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metz

strange peace

Mit jedem Album werden sie noch eine Schippe unantastbarer. Ihr Noiserock ist allerbest wiederum. Harsch und knüppelhart, atonal und brachial und auf dem 3ten Album haben sie weiter die Schrauben justiert bei den bedrohlicheren, aus einer sonischen Unruhe innerhalb Flasholett-Gitarren- und noisy Feedback-Sounds erwachsenden Parts, die dann immer wieder in alles zusammenlegenden Songmonstern erwachsen. Zusammen mit dem zähnefletschenden, wütenden Gesang entsteht so immer wieder diese urban-industrial-geschwängerte Atmosphäre, die sich in dieser Massivität nicht mal auf den gutaen altn Cop Shoot Cop-Scheiben aus den 90ern befand, auf deren Ästhetik sich Metz immer wieder zu beziehen scheinen. Alex Edkins, Sänger und Gitarrist ist dabei der kantige fels in der Brandung auf einem weiteren Noiserock-Manifest, einem brutalen wie kunstvollen Hammerschlag von Album, auf dem Unruhe und Unzufriedenheit mit den gesellschaftlichen wie politischen Zuständen angesprochen werden, um nicht in surrealem Erstarrungs-Zustand zu verharren. "Es geht darum, dass wir endlich erkennen müssen, dass wir eben nicht immer Herr der Lage sind und dass wir anfangen müssen, uns Fehler einzugestehen und Ängste zu akzeptieren. Wir müssen einen Weg finden, der uns einen Anschein von Frieden inmitten all des hereingebrochenen Chaos bewahrt." In Chicago bei Electrical Audio aufgenommen,mit der Unterstützung von Steve Albini live und direkt auf Tape eingespielt. Explosiv wie eine Bombe.*Sub Pop