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melody's echo chamber

bon voyage

Das 5 Jahre alte Debutalbum avancierte zu einem zeitlosen Undergroundtip, das 2te Album übertrifft es nun sogar. Ein fantasievoller Irrgarten im Zeichen moderner Psychedelic, das die französische Songwriterin und Multiinstrumentalistin Melody Prochet zusammen mit den seelenverwandten schwedischen Neo-Psych-Übervätern von Dungen umsetzte. Auch hier wieder ziehen Vergleiche wie origineller Freigeist trifft Tame Impala trifft Broadcast mit Stereolab-Bass und Neo-Chanson-Gesang, aber auch die Melodieästhetik von Dungen spielt eine gewaltige Rolle auf einem Album, das tatsächlich auch beim x-ten Hören wie eine kapriziöse Reise in eine ungewisse Welt zwischen vielfältiger Psychedelic, motorischem 60s-Pop, analoger Electronic und Westcoast-Folk wirkt (dazu kommen auch orientalische Einflüsse und sogar mal Funkiness und etwas Samplemania) und mit seinen ständigen Veränderungen und Verschiebungen innerhalb der Songs begeistert. Eine Explosion der Kreativität im Zeichen des Retrofuturismus.