zu nennen. An der Produktion wirkten unter anderem Nikita Miltiadou als Toningenieur, Dann Hume als Mischer und Andrei Eremin als Audiomaster mit.

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kooks

let's go sunshine

Bevor wir hier wieder die Floskel raushauen, dass folgende Band zurück sei – nein, The Kooks waren nie weg. Nach ihrem fantastischen und zur richtigen Zeit erschienenem Debüt INSIDE IN/INSIDE OUT (2006) und dem kommerziell noch erfolgreicheren Nachfolger KONK wurde es zwar stiller um die Indierock-Band aus Brighton – aufgelöst hatten sie sich im Vergleich zu vielen anderen Bands ihrer Zeit aber nie. 2011 und 2014 erschienen weitere Alben, 2017 folgte ein Best-Of. Nun haben The Kooks ein neues Album angekündigt.

Das fünfte Studioalbum von The Kooks heisst LET’S GO SUNSHINE und erscheint am 31. August 2018 via Lonely Cat / AWAL Recordings/ Kobalt. Hier die aktuellste Auskopplung "four leaf clover".

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helena hauff

qualm

Zu Hauffs Freude bringt der Titel des neuen Albums eine gewisse Dualität mit sich: das deutsche Wort "Qualm" bedeutet Rauch, die englische Bedeutung meint jedoch ein unbehagliches Gefühl des Zweifels, der Sorge oder der Angst, besonders in Bezug auf das eigene Verhalten. Die Platte entspricht ihrer Form, ist unapologetisch roh und findet ihre Rückkehr zu Hauffs ursprünglichem Modus Operandi - Jammen auf ihren Maschinen - "um zu versuchen, etwas Mächtiges zu schaffen, ohne zu viele Instrumente und Schichten zu benutzen." Als ehemalige Resident-DJ des Golden Pudel Club in ihrer Heimatstadt Hamburg ist Hauffs Erfolg seit der Veröffentlichung ihres Albumdebüts "Discreet Desires" im Jahr 2015 exponentiell gewachsen - allein aufgrund ihrer Authentizität und ihrer professionell und sorgfältig ausgewählten DJ-Sets, bei denen sie es schafft, so unterschiedliche Genres wie Acid, Electro, EBM, Techno und Post-Punk harmonisch miteinander zu vereinbaren. Während sie ununterbrochen auftrat (stets bewaffnet mit einer Kiste voller Platten, die sie um die ganze Welt schleppte), wurde Hauff zur BBC Radio 1 Residency eingeladen, zierte die Cover des mittlerweile eingestellten "Bookazines" Vinyl Stories, des Crack Magazine und des DJ Mags, spielte 2017 auf dem Sónar das inzwischen sagenumwobene B2B-Set mit Ben UFO sowie auf dem Dekmantel als Headliner und wurde Ende 2017 vom Crack Magazine als "The Most Exciting DJ In The World (Right Now)" gekürt. Zudem wurde ihr aufregender BBC Essential Mix zum besten des Jahres 2017 gewählt.

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marteria (marsimoto) & casper

1982

Man hat ja schon fast nicht mehr daran geglaubt. Zugegeben: die Idee für ein gemeinsames Album von Casper und Marteria stand schon etwas länger im Raum. Nach gemeinsamen Songs auf Samplern und Soloalben wurde daraus erst ein Aprilscherz der Rap-Journaille, dann eine Art Treppenwitz innerhalb der Szene und schließlich gar nichts mehr - bis jetzt. Denn neun Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Song "Rock’n’Roll“ kommt nun endlich das langerwartete Kollabo-Album . Es ist die logische Konsequenz zwei der ruhmreichsten Rap-Karrieren dieses Landes. Spätestens mit ihren beiden letzten Soloalben „Lang Lebe Der Tod“ und „Roswell“ haben sich Casper und Marteria im letzten Jahr endgültig einen unantastbaren Status als zwei der größten und erfolgreichsten Rapper dieses Landes erkämpft und sind gleichzeitig doch so frisch im Geschäft, dass das album nicht wie eine als nostalgisches Noch-mal-wissen-wollen getarnte Verzweiflungstat daherkommt. Schon die erste Single "Champion Sound" ist Einlaufmusik par excellence: Ein Big-Band-Bläsersound mit lockerem Basslauf, der auch von Just Blaze stammen könnte und einem Jay Z gut gestanden hätte und den beiden die perfekte Grundlage liefert, um nach allen Regeln der Kunst zu Braggen und zu Boasten. Nicht durch uninspiriertes Aufzählen von Designern und Automarken, sondern mit sympathischen Querverweisen auf geschichtsträchtigen Sportgrößen von Wayne Gretzky bis Walter Frosch. So geht Superbowl-Halbzeit-Show bei den Herren Griffey und Laciny. Entstanden ist das Album in wenigen Sessions im Berliner Umland, an der Ostseeküste und in Osnabrück. "Wir sind im gleichen Jahr geboren, wir sind ungefähr zeitgleich durch die Decke gegangen, haben ungefähr gleichzeitig geheiratet und auch sonst geographisch sehr ähnliche Werdegänge gehabt. Obwohl wir diese Ost-West-Trennung und dadurch unterschiedliche Sozialisationen hatten, haben wir vieles gleich erlebt. Wir haben eine sehr ähnlich starke Verbindung zu unseren kleinen Städten Bielefeld und Rostock und zu unseren Fußballvereinen und kamen aus absoluten Underdog-Situationen nach oben", sagt Casper.

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spiritualized

and nothing hurt

Das achte Album fand keinen einfachen Weg ans Licht. So spricht Jason Pierce aka J. Spaceman, der das Album im Alleingang in London schrieb und aufnahm, von einem mitunter frustrierenden, beinahe schmerzhaften Prozess, der vor allem von den reduzierten Aufnahmebedingungen am Laptop herrührte. Pierce, der die Arbeit im Studio zu früheren Alben als feste Instanz empfand, musste für das album alle Tricks und Kniffe der digitalen Aufnahmetechnologie von der Pike auf erlernen. Dem Perfektionismus von Pierce ist es zu verdanken, dass 6 Jahre nach seinem letzten Werk neun persönliche, hypnotische und geradezu spirituelle Songs entstanden, die vorangegangenen Veröffentlichungen in nichts nachstehen und den grenzenlosen, musikalischen Kosmos widerspiegeln, den Spiritualized seit jeher verkörpert

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BAZE

gott

Baze «Gott» Ein Schelm, wer Böses denkt. Ein Schelm, wer an Blasphemie denkt. Andächtig, mit der ihn so aus- und bezeichnenden, wortgewandten Detailverliebtheit setzt sich Baze auf seinem neuen Album mit dem Zentrum unserer Welt auseinander: Den Menschen, und deren Gedanken- und Gefühlswelten. Ein Schelm, wer an Wiederholung denkt. Musikalisch erfindet sich der Berner einmal mehr neu. Zwischen sphärischen Klangwelten thematisiert Baze die ureigenen, uns nächsten Emotionen Sehnsucht, Liebe und Verzweiflung. Getragen von einem feingewobenen, digitalen Soundteppich erzählt er von stillem Glück, schmerzlichen Trennungen und der Familie. Auf unaufdringliche Art und Weise bildet Baze unverkennbare Stimme den Mittelpunkt. Umspielt von gekonnt gesetzten, instrumentalen Farbtupfern sinniert er teils federleicht, teils beklemmend nachdenklich über den Alltag. In zehn Musikstücken fängt Baze mit der ihm eigenen Prägnanz und seinem lyrischen Charme die Gratwanderung zwischen Fortschritt und Stillstand, den Widerspruch der kleinen Schweiz in der grossen weiten Welt ein. Ein Schelm, wer nicht trotzdem an Grosses denkt.

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villagers

the art of pretending to swim

Nach der zurückgenommenen, intimen Atmosphäre des Vorgängers Darling Arythmetic (2015), verfolgt das neue Album The Art Of Pretending To Swim ein vielschichtigeres, facettenreicheres Konzept, wie man es schon von O'Briens Debütalbum Becoming A Jackal (2010) und dessen Nachfolger {Awayland} (2013) kennt. Eine gute Prise Soul, ein intelligenter Rhythmus und ein umwerfendes Spektrum akustischer Details, analog wie digital, erzeugen eine hoch emotionale Stimmung mit überaus eingängigen Melodien. Fein austariert, mit raffinierten Perspektiven und Songtexten, die die existentiellen Ängste und Hoffnungen in einem eher hoffnungslosen, dystopischen, von Technik bestimmten Zeitalter umarmen, ist The Art Of Pretending To Swim das bislang wohl am opulentesten ausgestattete Album von Villagers. Das Album wurde von Conor O' Brien in seinem Studio in Dublin geschrieben, produziert, gemischt und zu ganz großen Teilen auch eingespielt.

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