play_circle_outline

low anthem

salt doll went to measure the dephts of the sea

2007 von den guten Freunden Ben Knox Miller und Jeff Prystowsky gegründet, kamen sie aus einem DIY Ethos in den späten Nuller Jahren zu einem semi-zufälligen Erfolg. Nach ihren selbstveröffentlichten Alben "What The Crow Brings" und "Oh My God, Charlie Darwin" (welche sich zusammen über 100.000 mal verkauften), unterschrieb das Duo bei Nonesuch, tourten durch die Weltgeschichte, und landeten unfreiwillig im so genannten "Folk Revival". Schließlich wurden sie es müde, immer und immer wieder nur ihre alten Songs Nacht für Nacht darzubieten: "The moment was losing its mystery. We were scared of becoming robots," sagte Ben Knox und reflektierte dabei sechs Jahre Bandgeschichte. Im Winter 2012 kehrte die Band in ihre Heimatstadt Providence, RI, zurück und erkundeten ihr musikalisches Verständnis von Grund auf neu. Sie verließen die internationale Folk Bewegung, von denen sie ein Teil gewesen waren, und steckten ihre Energie in lokale Aktivitäten, so sanierten sie ein Vaudeville-Ära Theater und bauten sich ihr eigenes Studio. Besonders im neu restaurierten Vaudeville Theater-Studio fanden THE LOW ANTHEM ihre neue Ausrichtung. Die Band begann zunehmend akribisch mehr experimentelle Sachen aufzunehmen und sammelte so fleißig hunderte Stunden an Material zusammen. Es war eine Studie in totaler musikalischer Dekonstruktion - zuerst zerstückelten sie ihre Ideen, um sie anschließend völlig neu zusammenzubauen - diese Experimente endeten schließlich im Album "Eyeland". Der Veröffentlichung dieses komplexen Experimental-Albums folgte ein schlimmer Autounfall, der die Band nach genau vier Shows ins Hospital beförderte und die Tour platzen ließ. Während der langwierigen Rekonvaleszenz fand die Band Muse ihre musikalischen Ideen zu einem ureigenen Bandsound zusammenzuschweißen. Sie hatten sich endlich neu definiert und sprachen nun ihre eigene Sprache. Mit ihrem neuen Album präsentieren uns The Low Anthem 12 Songs, die zugleich zerbrechlich, nuanciert und ehrlich sind. Im Kontrast zum existentialistischen Wahnsinns-Trip, den "Eyeland" darstellte oder den Folk-getränkten Alben ihrer Anfangszeit, fühlt sich "The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea" angenehm zielgerichtet an. Akustische Arrangements, gewürzt mit subtilen und fragmentierten Electronic-Elementen, verbinden Songs, die zugleich organisch als auch konzeptionell erscheinen.

Salt Doll Went To Measure The Depths Of The Sea – Ltd.-Color Vinyl-Edition

add