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black rebel motorcycle club

wrong creatures

Vier Jahre nach dem letzten Studioalbum “Specter At The Feast“ melden sich Black Rebel Motorcycle Club zurück! “Wrong Creatures” erscheint am 12.01.2018 via Abstract Dragon. Im November ist das Trio auf Tour.

Mit “Wrong Creatures” präsentieren Peter Hayes, Robert Levon Been und Leah Shapiro ihren neuesten musikalischen Streich, welcher das von Fans und Kritikern gefeierte 2013er Studioalbum “Specter At The Feast” ablöst.

Die Arbeit an dem neuen Material begann im Sommer 2015, als Leah sich gerade von einer lebensnotwendigen Gehirnoperation erholt hatte. Kurz nach Ende der letzten Tour wurde bei ihr eine seltene Funktionsstörung namens Chiari-Malformation diagnostiziert, während Robert und Peter feststellten, dass das intensive Touren sich langsam auch auf die Psyche der Band ausschlägt:

“It’s a crazy making machine, it can chew you up good, I mean we literally toured ‘till the wheels came off and Leah’s brain literally started leaking out of her head”, so Robert. “I know I’ve battled on and off with mental depression, and Pete’s head never came with any proper instructions.”

Die drei waren also gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um etwas Abstand von der Black Rebel Motorcycle Club-Maschinerie zu gewinnen. Hoch motiviert ging es danach aber direkt mit ersten Songideen in ihr Studio in North Hollywood, das sie liebevoll “The Bunker” nennen. Zusammen mit Produzent Nick Launay (Yeah Yeah Yeahs, Arcade Fire, Nick Cave & The Bad Seeds) setzten sie sich dann an die Arbeit, dessen Resultat nun “Wrong Creatures“ darstellt.



”Little Thing Gone Wild“ ist der erste Vorbote des neuen Albums und zeigt wo die musikalische Reise hingehen wird. Der Kosmos von Black Rebel Motorcycle Club bleibt dreckig, wild und aufregend. Doch nicht nur mit großen Riffs und schweren Bässen deutet der Track an, was uns auf "Wrong Creatues” erwarten wird, er ist tatsächlich auch der Song, der die Inspiration zum Albumtitel gegeben hat. Da heißt es nämlich: “Lord you hear me loud into my soul speaker, why won’t you let me out, you’ve got the wrong creature.“

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olli schulz

scheiss leben, gut erzählt

Ziemlich genau drei Jahre nach der Veröffentlichung von „Feelings aus der Asche“ (Trocadero/Indigo) erscheint am 2.2.2018 mit „Scheiß Leben, gut erzählt“ das mittlerweile siebte Album von Olli Schulz als Digipak-CD, Vinyl-LP, Digital und im Stream, das nunmehr dritte Album auf Trocadero. Live sind die neuen Songs erstmalig bei der gleichnamigen Tour ab Mitte März zu hören und sehen.

Mit „Scheiß Leben, gut erzählt“ erreicht Olli Schulz nun die Apotheose seines Liedermachertums. Nie lagen Götterdämmerung und Erleuchtung so überraschend nah beieinander, nie verzahnten sich herzzerreißende und sphärisch-fröhliche Kabinettstückchen so geschmeidig wie auf dieser Langrille. Das Format des Albums, von Schulz selbst mitunter angezweifelt und in dunklen Stunden totgesagt, erlangt nun unter des Meisters Hand eine unerwartete neue Blüte. He did it again!

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calexico

theead that keeps us – 2CD / Vinyl Ltd.-Edition

Enthält Bonus-Vinyl mit 7 Bonus tracks & Booklet + MP3 Code! Limitierte 2xCD inkl.Bonus Disc mit den 7 extra Songs.

Neues, 9tes Album von Convertino/Burns & Co, an der nordkalifornischen Küste in einem Studio, erbaut aus Treibholz und Schiffswrackteilen, aufgenommen. Sowohl eine zeitgemäße Momentaufnahme der in Arizona gegründeten Band als auch eines zerrissenen Landes. Kein leises Album, sondern ein lautes, kraftvolles Album mit dem sich Calexico nach 20 Jahren auch wieder auf ihre durchaus kantigen Indie-Rock-Wurzeln besinnen. Die erste Single "End Of The World With You" ist tatsächlich eine Hommage an Kalifornien und an den Sound, der die Band geprägt hat. Joey Burns: "The song is inspired by some of my favorite indie rock bands when growing up in California. There's some jangle, there's some whacked out fuzz guitar and some sweet melodies mapping out the need for love, light and time in this "age of the extremes”. Natürlich steckt weiterhin nicht nur Kalifornien, sondern auch Mexico in Calexico und so finden auch wieder Latino- und Cumbia-Elemente ihren Weg in die Songs. Das neue Album thematisiert Ängste und das Unbehagen des Lebens in turbulenten Zeiten, während es gleichzeitig auch eine Art kinetische Energie aus dieser Ungewissheit zieht. Anstatt direkte Protestsongs zu schreiben, erzählt Burns lieber Geschichten. Diese in die Songs einfließenden Erzählungen entstanden oft auf Streifzügen und Roadtrips in Aufnahmepausen, in denen sich Burns an eine bestimmte Situation erinnert fühlte: “It was like returning to your home after being gone for some time and seeing how things have changed, and maybe not in the best way."

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tocotronic

die unendlichkeit

Nur zwei Jahre nach ihrem selbstbetitelten, „roten“ Album veröffentlichen Tocotronic mit der Single „Hey Du“ schon wieder neue Musik. Der dazugehörige Videoclip ist seit Freitag online verfügbar.
Im munter nach vorne preschenden Song prangert Sänger Dirk von Lowtzow mit überraschend jugendlich klingender Stimme Xenophobie und Homophobie an. Untermalt wird diese Botschaft im von Maximilian Wiedenhofer gefilmten Musikvideo: Ein komplett in weiß gekleideter Mann läuft sichtbar unwohl durch ein vermutliches Kleinstadtidyll, dessen Bewohner ihn musternd und anwidernd beäugen. Auch Tocotronic erscheinen im Kurzfilm, auch wenn man sehr aufmerksam zusehen muss, um sie wahrzunehmen.
„Hey Du“ ist der erste Vorbote des neuen, am 26. Januar 2018 erscheinenden Albums DIE UNENDLICHKEIT, einer „Autobiografie in 12 Kapiteln“. Den Clip zum Song könnt Ihr Euch hier anschauen:

Mit „1993“ haben Tocotronic zeitgleich einen weiteren neuen Song veröffentlicht. „Ein Lied über die Ablösung von meinen Eltern mit 22, die Flucht aus der Provinz nach Hamburg,und die dortige Begegnung mit Jan & Arne in dunklen Kaschemmen. Sauf-Exzesse. Beat, The Kinks“, sagt Dirk von Lowtzow darüber.

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nils frahm

all melody

Ruhe und Zurückgenommenheit sind Attribute, die man Nils Frahm und seiner Musik sicherlich zuschreiben wird. Musste es jedoch jahrelang absolute Stille sein? Die kürzliche Ankündigung einer Welttournee im kommenden Jahr ließ dann vermuten, dass Nils sich schon bald wieder musikalisch zeigen wird.

Jetzt wissen wir, dass es Nils sich im Saal3s des historischen Berliner Funkhauses aus den Fünfzigern eingerichtet hat und die lange Zeit damit verbracht hat, einen Ort zu schaffen, in dem seine Musik ihren wahren Platz findet. Einen Ort unendlicher Möglichkeiten und Freiräume und damit gegensätzlich zu seinen früheren Werken, die konzeptionell eingeschränkt sein wollten. Einen Ort der uns im Augenblick nur erahnen lässt, was „All Melody“ alles sein kann. Alles. Nur nicht laut. Der Album-Trailer erlaubt ein paar majestätische Einblicke.

„All Melody“ erscheint am 26. Januar 2018 bei Erased Tapes.

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robert finley

goin platinum

Wenn Dan Auerbach etwas anfasst, hat es Hand und Fuß. Der Grammy-dekorierte Produzent und Frontmann der The Black Keys wird also gewusst haben, wieso er Robert Finley als erstes Signing seines neuen Labels Easy Eye Sound auserkor. Und ihr werdet es ebenfalls gleich wissen – unten könnt ihr das betörende Musikvideo zu "Medicine Woman" anschauen, dem ersten Vorboten des kommenden Albums "Goin' Platinum!" des 63-jährigen Soul- und Bluessängers aus Louisiana, das am 8. Dezember erscheint. Beim Vorbestellen des Werkes bekommt ihr "Medicine Woman" schon jetzt als Download.

Das Album fängt einen Künstler auf seinem Zenit ein, umgeben von einem All-Star-Cast an Sessionmusikern, die es mit seiner einzigartigen Stimme aufnehmen können, darunter Drummer Gene Chrisman (Elvis Presley, Aretha Franklin), Keyboarder Bobby Woods (JJ Cale, Bobby Womack), Hornspieler aus der Preservation Hall und der legendäre Gitarrist Duane Eddy. "Goin’ Platinum!" wurde mitgeschrieben und produziert von The Black Keys’ Dan Auerbach, außerdem als Songwriter beteiligt waren Legenden wie John Prine, Nick Lowe und Pat McLaughlin. "Diese Typen sind Legenden ihrer Zeit“, sagt Finley. "Ich bin dankbar, Teil dieses Teams zu sein und mit derartig außergewöhnlichen Musikern zusammenzuarbeiten. Wir haben uns den Soul und den Rock and Roll geschnappt und einen Teufelskerl von einem Album aufgenommen."

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doom side of the moon (sword)

doom side of the moon

Um 50 Jahre Pink Floyd zu feiern, die die Welt der Popkultur verändert haben, hat The Sword-Gitarrist Kyle Shutt ein Heavy Metal-Cover ihres wegweisenden Albums "The Dark Side of the Moon" produziert. "Doom Side of the Moon" wurde mit Hilfe von seinen Bandkollegen von The Sword, Bassist Bryan Richie und Schlagzeuger Santiago Vela III, Sänger Alex Marrero (Brownout/Brown Sabbath), Saxophonist Jason Frey (Black Joe Lewis / Hard Proof) und der Keyboarder Joe Cornetti (Croy & The Boys) aufgenommen. "Die Idee kam mir, nachdem ich was geraucht habe und eine Heavy Version von 'Time' hören wollte", sagt Shutt. "Ich dachte, warum nicht einfach das ganze Album covern? Nachdem ich mich hinsetzte und ein paar lockere Konzepte ausarbeitete, wurde das Arrangement für 'Money' zustande gebracht und mir wurde klar, dass ich das ganz einfach machen könnte, wenn ich eine richtige Band zusammenstelle. Es fühlte sich etwas seltsam an, das Vermächtnis von jemandem wie Pink Floyd durcheinander zu bringen, aber ich betrachte es als eine Huldigung für eine der großartigsten Bands, die je rocken durfte, eine Party, zu der alle eingeladen sind."

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franz ferdinand

always ascending

"Always Ascending" ist die erste Single vom gleichnamigen, neuen Album von Franz Ferdinand. Sänger Alex Kapranos schwärmt von einem "sound that you haven't heared before – the sound of the future". Nach dem Ausstieg von Gitarrist Nick McCarthy 2016 schlossen sich Dino Bardot und Julian Corrie der Band an, deren Einflüsse auf die erste Single auch deutlich zu hören sind.



"Always Ascending" beginnt mit gelegten Klavierakkorden mit viel Hall, über die Alex Kapranos dann mit sehr ruhiger Stimme singt. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Song zu einer Killers-ähnlichen, experimentellen Synthie-Nummer.

Das am 9. Februar 2018 erscheinende Album "Always Ascending" wurde mit Produzent Philippe Zdar (Beastie Boys, Phoenix, Cassius) in London und Paris aufgenommen.

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long distance calling

boundless

Long Distance Calling legen nach: Nachdem sie erst im vergangenen Jahr das Album "Trips" veröffentlicht hatten, kündigen sie mit "Boundless" schon wieder das nächste an. Einen ersten Teaser sowie neue Tourdaten gibt es auch schon.

Nachdem die Münsteraner Post-Rock-Formation auf ihren beiden erfolgreichen Alben "The Flood Inside" und "Trips" ihrem ursprünglich instrumentalen Sound vermehrt Gesang zur Seite gestellt hatte, lässt sie auf ihrem neuen Werk wieder die Instrumente sprechen. Allerdings in einer vorher noch nicht dagewesenen Wucht: "Wir wollten uns auf das konzentrieren, womit wir mal gestartet waren", so die Band in einem Statement. "Vielleicht ist das der Grund, warum "Boundless" so hart wurde - haben alle die Tage mit Black Metal begonnen."

Ein Albumteaser verschafft bereites einen kleinen Eindruck davon, wie Long Distance Calling mit "Boundless" klingen werden: Druckvolles Schlagzeugspiel und epische Gitarren bauschen sich gegenseitig auf, um sich anschließend in den Sturm zu verwandeln, der sich auf dem Album-Cover andeutet

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kummerbuben

krabat

Kummerbuben – Album «Krabat»
Schwarze Magie, Macht, Tod und die Kraft der Liebe – daraus ist der Roman «Krabat» gemacht. Jetzt hat die Berner Band Kummerbuben den Soundtrack zu diesem legendären Werk geschrieben. Sie begleiten damit die «Krabat»-Inszenierung am Stadttheater Bern live auf der Bühne. Und sie haben aus den elf Stücken ein Album gemacht. Da wird gezaubert, geträumt und der Gangnam Style verrockt.

Es ist ein riesiges Abenteuer, es ist Liebe, Tod und Teufel: Der berühmte Jugendroman «Krabat» von Otfried Preussler ist von Generationen gelesen worden. Krabat ist ein Bettelbube im Dreissigjährigen Krieg, der auf einer düsteren Mühle zum Zauberlehrling wird. Er durchlebt dabei ganz dunkle und ganz helle Momente. Diesen Stimmungen spüren die Kummerbuben in ihren Liedern nach. Ein verwunschener Wald beginnt zu klingen, ein Mühlenrad dreht sich in schwerem Takt, ein Freund wird betrauert, ein Fest gefeiert. Dann wieder streift der Gevatter gefährlich durch ein Stück oder die Zeit spielt plötzlich verrückt. Und natürlich gibt es Verwandlungen: Die Müllerjungen werden zu Krähen – eines der Hauptmotive des Romans.

Die Musik dazu ist einmal reduziert und windig, etwa dann, wenn Harmonium und Bassklarinette sich verbünden. Dann wieder dampft es aus allen Löchern, wenn die Gitarren röhren und die grossen Trommeln bedient werden. Das gipfelt in der Disco-Nummer «Aute gang mau hei» ¬– der Hit «Gangnam Style» erfährt hier seine Berndeutsche Parodierung.

Entstanden sind die Lieder für die «Krabat»-Inszenierung am Stadttheater Bern. Die Theatergruppe Vorort hat den Erfolgsroman für die Bühne adaptiert und die Kummerbuben für die Musik angefragt. Die Band hat sich Passagen aus dem Roman geschnappt und daraus elf Lieder gezimmert, die sie live zum Theater spielen und als Album veröffentlichen.

«Krabat» ist das 5. Album der Berner Band Kummerbuben. Die Band hat sich einen Namen gemacht als Erneuerer des Schweizer Volksliedes. Sie sind an zahlreichen Festivals und in vielen Clubs in der Schweiz und Deutschland aufgetreten und wurden mit dem Anerkennungspreis des Kantons Bern ausgezeichnet. Eine Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bern gab es bereits 2010, als die Kummerbuben ein Ballettstück live vertonten. Aus diesem Projekt entstand der Dok-Film «Buebe gö z’Tanz».

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fm belfast

island broadcast

„Island Broadcast“ ist das vierte Studioalbum der isländischen Indiepopband FM Belfast. Der Kern der Gruppe besteht aus Sängerin Lóa und Keyboarder Árni, die FM Belfast 2005 zunächst als Duo gründeten.
Mittlerweile besteht die Band aber aus fünf festen Mitgliedern und bei den Liveauftritten stehen manchmal sogar 8, 10 oder noch mehr Musikerinnen und Musiker auf der Bühne.

Viele Bandmitglieder sind gleich in mehreren isländischen Gruppen aktiv, wie zum Beispiel bei múm oder Retro Stefson.
Das erste Album „How To Make Friends“ erschien 2008 und wurde von der Band in New York und Reykjavik eingespielt. 2010 hatte Keyboarder Árni die Idee, befreundete Bands in seinen kleinen Hinterhof zu einigen Spontankonzerten einzuladen. Daraus entstand der Musik- und Dokumentarfilm „Backyard“ über die isländische Musikszene, der weltweit in den Kinos gezeigt wurde.

Sängerin Lóa ist in Island als Buchautorin und Illustratorin viel bekannter als als Sängerin, denn ihre Arbeiten werden regelmäßig in allen großen Zeitungen der Insel abgedruckt. Im letzten Jahr waren FM Belfast live in Dangast zu sehen, sie waren dort der Headliner des „Watt En Schlick Fests“ 2016.

Die Musik von FM Belfast ist eine eigenwillige, aber eingängige Mischung aus Low-Fi Electronica, Disco und Pop. Vor allem ihre charmanten und mitreißenden Liveshows haben der Gruppe viele Fans in ganz Europa eingebracht. Im Dezember sind sie wieder auf Tour und spielen unter anderem am 5.12. in Hamburg im Übel & Gefährlich.

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spc eco

calm – Ltd.-Color Vinyl-Edition

Auf 500 Stück limitiertes himmelblaues Vinyl des Londoner Duos SPC ECO - gesprochen "Space Eco". Sängerin und Texterin Rose Berlin und der Multiinstrumentalist und Produzent Dean Garcia haben sich vor genau zehn Jahren zusammengetan, 2009 erschien ihr Debütalbum "3D", seitdem haben sie regelmäßig nachgelegt: "Calm" ist bereits ihr neunter Longplayer und zeichnet sich wie alle ihre Alben durch eigenwillige Vielseitigkeit aus. Im Eröffnungssong "Out Of Sight" erinnert SPC ECO an die musikalischen Wurzeln, die natürlich in Garcias vorherigen Band Curve angelegt sind. Für Berlin gilt durchaus wörtlich, dass sie mit dieser Musik aufgewachsen ist, schließlich ist sie die Tochter von Dean Garcia. "Calm" ist eine Art Coming Of Age-Platte, nach einer Dekade wird dieses Vater-Tochter-Projekt langsam erwachsen ohne seine Verspieltheit zu verlieren. Die Einflüsse bleiben facettenreich, es gibt keinen anderen Plan, als einfach tolle Musik zu machen

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neil young

the visitor

"The hardest working man in showbusiness" – der einst von James Brown geprägte Satz ließe sich problemlos auch auf Neil Young übertragen. Denn der 71-Jährige hat die Veröffentlichung seines neuen Albums "The Visitor" für den 1. Dezember bekannt gegeben – nach "Peace Trail" und dem "verschollenen Album" "Hitchhiker" bereits die dritte Veröffentlichung binnen eines Jahres.

Für "The Visitor" tat sich Neil Young erneut mit Promise Of The Real zusammen, jene kalifornische Rockband, die von Willie Nelsons Sohn Lukas angeführt wird und mit denen Young 2015 schon das Album "The Monsanto Years", 2016 das Live-Album "Earth" sowie zuletzt diesen Sommer den Protestsong "Children of Destiny" veröffentlichte, der auch Teil des Albums ist.

Einen weiteren Vorboten des Werkes gibt es heute zu hören: "Already Great", ein körniger, bluesiger Song mit einem munter klimpernden Bar-Piano, in dem Neil Young ein wohl nicht ganz ironiefreies Loblied auf die USA singt: "I'm Canadian by the way / And I love the USA / I love this way of life / The freedom to act and the freedom to say", proklamiert Young, und fährt im Refrain fort: "Already great / You're Already Great / You're the promised land / You're the helping hand" – eine unverhohlene Entgegnung auf Donald Trumps Slogan "Make Amerika Great Again".

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philipp fankhauser

i'll be around

Sein neues Album präsentiert einen gereiften, sicheren und sehr relaxten Philipp Fankhauser. Die Musik ist neu, aber eben nicht nur. Es ist ein Bluesalbum, aber eben auch ein Soulalbum. Es ist irgendwie Retro, aber doch sehr modern und aktuell.

«Ich stehe auf der Sonnenseite des Lebens!», sagt Philipp Fankhauser. Tatsächlich: Mit dreizehn Jahren behauptete er, er würde einmal Bluessänger werden. Heute, vierzig Jahre später, hat er eine dreissigjährige Karriere als höchst erfolgreicher Bluessänger hinter sich.

Er nahm mit Margie Evans in den späten Achtzigern Platten auf und tourte mit ihr durch Europa. Blueslegende Johnny Copeland nahm ihn anfangs der neunziger Jahre unter seine Flügel und er tourte mit ihm während drei Jahren durch die USA. Der mehrfache Grammy-Gewinner Dennis Walker produzierte mit ihm zwischen 1995 und 2010 vier Alben und schrieb zahlreiche der erfolgreichen Songs für Philipp. So unter anderem «Try My Love». Die vier Walker-Alben erreichten in der Schweiz Gold- und Platinstatus.

Im Dezember 2017 erscheint sein 16. Album «I’ll Be Around – The Malaco Sessions», das er mit seiner Band in den legendären Malaco Studios in Jackson, Mississippi, aufnahm. Produziert wurde das Album von Dennis Walker und Wolf Stephenson. Es ist authentisch und aus einem Guss. Es zeugt von guter, alter Handarbeit und von Philipps endlos talentierter Band, die die Musik live im Studio eingespielt hat.

Eines ist sicher: Der Startschuss zu seiner zweiten musikalischen Lebenshälfte wird Fankhauser mit diesem Album wunderbar gelingen.

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björk

utopia – Special-Edition

Von deren Überwindung handelte bekanntlich das letzte Album, VULNICURA (2015 trennte sie sich vom Vater ihrer Tochter, Matthew Barney). „My healed chest wound, trans­formed into a gate“, singt Björk. Was hinter dem Tor in ihrer Brust liegt, kann – wie bei allen guten Lovesongs – frei interpretiert werden: eine neue Liebe, wiedergefundene Stärke, was Sexuelles oder die Utopie einer Beziehung. Sechseinhalb Minuten lang legen sich immer neue Sounds sanft übereinander: klackernde Electronica, digitale Walgesänge, eisglatte Synthesizerstrudel. Dazwischen ist so viel Stille, dass man Angst hat, das ganze Klangkonstrukt könnte jeden Moment in sich zusammenstürzen wie eine kosmische Gaswolke. Und Björks Stimme fühlt sich an wie das letzte bisschen Menschlichkeit draußen im All.

Ihr zehntes Album hat Björk einer zutiefst utopischen Angelegenheit gewidmet: der Wiederentdeckung der Liebe. Wo VULNICURA die Qualen ihrer sich zersetzenden Beziehung dokumentierte, ist UTOPIA eine Reise zurück ins Licht. Im Kontext ihres Gesamtwerks muss man das wohl in Verbindung mit HOMOGENIC sehen. UTOPIA knüpft nicht nur musikalisch an ihre alte Kreativkraft an, sondern ist eine aufgefrischte Einsicht in die endlose Erneuerungskraft der Liebe: Auch wenn eine einzelne Liebe scheitert, ist die Liebe als Ganzes keine Lüge. Oder anders: „All Is Full Of Love“. Es fällt nicht allzu schwer, UTOPIA auch als Björks Manifest in Trump-Zeiten zu lesen, als Denkangebot, das Suchen nach Liebe wieder über alle Widrigkeiten zu erheben.

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Diese große Idee projiziert Björk auf kleine, intime Momente: die verwirrende Rauschhaftigkeit eines ersten Kusses („Arisen My Senses“) oder die Musik, die den Prozess des Sichverliebens begleitet: „Two music nerds obsessing/ Sending each other MP3s/ Falling in love to a song“ („Blissing Me“). In „Features Creatures“ begegnen ihr die Eigenheiten des Geliebten in allen möglichen Formen im Alltag: „These statistics of my mind shuffling your features/ Assembling a man/ Google love.“

Ein utopischer Alien
In der zweiten Hälfte der Platte erzählt sie auch von der anhaltenden Auseinandersetzung mit dem Vater ihrer Tochter: In „Sue Me“, einem der besten Stücke des Albums, das in seiner hymnischen Qualität an „Hyperballad“ heranreicht, geht es um den Sorgerechtsstreit, in „Tabula Rasa“ um den Wunsch, reinen Tisch zu machen, den sie mit ein paar feministischen Seitenhieben verquickt: „Break the chain of the fuck-ups of the fathers/ For us women to rise and not just take it lying down.“

Dass Metaphern, die in anderen Popsongs kitschig wirken würden, immer aufregend bleiben, hat zweierlei Gründe: Erstens natürlich Björks ausschweifenden, außerweltlichen und melodisch verdrehten Gesang. Und zweitens den futuristischen Digitalsound, den sie nach VULNICURA weiter verfeinert hat, wieder zusammen mit Arca. Wie der venezolanische Produzent seine zerrissene Düsterelektronik in jeden Winkel der Songs kriechen lässt, das hat großen klangexperimentellen Reiz. Als hätten die beiden einen Weg gefunden, das Unmögliche zu synchronisieren, verbinden sich abstrakt schürfende, rasselnde Alien-Beats mit Björks Streicherarrangements.
Hinzu gekommen sind auch die kristallinen, heidnisch-sakralen Flötenklänge, in denen Björk ihr Kindheitsinstrument wiederentdeckt, und die vielen digitalen Tiergeräusche: verzerrtes Zirpen, Zwitschern, Quaken. Nirgendwo greift das künstlerischer ineinander als im zehnminütigen Kernstück des Albums: In „Body Memory“ besingt Björk ihre „sexual DNA“, mit der sie sich auf das unbekannte Terrain einer neuen Liebe vortastet. Ein zorniges Elektro-Gebell schnellt immer wieder aus dem vibrierenden Songunterbau hervor wie ein zähnefletschender Hund, bis am Ende Choralgesänge und archaische Holzflöten zu einer Art transzendentalem Orgasmus anheben. So groß und überwältigend hat sich die Liebe lange nicht angefühlt.

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noel gallagher (oasis)

who built the moon

Das geht ja gut los: „Fort Knox“ könnte aus Gallaghers Sessions mit den Chemical Brothers Mitte der 90er stammen, denen die Blockrocker „Setting Sun“ und „Let Forever Be“ entsprungen sind. Ein von dicken Drums Richtung Sonne gepushtes Semi-Instrumental, dessen winzige Lyrics mantra­artig wiederholt werden, SCREAMADELICA-style.

Danach gleich der Hit, der keiner wird, weil Rock’n’Roll nun mal tot ist: „Holy Mountain“, ein „übertrieben“ eingängiger Stomper mit „Ça plane pour moi“-Gesangsmelodie, 70s-Bubblegum-Pop-Sample und den Bläsern von Bryan Ferrys „Let’s Stick Together“, der allen das Herz aufgehen lässt, die gern ­Gary Glitter hören würden, aber wissen, dass das nie mehr geht. Würden nicht mehrheitlich im Leben angekommene Familien­väter zu Gallaghers Konzerten gehen, wäre hier der Teufel los.

Normalerweise müsste sich „The Chief“ nun ins Midtempo zurückziehen, aber nichts da: „Keep On Reaching“ treibt weiter an, „It’s A Beautiful World“ groovt uns über den Regenbogen. Wir wissen nicht, wie viel von dem verworfenen Album Gallagher und Produzent David Holmes mit The Amorphous Androgynous aka The Future Sound Of London für WHO BUILT THE MOON? recycelt haben, aber so hätten wir uns diese Platte in unseren kühnsten Träumen vorgestellt.
Mit 50 Jahren scheint Gallagher sich endlich davon freigestrampelt zu haben, Mitgröl-Pub-Rock für die Stadien schreiben zu müssen. In den 90ern platzte er vor brillanten Songs, viele musste er als B-Seiten verramschen. Die am Ende dieses Albums versteckte Live-Demo von „Dead In The Water“ erinnert an jene Zeit. Vielleicht ist sie jetzt wieder gekommen.

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mavis staples

if all it was was black

Kollaborationsalbum mit Jeff Tweedy: Gerechtigkeit und Gleichheit für alle!

Die 1939 in Chicago geborene Blues- und Soulsängerin sowie Grammy-Preisträgerin Mavis Staples ist eine Ikone der US-amerikanischen Musikkultur. Erste Erfolge feierte sie in den Sechzigern mit der Gospelband Staple Singers, die sich an der Seite von Martin Luther King in der Bürgerrechtsbewegung engagierte. In ihrer langen Karriere arbeitete sie mit Größen wie Bob Dylan, Ry Cooder, Prince oder Jeff Tweedy (Wilco) zusammen; Letzterer zeichnet auch für die Produktion von "If All I Was Was Black" verantwortlich, ihrem zwölften Soloalbum. Der "Rolling Stone" listete sie 2008 auf Rang 56 der 100 besten Sänger aller Zeiten. Weiterhin ist Staples Mitglied in der Rock & Roll Hall of Fame. Zuletzt erhielt sie im Dezember 2016 den Kennedy-Preis aus den Händen von Barack Obama, mit dem sie eine lange Freundschaft verbindet. Den Preis bekam Staples für ihren "außergewöhnlichen Beitrag zur amerikanischen Kultur mit ihrem Lebenswerk durch ihre dargestellten Künste". Im Rahmen der Preisverleihung vereinbarten Staples und Tweedy, zusammen Songs für ein neues Album zu schreiben. Dessen Ausgangspunkt war die Überlegung, dass der aktuelle afroamerikanische Kampf für Gleichberechtigung stark den Auseinandersetzungen in den 1960ern ähnelt. Und dass es mehr Kraft braucht, positive Änderungen herbeizuführen. Die zehn Songs von "If All I Was Was Black" verstehen sich als Beitrag dazu.

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charlotte gainsbourg

rest

Sieben lange Jahre sind seit dem letzten, von Beck produzierten Album "IRM" von Charlotte Gainsbourg vergangen – und nun gibt es die ersehnten Neuigkeiten eines Nachfolgers: "Rest" heißt er und erscheint am 17. November.

Auf dem Album kann man sich auf weitere spannende Kollaborationen freuen: Paul McCartney, Owen Pallet (Arcade Fire, Caribou, Franz Ferdinand), Connan Mockasin, SebastiAn und weitere arbeiteten an den Songs mit. "Rest" markiert zudem das erste Album, für das Charlotte Gainsbourg die Lyrics selbst schrieb. "Im Schatten meines Vaters stehend, traute ich mich nie, auf Französisch zu schreiben", kommentiert sie in einem Statement. Nach dem Tod ihrer Schwester, der Fotografin Kate Berry, entschied sie sich jedoch, ein Album über Verlust, das öffentliche Leben, Kindheitsängste und weitere Themen zu schreiben.

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fjort

couleur

Offenbar haben Fjørt ihren stürmischen Post-Hardcore weiter in die Dunkelheit gerückt: In einer aufwändigen Live-Session präsentierte das Aachener Trio drei melodisch-düstere Songs, die allesamt auf ihrem neuen Album "Couleur" enthalten sein werden. Der Nachfolger ihrer zweiten Studioplatte "Kontakt", mit der sich die Band im Januar 2016 als große Hoffnung der deutschen Post-Hardcore-Szene empfohlen hatte, erscheint schon am 17. November über Grand Hotel van Cleef.

Die Live-Session ließen Fjørt gestern Abend via Facebook laufen. Die Band präsentierte darin unkommentiert in einem Hotel die Songs "Windschief", "Couleur" und "Raison" an verschiedenen Set-ups. Anschließend spielte eine Frau an einer Orgel das instrumentale Stück "Kurek", bevor Fjørt den nächsten, erstaunlich ruhigen Song "Partie" enthüllten. Letztere haben es nicht auf die reguläre Version von "Couleur" geschafft, sondern liegen LP und CD als Downlaodcode bei. Nur die Deluxe-Version von "Couleur", die mit Vinyl im Gatefold kommt, enthält die Bonus-Tracks auf einer einseitig bespielbaren Seven-Inch inklusive Siebdruck auf der Rückseite.

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morrissey

low in high school

Nach dreijähriger musikalischer Schaffenspause veröffentlicht Morrissey im November 2017 sein neues Studioalbum „Low In High School“. Auf den zwölf Tracks straft er in gewohnter Manier Politiker ab, stellt Autoritäten in Frage und erzählt altmodische Liebesgeschichten. „Low In High School“ ist unterhaltend, herausfordernd und intelligent zugleich. Morrissey erzählt Geschichten so einfühlsam wie kein anderer.

„Low in High School“ ist Morrisseys erstes Studioalbum seit 2014 und sein Debüt bei BMG. Mit der neuen Partnerschaft lanciert der 58-jährige auch sein eigenes Label Etienne Records.

Das Album wurde in den La Fabrique Studios in Frankreich sowie den Forum Studios von Ennio Morricone in Rom aufgenommen. Als Produzent fungierte Joe Chiccarelli, der bereits mit Größen wie The Strokes („Angles“), Beck („A Collection Of B-Sides: Stray Blues“) und The White Stripes („Icky Thump“) zusammen gearbeitet hat.

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sharon jones & dap kings

soul of a woman

Mit „Soul of a Woman“ veröffentlicht Daptone Records am 17. November 2017 das letzte Studioalbum von der verstorbenen Sharon Jones und den Dap-Kings. Elf Songs hat Sharon Jones noch kurz vor ihrem Tod gemeinsam mit den Dap-Kings im House of Soul Studio in Bushwish/Brooklyn aufgenommen. Das Video zu „Matter Of Time“ ist bereits erschienen und zeigen Sharons Stimme wie eh und je voller Emotion, Dynamik, Kraft und Flair.

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liima

1982

Das dänische Kollektiv Efterklang hat in der ersten Dekade des Jahrtausends exzellente Alben zwischen Avantgarde, Indie-Pop und Electronica aufgenommen. Zeitweise stand die Gruppe im Dutzend auf der Bühne und entwickelte unschlagbare Nerd-Musik. Die Liveplatte PERFORMING PA­RADES dokumentierte diese Brillanz.

Seit fünf Jahren ruht die Gruppe, neue Musik veröffentlichen die drei Kernmitglieder nun unter dem Namen Liima, dabei ist zudem der finnische Rhythmuskünstler ­Tatu Rönkkö. Das Debüt, II, erschien auf 4AD, die zweite Platte nun bei City Slang – Liima sind ein Thema für die exquisiten Indies, produziert hat Chris Taylor von Grizzly Bear. Die Reise führt ins Jahr 1982, das Magazin „Time“ wählte den PC zur „Persönlichkeit des Jahres“, auf dem Cover hieß es: „Der Computer zieht ein.“ Wieder ausgezogen ist er seitdem nicht. Liima greifen sich ein paar Namen und Begriffe aus jener Zeit, die Songs heißen „Columbo“ oder „David Copperfield“, der eine löste jeden Fall, der andere ließ die Freiheitsstatue verschwinden.


Das waren die Versprechen der Zukunft. Die Gegenwart steckt ­voller Trumps und Breitbarts – wo ist Copperfield, wenn man ihn mal braucht? Die melancholische Elektronik der Musik korrespondiert mit diesen Themen: So klingt es, wenn man die Gegenwart nach den Spuren der Zukunft absucht.

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quicksand

interiors

Eine schöne Überraschung: Die Miterfinder des Posthardcore, Quicksand, werden später im Jahr ihr drittes Album "Interiors" über Epitaph veröffentlichen - das erste seit 22 Jahren. Einen neuen Song namens "Illuminant" gibt es auch schon zu hören.

Dass da was im Busch sein würde, war ja irgendwie klar. Schließlich gehen Quicksand am 5. September und bis zum 1. Oktober auf ausgedehnte Nordamerika-Tour. Aber es ist nicht einfach nur eine weitere Reunion-Tour (die sie vor vier Jahren ja auch nach Hamburg und Berlin geführt hat), die Band um die New Yorker Hardcore-Ikone Walter Schreifels bringt auch ein neues Album mit auf Tour.

"Interiors" wird es heißen und später im Jahr über Epitaph veröffentlicht werden. Es ist das erst dritte Album der Band, die Anfang der 90er maßgeblich die Evolution des Posthardcore vorangetrieben hat. Quicksand debütierten 1990 mit einer gleichnamigen EP, wurden danach vom Majorlabel Polydor gesignt und veröffentlichten mit "Slip" 1993 ihr Debütalbum. Zwei Jahre später folgte "Manic Compression", das bisher letzte Album - was jetzt 22 Jahre her ist.

Walter Schreifels erzählte uns noch letzte Woche, dass er damals das Gefühl hatte, aus dem klar abgesteckten Hardcore-Umfeld auszubrechen. So sehr er den klassischen Sound um seine bisherigen Bands Gorilla Biscuits, Youth Of Today und Warzone schätzte, zog es ihn in neue Gefilde. Er fand mit Gitarrist Tom Capone (Bold, Beyond), Bassist Sergio Vega (mittlerweile bei den Deftones) und Schlagzeuger Alan Cage (Burn, Beyond) die passenden Mitstreiter. Gemeinsam wollten sie die Energie des Hardcore mit Einflüssen von shoegazigen Bands wie My Bloody Valentine oder Ride verknüpfen. Das Ergebnis der damaligen Zeit klingt noch heute frisch.

Weiterhin erzählte uns Schreifels, dass das Spielen und Aufnehmen mit seiner neuen Psych/Jam/Fuzz-Rock-Band Dead Heavens ihn und seinen Stil für das neue Quicksand-Album beeinflusst habe. Es sei relativ psychedelisch und rockig geworden. Leider gibt es bisher nur einen 30-sekündigen Teaser, in dem man ein wenig hören kann. Aber das klingt vielversprechend.

Mit "Interiors" veröffentlicht Schreifels nach dem Debüt "Whatever Witch You Are" von Dead Heavens und "Surveillance" seiner Allstar-Hardcore-Band Vanishing Life dann bereits sein drittes Album in diesem Jahr.

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patent ochsner

strange fruits - unique moments im landesmuseum – CD/DVD

Einzigartige Konzerte in einer historischen Umgebung im Zentrum der Schweiz. Im wunderschönen Innenhof des Landesmuseums erwarten das Publikum Performances, die exklusiv nur im Rahmen des Festivals so zu erleben sind. An der Erstaufführung vom 7. bis 10. Juni 2017 präsentierte Büne Huber ein speziell für Unique Moments erarbeitetes Konzept, das seine Bildwelt mit der Musik von Patent Ochsner verknüpft. Einmalig und exklusiv!

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dillon

kind

Ihre ersten musikalischen Schritte hat Dominique Dillon de Byingtons schon als Teenager in Form von selbstproduzierten YouTube-Videos gemacht. Jetzt veröffentlicht sie nach »This Silence Kills«(2011) und »The Unknown«(2014) mit »Kind« ihr mittlerweile drittes Album. Die Sängerin hat die LP gemeinsam mit ihrem Langzeitkollaborateur Tamer Fahri Özgönenc, bekannt u.a. durch die Kölner Formation MIT, dem New Yorker Nicholas Arthur Weiss und dem Schweizer Samuel Savenberg (SSSS) produziert und in Teilen auch geschrieben. Ihr elektronisch grundierter Pop arbeitet mit wirkungsvoll eingesetzten Bläsersätzen und stellt die ungewöhnliche, von Kritikern mit Björk und Lykke Li verglichene Stimme sowie die laut Presseinformationen sehr persönlichen Texte der in Brasilien geborenen und in Berlin lebenden Dillon in den Mittelpunkt der Musik. »Kind« erscheint am 10.11.2017 über [PIAS] Recordings. Neben der Black Vinyl LP wird es auch eine Clear Vinyl LP Edition geben.

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buffy sainte marie

medicine songs

Die kanadische Ikone Buffy Sainte Marie veröffentlicht am 10. November ihr neues Studioalbum. Die Songwriterin und Aktivistin hat politisch wieder eine Menge zu sagen und präsentiert schon mal die Single "you got to run", welche es in sich hat und vor Power und Energie nur so strotzt!

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sumie

lost in light

Vier Jahre mussten wir nach dem selbstbetitelten Debüt auf neue Folk-Pop-Songs warten. Zusammen mit Produzent Filip Leyman nahm die schwedische Singer/Songwriterin Sandra Sumie Nagano, die Schwester von Little Dragons Yukimi, neun ausdrucksstarke Songs auf, die ihre gefühlvolle Intensität durch Simplizität erlangen. Die dezente Instrumentierung auf "Lost In Light" macht den Weg frei für die glasklare Stimme von Sumie.

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james holden & animal spirit

the animal spirits

Der britische Techno-Künstler James Holden ist ein Mann mit vielen Talenten: Label-Chef, Produzent und wahnsinnig gefragter Remixer, in erster Linie wirkt er aber als herausragender DJ.

So ist er zum Beispiel Gründer des einflussreichen Elektroniklabels „Border Community“ und veranstaltet in diesem Rahmen regelmässig Labelnächte in den Londoner Corsica Studios. Er hat zahlreiche Remixe veröffentlicht für so verschiedenartige Künstler wie Depeche Mode, New Oder und Madonna bis hin zu Kieran Hebden aka Four Tet und Nathan Fake. Der „Guardian“ schrieb über sein Debutalbum (2006): „the most astonishing debut in electronic music since Boards of Canada’s Music Has the Right to Children.“

Anfang November erscheint nun sein drittes Album auf dem eigenem Label „Border Community“ – der erste Longplayer seit „The Inheritors“ 2013, das damals in den Top 20 Alben des Jahres bei Fact, Mojo oder Clash geführt wurde und bei Resident Advisor sowie Loud & Quiet in dieser Kategorie sogar Platz 2 erreichte.
Mit seiner neu aufgestellten Band „The Animal Spirits“, bestehend aus Holdens langjährigen Mitarbeitern Tom Page und Etienne Jaumet, sowie Marcus Hamblett, Liza Bec und Lascelle Gordon, verbindet er erneut elektronische mit psychedelischen Sounds und Akustik.

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asaf avidan

the study on falling

Am 3. November 2017 erscheint mit “The Study On Falling” Soloalbum Nummer drei des israelischen Sängers Asaf Avidan. Vorab zu hören gab es bereits den gleichnamigen Titeltrack. Nun veröffentlichte er mit “My Old Pain” eine weitere Vorab-Hörprobe aus dem Longplayer, der der Nachfolger des 2015er Album “Gold Shadow” ist.
“My Old Pain”: monochrom, stimmgewaltig, gefühlvoll
Wer Genres mixt und Neues wagt, begibt sich meist auf eine Reise ins Ungewisse, weil einem vorher niemand sagen kann, ob das Mischen das Ergebnis versaut. Doch Asaf Avidan lässt Blues, Soul, Folk und Pop verschmelzen, als sei es ein Kinderspiel – mit einer Stimme, die man überall wiedererkennt. Was das Video zum Song anbelangt, hielt der Sänger es hier lieber puristisch: Monochrom und im Porträtstil gehalten, bietet es dem Song die Bühne und den Freiraum, die er braucht.

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stephan eicher & martin suter

song book

Martin Suter pflegt mit Stephan Eicher eine inspirierende Künstlerfreundschaft. Ihr neues Album- und Buchprojekt «Songbook» erscheint im November. «Weiss nid was es isch» ist eines der vielbeachteten Singspiele von Stephan Eicher, zu denen Martin Suter den Text schrieb. Und nun das erste gemeinsame Album «Song Book», Schriftsteller Suter erweist sich als musikalischer Mundart-Poet («die Songtexte für Stephan Eicher sind die Arbeit, auf die ich am meisten stolz bin»), Eicher als feinfühliger Interpret. Entstanden sind Songs von seltener Qualität und ergreifender Stimmung.

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gisbert zu knyphausen

das licht dieser welt

Sieben Jahre mussten wir warten. Nach dem Debütalbum “Gisbert zu Knyphausen” (VÖ 2008) und “Hurra! Hurra! So Nicht.” (VÖ 2010 / Platz 12 der Media Control Charts) nahm Gisbert zusammen mit dem Hamburger Liedermacher Nils Koppruch neue Songs auf. Die beiden gründeten die Band “Kid Kopphausen” und veröffentlichten 2012 das Album “I”. Nach Nils’ plötzlichem Tod machte Gisbert zu Knyphausen eine Pause. Danach begab er sich mit der Kid-Kopphausen Band auf eine ausgedehnte Tour, reiste viel, spielte Bass bei Olli Schulz und nahm mit dem Produzenten Moses Schneider und dem Musiker Der dünne Mann unter dem Namen “Husten” eine EP auf. Und jetzt gibt es endlich neue Songs!
Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte Gisbert zu Knyphausen “Das Licht dieser Welt”, einen Song, den er für den Kinofilm “Timm Thaler oder das verkaufte Lachen” von Andreas Dresen geschrieben hat. Musikalisch hat sich einiges geändert: Die Musik ist offener geworden, vielseitiger. Gisbert zu Knyphausen hat neue Musiker um sich geschart und das Korsett des Liedermachers vollends gesprengt, es sind weniger Gitarren zu hören, dafür Vibraphone, Posaunen, Trompeten, Synthesizer und ein Klavier. Produziert hat das Album Jean-Michel Tourette (Wir Sind Helden), wobei Gisbert zu Knyphausen und Florian Eilers als Co-Produzenten tätig waren. Textlich berührt er die Menschen, wie kein anderer. Er geht nie in die Breite, sondern immer in die Tiefe, mitten rein in das Wesen der Dinge. Er hat eine Sprache gefunden für das, was wir fühlen aber so schwer greifen können. Er schraubt einem das Herz auf und den Kopf, gibt keine Auswege oder billige Ratschläge, sondern etwas viel Wertvolleres: Erkennen und Erkenntnis.

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julien baker

turn out the lights

"Appointments" wartet gleich mit einer merklich besseren Produktion auf als Julien Bakers Debütalbum "Sprained Ankle", dem als ihr erster Release 2015 zusammen mit ihrem reduzierten Sound eine gewisse Lo-fi-Ästhetik innewohnte. Die erste offizielle Single von "Turn Out The Lights" klingt voluminöser und dynamischer, auch wenn sich an ihrem zurückhaltenden Singer/Songwriter-Stil nichts geändert hat: Baker loopt zu Beginn eine ganz leise, verhallte Gitarrenmelodie im Hintergrund, bevor sie mit ihrer verletzlichen Stimme einsetzt. Langsam wird der Song von ungewöhnlich druckvollen Akkorden auf dem Klavier unterstützt, dann wird Baker von weiteren, selbst eingespielten Gesangsspuren begleitet, die zum Ende des sich immer weiter steigernden Tracks ein komplexes Chor-Arrangement ergeben.

Baker hatte schon im Mai bei einem Konzert in Münster angedeutet, dass im Oktober bei ihrem neuen Label Matador ein neues Album erscheinen würde. Nun ist es offiziell: "Turn Out The Lights" erscheint am 27. Oktober. Neben "Appointments" verspricht die Platte zehn weitere neue Songs, denn in der Tracklist finden sich überraschenderweise nicht die nach ihrem Debüt veröffentlichten Singles "Funeral Pyre" und "Distant Solar Systems".

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curtis harding

face your fear

Der nachdrückliche Beweis, dass sein Debut keinesfalls eine Eintagsfliege war, sondern vermutlich nur der Beginn einer großartigen Karriere. Harding lässt sich nicht zum Crooner oder reinen Soul-Man runterbrechen, dazu ist auch sein 2tes Album zu vielschichtig und deep, zu psychedelisch und stellenweise ist er rockig und bluesig unterwegs. Harding ging als Backgroundsänger durch die Gnarls Barkeley-Schule von CeeLo Green und knüpftf bei deisem genauso an wie auch bei Curtis Mayfield oder Sly & Family Stone und immer wieder nähert er sich durchaus erinnern Songs ein wenig an die Black keys. Curtis hat Songs, die wie Coverversionen von verschütteten Hits aus einer anderen Zeit klingen, aber aus seiner Feder stammen. Der Sänger aus Atlanta spielt halt auch eine grandiose Wah Wahgitarre zu Bongo-Percussion und singt mal mit Kopfstimme, mal mit rauhem Organ durch uralte Mikrophone.Und er versteht es, diesen vintage-atmenden Songs immer auch eine besondere Note zu verpassen, wie z.B. dem exquisiten Titelsong, der davon handelt, sich seinen Ängsten zu stellen. Dazu in ihrer Einsamkeit wärmende Bassläufe, Retroorgel und Piano, weiblicher Backgroundchör oder Einsätze von Streichern und Bläsern an den genau richtigen Stellen.

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joe henry

thrum

Dass Joe Henry ein außergewöhnlicher Produzent ist, bewies er in der Vergangenheit unter anderem mit Arbeiten für Madonna, Tom Jones, Elvis Costello, Billy Bragg und viele mehr. Drei Grammys geben seinem Erfolg recht.

Dass er ein nicht weniger talentierter Songwriter und Musiker ist, beweisen seine beeindruckende Diskografie und sein brandneues, mittlerweile 14. Soloalbum »Thrum«.

Elf neue Tracks hat Henry dafür geschrieben und aufgenommen, und zwar live innerhalb von nur vier Tagen. Dafür verschlug es ihn in die legendären United Studios in Hollywood. Unterstützt wurde er dort von ein paar alten Bekannten: Jay Bellerose am Schlagzeug, Levon Henry am Saxofon, David Piltch am Bass, John Smith als Gitarrist und Backgroundsänger, Patrick Warren am Klavier sowie Asa Brosius an der Pedal-Steel-Gitarre. Ein Streicherquartett war ebenfalls zugegen. Das Mixing von »Thrum« übernahm Ryan Freeland.
»Thrum« ist ein tiefsinniges, warmes und volles Album. Ein weiteres Highlight in seinem Katalog.

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destroyer

ken

Am 20. Oktober ist es endlich soweit und das neue Album ken von Destroyer erscheint bei Dead Oceans/Merge Records. Das Album wurde von Josh Wells von Black Mountain produziert, der seit 2012 Schlagzeuger bei Destroyer ist. Aufgenommen wurde es im Jam Room/Studio Space, den die Band selbst The Balloon Factory nennt. Im Gegensatz zu Poison Season wurde ken nicht als gemeinsame „Band“ aufgenommen, obwohl jedes Bandmitglied an der Produktion beteiligt ist.

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john maus

screen memories

Am 27. Oktober veröffentlicht der unnachahmliche John Maus sein viertes Studio-Album Screen Memories via Ribbon Music. Nach dem Erscheinen seines aufsehenerregenden Albums Pitiless Censors Of Ourselves (2011) ging Maus auf ausgiebige Tour, veröffentlichte ein Jahr später A Collection of Rarities and Previously Unreleased Material und verschwand dann von der Bildfläche, um sich seiner akademischen Ausbildung zu widmen. Nachdem er diese mit dem Doktortitel in Politischer Philosophie abschloss, widmete er sich dem Bauen von modularen Synthesizern und eigenen Panels. Gleichzeitig komplettierte er Screen Memories in völliger Eigenregie in seinem abgeschiedenen Zuhause, der so genannten Funny Farm in Minnesota.

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courtney barnett & kurt vile

lotta sea lice

Jubelei in Indiehausen, Part 2: Die Flaming Lips und Mac DeMarco sind nicht die einzigen von uns sehr geschätzten Indiemusiker, die dieser Tage gemeinsame Sache machen. Auch Courtney Barnett und Kurt Vile arbeiten zusammen an einem sogar größeren Projekt: Sie nehmen ein gemeinsames Album auf, und das hat jetzt einen Namen.

LOTTA SEA LICE, so der Titel, soll am 13. Oktober erscheinen. In einem Interview mit dem us-amerikanischen „Rolling Stone“ sagte Vile, dass er sie während eines Familienurlaubs auf Hawaii geschrieben habe. Demnach sollen auch Coverversionen von Bellys „Untogether“, Jen Clohers „Fear Is Like a Forest” und eine Barnett-Version von Viles „Peeping Tomboy“ zu hören sein. Andere Songs wiederum seien durch private E-Mails oder SMS der beiden inspiriert.

Einen ersten Eindruck, wie das gemeinsame Projekt denn klingen wird, gibt es mit der ersten Single „Over Everything“. Das dazugehörige Video in schwarz-weiß-Folk-Ästhetik könnt ihr auch bestaunen.
Viles und Barnetts Backingband Sea Lice, die sie live begleitet, ist eine kleine Supergroup: Ihre Mitglieder sind Janet Weiss (Sleater-Kinney, Wild Flag), Rob Laakso (The Violators, The Swirlies, Mice Parade), Stella Mozgawa (Warpaint) und Katie Harkin (Sky Larkin, Live-Mitglied bei Sleater-Kinney und Wild Beasts).

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warhaus

warhaus

Maarten Devoldere ist einer der zwei Stimmen der bekannten Indie-Band Balthazar, der nun in kurzer Zeit mit seinem Soloprojekt sein eigenes Revier markiert. Als Warhaus beflügelt er mit melancholischem Pop, der von seiner rauen Stimme sorgfältig belegt wird. Einen Beweis für seine herausragenden Songwriter-Qualitäten lieferte er uns mit seinem ersten Soloalbum «We Fucked A Flame Into Being» bestehend aus reflektierten Texten und einer sauberen und nüchternen Instrumentation sowie sinnlicher Frauenstimme. Sein Album ist eine Ode an die Liebe und die Dekadenz sowie die Tiefe, die das Leben offenbaren. Warhaus schafft es uns mit einer Leichtigkeit in eine dunkle und spannungsgeladene Welt, die an Tom Waits, Serge Gainsbourg, Nick Cave oder Leonard Cohen erinnert, zu entführen. Soeben meldete sich Warhaus mit einem brandneuen Song «mad world».

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wu-tang clan

the saga continues

Der Wu-Tang Clan kehrt zurück: Am 13. Oktober soll die Saga weitergehen und mit The Saga Continues ein brandneues Album auf den Markt kommen. Und zwar mit allem Drum und Dran: Parts kommen von RZA, Method Man, Raekwon, Ghostface Killah, Inspectah Deck, Masta Killa, Ol' Dirty Bastard, Redman, Sean Price und weiteren Rappern. Die Beats stammen in erster Linie von Wu-Mastermind RZA sowie DJ Mathematics.

Insgesamt erwarten uns zehn Tracks, dazu kommen noch Skits. Die erste Single gibt es sogar auch schon: People Say ist nicht einfach nur ein neuer Wu-Tang-Song, sondern ein neuer Wu-Tang-Song, der wirklich gut ist. Unterstützung liefert Redman in Form eines eigenen Rapparts. Wu-Tang-Fans dürfte der Song sowieso Freudentränen in die Augen treiben.

Vinyl erschient am 3.11.17

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jd mcpherson

undivided heart & soul

JD McPherson kehrt am 6. Oktober 2017 mit seinem neuen Album „Undivided Heart & Soul“ zurück. Die elf Songs wurden von McPherson und Dan Molad (Lucius, Tweedy) produziert und im historischen RCA Studio B in Nashville, TN, aufgenommen. „Undivided Heart & Soul“ ist das erste Studioalbum von McPherson seit drei Jahren und folgt dem von der Kritik gefeierten Vorgänger „Let The Good Times Roll“, den der Rolling Stone als "zeitlosen, zukunftsweisenden Rock & Roll" beschrieb.
Das Album bietet Kollaborationen mit Parker Millsap, Butch Walker und Aaron Lee Tasjan. Zusätzlich zu seinen langjährigen Bandmitgliedern Doug Corcoran an der Gitarre, Raynier Jacob Jacildo an den Keyboards, Jimmy Sutton am Bass und Jason Smay am Schlagzeug. Darüber hinaus gibt es Gastauftritte von Jack Lawrence (The Raconteurs, Greenhornes), Jess Wolfe & Holly Laessig von Lucius und Nicole Atkins.
Das Video zur ersten Single "Lucky Penny", gibt es ab sofort bei NPR Music.
Der Clip zeigt McPherson und seine Band bei der Aufnahme des Songs im besagten RCA Studio B und wurde von George Salisbury (Flaming Lips, Nathaniel Rateliff) inszeniert.
Vor dem Schreiben und Aufnehmen des neuen Albums zog McPherson mit seiner Familie aus ihrem langjährigen Zuhause Broken Arrow, Oklahoma, in die aufkeimende Künstlergemeinschaft nach East Nashville, TN. Seine Entscheidung beruhte auf einer Gelegenheit, vor der er lange zögerte, vor Ort bemerkte er dann aber den unvermeidbaren Einfluss, den die Stadt auf sein Songwriting hatte.

Mit einer Auswhal an Songs, die bereits Form angenommen haben, machten sich McPherson und seine Crew auf den Weg ins Studio. Nach den ersten Aufnahmen, zeigte sich aber schnell, dass die Sessions nicht vorankommen. Auf Einladung seines Freundes und langjährigen Unterstützers Josh Homme von Queens of the Stone Age, jammten McPherson, Homme und sein Queens-Bandkollege Dean Fertita ein Wochenende in Los Angeles zusammen. Sie spielten mit einigen Songs herum und Homme drängte McPherson aus seiner Komfortzone. McPherson nennt den Ausflug "den größten Spaß, den ich hatte seit ich 15 Jahre alt war", und kehrte mit klarem Kopf nach Nashville zurück und war bereit, mit einem neuen Co-Produzenten, Dan Molad (auch Schlagzeuger von Lucius), wieder durchzustarten. "Unsere Geschmäcker sind ziemlich unterschiedlich, aber grade dadurch konnten wir eine Menge voneinander lernen und es entstanden Sachen, die ich so vorher noch nie gemacht habe", sagt McPherson über Molad.

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