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george fitzgerald

all that must be

Verloren zwischen den Kontinenten. Ein Album, das sich elegant zwischen Clubbigkeiten und atmosphärischem Driften bewegt und durch sowohl Detailreichtum als auch Melodiosität besticht. Auch hier wieder könnte man Fitzgerald attestieren, zwischen Trentemöller und Moderat zu stehen, denn Melancholie ist eine Stimmung, die jeden seiner Tracks durchzieht, auch wenn er Soundschichten zum Peak hin aufbaut. Gerne kontrastiert er aber Moll-Klänge auch mit einer gesunden Portion Frohsinn. Das Album arbeitet viel mit Wiederholungen und fliessenden Sampleschleifen, verzichtet auch immer wieder im Dienste der Dynamik auf Beats, um sie dann umso effektiver und geschmeidiger zum Einsatz zu bringen. Nachdenklichkeit tanzt mit Ausgelassenheit. Ein ausbalancierter Longplayer, der im Clubnebel genauso funktioniert, wie bei einer nächtlichen Autofahrt durch verlassene Bezirke einer x-beliebigen Großstadt dieser Welt.