play_circle_outline

wooden shjips

V

Perfekte Sommer-Psychedelic-Rock-Scheibe, um dem ganzen Wahnsinn dieser Welt zu entfliehen. Ein hoher Grad an Entspannung ist angesagt, das gleissende Sternen- und Sonnenlicht, das Ripley Johnson mit seinen unverkennbaren perlenden Gitarrenmelodien und -sound erzeugt, genauso ein unverkennbares Kennzeichen dieses Albums wie der samtige Gesang, mit dem er auch beim Moon Duo beeindruckt. Hier ist seine Stimme ein Balsam, das den zurückgelehnten Ausdruck des Albums unterstreicht. Die spezielle Art der halluzinogenen Gelöstheit drückt sich auch in den verwendeten Delay und Reverbs aus, setzt sich über dezent fliessende, gleissende Analog-Synthesizerklänge fort und wird von der repetitiven Percussion im Midtempo unterstützt. Mit der friedfertigen Energie und der einlullenden Schönheit des Albums nähern sich Wooden Shjips gleichermassen der Hochphase der San Francisco-Szene der späten 60er genauso an wie dem New York-Sound von Velvet Underground